Australien Trip Log 2012/13

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Category: Australia 2012/2013
Published Date
Written by Raceman
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Liebe Freunde

Es soweit und wir haben unsere Reise begonnen.

Damit ihr alle sehen könnt, wo wir uns ungefair befinden und welche Strecken wir bereits hinter uns haben, könnt ihr uns auf Google Earth / Map und wikiloc verfolgen.

Dazu folgende Links:

Hier solltet ihr sehen wo wir uns im Moment „LIVE“ befinden.

http://share.findmespot.com/shared/faces/viewspots.jsp?glId=0kEDrmbEFN5WTBLH3VHaygnMI5QvycX8B

Hier könnt ihr die genaue Route verfolgen. Die Tracks sind mit Datum versehen.

http://www.wikiloc.com/wikiloc/user.do?name=Raceman

Auf Google Earth sind dann die Tracks jeweils ein paar Tage später ersichtlich. Ihr müsst aber folgendes feischalten:

-- Ebenen: Gallerie -- Wikiloc

 

Hier könnt ihr unsere Video’s finden:

http://www.youtube.com/channel/UCcUJF96GL2LHIkENaF1CYpg

 

HINT OF THE DAY:

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Die Reise beginnt

Sonntag, 01. April 2012 / Montag, 02. April 2012

Unsere langersehnte/erarbeitete Reise begann um 22:15 mit der Emirates Richtung Dubai! Ich kann nicht behaupten, dass der Flug wie im Nu verging, doch bis Dubai waren es doch sage und schreibe nur 5h 20min. Am Flughafen von Dubai verbrachten wir ca. 4h danach ging es weiter Richtung Sydney, diese Flugstrecke war dann einiges länger (ca. 15h) Was ich an dieser Stelle wieder betonen möchte ist, dass ich weiterhin ein Fan der Singapur Airline bin. Die Freundlichkeit der Emirates Flugbegleiter liess zu wünschen übrig, auch der Service hätte besser sein dürfen! Stephan war ausserordentlich erfreut, dass die Smoking-Lounge am Flughafen Dubai erneuert und vor allem vergrössert wurde!

Valery meisterte den Flug problemlos. Sie hatte Fun mit anderen Kids, war abgelenkt durch die Fernbedienung des Sitz-Entertainments und immer wieder wurde Essen serviert. Meine Sorge, dass es zu langweilig werden könnte, war bedenkenlos. Sogar alle neu gekauften oder geschenkten Artikel wie Bücher, Puzzle und Sonstiges war kein einziges Mal in Gebrauch. Sie wurde durch so viel Neues abgelenkt…..ich war ja so happy. Auch Schlaf gehörte alle paar Stunden zum Programm, somit verlief wirklich alles problemlos!

Dienstag, 03. April 2012

Um 7:00 Uhr Ortszeit landeten wir in Sydney, wo uns John mit offenen Armen begrüsste. Valery schnupperte ein erstes Mal australische Luft. Wir setzten uns schnellstmöglich ins Auto, um an der nächsten Tankstelle ein RedBull für Stephan zu besorgen.  Danach ging’s zum MC Cafe, wo meine Kaffeesucht gestillt wurde und Valery an einem Hash Brown knappern konnte, somit waren alle wieder voll aufgetankt und die Reise konnte fortgesetzt werden.

Angekommen in Shell Cove begrüsste uns Marg (John’s Frau) und führte uns im neuen zu Hause, welches sie seit 2 Jahren bewohnen, herum! Valery beschnupperte wie eine Katze jedes Zimmer und fühlte sich natürlich sichtlich wohl, als sie das Spielzimmer von Cooper (Grosskind von John und Marg) betrat, welches sie nicht so schnell wieder verliess .

Knapp 2h danach fielen wir 3 in einen tiefen Mittagsschlaf, welcher uns nur durch einen Wecker wieder zurückholen konnte! Am Abend war dann das erste BBQ angesagt und Mick (John’s Sohn), Nicole (Mik’s Frau) und Cooper (Sohn von Mik und Nicole) kamen zu Besuch und alle freuten sich, einander wieder zu sehen. Auch Valery war begeistert endlich ihren Götti kennenzulernen, natürlich gab’s noch einige Geschenke

Mittwoch, 04. April 2012

Die erste Nacht war bei Stephan einiges kürzer als bei Valery und mir, wir fielen in einen 11 – 12 stündigen Schlaf. Danach begaben wir uns, mit unserem eigenen Auto (die ersten Fahrsekunden wurden selbstverständlich auf Video aufgenommen) ins nächste Shoppingcenter um ein paar Lebensmittel einzukaufen, natürlich befanden sich auch einige Auto- sowie Angelzubehörartikel in unseren Einkaufstaschen. Am Nachmittag begab ich mich mit Valery auf einen Spaziergang sowie einem Besuch auf dem Spielplatz, während Stephan einige andere Dinge zu erledigen hatte! Ein feines BBQ stillte unseren Hunger. Danach war noch ein kurzer aber spielintensiver Besuch bei den „Mik’s“ angesagt. Cooper präsentierte all seine Spielsachen. Valery wusste vor lauter Spielsachen gar nicht, welches sie nun zur Hand nehmen sollte. An Müdigkeit war nicht mehr zu denken

Donnerstag, 05. April 2012

In der zweiten Nacht wurde dann auch ich vom Jetleg heimgesucht und lag um 3 Uhr morgens über 2h wach im Bett. Valery interessierte den Jetleg weniger, wie immer fand sie einfach ihren Schlaf und schlief ohne Probleme!

Am Morgen war dann nochmals Shopping angesagt, wiederum „nur“ Lebensmittel. Den frühen Nachmittag verbrachten wir an einem Osteranlass von Coopers Pree School (Vorschule). Valery war nicht mehr aufzuhalten, als sie all diese Rutschbahnen und Klettergerüste entdeckte, immer wieder rauf und runter, sie war nicht zu stoppen.  Danach fiel sie in einen wohl glücklichen Mittagsschlaf, welcher ich aber nach einer Stunde abrupt beendete, da es bereits 16:45 Uhr war. Dies bedankte sie mir dann, indem sie mich die restlichen Stunden des Tages „anzickte“!!! An diesem Abend bekochten wir John und Marg natürlich wiederum mit einem BBQ.

Kurze aber doch wichtige Anmerkungen: Das Wetter ist herrlich sonnig und warm, während Stephans Laune zur Zeit eher kühl ist. Denn weder das Voip Phone noch das TomTom (weltweit) funktionieren! Unglaublich aber wahr! Diese Probleme versucht er zwischenzeitlich zu beheben!

Freitag, 06. April 2012 (Good Friday)

Die Nacht verlief super, alle haben wunderbar durchgeschlafen. Zuerst gab’s wie immer ein kleines Frühstück und dann war Wäsche waschen angesagt. Gegen Mittag machten wir einen kleinen Ausflug nach Minnamurra, wo Valery das erste Mal das Meer zu Gesicht bekam. Es gefiel ihr auf Anhieb. Nach einem kleinen Spaziergang mit Stephan wollte sie unbedingt ins Wasser. Da es aber ziemlich windig war, konnten wir sie kurzerhand mit dem naheliegenden Spielplatz umstimmen. Sie genoss es richtig ihre Mami und ihren Papi um sich zu haben. Wieder „zu Hause“ genehmigten wir uns einen kleinen Snack und für Valery war ein Mittagsschlaf angesagt! Stephan baute zwischenzeitlich am Auto eine Zentralverriegelung ein, welche schlappe 30 Dollar kostete und ihm einige Stunden an Arbeit gab! Am Nachmittag begaben sich Valery und ich auf einen kleinen Spaziergang sowie auf den naheliegenden Spielplatz, welchen sie bereits von weitem erkennt! Das Nachtessen bestand aus Fish&Chips, yamiiiiiii. Stephan arbeitet bereits wieder an der Zentralverriegelung.

Samstag, 07. April 2012 (Easter Saturday)

Heute war bereits um 7 Uhr Tagwach. Valery hatte nicht das Bedürfnis nach mehr Schlaf! Nach einem kleinen Frühstück, bestehend aus irgendwelchen nicht geniessbaren Kellogs Flocken, Melonen und Toast, fuhr Stephan mich zum Shoppingcenter. Ich hatte 2h für mich, leider blieb aber keine Zeit, um mich etwas umzusehen, denn meine Liste für alle anderen war zu gross! Währenddessen  ging Stephan mit Valery das Auto waschen und Schrauben einkaufen, welche er für die Zentralverriegelung benötigte! Gegen Mittag hatten sie mich dann wieder aufgelesen und zu Hause gab’s einen kleinen Lunch! Während Valery einen Mittagsschlaf hielt, reinigte ich die Fenster vom Auto und Stephan erledigte den Feinschliff an der Zentralverriegelung! Nach ca. 14h Arbeit an einer 30 Dollar Zentralverriegelung sind wir gespannt, wie lange sie funktioniert! Trotzdem Gratulation an Stephan zum ersten Einbau einer Zentralverriegelung. Wenn sich jemand fragt, warum es so lange dauerte, dann bitte baut selber mal eine Zentralverrieglung ein!

Am späteren Nachmittag kamen dann die Mik’s zu Besuch sowie Kim (Tochter von John und Marg). Mik und Stephan fuhren noch kurz zum Supercheap Autoladen, um „Kleinigkeiten“ einzukaufen. Ich verbrachte die Zeit mit Valery auf dem Spielplatz. Nach einem kleinen Apéro war Hamburger und Pommes essen angesagt. Es war wie ein Familienfest, wir genossen die Zeit sehr.

Sonntag, 08. April 2012 (Easter Sunday)

Heute war bereits um 6:30 Tagwach. Jetleg lässt Valery grüssen! Stephan war bereits die ganze Woche um diese Zeit wach, ihn hat es wohl am meisten erwischt. Während ich schon fast wie ein Stein schlafe! Nach den morgendlichen Aktivitäten setzten wir uns ins Auto und fuhren ein wenig herum, denn es war klar, dass Valery noch ein wenig Schlaf benötigte, den sie sich dann auch für eine halbe Stunde genehmigte. Gegen 10:30 waren wir alle bei den Mik’s eingeladen, zum Easter Sunday Brunch/Lunch, welcher natürlich, wie kann es auch anders sein, aus Toast, Speck und Eier bestand!! Cooper und Valery spielten im Garten mit den tausenden von Spielsachen! Nach dem Lunch war dann Eiersuche angesagt für die Kids. Zuvor verteilten Nicole und Kim Schokoladeneier überall im Garten. Cooper war natürlich rasant schnell, während Valery noch Hilfe benötigte. Aber für die erste Eiersuche hat sie einiges an Schokolade gewonnen. Danach liefen bzw. fuhren wir zum naheliegenden Carpark, damit Cooper mit seinem Dreiradvelo und Valery mit ihrem ein wenig herumkurven konnten. Valery bereitete es aber mehr Spass, dieses selber zu stossen! Müde und ausgelaugt gingen wir dann zurück zu John’s Haus, damit Valery ihren Mittagsschlaf abhalten konnte! Währenddessen ging ich ein wenig walken. Schliesslich musste der viele Food, welcher ich in den vergangenen 24h eingenommen hatte, auch wieder abtrainiert werden. Stephan fand weitere Arbeit an seinem Auto. Inzwischen glänzt es von allen Seiten und wird aufgemotzt sondergleichen! Danach wurden natürlich ein paar Fotos gemacht! Sobald Valery wach war, fuhren wir zu Bunnings Warehouse, jederMANNs Traum! Unglaublich was es da alles gibt! Stephan war kaum mehr zu halten, während Valery und ich doch etwas Anlaufschwierigkeiten hatten. Nach über einer Stunde shoppen und es war bestimmt nicht das Letzte Mal, fuhren wir mit knurrendem Magen nach Hause. Ein feines und vor allem gesundes BBQ stillte unseren Hunger! Zu guter Letzt nahm Valery noch ein Bad und dann nahm auch dieser Tag wieder ein Ende!

Montag,  09. April 2012 (Easter Monday)

Tagwach 7:15, gehe aber davon aus, dass Valery früher erwacht ist, da sie bereits fleissig mit ihren Plüschtieren spielte! Am Morgen waren diverse Shoppingaktivitäten angesagt. Wir klapperten einige Läden ab. Zuletzt war ein Besuch in einem Outdoorladen angesagt. Stephan begutachtete einen Auto-Kühlschrank, welcher sein Interesse sehr weckte. Gekauft wurde aber noch nichts. Zuerst muss der Anhänger samt Zelt her! Zu Hause kochte ich ein wenig Pasta für mich und Valery während Stephan sich einen Toast mit Speck und Käse genehmigte! Danach surfte er im Internet nach Anhängern und Kühlschränke. Gerade als ich mich entschied, ein wenig walken zu gehen, setzten sich Stephan und John ins Auto, um sich einen Anhänger in der Nähe anzusehen. Nach dessen Rückkehr waren beide hell begeistert, vor allem John. Es handelt sich um einen ziemlich neuen Anhänger, welcher kaum im Einsatz war. Das Zelt hat eine Länge von 7.1m und einer Breite von 5.35m und besteht aus drei Teilen. Eigentlich zu gross für uns. Es wurde eifrig über Vor- und Nachteile diskutiert. Auf jeden Fall treffen wir uns Morgen nochmals mit dem Verkäufer, denn Heute blieb keine Zeit mehr, um uns zu zeigen, wie das Zelt aufgebaut wird.

Um 17:30 war Dinner in einem Restaurant mit den Mik’s angesagt. Wir genossen die Zeit zusammen und die Kids hatten viel Raum zum Spielen. Wieder wurde ausgiebig über den Anhänger diskutiert. Meine Sorge war eher, wohin sich das viele Essen verteilt!

Dienstag, 10. April 2012

Tagwach 7:15, es ist wohl zu hell für Valery, dass sie nicht länger schlafen kann. Nachts wird es nun   auch langsam kälter, da spürt man förmlich, wie die Häuser gebaut werden! In der Schweiz würde man mit solchen Bauten keinen Winter überleben. Aber was ist schon ein Winter in Australien……mit 18° oder so!

Zuerst war ein Besuch bei der Bank fällig. Denn falls wir uns für den Anhänger entscheiden sollten, musste Bares her! Die Bankangelegenheiten sind etwas komplizierter als bei uns, trotzdem bekam Stephan sein Geld. Pünktlich um 10:00 trafen wir beim Verkäufer ein, welcher sich viel Zeit nahm, um uns zu zeigen, wie das Zelt aufgebaut wird. Wirklich fantastisch und riesig, aber genau das ist das Problem, es ist zu gross! Wir haben nur mal einen Teil aufgebaut und dieser würde völlig ausreichen. Auch wäre es kein Problem, die anderen Teile bei John zu lassen, dies haben wir vorab bereits besprochen. Aber der Anhänger ist so gross, dass er für unsere Reise/Pläne evtl. nicht in Frage kommt. Das Aufbauen würde zu lange dauern, wenn wir mal nur eine Nacht irgendwo campieren würden.

Pünktlich zum Mittagessen waren wir wieder zu Hause. Danach ging Stephan mit John zu George, welcher mit Mik unser Auto kaufte und auf Vordermann brachte. Er besitzt eine Garage in Wollongong! Danach kurvten wir noch ein wenig mit dem Auto herum. Am Abend genoss ich meinen ersten TV-Abend seit über einer Woche und schaute mir New Moon an, hihihi…..Stephan ging noch kurz bei Mik’s zu Besuch.

Mittwoch, 11. April 2012

Tagwach 7:30, Valery spielte bereits seit einer halben Stunde gemütlich in ihrem Bett und liess uns noch ein wenig erwachen! Stephan setzte sich vor den Computer um nach weiteren Anhängern Ausschau zu halten. Schnell wurde er fündig und rief den Verkäufer sogleich an. Noch für den gleichen Vormittag wurde ein Besichtigungstermin vereinbart. Um 9:30 verabschiedete sich Stephan von uns, um nach Liverpool (ca. 1h 50min Fahrtdauer) zu fahren. Valery und ich begaben uns auf einen grossen Spaziergang Richtung Shellharbour Village. Aufpassen mussten wir nur, dass uns der Wind nicht von der Strasse fegte. Zum Glück kenne ich mich ein wenig aus, ansonsten wären wir wohl jetzt noch unterwegs! Anfangs war alles noch genau beschriftet und danach auf gut Glück! Auf jedenfall genehmigte ich mir in Shellharbour Village einen Kaffee, damit auch meine Sucht gestillt war und danach steuerte ich einen grossen Spielplatz an, welcher zu Valerys Bedauern leider „ausser Betrieb“ war. So spazierten wir wieder Richtung Shell Cove und besuchten unseren „Haus Spielplatz“! Dort angekommen musste sogar ich meine Kapuze über den Kopf ziehen, es wehte ein hässlicher Wind! Trotzdem hielten wir es noch eine halbe Stunde aus, bevor wir uns zu Hause einen gesunden Zmittag kochten.

Während Valery ihre Siesta abhielt, nahm ich eines meiner Bücher hervor und fing eifrig an zu lesen! John telefonierte in der Zwischenzeit mit Stephan und berichtete mir danach, dass wir ein „neues zu Hause“ haben. Somit war klar, dass er den Anhänger gekauft hatte! Warten mussten wir aber noch bis 16:30 Uhr um ihn endlich zu begutachten. Denn zuvor erhielt er noch eine „Stephan Reinigung“. Und als er unser neues zu Hause vorfuhr, staunten wir nicht schlecht. Farblich passte es auf jeden Fall. Stephan erzählte wie alles ablief und erklärte uns, wie der „Hardfloor Camper Trailer“ funktioniert. So easy….nur aufklappen und fertig ist unser zu Hause. Eine Arbeit von 5min. Einiges einfacher und schneller als der Gestrige! So waren wir alle glücklich.

Die Mik’s kamen noch zu Besuch und blieben zum Schnitzel-Dinner! Yamieeee, John’s Schnitzel sind einfach der Hammer! Danach machte ich mich an den Abwasch, wie jeden Abend! Eigentlich verfügt dieses Haus über einen Geschirrspüler, aber man kann sich nicht vorstellen, was die O’Briens lieber alles abwaschen. Bis auf die Bratpfanne würde ich dem Geschirrspüler alles überlassen.

Donnerstag, 12. April 2012

Tagwach 7:30. Wir benötigen mindestens immer eine halbe Stunde bis wir uns aus dem kuschlig warmen Bett erheben. Danach geht’s dann aber zackig voran.

Am Morgen waren wieder diverse Shoppingdestinationen angesagt. Während ich mit Valery im Stockland Shoppingcenter weilte, verbrachte Stephan seine kostbare Zeit im Bunnings, seinem neuen Lieblingsladen (die Quittung danach sah auch dementsprechend aus, hihihihi) Shopping in meinen Augen war es für mich natürlich nicht, denn der Einkaufswagen war danach voll mit Lebensmittel und sonstigem Zeugs. Aber auch meine Shoppingstunde wird mal noch schlagen, hihi.

Während Valery’s  Mittagssiesta begab ich mich auf einen walk und Stephan „bastelte“ am Hardfloor Camper Trailer herum! Zur späteren Stunde half ich ihm noch ein wenig.

Cooper ist donnerstags immer bei den O’Briens, somit hatte Valery noch einen Spielkameraden, als sie erwachte.

Ansonsten gibt es nicht mehr zu berichten, ausser  dass das Wetter heute wieder ein Traum war und das Nachtessen ebenfalls. Ah ja, am Morgen suchten wir ganz verbissen nach einem verlegten Schlüssel. Ich vergass ihn an den richtigen Ort zu legen, war mir aber sicher, dass er irgendwo im Haus sein musste und Stephan ihn noch zu Letzt in der Hand hatte, was er natürlich nicht freiwillig zugeben wollte……und wo fand er ihn vor ca. 10min?? In seiner Toolbox!! Stephan arbeitet jeden Tag stundenlang an seinem Auto/Anhänger herum, dass er abends sogar Schlüssel in seiner Toolbox verstaut, unglaublich.

Freitag, 13. April 2012

Tagwach 6:45!

Stephan und John fuhren um 9:45 Richtung Sydney um Ian zu treffen, von welchem wir unseren Kühlschrank kauften. Valery und ich hatten zu Hause einiges zu tun, nebst Küchenarbeit betätigte ich mich heute auch im Haushalt. Ich staubsaugte und nahm den Boden feucht auf. Um 10:30 verliessen wir das Haus und verbrachten die nächste halbe Stunde auf dem Spielplatz. Danach kaufte ich im naheliegenden Shop noch kurz Butter ein, welchen John für einen benötigte. Während Valery’s Mittagsschlaf ging ich ein wenig walken, während Marg zu Hause blieb und die Stellung hielt! Als ich völlig verschwitzt zu Hause ankam, waren Stephan und John bereits da mit unserem neuen Kühlschrank! Erschöpft von der langen Fahrt, legte sich Stephan ein wenig hin. Nachdem meine zwei Liebsten ihre Mittagssiesta beendeten, war das nächste Ziel der BassPoint! Endlich…..nach langer langer Zeit kehrten wir an einen von Stephan’s vielen „Lieblingsfischerorte“ zurück! Für Valery war es ein Naturspielplatz, überall Steine, Gras, Vögel, Pelikane usw.

Leider biss kein Fisch an. Da der BassPoint um 18:00 schliesst, benötigten wir viele Überredungskünste, um Valery ins Auto zu setzen. Es gefiel ihr zu gut.

Zu Hause wurden wir von John’s hervorragenden Kochkünsten verwöhnt, es gab Fisch & Chips, samt Crevettencocktail zur Vorspeise, mmmmhhhh!

Wie jeden Abend verbrachte Stephan noch einige Zeit in der Garage und am PC, während ich mich weiter in mein 600 Seitenbuch vertiefte!

Samstag, 14. April 2012

Tagwach, 7:15,

Stephan entdeckte gestern im Internet noch ein super Angebot für ein gebrauchtes Roof Rack (Angebot ausgeschrieben für 200 Dollar) , welches sich südlich von Nowra befand. Also rief er den Verkäufer an und vereinbarte noch für heut Morgen einen Besichtigungs-termin! Valery und ich verbrachten die folgenden Stunden im Shoppingcenter. Endlich war genügend Zeit, um uns etwas genauer umzuschauen!

Kurz nach Mittag traf Stephan ein, samt Roof Rack auf dem Dach, welches er schlussendlich für 175 Dollar kaufte und sogleich mit dem Verkäufer montierte, super! Nun ist auch das Problem „wohin mit dem Ersatzrad?“ gelöst. Somit bleibt im Kofferraum genügend Platz für den Kühlschrank und Sonstiges. Auch Wasserbehälter  müssen nun nicht im Auto gelagert werden, sondern werden auf dem Roof Rack befestigt. Stephan ist sichtlich zufrieden und meinte, es gehe super voran mit all unseren Vorbereitungen, trotzdem ist noch so vieles zu erledigen, was sich ein Leihe gar nicht vorstellen kann!

Erschöpft fuhren wir nach Hause und Valery fiel ziemlich schnell in einen tiefen Schlaf. Nach einem kleinen Lunch, verabschiedete sich auch Stephan für einen Powernap, nur das Frauchen betätigte sich wieder sportlich und ging walken. Ich liebe es hier zu walken, das Wetter ist super, die Umgebung ist herrlich und es ist immer wieder interessant die verschiedenen Häuser zu begutachten. Eines „bonziger“ als das andere! Nach Stephans Powernap fuhr er rasch zum Bunnings, wo er noch einiges einzukaufen hatte!

Valery war kaum wach, so wollte sie sofort mit dem Küchenset, welches ich ihr für 12 Dollar kaufte, spielen.

An diesem Abend waren John und Marg mit Freunden aus, somit hatten wir für wenige Stunden das Haus für uns. Stephan fuhr die beiden zum Restaurant und auf dem Weg zurück kaufte er noch div. Fisch ein, somit hatten wir einen feinen Znacht.

Sonntag, 15. April 2012

Tagwach 8:00

Da Stephan gestern im Bunnings ein falsches Holz (für den Innenausbau des Koffer-raums) einkaufte, musste dies heute zurückgebracht werden. Die Läden hier haben bis auf Karfreitag und Weihnachten immer geöffnet, das erleichtert uns natürlich einiges. Die einzigen waren wir bei weitem nicht, welche an einem so schönen Sonntag dem Bunnings einen Besuch abstatteten. Viele schlenderten durch das Warehouse und draussen gab es sogar noch Brot und Wurst vom BBQ.

Das Mittagessen nahmen wir zu Hause ein. John und Marg besuchten ihre Schwester, da ihr Mann heute Geburtstag feiert. Somit waren wir wieder etwas alleine. Hatten aber einiges an Arbeit. Stephan reparierte ein Schloss an der Haustüre und ich nahm die Masse von Coopers Reisebett, damit wir eine gute Matratze dafür kaufen können. Wir profitieren sehr viel von Coopers „alten Dingen“, wie dem Autokindersitz, dem Bett in welchem Valery zur Zeit nachts schläft, sowie das Reisebett und natürlich die vielen Spielsachen.

Auch war wieder Wäsche waschen angesagt. Da die Australier keinen Unterschied zwischen 40 und 60 Grad haben, wäscht man hier alles miteinander.

Hey FOLKS

Jetzt gibt’s doch auch mal ein paar Zeilen von mir, wer hätte das gedacht. Na ja, ich denke, ihr habt doch nun schon viel von Manuela gelesen…. und somit seit ihr ja auch bestens auf dem laufenden was Valery so den ganzen Tag macht. Ha ha ha….
Also heute Morgen habe ich doch tatsächlich zu John gesagt, dass ich so langsam am „ankommen“ bin. Ja, es sind jetzt schon fast 2 Wochen vergangen und ich war ehrlich gesagt, schon ziemlich stark beschäftigt. Zum Glück hatten wir ja schon ein super Wagen der auf uns gewartet hat. Die Zentralverriegelung hat echt viel Zeit und Nerven gekostet. Eine Türe werde ich wohl nochmals nachbessern müssen, da sie nicht immer richtig schliesst. Diese Woche habe ich in der Nähe von Sydney einen überteuerten China Camper Trailer gekauft. Dieser war in ebay und ich konnte diesen nach der Besichtigung für 6000 Bucks gleich mitnehmen. Er ist also wirklich sehr günstig gebaut und wir werden wohl nicht mehr wirklich viel dafür kriegen wenn wir unseren Trip beenden. Auch hoffe ich, dass dieses Ding unseren Trip durchhält. Na ja, sollte eigentlich gehen, da er erst 5 Monate alt ist. Ich musste jedoch schon die einen oder anderen Stellen mit Rostschutz behandeln. Gestern habe ich dann für 180 Bucks noch ein Dachträger gekauft. Diesen brauchen wir dringend für unser Reserverad, welches sicher fast 50kg wiegt. Heute haben wir dieses auch schon bereits auf dem Dachträger montiert. War nicht ganz einfach das Ding da hochzukriegen aber mit Manuela’s Hilfe war das kein Problem. Wie ihr wohl auch schon gelesen habt, sind wir stolze Besitzer eines 40L Engel Kühlschranks welchen wir bei Ian für 1150 Bucks gekauft haben. Ich gehe davon aus, dass wir für diesen beim Verkauf mindestens 800 Bucks kriegen. Somit ist dieser Verlust dann wieder im Budget. Ich habe mich entschieden nächste Woche noch neue Reifen zu kaufen, da die Mud Tyres welche im Moment dran sind nicht geeignet sind für unseren Trip. Da würde es wohl ziemlich schnell viele Löcher von spitzen Steinen geben und dem möchte ich unbedingt vorbeugen. Also alles in allem sollten wir dann für das Auto, Anhänger und Ausrüstung bei ungefähr 22‘000.- sein. Eine Alarmanlage soll es auch noch geben. Diese haben wir heute bestellt. Evtl. können wir so einen eventuellen Einbruch vermeiden.

Die Story mit unserem super Tomtom Navi habt ihr ja sicher auch schon gelesen. Also wenn ich nur schon daran denke, kriege ich schon wieder die Kriese. Ich habe in verschieden Foren bereits gelesen, dass Tomtom Probleme hat. Ich werde noch einen Versuch machen (neue Software / Update) und wenn es dann noch nicht geht, bin ich sicher, dass Marc sich dieses Teil mal anschaut und oder dem lieben Interdiscount zurückbringt. Was ich damit meine, ….. ich werde dieses Teil zurück in die Schweiz schicken. Hier haben wir nun mein altes Garmin Navi wieder in Betrieb genommen, denn John meinte er bräuchte dies im Moment nicht. Somit haben wir also ein Navi, leider können wir bei diesem aber keine Koordinaten eingeben. Meinen GPS Logger und den SPOT Notfallsender, respektive SPOT Tracker, wo ihr eigentlich unsere Route verfolgen könnt (Google Map / Google Earth), konnte ich noch nicht testen. Dies werde ich aber in den nächsten Wochen, bevor wir losfahren, noch erledigen. Das Voip Phone mit unsere Schweizer Nummer funktioniert noch nicht. Ebenfalls auch der WLAN Router, welchen ich mitgebracht habe. Dies daher, dass der WLAN Router unseren 4G Wireless stick nicht erkennt. Wohl daher, dass dieser Stick brandneu auf dem Markt ist und es noch keine entsprechende kompatible Software für den Router gibt. Da es mir aber Wichtig erscheint, dass wir das Voip Phone auch benutzen können, werde ich nochmals einen zweiten Wireless stick kaufen und hoffe, dass es dann auch so funktioniert wie ich mir das vorstelle.

So… genug geschrieben. Morgen werde ich den Kofferraum Ausbau starten und evtl. mal schauen ob ich noch eine Fischerlizenz zum Angeln am Basspoint hole.

Montag, 16. April 2012

Tagwach 7:30

Während Stephan mit seinen Ausbauarbeiten im Kofferraum begann, spazierten Marg, Valery und ich nach Shellharbour Village und genehmigten uns einen Kaffee während Valery sich auf dem Spielplatz vergnügte.

Bei unserer Rückkehr staunte ich nicht schlecht: das Holz wurde durch Stephan perfekt an den Kofferraum angepasst. Bereits begann er den Kühlschrank darauf zu montieren.

Am Nachmittag betätigte ich mich wieder sportlich und ging walken/joggen. Stephan arbeitete weiter am Ausbau des Kofferraums. Ebenfalls war er noch in einer Garage um neue Pneus zu bestellen, welche ein Vermögen kosten!

Danach war noch Einkaufen diverser Lebensmittel angesagt und am Abend gab‘s dann eine feine Lasagne (mit Spinat) von Marg, wow die war letztes Mal schon der Hammer! Sie versprach mir, dass wir die nächste zusammen kochen werden, kann es kaum erwarten! Cooper ass auch mit uns. Nach dem Essen war ich so satt, dass ich nochmals eine kleine Runde um die Häuser lief, danach fühlte ich mich etwas besser! Cooper und Valery nahmen noch ein Bad zusammen, Spass und Nass pur, war sehr lustig

Stephan setzte wieder seine Stirnlampe auf und arbeitete weiter, während ich „unsere Buchhaltung“ auf Vordermann brachte.

Dienstag, 17. April 2012

Tagwach 7:45

Heute war es ziemlich bewölkt, kühl und zwischendurch fielen ein paar Tropfen Regen. Trotzdem wagte ich einen Spaziergang sowie einen Besuch auf dem Spielplatz mit Valery. Stephan war weiterhin mit dem Ausbau beschäftigt.

Am Nachmittag war wieder joggen/walken angesagt und Stephan fuhr zur Garage um die neuen Pneus gleich montieren zu lassen.

Ansonsten passierte nicht mehr viel, ausser dass es am Abend wie aus Kübeln schüttete!

Mittwoch, 18. April 2012

Tagwach 6:30

Da es immer wieder regnete, verbrachten wir den Tag stets drinnen! Entweder in einem Laden oder zu Hause.

Stephan betätigte sich am Ausbau des Kofferraums, wie ein Profi schnitt er das Holz zu und montierte es fachgerecht. Das Auto nimmt richtig Gestalt an!

Am Morgen kaufte Stephan einen weiteren 3G Stick, welchen er für das Voip Phone benötigte und am Mittag war es dann soweit, es funktionierte, jupiiiiiiii, ich freute mich wie ein kleines Kind, endlich Kontakt zur Aussenwelt…äähhh to Switzerland, hihihi. Als erstes rief er seine Eltern an, man bedenke die Zeitverschiebung, es war 6:45 in der Schweiz! So telefonierten wir 45min und mussten uns keine Gedanken betr. den Kosten machen. Es war richtig schön und hat mir gut getan, ausgiebig auf „Schwiizerdüütsch“ zu quaseln! Die Freude war nur von kurzer Dauer. Denn als ich am Abend auch meine Eltern anrufen wollte, funktionierte es nicht mehr! Erst dachten wir, dass es daran liegen könnte, da zur Zeit viele Australier das Internet benutzen, aber schnell verflog dann auch diese Annahme!

Donnerstag, 19. April 2012

Tagwach 6:30

Auch dieser Tag startete bereits mit Regen, trotzdem herrschten warme Temperaturen.

Heute hatten wir dann aber doch noch ein richtiges HOCH, denn endlich funktioniert das TomTom. Stephan ging gestern Abend noch zu den Mik’s um dort das neuste Update herunterzuladen. Dies wurde ihm durch einen Servicemitarbeiter der TomTom Hotline empfohlen, bei welchem Stephan sich Gestern lautstark beschwerte! Ganze 12h dauerte der Download, unglaublich! Zu Hause wäre es im Nu passiert! Obwohl viel Geld ausgegeben wurde und es viele Nerven und vor allem Zeit gekostet hatte, überragt unsere Freude dies alles.

Am gleichen Morgen fuhren Stephan und Valery noch zur Garage von George, um die restlichen Schulden zu begleichen!

Trotz leichtem Regenschauer ging ich am Nachmittag joggen und tankte so richtig auf! Nach einer ausgiebigen Dusche stellte ich mich in die Küche. Denn für am Abend stand Spaghetti Bolognese auf dem Menüplan für 6 Erwachsene und 2 Kinder! Nach Valery’s Mittagsschlaf spielte ich dann mit ihr und Cooper. Wir hatten viel Fun und die Zeit verging wie im Nu. Mik und Nicole trafen noch vor Stephan ein, welcher mal wieder im Bunnings war. Es wurden Witze gerissen, dass ihn die Angestellten sicher bereits gut kennen oder ob da eine hübsche Frau anzutreffen sei, hihihihi. Danach genossen wir ein feines Abendessen und meine Bolognese wurde gelobt, was mich natürlich freute, da normalerweise Stephan der Chefkoch der Bolognese ist!

Freitag, 20. Apr. 2012

Tagwach 8:00

Valery war wohl so Müde vom gestrigen Spielnachmittag/Abend, dass sie den Schlaf benötigte. Da die Sonne bereits durch das Fenster strahlte, fiel uns das Aufstehen sehr leicht.

Stephans Arbeit bestand darin, die gekaufte (zuvor eigentlich nicht geplante) Alarm-anlage im Auto einzubauen. Aber nachdem am Freitag den 13.04. bei Nicole das Auto auf einem öffentlichen Parkplatz in einem Shoppingcenter aufgebrochen und komplett (samt Kindersitz, wie krass ist das denn) ausgeräumt wurde, fiel uns der Entscheid weitere 110 Dollar zu investieren, sehr leicht! Stephan verbrachte den ganzen Tag damit. Valery und ich besuchten den Spielplatz. Am Nachmittag joggte ich dann wieder meine Runde und als ich zu Hause ankam, musste ich feststellen, dass Valery keine Lust auf einen Mittagsschlaf hatte. Stephan hat bereits sein Bestes gegeben, aber trotzdem wollte sie viel lieber spielen.

Am späteren Nachmittag fuhren wir dann noch zum BassPoint. Heute war es ein Paradies für die vielen  Surfer! Nach dem Abendessen spielten wir noch etwas mit Valery bevor Stephan mit dem Auto ins Nirgendwo fuhr, um die Alarmanlage auszuprobieren.

Samstag und Sonntag, 21. + 22. April 2012

Tagwach 7:45

Beide Tage verliefen gleich, Stephan bastelte weiter  am Auto herum, die Alarmanlage sowie die Zentralverriegelung gehen nun zu 100%. Er hatte an einer Tür noch Korrekturen anzubringen!

Ich verbrachte die Zeit mit Valery entweder beim Spazieren oder auf dem Spielplatz. Am späteren Nachmittag gingen wir jeweils zum BassPoint oder noch einkaufen!

Montag und Dienstag, 23. + 24. April 2012

Tagwach 8:00

Der Montag verlief ziemlich ähnlich wie die vorangegangenen Tage.

Am Dienstagmorgen platzierten wir den Anhänger mit viel Mühe von draussen in die Garage, war nicht gerade ein leichtes Spiel! Danach spazierte ich wieder mit Marg, bei sonnigem und vor allem sehr warmen Temperaturen, nach Shellharbour Village, wo wir uns einen Kaffee genehmigten und Valery den Spielplatz mit direktem Blick aufs Meer geniessen konnte! Kurzerhand watschelte ich mit ihr zum Wasser und sie konnte ihre Füsse baden. Als dann aber schwarze Wolken aufzogen, beeilten wir uns blitzschnell und schafften es doch tatsächlich vor den ersten Regentropfen zu Hause zu sein. Bevor wir den Sonnenuntergang am BassPoint verfolgten, war noch ein kurzer Besuch im Bunnings angesagt.

Den Abend verbrachten wir bei den Mick’s, ganz ohne Valery, welche zu Hause tief und fest schlummerte. John und Marg gönnten uns einen Break!

Mittwoch, 25. April 2012 (Anzac Day – Nationalfeiertag)

Tagwach 7:15

Der Tag begann sehr kühl trotz Sonnenschein. Bereits in unserem Zimmer stellten wir fest, dass draussen nicht gerade die wärmsten Temperaturen herrschten. Wie bereits gesagt, die Bauten hier sind nicht mit der Schweiz zu vergleichen! Ein frostiger Wind wehte!

Zum Mittagessen trafen wir uns mit den Mick’s im Outback Restaurant, yamieeee! Danach fuhren wir noch zu einem Bowlingcenter, nicht um zu bowlen, sondern um die vielen anderen Spielkonsolen auszuprobieren. Für die Kids war es natürlich Fun pur!

Den späteren Nachmittag verbrachte Stephan wieder mit „Sanierungsarbeiten“ am Anhänger: rostige Stellen, welche vorgehend präpariert und nun mit weisser Farbe übermalt wurden, neue Silikonfugen, div. Verkabelungen…..höre ihn jetzt noch (Zeit 21:00) wie er irgendetwas bohrt, sägt und schraubt (Stephan der Heimwerkerkönig). Manchmal verausgabt er sich dermassen, unglaublich welche Kraft und vor allem Energie er hineinsteckt.

Donnerstag und Freitag, 26. + 27. April 2012

Tagwach 8:00

Am Donnerstag war nichts Aussergewöhnliches vorgefallen, ausser Einkauf von div. Campingutensilien und Food.

Das Mittagessen am Freitag nahmen wir in einem speziellen Seafood Restaurant ein mit John&Marg und Nicole&Cooper. Eine wunderschöne Aussicht aufs Meer lag uns zu Füssen. Stephan und John teilten sich einen „Seafood Platter“ während ich mir einen Chicken Ceasar Salad genehmigte, welcher mich überwältigte! Zu Hause gönnten wir uns eine kleine Auszeit, bevor dann wieder gearbeitet wurde. Auch meine Hilfe am Trailer wurde benötigt. Ich konnte meine Nähkenntnisse unter Beweis stellen!!

Samstag, 28. April 2012

Tagwach 8:30

Am Morgen begaben wir uns auf die Suche nach einer Matratze für Valery’s Reisebett. Das Angebot für 75 Dollar, hofften wir zu unterbieten. Leider fanden wir keine günstigere! Danach kauften wir noch einige Campingutensilien, wie Pfannen, Tassen usw. ein.

Den späteren Nachmittag verbrachten wir bei den Mick’s. Ich und Valery gönnten uns ein Bad im Whirlpool, ach war das schön. Später gesellte sich dann auch Cooper noch zu uns.

John bekochte uns wieder mit feinen Schnitzel, Kartoffelstock und Gemüse.

Sonntag und Montag, 29. + 30. April 2012

Tagwach 8:00

Die letzten Einkäufe betr. Campingutensilien waren nötig. Decken und Kissen mussten zum Glück nicht eingekauft werden, waren noch von Stephans letztem Trip vorhanden, zumindest die Decke. Kissen und eine weitere Decke können wir uns ausleihen. Von zu Hause haben wir unseren winterlichen „Kuschelbezug“ mitgebracht, somit fühlen wir uns ein grosses Stück heimisch!

Und wer sich denkt, dass wir immer am Einkaufen sind, der/die täuscht sich! Die Läden hier sind dermassen gross, zuerst muss man den Überblick finden, dann sieht man viele tolle Angebote, Valery ist kaum von den Spielsachen loszureissen und so vergeht die Zeit wie im Nu und im Wagen befindet sich kaum etwas. Daher dauert alles etwas länger. Aber was soll’s, wir haben ja Zeit, hihihihi.

Stephan opferte weitere Stunden dem Voiptelefon, welches tatsächlich immer noch nicht funktioniert. Er kam zur Erkenntnis, dass Telstra evtl. den Anruf blockiert. Denn nur ein einziges Mal funktionierte es und danach nie wieder. Er probierte es mit dem Notebook und siehe da, nachts um ca. 23:30 telefonierte er vom Notebook aus mit seinen Eltern. Ob es wieder nur ein Glückstreffer war, wird sich zeigen. Wir werden es bestimmt wieder versuchen!

Gestern nahm ich übrigens unseren „GPS Logger“ mit zum Joggen, damit ich selber sehen konnte, wie viele KM ich überhaupt fast täglich hinter mich bringe. Es ist nun im Wikiloc sichtbar, samt meiner Joggingstrecke (5km in 40min)!

Dienstag, 01. Mai 2012

Tagwach: 7:45

Heute kauften wir doch tatsächlich eine Videokamera. Wer glaubt, dass es ein überteuertes Hightechgerät ist, der täuscht sich! Es ist ein 79 Dollar Gerät und wir lassen uns überraschen, wie lange es funktioniert. Trotzdem war es das Geld wert, somit können wir einiges unserer Reise festhalten! Wie zum Beispiel der erste Aufbau von unserem neuen zu Hause, welches wir heute Nachmittag am BassPoint ausprobierten! Wow ich war ja so überwältigt wie einfach und vor allem wie schnell das der Trailer aufgebaut ist! Und als ich dann unsere „Liegewiese“ bestaunte, war ich noch glücklicher. Die Matratze ist riesig, da können wir locker zu Dritt schlafen! Das Zelt bietet viel Platz und ist sehr komfortabel. Den Anbau des Aussenzelts haben wir heute noch nicht montiert, diese Arbeit ersparten wir uns. Aber die erste Nacht ist kaum abzuwarten!

http://www.youtube.com/watch?v=Ft3473771bc

Mittwoch, 02. Mai 2012

Tagwach 8:30

Stephan schlief etwas länger, da er sich ein wenig krank fühlte. Der Wind sowie überall Durchzug, hat ihm ein wenig zugesetzt. Auch kam er erst spät zu Bett da er noch einen Youtube Account eröffnete, um unsere Videos freizuschalten!

Später lieferte er mich im Stockland Shoppingcenter ab, da ich eine „Antenne“ zurückbringen musste, welche Stephan für’s Voipphone ausprobieren wollte, aber leider auch nicht funktionierte! Als wir ankamen, wurde mir bewusst, dass das Shoppingcenter heute „Grand Opening“  feierte. Im vergangenen Jahr entstand ein noch grösseres Einkaufscenter daraus……wow amazing…..aber nichts war mehr da, wo es vorher war. Somit musste ich mich ein wenig durchkämpfen.

Ansonsten war nicht mehr viel los. Wir genossen den Sonnenuntergang am BassPoint und gönnten uns Fish&Chips zum Essen.

Donnerstag und Freitag, 03. + 04. Mai 2012

Tagwach Donnerstag 8:15

Tagsüber nichts Aussergewöhnliches!

Am Abend haben wir das Voipphone via Softphone auf dem Notebook nochmals getestet und siehe da, es funktioniert, jupieeeee. Habe eine ganze Stunde mit meiner Mutter telefoniert, ach war das schön und hat mich richtig aufgestellt. Somit ist es tatsächlich möglich, dass wir zu einem normalen CH-Ortstarif telefonieren können!!

Tagwach Freitag 6:45

Valery meinte es mal wieder gut mit uns. Damit Stephan noch ein wenig schlummern konnte, stand ich mit Valery auf. Sie ist ein wenig erkältet, daher wohl kein langer Schlaf. Wie jeden Morgen trank sie ihre Milch und ich meinen Kaffee. John kaufte kurz vor unserer Ankunft eine Kaffeemaschine beim Aldi (ja den gibt es auch in Australien) und somit bereite ich mir jeden Morgen einen köstlichen Kaffee zu. Anfangs war er noch nicht ganz nach meinem Geschmack, aber nun bin ich so etwas von happy, dass ich gar nicht daran denken darf, dass ich bald von Instantkaffee Leben muss „sniff“!!

Gegen 10 Uhr lief ich mit Valery zum Spielplatz. Da findet jeden Freitag von 10 – 12 Uhr  (ausser in den Schulferien) „park & play“ statt. Ein richtig tolles Konzept, welches von der „Gemeinde“ finanziert und unterhalten wird. Zwei nette Damen fahren mit einem kleinen Bus zum Spielplatz. Alle Spielsachen werden nun auf dem Spielplatz verteilt, es wird auch gebastelt (je nachdem was gerade ansteht, z.Bsp.: Muttertag). Sinn und Zweck dieser Sache: die Kinder können (lernen) zusammen spielen und die Eltern knüpfen Kontakte zu anderen Eltern, welche in der gleichen Siedlung wohnhaft sind. Wirklich eine tolle Sache. Valery probierte natürlich alles aus, ich kam ihr kaum hinterher! Später kam ich mit einem Belgier ins Gespräch. Dieser hatte glücklicherweise mal eine Freundin aus Deutschland und konnte sich somit recht gut mit mir in Hochdeutsch unterhalten. Für mich war das natürlich super, endlich mal wieder ganze und vor allem korrekte Sätze zu sprechen. Die Zeit verflog wie im Wind. Schade, dass es ein solches Konzept in der Schweiz nicht gibt!

Am Nachmittag war dann Grosseinkauf angesagt. Da für Sonntag eine Abschiedsparty geplant ist, musste noch ein wenig Food und Sonstiges eingekauft werden.

Am Abend genossen wir eine selbergemachte Lasagne von Marg. Oooh Gott, eine Bessere habe ich noch nie verköstigt. Ich werde bestimmt noch eine Kochlektion bei ihr einlösen.

Samstag, 05. Mai 2012

Tagwach 7:45

Kurz nach dem Aufstehen war Wäsche waschen angesagt. Es hat sich einiges angesammelt und wie es in Australien so ist, wird hier alles mit allem gewaschen und der Tumbler wird nur im Notfall betätigt! Da kann man sich gut vorstellen, wie lange man benötigt, bis jeder einzelne Socke mit einem „Chlämmerli“ befestigt ist!

Kurz nach 10 Uhr begaben wir uns in Stockland Shoppingcenter. Zuerst gönnten wir uns wieder einmal einen gekauften Kaffee von „Gloria Jeans Coffee“ YAMIEEEE und um 11 Uhr schauten wir uns mit Valery die „Smurf Show“, welche infolge des „Grand Opening“ stattfand, an! Drei Schlümpfe tanzten, sangen und spielten auf einer Bühne. Valery, wie natürlich alles anderen Kids, hatten sichtlich Freude daran und tanzten/klatschten mit!

Für mich hiess es zum letzten Mal joggen hier in Shell Cove. War jetzt regelmässig unterwegs!

Am späteren Nachmittag fuhren wir noch rasch zum BassPoint, es wurde aber ziemlich schnell kalt. Der Herbst lässt grüssen. Tagsüber herrscht zur Zeit noch herrliches Wetter, Sonnenschein und 20°, gegen Abend kühlt es dann aber ab!

Sonntag, 06. Mai 2012

Tagwach 7:00

Valery und ich liessen Stephan noch ein wenig schlafen! Zuerst genossen wir die Ruhe und um 9 Uhr begaben wir uns auf einen kleinen Spaziergang, fütterten die Enten im nahegelegenen Teich und danach statteten wir dem Spielplatz noch einen kleinen Besuch ab. Dieser wurde bereits rege von anderen Kids beschlagnahmt! Gegen 10:30 trafen wir zu Hause ein. Stephan teilte uns mit, dass er gerade mal 5 Min wach war. Er wisse nicht, wann er das letzte mal 9 Stunden Schlaf hatte!

Gegen 14 Uhr spazierten wir dann zu den Mick’s. John bereitete bereits alles für die grosse Grillparty vor. George (welcher beim Autokauf dabei war) und seine Familie trafen später auch noch ein. Wir genossen ein feines BBQ, hatten Fun und der Nachmittag verflog wie im Wind!

Am Abend skypten wir dann noch mit meinen Eltern. Ihre Freude war verständlicherweise gross, Valery (und natürlich uns) mal wieder zu sehen. Auch für mich war es natürlich wunderschön mit meinen Eltern zu skypen!

Montag, 07. Mai 2012 (Stephan’s Geburtstag)

Tagwach 8:00

Zur Feier des Tages liess uns Valery wohl mal wieder ausschlafen, danach sangen wir ein Ständchen für Stephan, welcher sich sichtlich freute! Bereits früh machten wir uns auf den Weg. Stephan war mit George in der Garage verabredet. Valery und ich durften uns in der Zwischenzeit im neuen Stockland Shoppingcenter Vergnügen!

Am Nachmittag begann dann die grosse Packerei! Alles wurde mit System ein- und verpackt!

Am Abend genossen wir mit John&Marg und den Mick’s ein Essen auswärts.

Wieder zu Hause ging die Packerei weiter. Unter anderem wurde der ganze Kühlschrank mit Lebensmittel gefüllt.

Jaaaaaa und Morgen geht es doch tatsächlich los……unsere Reise, welche seit Monaten in Planung steht, wird Morgen endlich beginnen! Wir halten euch auf dem Laufenden.

 

 

 

Dienstag, 08.Mai 2012 (Die Reise beginnt)

20120508 Shell Cove - Belmont

240,72 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach 7:15

Nach einer letzten gemütlichen Dusche, einem feinen Kaffee und Toast, verabschiedeten wir uns um 10:50 von John&Marg. Unsere Reise beginnt…… aber nach ein paar Metern kehrten wir bereits um und fuhren zurück! Wir vergassen den Hausschlüssel abzugeben!! Unser Tagesziel war das 3.5h entfernte Newcastle. In Belmont, kurz vor Newcastle, fanden wir einen wunderschönen Campingplatz direkt am See! Wir checkten ein und platzierten unseren Anhänger. Während Stephan alles „aufstellte“, inspizierten Valery und ich den Campingplatz und genossen sogleich den Sonnenuntergang. Für 30 Dollar die Nacht war es ein wunderschöner und vor allem gepflegter Platz sogar mit einem Baby Bad ausgestattet. Unglaublich auf was man sich achtet, wenn man ein Kind hat!

Es war ein anstrengender Tag und unser Tagesbudget liess es zu, dass wir uns ein Nachtessen im MC verdienten! Danach war es soweit, unsere erste Nacht im Trailer konnte beginnen!

Mittwoch, 09.Mai 2012

20120509 Belmont - Taree - plus beach trip

251,82 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach 6:30

Alle schliefen wunderbar und seelenruhig, die erste Nacht war überstanden! Da wir uns mit allem, was das Campingleben so mit sich bringt, noch ein wenig zurecht finden müssen, benötigten wir einige Zeit, bis wir dann um 10:00 auscheckten! Die Fahrt ging weiter Richtung Taree. Valery schlief kurz nach Abfahrt sofort ein, was auch gut war, denn die Reisestrecke war nicht gerade mit Sehenswürdigkeiten überhäuft. In Taree fanden wir wieder einen Campingplatz direkt am See. Als der Trailer stand und aufgebaut war, entschieden wir uns, etwas ans Meer zu fahren. Am Strand angelangt, konnte es Stephan natürlich nicht lassen, ein wenig herumzukurven. Geprobt wie er ist, liess er natürlich zuerst Luft aus den Rädern, die Vergangenheit lernte ihn! Valery und ich spazierten ein wenig im Sand, es kam ihr vor wie ein riesen Sandhaufen, natürlich badeten wir auch noch unsere Füsse im Meer.

Zurück auf dem Campingplatz packten wir unseren Food zusammen und kochten in der Campingküche „Hacktäschtli und Pasta“.

Als Valery bereits schlief und ich eine warme Dusche hinter mir hatte, richtete ich unser Auto noch ein wenig ein, samt Kühlschrank, sowie die Boxen, in welchen sich der Food und die Kochutensilien befinden, wurden richtig eingeräumt! Ebenfalls wurde bereits alles für den nächsten Tag vorbereitet. Stephan gönnte sich ebenfalls eine Dusche und danach arbeitete er noch am Laptop.

Donnerstag, 10.Mai 2012

20120510 Taree - Nambucca - plus round trip

219,92 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach 6:30

An diesem Morgen waren wir bereits etwas schneller und verliessen den Campingplatz um 9:30. Die Fahrt führte uns zur Ortschaft Nambucca Heads, welche uns Timo empfohlen hatte. Unterwegs sichteten wir bereits unser erstes Walabi. In Port Macquarie legten wir eine Mittagsrast ein. Während sich Stephan mit Valery auf einem Spielplatz vergnügten, richtete ich ein kleines Lunch her.

In Nambucca Heads checkten wir in einem Big4 Campingplatz ein, mit direktem Zugang zum Meer, einem kleinen Pool und zu Valery’s Freude einem Spielplatz

Freitag, 11. Mai 2012

20120511 Nambucca round trip

11,24 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach 7:15

Die Nacht verlief nicht sehr ruhig. Valery wollte um 3:30 Uhr unbedingt zu uns ins Bett. Nach einigen erfolglosen Versuchen, sie in ihrem Bett weiterschlafen zu lassen, hatten wir aufgegeben.

Am Morgen nahmen wir es sehr gemütlich, frühstückten ausgiebig, Valery spielte mit anderen Kids oder vergnügte sich mit dem, was der Park alles zu bieten hatte. Am späteren Vormittag fuhren wir zu einem nahegelegenen Strand, welcher uns empfohlen wurde. Stephan und Valery spielten im Sand und zum Teil im Wasser. Die Temperaturen sind bereits um einiges gestiegen!

Wieder auf dem Campingplatz kochte ich uns ein kleines Mittagessen, danach versuchten wir Valery „in den Schlaf zu wiegen“. All unsere Überredungskünste zeigten keine Wirkung! Somit nahm ich zusammen mit ihr eine Dusche. Danach war noch ein kleiner Lebensmitteleinkauf fällig. Dort zeigte sich dann rasant der Schlafmangel von Valery.

In der Campingeigenen Küche kochten wir unser Abendessen. Um 19:15 schlief Valery bereits!

Samstag, 12. Mai 2012

20120512 Nambucca - Byron Bay

296,47 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach 7:15

Das erste Mal, dass wir durch unseren Wecker geweckt wurden! Die Nacht verlief problemlos. Da Heute eine lange Reise bevorstand, wollten wir keine Zeit verlieren, so bereiteten wir einiges bereits am Vorabend vor, damit am Morgen nur noch das Wichtigste erledigt werden musste!

Unser Reiseziel war das wunderschöne Byron Bay. Einen kleinen Zwischenstopp legten wir in Woolgoolga ein. Ein kleiner Markt lockte uns aus dem Auto, welcher direkt am Meer stattfand. Für einen kleinen Imbiss blieb keine Zeit, daher wurde während dem Fahren gegessen und Valery schlief den Rest der Strecke.

In Byron Bay angekommen, begaben wir uns auf die Suche nach einem Campground!

Kurz danach spazierten wir durch das touristische Städtchen, welches mich bereits bei meinem letzten Besuch faszinierte!

Sonntag, 13. Mai 2012 (Mother’s Day)

20120513 Byron Bay round trip

14,54 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach 7:15

Eigentlich hätte ich den Tag mit Nichts tun / verwöhnen lassen, verbringen sollen. Aber nichts da, ich räumte auf, kochte und Wäsche waschen war auch angesagt!

Am späteren Vormittag/Mittag genossen wir die Zeit als Familie in Byron Bay. Wir schlenderten ein wenig herum, Valery durfte sich auf dem Spielplatz am Meer vergnügen und danach sogar noch ein kleines Bad im Meer geniessen. Den Nachmittag verbrachten wir auf dem Campingplatz. Zur Feier des Tages spendierte Stephan am Abend eine Pizza! Eine der Besten, welche er je in Australien gegessen hatte.

Montag, 14. Mai 2012

20120514 Byron Bay - Surfers Paradise - Byron Bay

188,84 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach 7:30

Heute hiess unser Ausflugsziel Surfers Paradise an der Gold Coast, welches eine gute Fahrstunde von Byron Bay entfernt ist! Unser Vorteil: da wir Beide bereits einmal da waren, kannten wir uns sehr gut aus, fanden auf Anhieb einen guten Parkplatz und wussten, wohin wir wollten! Nach ca. 3 Stunden waren wir ziemlich müde vom flanieren und machten uns auf den nach Hause weg! Kaum lief der Motor, fiel Valery bereits in einen Tiefschlaf. Zurück in Byron Bay war noch ein kleiner Einkauf fällig. Danach begaben wir uns in die Campingküche und kochten uns ein kleines Nachtessen!

Dienstag, 15. Mai 2012

20120515 Byron Bay - Macadamia Castle - Byron Bay

55,56 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach 8:00

Macadamia Castle war Heute unser Highlight! Ein Tierpark mit grossem Spielplatz! Zuerst war kuscheln mit einem Hasen angesagt, dann eine Zugfahrt durch den Park, bestaunen und streicheln vieler anderer Tiere und das wohl grösste Highlight war, das Füttern der Kängerus. Valery war von Anfang an sehr vertraut mit den Kängerus und zeigte überhaupt keine Angst. Nach einem kleinen Lunch war dann noch spielen angesagt. Auf dem Rückweg machten wir kurz Halt beim Lighthouse von Byron Bay, Valery verschlief natürlich die wunderschöne Aussicht!

Mittwoch, 16. Mai 2012

20120516 Byron Bay - Noosa Heads

308,08 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach 7:30

Nach 4 Nächten in Byron Bay machten wir uns auf den Weg nach Noosa. Eine lange Autofahrt war durchzustehen. Kurz nach Brisbane, und bereits ¾ unserer Tagesstrecke, legten wir einen kurzen Stopp ein. Danach ging es direkt weiter. In Noosa fanden wir einen gemütlichen Campingplatz, wo wir nach dem Aufstellen des Trailers, in der offenen Campingküche etwas kochten. Dabei lernten wir drei junge Deutsche kennen, welche bereits seit 8 Monaten unterwegs sind. Valery vergnügte sich noch auf dem Spielplatz, welcher direkt neben der Küche steht, als es bereits dunkel war!

Donnerstag, 17. Mai 2012

20120517 Noosa - Harry Hut - Noosa

138,93 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach 7:30

Wir entschieden uns kurzer Hand noch eine weitere Nacht in Noosa zu verbringen. Stephan erkundigte sich im National Park Information Center über die diversen Tracks und Permit requirements. Als sich herausstellte, dass der Track zum Harry’s Hut Camp offen ist und es kein Permit dafür benötigt, fuhren wir um ca. 10:00 los. Auf dem Weg zum Harry Hut überkam mich ein Déjà-vus an Namibia. Der Track war sehr ähnlich und immer wieder dachte ich, oje wenn da jetzt ein Elefant aus dem Gebüsch läuft! Aber zum Glück gibt es ja keine Elefanten hier….dafür hüpfte plötzlich ein Kangoroo über die Strasse und ein wenig später schlängelte sich noch eine Schlange über den Track! Der Ausflug lohnte sich bereits. Um die Mittagszeit trafen wir im Camp ein, da erzählte uns ein Mann, dass er ein paar Meter weiter vorne eine Schlange sichtete. Natürlich begaben wir uns sofort auf die Suche. Woooow, es war ja eine richtig grosse Schlange (ca. 1.7m). Selbstverständlich blieben wir auf sicherem Abstand. Ein paar Minuten später kam dann ein grosser Leguan dazu. All das war dann doch ein wenig viel für mich und eigentlich wollte ich schnellstmöglich wieder weg! Kurze Zeit später wurde dann aber der Leguan zu einem guten Fotoobjekt für mich! Wir nahmen einen kleinen Lunch zu uns und schauten dem Leguan zu, welcher sich die ganze Zeit in unserer Nähe aufhielt. Auf dem Nachhauseweg kauften wir noch ein wenig Food ein und begaben uns zurück auf unseren Campingplatz. Da das Auto komische Geräusche (quietschen) von sich gab, zückte Stephan als erstes seinen Werkzeugkasten hervor und begutachtete die Situation. Schnell war klar, dass der Keilriemen nachgespannt werden musste. Anfangs sah es danach aus, dass Stephan es nicht alleine hinkriegte, aber Stephan wäre nicht Stephan und nach ca. 1.5 h war das Problem vom Tisch! So ersparten wir uns viel Geld und Zeit! Wir kochten uns noch etwas Feines und dann war auch schon wieder Feierabend.

Nachtrag Stephan: Es handelte sich übrigens um eine schöne grosse red bellied black snake !

Freitag, 18. Mai 2012

20120518 Noosa - Hervey Bay

199,41 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach 7:30

Wir entschieden uns Richtung Hervey Bay weiterzufahren. Den Morgen verbrachten wir noch im Noosa Marina. Danach ging die Fahrt weiter nach Hervey Bay. Dort angekommen, begutachteten wir zuerst 2 Campingplätze direkt am Meer. Da uns Beide auf Anhieb nicht sympathisch erschienen (z. Bsp.: für Unbefugte sehr leicht zugänglich usw.), fuhren wir zwei Querstrassen weiter und fanden einen geeigneten Campingplatz. Bis wir alles fertig aufgestellt hatten, war es bereits kurz vor 17 Uhr. Das Nachtessen nahmen wir in einem Indischen Restaurant ein, mmmmhhh war super lecker.

Am Abend telefonierten wir noch mit Urs (guter Freund von Heinz), welcher hier in Hervey Bay wohnt und verabredeten uns für Morgen mit ihm.

Samstag, 19. Mai 2012

20120519 Hervey Bay round trip

32,15 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach 7:30

Zuerst war gemütliches und langsames Aufstehen angesagt, dann ein gesundes Frühstück und kurz nach 11 Uhr trafen wir bei Urs ein. Wir staunten nicht schlecht über das grosse Haus mit Pool! Wir plauderten ausgiebig mit Urs, er bot uns sogar an, ein paar Tage bei ihm zu übernachten. Dieses grosszügige Angebot konnten wir natürlich nicht ausschlagen, denn Hervey Bay wollten wir eh ausgiebig erkundigen. Da wir den Campingplatz aber noch für eine weitere Nacht bezahlten, verblieben wir mit Urs so, dass wir Morgen nach dem auschecken bei ihm eintreffen werden.

Gegen 14:30 waren wir zurück auf dem Campingplatz und kochten uns eine Kleinigkeit. Danach ging es weiter an den Jetty (300m langer Steg, welcher sich ins Meer hinausragt). Stephan versuchte sein Glück beim Fischen. Als es bereits ein dunkelte, durfte sich Valery noch auf einem Spielplatz verausgaben.

Sonntag, 20. Mai 2012

20120520 Hervey Bay - Urs

20,49 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach 7:00

Kurz nach 10 Uhr quartierten wir uns bei Urs ein. Kurz nach Mittag war noch ein kleiner Besuch im Bunnings fällig! Stephan kaufte Scharniere, da am Trailer bei einem Verdeck die Verschlüsse bereits am dritten Tag abgebrochen waren. Urs meinte aber, dass man es mit schweissen wieder hinkriegen würde und telefonierte einem Freund, welcher eine Schweissanlage hat! Sie werden es diese Woche noch versuchen zu schweissen!

Nach dem Bunningseinkauf verbrachten wir einige Zeit in einem Wasserpark, welcher speziell für Kinder gestaltet wurde und erst noch keinen Eintritt kostet!

Zurück bei Urs wurden wir mit einem feinen Nachtessen bekocht.

Montag, 21. Mai 2012

20120521 Hervey Bay round trip

29,32 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach 7:15

Gemütliches Aufstehen, Frühstücken, Wäsche waschen und einkaufen war angesagt. Am späteren Nachmittag zeigte uns Urs ein paar „Schauplätze“, welche man als Tourist wohl in Hervey Bay nicht gerade zu Gesicht bekommt. So sahen wir eine Herde Kamele, in einem Feld neben bebautem Land hüpften einige Kangeroos umher und zum Abschluss genossen wir den Sonnenuntergang am Strand, welcher nur so von Muscheln und Korallen übersäht war!

Dienstag, 22. Mai 2012

Tagwach 7:00

20120522 Hervey Bay round trip

35,23 Kilometer - Leicht - von Raceman

Kurz nach dem Aufstehen, warf ich mich in meine Joggingklamotten und machte mich auf den Weg. Hat mal wieder richtig gut getan!

20120522 Manuela's Jogging track in Hervey Bay

4,62 Kilometer - Leicht - von Raceman

Kurz vor 11 Uhr fuhren Urs und Stephan samt Trailer zum Schweissen. Nach geschlagenen 4 Stunden kehrten sie happy zurück. Natürlich benötigten sie nicht so lange, sondern plauderten noch ein wenig und tranken Kaffee. Aber das Endergebnis konnte sich mehr als sehen lassen! Die zwei leisteten sehr gute Arbeit. Danach mussten wir natürlich mal wieder zum Bunnings, hihihi, da Stephan noch Grundierungsfarbe benötige, um das geschweisste zu übermalen, damit es nicht mehr rostet! Zum Glück verfügt der Bunnings über einen eigenen Playground, somit konnten Valery und ich uns anderweitig vergnügen!

Wieder zurück kochten wir für Urs ein feines Partyfilet inkl. Zutaten, während er und Valery auf dem Vorplatz Fussball spielten.

Mittwoch, 23 Mai 2012

20120523 Hervey Bay round trip

78,78 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach 7:00

Da meine zwei Liebsten noch tief schlummerten, nutzte ich die Gelegenheit und ging bereits um 7:30 joggen, diesmal etwas weiter!

Nach allen morgendlichen Aktivitäten begaben wir uns ins hiesige Shoppingcenter und schauten uns ein wenig um, bevor wir noch einige Lebensmittel einkauften!

Am Nachmittag erkundigten wir uns in River Heads über das Ticket für die Fähre nach Fraser Island. Danach begaben wir uns nochmals auf den gleichen Weg, auf welchem wir Gestern die Kangeroos gesichtet hatten….und siehe da, wieder einige Kangeroos hüpften in den Feldern umher!

Donnerstag, 24. Mai 2012

20120524 Hervey Bay - Fraser Island - Hervey Bay

136,78 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach 6:50

Um 8:05 fuhren wir bereits los Richtung River Heads wo uns die Fähre um 9:00 nach Fraser Island führte. Da uns Urs begleitete, hatten wir das Glück nicht den vollen Preis zu bezahlen, wie alle anderen Touristen (abzgl. 30%). Natürlich hatte Stephan bereits zuvor Luft aus den Rädern gelassen, um den Sandtrack problemlos zu befahren. Der Aufstieg war bereits ein holpriger Einstieg! Danach führte uns der Weg vom Kingfisher Bay zum Lake McKenzie, wo Valery und Stephan sich ein kleines Bad gönnten. Der Lake McKenzie ist bekannt für sein „richtig schönes blaues Wasser“, da es aber ziemlich bewölkt war, kam dies leider nicht richtig zur Geltung.

Am Strand von Eurong picknickten wir, immer unter Beobachtung von einem Dingo (hiesiger Wild-Hund). Dann fuhren wir direkt am Meer ein paar Meter weiter und danach ging es bereits zurück nach Kingfisher Bay. Eigentlich hatten wir nur eine kleine Strecke von der ganzen Insel befahren. Wer aber bereits einmal auf Fraser Island war, dem ist bekannt, dass ein zügiges Vorwärts kommen, nicht der Fall ist! Um 17:00 fuhr uns die Fähre wieder nach River Heads.

Alles in allem hat uns Fraser Island nicht den Wow-Effekt hinterlassen, von welchem so viele Leute erzählen/schwärmen.

Freitag, 25. Mai 2012

20120525 Hervey Bay round trip

18,85 Kilometer - Leicht

Tagwach 7:30

Noch bevor es zu regnen begann, joggte ich eine kurze Strecke. Danach verlief der Tag ziemlich düster und wir waren froh, ein grosses Dach über dem Kopf zu haben!

Natürlich fielen genau noch unsere Scheibenwischer aus! Ein Glück war der SuperCheapAuto ganz in der Nähe, schnell eingekauft und montiert ging es weiter zum Einkauf von einigen Lebensmitteln für den Kühlschrank. Am Nachmittag bereiteten wir den grössten Teil vor, um am nächsten Tag unsere Reise fortzufahren! Am Abend bekochte uns Urs noch mit einem feinen Rindsgulasch samt gesunden Zutaten!

Samstag, 26. Mai 2012

20150526 Hervey Bay - River Ranch

309,82 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach 7:45

Um 10 Uhr bedankten wir uns bei Urs für seine grosszügige Gastfreundschaft und verabschiedeten uns.

Ein kurzer Abstecher führte uns ins 30Minuten entfernte Burrum Heads, wo Freunde von John&Marg uns bereits erwarteten. Anita begrüsste uns herzlich und führte uns im grossen Haus herum. Leider war ihr Mann geschäftlich in Südaustralien unterwegs. Sie verwöhnte uns mit Kaffee und Kuchen. Ebenfalls wurde uns angeboten zum Mittag sowie über Nacht zu bleiben. Dieses Angebot hatten wir aber dankend ausgeschlagen.

Unsere Reise führte uns Richtung Gladstone, wo wir an der River Ranch einen „Campingplatz“ fanden, welcher kein Geführter war, sprich über keine Dusche und Strom verfügte dafür uns aber keinen roten Rappen kostete. Kurz nach dem Aufstellen des Trailers begann ich uns Pasta zu kochen, denn das Tageslicht verabschiedete sich kurz vor 18 Uhr. Danach spielten wir mit Valery ausgiebig im Trailer, bis für sie dann Nachtruhe angesagt war. Wir wussten, dass eine kalte Nacht auf uns zukommen würde, trotzdem erkundigten wir uns im Internet noch kurz über die Wetteraussichten. Als wir feststellen mussten, dass uns diese Nacht kalte 9 Grad erwarten, wurde uns nicht warm ums Herz!!

Um 1:15 erwachte ich und stellte für einige Minuten den Gaskocher ein, welcher aber nur für eine ganz kurze Zeit aufwärmte. Also kuschelte ich mich ganz nahe an Stephan heran.

Sonntag, 27. Mai 2012

20120527 River Ranch - Marlborough

244,53 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach 7:00

Sch….war das eine kalte Nacht! Sogar Stephan kämpfte gegen die Kälte an! Valery hatten wir mit unseren Winterjacken zusätzlich zugedeckt. Sie schien eine „warme“ Nacht verbracht zu haben.

Kurz nach 10 Uhr fuhren wir nach Gladstone, wo wir uns einen warmen Kaffee bei einer schönen Aussicht gönnten. Die Sonne schien und der Himmel war stahlblau.

Die Reise führte uns weiter nach Rockhampton. Dort war zu entscheiden, ob wir bleiben oder noch etwas weiterfahren. Wir entschieden uns für die Weiterfahrt. In Marlborough entdeckten wir einen geführten, mit Strom versorgten, Campingplatz, welchen wir natürlich sofort ansteuerten. Wir kochten uns noch eine Kleinigkeit und als bereits kein Tageslicht mehr war, machte ich mich noch an den Abwasch, während Stephan und Valery im geheizten Trailer spielten.

Nun hoffen wir auf eine etwas wärmere Nacht, denn die Vorhersage ist die gleiche wie letzte Nacht!!

Montag, 28. Mai 2012

20120528 Marlborough - Airlie Beach plus round trip

423,32 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach: 7:00

Oh wie schön es doch mit einer Heizung ist. Die Nacht war um einiges wärmer. Der Morgen begrüsste uns mit Sonnenschein und blauem Himmel, was will man mehr!

Der heutige Tag bestand eigentlich nur aus einer langen, nicht sehr interessanten, Autofahrt. Als wir in Mackay (eigentlich das heutige Tagesziel) ankamen und Valery gerade ihren Mittagsschlaf startete, entschieden wir uns direkt nach Airlie Beach weiter zu fahren. Um 15 Uhr begutachteten wir den ersten Campingplatz. Da uns dieser zu teuer war, versuchten wir unser Glück beim nächsten. Dieser aber beeindruckte uns nicht allzu sehr, daher versuchten wir es bei einem Dritten! In einem Regenwaldähnlichen Campingplatz stellten wir den Trailer auf. Kurz danach sassen wir aber bereits wieder im Auto um Airlie Beach auszukundschaften. Eine wunderschöne Stadt, welche beinahe mit Byron Bay zu vergleichen ist.

Gegen 19:30 waren wir zurück, mit vollem Bauch und trafen doch tatsächlich auf die drei Deutschen, welche wir in Noosa kennenlernten. In der Campingküche unterhielt sich Stephan noch lange mit ihnen sowie einer belgischen Familie. Er erhielt einige Tipps, was wir unbedingt unternehmen und was wir lieber sein lassen sollten! Mal sehen, was der morgige Tag bringt.

Dienstag, 29. Mai 2012

20120529 Airlie Beach round trip

96,99 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach: 7:30

Der Tag verlief komplett anders als geplant! Aber mit einem Kind, ist jederzeit damit zu rechnen.

Eigentlich war geplant, dass wir es heute ruhig angehen und etwas relaxen an der Lagune in Airlie Beach. Bereits beim verlassen des Trailers war schnell klar, dass heute nicht das geeignete Wetter dazu war, bedeckt und ziemlich düster!

Beim Frühstücken fiel dann Valery von einer Sitzbank herunter und verletzte sich wahrscheinlich am Schlüsselbein. Anfangs dachten wir sogar, dass sie evtl. eine Rippe gebrochen hat. Dies konnten wir aber später glücklicherweise ausschliessen.

Zur Ablenkung fuhren wir mit der belgischen Familie zu einem Wasserfall. Auch die deutschen Jungs kamen später noch dazu, welche sich dann als erstes ins Wasser getrauten. Es war ausserordentlich kalt! Aber eine wunderschöne Umgebung präsentierte sich uns. Valery war verständlicherweise zu nichts zu begeistern. Daher erkundete ich alleine etwas die Gegend. Danach wollten wir noch weiter zur Conway Beach. Da es Valery aber nicht gut ging, entschieden wir uns, zum Trailer zurückzukehren. Ich kochte uns eine Kleinigkeit und danach verbrachten wir die Zeit im Trailer. Am späteren Nachmittag war dann mal wieder ein kleiner Einkauf fällig!

Mittwoch, 30. Mai 2012

201205230 Airlie Beach round trip

25,8 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach: 7:00

Valery hatte keine ruhige Nacht und schlief bei uns. In ihren Bewegungen war sie sehr eingeschränkt und war daher nicht so draufgängerisch wie sonst!

Am Morgen verabschiedete sich die belgische Familie von uns, welche Richtung Mission Beach weiterfuhr. Wir tauschten noch Nummern aus, da sie so ziemlich den gleichen Weg vor sich haben, wie wir! Somit werden wir uns bestimmt wieder sehen!

Am Morgen schlenderten wir ein wenig durch Airlie Beach und am Strand entlang. Valery sass stetig ihn ihrem Wagen und hatte zu nichts Lust! Den Nachmittag verbrachten wir wieder im Trailer, den es begann zu regnen!

Donnerstag, 31. Mai 2012

20120531 Airlie Beach - Bluewater

330,75 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach: 7:00

Auch diese Nacht war für Valery nicht besonders erholsam, daher verbrachte sie diese wieder in unserem Bett.

Wir entschieden uns ebenfalls Airlie Beach zu verlassen, da die Wetteraussichten für die kommenden Tage überhaupt nicht gut aussahen. Noch bevor es zu regnen begann, bauten wir alles ab und fuhren los Richtung Townsville, vom Regen begleitet! In Townsville angekommen, entschieden wir uns, die nächsten paar Stunden in einem Shoppingcenter zu verbringen und danach einen „Campingplatz for free“ aufzusuchen. Wir waren nicht in Stimmung für einen Platz Geld auszugeben, wenn wir sowieso die ganze Zeit im Trailer bleiben müssen!

Gegen 20:00 fanden wir etwas ausserhalb von Townsville einen geeigneten Campingplatz, welcher erstaunlicherweise von vielen Campern bereits benutzt wurde! Unter einem Baum war aber noch ein Platz frei!! Stephan stellte im strömenden Regen den Trailer auf, während Valery und ich im trocknen warteten! Für ihn war es ein Abenteuer, bei solchem Wetter den Trailer aufzubauen. Als er fertig war, präsentierte er uns ein „noch“ trockenes zu Hause! Mit der Zeit stellten wir fest, dass an gewissen Orten Wasser durchsickerte! Tja nicht so schlimm dachten wir und fielen in einen tiefen Schlaf!

Freitag, 01.Juni 2012

20120601 Bluewater - Mission Beach

205,41 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach: 7:00

Valery schlief wunderbar und verbrachte die Nacht wieder in ihrem Bett! Auch wir hatten eine gute Nacht, aber der Morgen danach, war HORROR (für mich). Denn die Matratze war am Kopfende ziemlich feucht, sowie auch unsere Kissen. Schnell war klar, dass wir unsere Bettsachen schnellstmöglich trocknen sollten, bevor der Regen wieder begann! Also stellten wir den Trailer an einen „trockenen“ Ort und nahmen die Matratze heraus. Auch alle nassen Bettbezüge wurden an den Autotüren zum Trocknen aufgehängt. Anfangs war mir überhaupt nicht mehr zu lachen zu mute, aber Stephan nahm es mit Humor und meisterte alles mit seiner ruhigen Art und Weise! Pünktlich als es zu regnen begann, fuhren wir los Richtung Mission Beach! Unsere Sachen waren aber noch nicht trocken und lagerten daher alle im Auto (bis auf die Matratze). Wenn es nach mir ginge, hätte ich die kommende Nacht nicht im Trailer verbracht!

In Mission Beach angekommen, fanden wir einen günstigen Campingplatz, direkt an der Beach! Wir entschieden uns für einen Platz mit Strom, damit wir die feuchte Matratze mit dem Fön behandeln konnten. Beim Aufstellen des Trailers, montierte Stephan zugleich eine Blache über dem Trailer, damit bestimmt kein Wasser mehr durchsickern konnte! Kurze Zeit später war alles wieder im fast trockenen Zustand und ich war wieder happy!

Valery und ich genehmigten uns eine Dusche. Ihrer Schulter geht es von Tag zu Tag besser, trotzdem ist sie noch etwas eingeschränkt und benötigt unsere Hilfe!

Am Abend lernten wir in der Campingküche noch ein „älteres“ CH-Paar kennen und tauschen uns ein wenig aus.

Samstag, 02. Juni 2012

20120602 Mission Beach round trip

22,36 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach 7:30

Die Nacht war regnerisch und der Morgen begrüsste uns nicht anders! Somit verbrachten wir die nächsten 3 Stunden im Trailer und verliessen diesen nur für das Nötigste!

Als sich das Wetter endlich etwas beruhigte, machten wir uns auf den Weg und erkundeten Mission Beach!

Den Nachmittag verbrachten wir mit dem CH-Paar in der Campingküche, welche uns eine wunderschöne Aussicht aufs Meer bescherte! Wir kauften ihnen zu einem „Schnäppchenpreis“ ein super Buch ab (Camps Australia Wide, the ultimate guide for the budget and freedom conscious travaller), welches wir im Vorfeld bereits in einem Campingladen begutachteten, aber nicht kauften da es uns zu teuer erschien.

Am späteren Nachmittag walkte ich noch am Strand entlang. Zwischendurch bescherte uns immer wieder Regen, dafür präsentierte sich uns ein wenig später ein sagenhafter Regenbogen. Valery geht es zwischenzeitlich besser, sie kann ihren Arm bereits wieder gut bewegen.

Am Abend entschieden wir uns, den nächsten Tag auch noch in Mission Beach zu verbringen. Während Valery bereits tief und fest schlief, schauten wir uns noch einen DVD an. Wir kauften uns eine Serie, namens Kyle XY, da diese uns am meisten Minuten beschert! Wir sind bereits grosse Fans und freuen uns auf weitere interessante Stories!

Sonntag, 03. Juni 2012

Tagwach 7:30

Ein sonniger Tag begrüsste uns und vor allem unsere Gemüter! Das Aufstehen fiel uns einiges leichter als in den vergangenen Tagen. Natürlich begann ich sofort mit dem Waschen unserer Kleider, somit konnten wir uns einige Dollars für den Tumbler ersparen. Direkt neben unserem Campingplatz fand heute noch ein Markt statt, welchen Valery und ich später noch besuchten. Stephan hatte mal wieder am Auto zu arbeiten. Er fand heraus, dass das Relay für das Dual Battery System kaputt war. Glücklicherweise führten wir ein Neues mit uns mit, welches dann zugleich von Stephan eingebaut wurde. Das Mittagessen brachte ich direkt vom Markt mit – Thailändisch – yamieeeee.

Valery geht es heute einiges besser, sie benutzt ihren Arm wieder für Vieles und es scheint gute Besserung in Sicht zu sein. Ihr präsentiert sich hier ein grosser Spielplatz mit vielen Steinen, Sand, Blättern und zuzusehen, was unsere Campingnachbarn so treiben.

Stephan befindet sich zur Zeit im Bad, um sich die Haare zu schneiden. Er leistet Vorarbeit, während ich danach noch den Feinschlief zu erledigen habe…nicht gerade eine leichte Aufgabe, aber er muss ja Morgen nicht zur Arbeit, daher doesn’t matter how it looks!!

Montag, 04. Juni 2012

20120604 Mission Beach round trip

3,56 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach 7:30

Gestern entschieden wir uns kurzerhand einen Tag länger zu bleiben und so richtig zu relaxen!

So cremten wir uns nach dem Frühstücken ein und nahmen ein Meerbad, das erste richtige Meerfeeling für Valery. Anfangs war sie ab dieser grossen „Badewanne“ noch ein wenig unsicher, danach genoss sie es aber in vollen Zügen. Monika (CH-Paar) leistete uns Gesellschaft. Das Wasser war angenehm warm und uns präsentierte sich eine traumhafte Aussicht! Danach war natürlich das obligate „sändele“ angesagt. Nach einem kleinen Lunch gönnten sich Stephan und Valery eine Auszeit. Ich machte mich an den Abwasch und ging danach noch an der Beach walken!

Später versuchte Stephan noch sein Glück beim Fischen. Er angelte sich einen, welcher aber nicht speziell schön war und daher brachte er ihn auch nicht zum Essen „nach Hause“. Monika & Mario (CH-Paar) erzählten mir dann wenig später noch einiges Wissenswertes über Cairns, den dies ist unser morgiges Ziel!

Valery geht es besser, trotzdem ist noch grosse Vorsicht geboten, wie wir sie in die Arme nehmen oder beim Spielen mit anderen Kids.

Dienstag, 05. Juni 2012

20120605 Mission Beach - Cairns

170,46 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach: 7:30

Der Tag begann friedlich, bis wir zur Abfahrt bereit waren. Ich wies Stephan ein, damit er den Trailer am Auto befestigen konnte. Monika&Mario kamen sich auch noch verabschieden. Als Stephan ein wenig vorfahren wollte, damit wir die Chock‘s unter den Rädern des Trailers wegnehmen konnten, vergass ich das Jockeywheel einzuziehen!!!! Zu meiner Verteidigung ist zu sagen, dass dies normalerweise nicht mein Job ist, daher war es mir nicht bewusst, welcher Schaden damit angerichtet werden kann! Tja, auf jeden Fall mussten wir ein Neues kaufen, da sich ein Sicherungsstift verkrümmte! Nachdem ein neues Jockeywheel durch Stephan fachgerecht angebracht wurde, besuchten wir noch die Josephine Falls sowie die Babinda Boulders. Ca. gegen 16 Uhr trafen wir auf dem Campingplatz in Cairns ein, wo wir von der belgischen Familie sowie von den deutschen Jungs herzlich begrüsst wurden. Wir hatten uns zuvor erkundigt, wo sie campieren! Gemeinsam sassen wir in der Campingküche und assen unser Nachtessen. Später gesellte sich das belgische Paar zu uns, wir redeten noch ein wenig und entschlossen uns am nächsten Tag Cairns zu verlassen.

Mittwoch, 06. Juni 2012

20120607 Palm Cove - Wonga Beach

83,19 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach 7:30

Den Morgen verbrachten wir noch an der Esplanade in Cairns. Ein wunderschöner Spaziergang an der Beach entlang führte uns zu einem gigantischen Spielplatz! Für jeden Altersabschnitt wurde ein Spielplatz errichtet. Kein Weg führte daran vorbei! So vergingen schnell mal zwei Stunden. Danach war noch ein grosser Einkauf fällig, denn unsere Foodbox hatte sich bis auf ein paar Cracker und Tomaten Püree geleert! Der Kühlschrank war auch nur noch halbvoll.

Danach fuhren wir Richtung Palm Cove, wo wir uns mit der belgischen Familie verabredeten. Wir campierten wiederum auf demselben Platz, welcher uns kaum etwas kostete. Das „Badezimmer“ wurde neu errichtet. Man hatte das Gefühl, die Toilette sowie die Dusche zum ersten Mal zu benutzen. Es war ein Traum. Leider liess die Campingküche zu wünschen übrig. Dies wird wohl das nächste sein, was in Angriff genommen wird! Bevor wir das „Nachtessen“ zubereiteten, sassen wir alle zusammen und quatschten wieder ein wenig. Ihre Pläne für die nächsten Wochen sind sozusagen identisch mit unseren, daher beschlossen wir, sicher mal die nächsten Tage zusammen zu verbringen. Für Valery natürlich super, den die Kinder sind im Alter von 4, 9 und 12 Jahren. Und mir bringt es auch sehr viel, da mein Englisch dadurch aufgebessert wird!

Als alle Kinder bereits schliefen, sassen wir noch ein wenig zusammen und planten den nächsten Tag!

Donnerstag, 07. Juni 2012

20120607 Palm Cove - Wonga Beach

83,19 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach: 7:30

Wir fuhren ins 45minuten entfernte Port Douglas. Irgendwie erinnerte es uns an Noosa. Ein wirklich sehr schöner Ort.

Bei einem Lookout präsentierte sich uns eine traumhafte Aussicht an die 4 Mile Beach. Der Weg dorthin war zwar anstrengend, aber guter Sport für uns!

Die belgische Familie ging danach zur Beach, während wir ein wenig spazierten, damit Valery ihren Schlaf fand. Danach fuhren wir aber auch zur Beach und genossen alle zusammen das Wetter, das Meer, die Aussicht und die Freiheit!

Gegen 17 Uhr trafen wir in Wonga Beach ein, wo wir wiederum auf einem günstigen Campingplatz nächtigten!

Freitag, 08. Juni 2012

20120608 Wonga Beach round trip Mossman Gorge

50,76 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach: 7:30                                                                                     

Heute besuchten wir die Mossman Gorge (Schlucht) und verbrachten die Zeit mit baden, reden, geniessen, essen und einfach NICHTS TUN! Während die belgische Familie noch auf eine Wanderung ging, fuhren wir zurück zum Campingplatz, da noch einiges an Vorbereitung für die nächsten Tage zu tun war sowie das Tagebuch auf Vordermann zu bringen, damit nichts vergessen geht!!

Danach genoss Valery noch eine Dusche mit Daddy und ein feines Nachtessen gab es obendrauf!

Samstag, 09. Juni 2012

20120609 Wonga Beach round trip Cape Tribulation

132,12 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach: 7:00

Da wir uns um 9:00 mit der belgischen Familie verabredeten, stellten wir den Wecker ein wenig früher als sonst!

Das Tagesziel hiess: Cape Tribulation! Wir nutzten den Tag zum rekognoszieren, ob es auch möglich ist, einen Teil der Strecke mit unserem Trailer zu durchqueren. Jan (Belgier) hatte auch seine Vorstellungen/Pläne, wie der Tag ablaufen soll. Daher hiess es nach einer kurzen Strecke mit der Fähre und einer 10minütigen Autofahrt, einen kleinen Walk zu absolvieren. Nebenbei ist zu sagen, dass Jan Sportlehrer ist…..und an alle Ladies…..man sieht es ihm sehr gut an, vor allem wenn er seine Badehosen trägt, hihihihi!!

Die Fahrt führte uns weiter an einen wunderschönen Strand. Die Kids nutzten die Zeit zum spielen und wir genossen die Aussicht. Angekommen am Strand von Cape Tribulation nahmen wir unser Mittagessen ein. Danach begleiteten uns Jan und Febe (ältere Tochter) zum 4WD Track. Der Track führte durchs Wasser, über Gestein und zeigte uns wunderschöne Aussichten.

Nach knapp 2h verabschiedeten wir uns von den Belgiern. Da diese über kein 4WD Auto verfügen, müssen sie einen anderen Weg einschlagen. Wir werden uns aber spätestens am Dienstag wieder in Cooktown treffen!

Wir fuhren zurück zum Campingplatz, wo Stephan am Auto noch eine Glühlampe austauschte und am Trailer den Reifenluftdruck reduzierte. Auch musste der Trailer nochmals für die bevorstehende 4WD Tour überprüft werden.

Sonntag, 10. Juni 2012

20120610 Wonga Beach - Bloomfield Track - Ayton

94,06 Kilometer - Moderat - von Raceman

Tagwach: 7:30

Bloomfield Track

Und wieder hiess es einen gemütlichen Campingplatz zu verlassen. Es war wunderschön jeden Abend/Morgen die Wellen des Meeres zu lauschen.

Wiederum überquerten wir den Fluss mit der Fähre und nach ca. einer Stunde Autofahrt, war die erste Flussüberquerung zu meistern, sprich just for 4WD wo wir nun den berühmten Bloomfield Track vor uns hatten! Das Abenteuer begann und es war wirklich super eindrücklich: sehr kurvenreich, immer wieder überaus steil (up&down, zum Teil nur mit Reduktionsgetriebe fahrbar wenn man einen Trailer hinter sich ziehen muss), Flussüberquerungen usw. Der Trailer hat seinen ersten 4WD Track sehr gut überstanden und Stephan ist nun auch zuversichtlicher für den Savana Way und die Gibb River Road. Wir werden sehen. Dafür muss wahrscheinlich am Auto der Auspuff ein wenig angeschweisst werden. Dies stellte Stephan fest, als er das Auto, nach getaner Fahrt überprüfte! In Ayton fanden wir einen wunderschönen Campingplatz, welcher uns so Eindruck schändete, dass wir uns überlegen, eine Nacht länger zu bleiben. Die Campingküche ist hervorragend ausgestattet: Pfannen, Teller, Besteck, Mikrowelle, Toaster, Wasserkocher, BBQ, Herdplatten, Handtücher, Abwaschmittel…..beinahe wie zu Hause! Sogar ein Sofa lädt zum gemütlichen dinieren ein. Es ist wirklich ein wunderschöner Campingplatz, alles sauber geführt. Er steht sogar zum Verkauf! Sagte bereits zu Stephan, dass ich diesen sofort führen würde, hihihihi….Spass bei Seite.

Diverse schöne Strände sowie Water Falls sind in unmittelbarer Nähe! Cooktown ist auch nur noch knapp über eine Stunde entfernt, somit würde uns Morgen genügend Zeit bleiben, um etwas die Gegend zu erkundigen.

Nun sitze ich gemütlich vor unserem ersten Lagerfeuer hier in Australien (bis anhin durften wir noch kein Feuer machen) und höre im Hintergrund Leute schnarchen sowie solche, welche noch vor ihrem Lagerfeuer Geschichten erzählen……

Montag, 11. Juni 2012

20120611 Ayton round trip and beach fishing

41,72 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach: 7:30

Wir entschieden uns, eine weitere Nacht hier zu verbringen und nahmen es heute richtig gemütlich! Nach dem Frühstück war mal wieder waschen angesagt. Auch wurde ausgiebig mit unseren Camp Nachbarn geplaudert und Stories ausgetauscht. Einer verliess kurz danach das Camp, kam aber wenig später wieder zurück und schenkte uns einen Fisch, welchen er soeben aus dem Wasser zog. Den Grossen behielt er selbstverständlich für sich. Dankbar nahmen wir den Fisch entgegen und freuten uns bereits auf das Nachtessen!

Kurz vor Mittag machten wir uns auf den Weg und fuhren ein wenig herum. Da Valery ihre Mittagssiesta im Trailer abhalten mochte, war der Ausflug nur von kurzer Dauer. Ich nutzte die Zeit und ging eine kleine Strecke joggen, danach gönnte ich mir eine Dusche und dann war noch Wäsche zusammenlegen angesagt. Stephan und Valery fielen in einen tiefen Schlaf! Am späteren Nachmittag machten wir uns dann noch auf den Weg zum fischen. Unterwegs trafen wir unsere Camp Nachbarn, welche uns erzählten, dass sie ein Crocodile gesichtet hätten. Verständlicherweise wurde mir etwas mulmig und ich hielt somit die ganze Zeit Ausschau und hielt Valery vom Wasser fern. Leider biss kein Fisch an und wir fuhren mit leeren Händen zurück. Trotzdem genossen wir einen feinen Fisch zum essen und hatten einen gemütlichen Abend vor unserem Lagerfeuer.

Dienstag, 12. Juni 2012

20120612 Ayton - Cooktown

84,38 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach: 7:30

Unsere Reise führte uns zum historischen Cooktown, wo Lt. James Cook 10. Juni 1770 mit der Endavour strandete.

Zuvor machten wir noch Halt in einem sehr alten Pub und schauten uns ein wenig um. Valery sichtete natürlich sofort den Spielplatz, welcher zum dazugehörigen Campingplatz gehörte.

Gegen Mittag trafen wir in Cairns ein und funkten die Belgier an, welche sich bereits an der Beach sonnten. Zuerst erzählten wir von unserem abenteuerlichen Trip und sie dann von ihrem. Wir freuten uns alle, uns wieder zu sehen. Febe gratulierten wir noch zu ihrem 9. Geburtstag, welchen sie Heute feierte. Dann platzierten wir unseren Trailer auf dem Campingplatz, direkt neben den Belgiern und suchten eine Autogarage auf. Stephan konnte gegen 15 Uhr vorbei gehen, um die Aufhängung des Auspuffes anzuschweissen lassen. Danach fühlte er sich um einiges erleichterter, denn so können wir beruhigt, das nächste Abenteuer in Angriff nehmen. Valery und ich vergnügten uns im campingeigenen Swimming Pool. Die Belgier kamen wenig später auch dazu. Am Abend gönnten wir uns, zur Feier von Febe’s Geburi, eine Pizza vor dem Lagerfeuer. Wir genossen einen tollen Abend.

Mittwoch, 13. Juni 2012

20120613 Cooktown round trip

19,94 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach: 7:45

Valery schlief sogar noch länger, sie hatte Schlaf nachzuholen!

Danach nahmen wir alles sehr gemütlich. Jan joggte zwischenzeitlich zur Bäckerei, um Toast zu kaufen. Zurück kam er mit einem Bike. In Belgien fährt er jeden Tag, wirklich jeden Tag, mit seinem Rennvelo (wenn es regnet/schneit nimmt er sein Bike) zur Schule. Seit sie am reisen sind, fand sich nie die Gelegenheit, ein Bike zu mieten, bis jetzt. Dies nutzte er natürlich aus und verabschiedete sich um 10 Uhr von uns und kehrte erst nach 17 Uhr, 110km und vielen schönen Eindrücken wieder zurück! Auch ich betätigte mich sportlich und ging joggen! Am Nachmittag hatten wir noch ein paar Kleinigkeiten zum essen einzukaufen! Danach vergnügten sich Valery und ich wieder am Pool samt den Belgiern. Wir hatten viel Spass und Anik (Frau von Jan) und ich hatten tolle Gespräche. Stephan besuchte in dieser Zeit das James Cook Museum. Mit Valery machte es keinen Sinn das Museum zu besuchen.

Kurz vor Sonnenuntergang fuhren wir zu einem Lookout (mit Lighthouse), welcher uns einen 360° Blick ermöglichte, es war amazing!

Zurück auf dem Campingplatz gönnten wir uns wiederum ein feines Nachtessen, welches aus Prawns (1kg für 15 Dollar), Kartoffeln und sonstigem bestand.

Nun sitzen wir wieder alle vor dem Lagerfeuer und geniessen „unseren Feierabend“

Donnerstag, 14. Juni 2012

20120614 Cooktown - Battle Camp - Laura - Mt Molloy

348,04 Kilometer - Moderat - von Raceman

Tagwach: 7:30

Nachdem wir den Trailer „eingepackt“ hatten, frühstückten wir noch gemütlich mit den Belgiern und verabschiedeten uns dann um 10 Uhr bei ihnen. Denn unsere Reise führte uns heute nach Laura, wiederum ein 4WD Track. Die Belgier entschieden sich eine weitere Nacht in Cooktown zu bleiben und wir treffen uns dann morgen wieder in Palm Cove, wo wir bereits schon einmal waren…..der mit dem neuen WC/Dusche, jupieeeee. Obwohl ich an dieser Stelle mal gesagt haben will, dass die Duschen sowie die Toiletten hier wirklich immer sauber sind und ich bis jetzt noch nie das Gefühl hatte: oh nein, da will ich nicht rein!!

Der 4WD Track war anfangs sehr mühsam zu fahren, nicht schwierig, sondern wir kamen nur langsam voran, da es sehr holperig war! Dies daher, weil viele vergessen bei ihren Reifen den Luftdruck herauszulassen! Der Track war nicht so abenteuerlich, dafür präsentierte sich uns eine wunderschöne Landschaft.

Als wir gemütlich unterwegs waren, sah ich von weitem irgendetwas auf der Strasse liegen. Anfangs konnte ich es noch nicht orten, plötzlich war mir aber klar, dass sich zwei Raben an einem toten Känguru bedienten! Kurz und zwar wirklich kurz bevor wir in ihre Nähe kamen, flogen sie davon. Für einen war es aber zu spät und beim Wegflug krachte er doch tatsächlich an eines unserer Lichter (beinahe beschädigt) und ich sah nur noch wie die Federn flatterten. Als sich die Möglichkeit ergab anzuhalten, um den Schaden zu begutachten, flog das Fich doch tatsächlich davon. Wir gehen davon aus, dass eine Hirnerschütterung nicht auszuschliessen ist!

In Laura angekommen, entschieden wir uns zur Weiterfahrt, da dieser Ort nicht wirklich einladend war! Nun sitzen wir gemütlich vor unserem Lagerfeuer in Mt. Molloy. Wiederum campieren wir, samt vielen anderen, auf einem gratis Platz!

Freitag, 15. Juni 2012

20120615 Mt Molloy - Kuranda - Palm Cove

117,6 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach: 7:30

Die Reise führte uns Heute ins touristische Kuranda, wo wir ein wenig flanierten und den Scenic Railway begutachteten. Valery durfte sich sogar noch auf dem Spielplatz austoben. Danach fuhren wir weiter nach Palm Cove, wo ein grosser Einkauf angesagt war. Denn für die nächsten paar Tage benötigen wir einiges an Food, da es auf dem Savannah Way keine Möglichkeiten mehr geben wird! Nach getaner Arbeit begaben wir uns auf den Campingplatz von Palm Cove und hatten Glück, denn genau noch zwei Sites waren frei. Wir bezahlten sofort und für die Belgier reservierten wir einen Platz. Am Abend genossen wir alle eine Dusche und plauderten noch ein wenig mit den Belgiern und planten die folgenden Tage.

Samstag, 16. Juni 2012

20120616 Palm Cove - War memorial site Atheton

94,46 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach: 6:40

Heute war Valery mal wieder unser Wecker!Aber egal, denn um 7:30 traf ich mich mit Anik zum joggen. Danach genossen wir nochmals eine Dusche im neuen Waschraum, herrlich!

Während wir den Trailer zusammenfalteten, gingen die Belgier auf Einkaufstour. Wir verabredeten uns beim Shoppingcenter.

Danach fuhren wir zu den Baron Falls. Auf dem Weg dorthin kreuzte uns der Skyrail (Gondelbahn).

Ein kleiner Walk durch den Regenwald führte uns zu einem wunderschönen Wasserfall. Das Mittagessen nahmen wir neben dem Spielplatz in Kuranda ein, welches 5Min von den Baron Falls entfernt lag.

Wiederum fanden wir einen Campingplatz auf einer Restarea (for free). Wir stellen unsere Autos nebeneinander und während die Kids spielten, bereiteten wir bei Tageslicht das Nachtessen zu. Bei beiden Familien stand Pasta auf dem Menüplan.

Da wir über kein Aussenlicht verfügen, wünschten wir uns heute alle ziemlich früh eine gute Nacht.

Sonntag, 17. Juni 2012

20120617 War memorial site Atherton - Ravenshoe

116,93 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach: 7:30

Es war eine relativ kalte/feuchte Nacht. Alles war nass am nächsten Morgen, was nicht gerade im Trailer/Auto war.

Da die Belgier mit einem Campervan unterwegs sind, haben sie am Morgen nicht vieles zu erledigen, daher waren sie schnell ready und fuhren zum nächsten McDonnalds (in Atherton), um vom free Wi-Fi zu profitieren. Denn die nächsten paar Tage/Wochen wird bestimmt kein Mc mehr unsere Wege kreuzen!

Wenig später trafen wir auch ein und ich gönnte mir natürlich noch einen feinen Kaffee!

Danach schauten wir uns den Curtain feg tree an, dessen Luftwurzeln wie Vorhänge von den ausladenden Ästen fallen. Ein wirklich eindrücklicher Baum. Nächstes Ziel hiess Malanda Falls, wo Jan ein kurzes Bad nahm. Die Fahrt führte uns danach zu den Millaa Millaa Falls, ein wunderschöner Wasserfall, welcher natürlich einige Leute zum baden einlud. Wir nahmen unseren Lunch ein, schauten den Leuten zu und genossen den Wasserfall. Plötzlich gesellte sich eine CH-Familie zu uns, welche mitbekommen hat, dass wir „schweizerdeutsch“ sprechen. Wir tauschten uns ein wenig aus und die Kinder spielten zusammen.

Der nächste und letzte Wasserfall für den heutigen Tag war der Millstream Falls, ein 13m hoher Wasserfall, welcher angeblich der breiteste in Australien ist. Ebenfalls ein sehr eindrücklicher Wasserfall.

Danach fanden wir kurz nach Ravenshoe (915m hoch gelegener Ort, welcher der höchste in ganz Queensland ist) Campingplatz auf einer Restarea. Jan bescherte uns ein super Lagerfeuer und da sie über einen Grillrost verfügen, konnten wir unser Fleisch/Würste bräteln. Sogar Tisch und Bänke stehen zwischen unseren beiden Autos und so hatten wir eine gemütliche Sitzgelegenheit. Nun sitzen wir alle vor dem Lagerfeuer und spielen Spiele……

Montag, 18. Juni 2012

20120618 Ravenshoe - West of Georgetown

267,05 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach: 7:30

Während die Kinder Hausaufgaben (dies tun sie jeden Wochentag 1Std. lang) erledigten, packten wir alles zusammen. 

Danach führte unser Weg zum Hot Spring River. Während andere 7 Dollar pro Person ausgeben, um nebenan im Pool das warme/heisse Wasser zu geniessen, ersparten wir uns das Geld und setzten uns in den kleinen Fluss nebenan, wo das warme Wasser ebenfalls hineinfliesst! Es war herrlich….vor allem wen man bereits zwei Tage nicht mehr geduscht hat. Valery war hell begeistert.

Beim verlassen des Rivers trafen wir doch tatsächlich wieder auf die CH-Familie vom gestrigen Tag!

Als wir alle „frisch gebadet“ im Auto sassen, ging es weiter Richtung Georgetown. Jan hatte nachgelesen, dass Georgetown über einen Public Swimmingpool verfügt, welcher gratis war. Schnell hatten wir alle wieder unsere Badsachen an und planschten ein wenig herum. Da in den Umkleideräumen Duschen vorhanden waren, nutzten wir die Gelegenheit, um richtig zu Duschen und unsere Haare zu waschen. Was will man mehr, da benötigen wir überhaupt keinen Campingplatz, welcher uns nur Geld kostet! Wir verliessen das Bad etwas früher, um in der nahegelegenen Restarea einen Platz zu sichern und bei Tageslicht unseren Trailer aufzustellen! Wenig später trafen dann auch die Belgier ein und die Männer gingen auf Holzsuche, um später ein richtig schönes Lagerfeuer zu geniessen. Es war eines der schönsten Restareas, bei welchem wir bis jetzt waren. Nach dem Essen sassen wir wieder alle gemütlich vor unserem Lagerfeuer und genossen das Outback!

Dienstag, 19.06.2012

20120619 West of Georgetown - Croydon - Normanton

289,66 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tagwach: 7:30

Heute hatten wir eine lange Autofahrt vor uns. Das Ziel hiess Normanton. In der Mitte machten wir Halt in Croydon, wo der Gulflander Train anhält. Leider war der Zug aber nicht hier sondern in Normanton.

Nach einer 3.5 stündiger Autofahrt trafen wir ein und suchten uns einen Campingplatz mit Strom. Endlich hatten wir auch wieder Empfang, denn die vergangenen Tage im Outback ging nichts!

Wir fanden einen supergünstigen Campingplatz, welcher über einen 25m Swimmingpool sowie über ein Whirlpool (38°) verfügt. Da kann man sich vorstellen, dass es rasch ging, bis wir uns alle abkühlten und wieder aufwärmten! Valery genoss zum ersten Mal ein Bad mit einem Schwimmring, sie war nicht mehr zum stoppen und hatte riesen Spass. Stephan fuhr noch zur Trainstation um den legendären Gulflander Zug und das Museum zu begutachten, gesellte sich aber danach auch zu uns in den Whirlpool. Die Belgier gingen noch auf Erkundungstour, während wir etwas früher als sonst, unser Nachtessen einnahmen. Wir waren alle etwas Müde vom Whirlpool und nahmen es daher gemütlich!

Mittwoch, 20. Juni 2012

Tagwach 7:30

Ich joggte ein wenig durch Normanton und sah um 8:30 wie der Gulflander die Station verliess. Nach einer erfrischenden Dusche hiess es mal wieder Wäsche waschen. Danach war gemütliches Frühstücken angesagt.

Wir entschieden uns am Vorabend noch eine Nacht länger zu bleiben.

Die Belgier fuhren Heute nach Karumba, da sie Morgen Richtung Alice Springs weiterfahren. Wir werden Karumba erst Morgen besuchen. Leider werden sich somit unsere Wege ab Morgen trennen. Wir hatten aber noch nachgerechnet und stellten fest, dass sich unsere Wege ziemlich sicher in zwei Wochen im Kakadu Nationalpark wieder kreuzen werden.

Stephan ging am Morgen noch ein wenig mit Valery spazieren, damit ich unsere Finanzbuchhaltung nachführen konnte.

Am späteren Nachmittag setzten wir uns dann wieder in den Whirlpool und Valery war happy mit ihrem Schwimmring. Danach genoss sie noch eine Dusche mit Stephan. Obwohl sie es nicht wirklich immer geniesst zu duschen: den Kopf unter die Dusche zu halten, findet sie nicht besonders erfrischend, noch nicht. Nach einem Jahr campen, wird dies bestimmt nicht mehr der Fall sein.

Donnerstag, 21. Juni 2012

20120621 Normanton - Karumba - Little Byone River

204,88 Kilometer - Leicht - von Raceman

Um 10 Uhr verabschiedeten wir uns von den Belgiern und freuen uns alle auf ein „eventuelles“ Wiedersehen in 2 Wochen!

Wir fuhren nach Karumba. Der Ort selber war nichts Besonderes, trotzdem gönnten wir uns einen kleinen Break und kauften noch ein wenig Food ein, man weiss nie, wann wieder ein Laden auftaucht im Outback. Auf dem Weg zurück machten wir nochmals Halt in Normanton, um im Souvenirladen der Gulflander Trainstation ein Shirt für Valery zu kaufen. Danach führte unsere Reise weiter auf einer 4WD Strecke. Von weitem sahen wir plötzlich, wie eine riesen Schlange unseren Weg durchquerte. Schnell stoppten wir den Wagen und Stepan konnte gerade noch rechtzeitig ein Foto schiessen, bevor sie sich im Gras davonschlich.

Gegen 15:30 trafen wir in der Rest Area, welche überhaupt nicht wie eine solche aussah, ein! Zuerst dachte ich, dass wir falsch sind, aber beim genauen hinsehen, musste ich feststellen, dass wir richtig waren. Nur ein anderer Camper leistete uns in dieser Nacht Gesellschaft. Mir war ehrlich gesagt nicht so geheuer. Wir assen früh zu Nacht und gesellten uns schnell in den Trailer, denn die „Mosis/Sandflies“ sind überall!!! Und ich will ehrlich sein: ich musste zuerst leiden, um zu begreifen, wann ich lange Hosen und vor allem Socken anzuziehen habe. Meine Füsse sind voller Sandflies-Stiche, die beissen einiges länger als normale Mosi-Stiche! AUTSCH!!!

Freitag, 22. Juni 2012

20120622 Little Byone River - Leichhardt River Falls

117,78 Kilometer - Moderat - von Raceman

Heute fuhren wir Richtung Burketown. In unserer Aussie-Bibel steht: nur wer die Einsamkeit mag, sollte sich dahin auf den Weg begeben. Und das kann man wortwörtlich nehmen. Wir nahmen es auf jeden Fall gemütlich, da die nächste Rest Area nicht weit entfernt war. WOW die Rest Area war wirklich wunderschön: Felsplatten, Flüsse und Wasserfälle umgaben uns. Bevor wir uns aber einen geeigneten Platz suchten, half Stephan noch einem älteren Ehepaar das Auto sowie Trailer aus dem Sand zu ziehen. Bevor wir den Trailer aufstellten, schlüpften wir zuerst in unsere Badesachen und liefen ein paar Schritte bis zu einer kleinen Felsausspülung, wo wir uns waschen und Valery ein wenig planschen konnte. Nebenan war ein schöner Wasserfall. Wir nahmen wiederum frühzeitig unser Essen ein und für Valery ging es bald ins Bett. Wir plauderten noch ein wenig und gingen ebenfalls früh zu Bett.

Samstag, 23. Juni 2012 (Hochzeit Dani und Claudia)

20120623 Leichhardt River Falls - Gregory Downs

148,06 Kilometer - Moderat - von Raceman

Natürlich denken wir den ganzen Tag an unsere zwei lieben Freunde, welche sich heute das JA-Wort geben! Leider haben wir keine Möglichkeit ihnen telefonisch/Mail/Skype zu gratulieren. Wir hoffen, dass ihr einen wunderschönen Hochzeitstag feiern durften und wünschen euch auf diesem Weg alles Liebe und Gute. Wir werden eine kleine Feier bestimmt nachholen, wenn wir wieder zu Hause sind.

Unser Tag begann ziemlich windig. Wir waren noch nie so schnell fertig und bereit zur Abfahrt wie heute. Der Wind blies uns so um die Ohren, dass wir den Trailer schnellstmöglich zusammenfalteten und davonfuhren. Trotz Sonnenschein, windete es den ganzen Tag, erst gegen Abend beruhigte es sich.

Wir trafen früh in der nächsten Rest Area in Gregory Downs ein. Was auch gut war, denn die Plätze waren rar. Gregory Downs ist ein Ort, welcher über ein Roadhouse samt Tankstelle (1.89/L), Public Toilets inkl. Shower (kalt versteht sich), einem Spielplatz (unglaublich sogar im Outback) sowie einer Pferderennbahn verfügt wo dieses Wochenende ein Plauschturnier stattfindet.

Das Beste am ganzen ist ja, dass mehrere Schilder besagen, dass hier am Fluss nicht campiert werden darf. Gemäss Aussagen von Campern, scheint dies aber seit Jahren niemanden zu interessieren!

Nach dem Aufstellen des Trailers spazierte ich mit Valery zum Spielplatz, wo sie sich nach der fast dreistündigen Autofahrt, austoben konnte. Wieder zurück bei Stephan setzten wir uns ein wenig an den Fluss. Danach war dann schon bald wieder kochen angesagt. Wir essen zurzeit zwischen 17 – 17:30 Uhr, dass wir noch über Tageslicht verfügen, um den Abwasch zu machen. Am Lagerfeuer tranken wir noch eine Tasse Kaffee und spielten ein wenig mit Valery.

Zur Feier des Hochzeitstages von Claudia und Dani, konnten wir sogar noch von der Live Country-Musik, welche bei der Pferderennbahn gespielt wurde, profitieren. Zu „Sweet Home Alabama“ hielt ich ein kurzes Tänzchen für euch, hihi.

Sonntag, 24. Juni 2012

20120624 Gregory Downs - Adels Grove - Lawn Hill Gorge - Riversleigh - Gregory Downs

254,87 Kilometer - Moderat - von Raceman

Heute verbrachten wir einen wunderschönen Tagesausflug im Lawn Hill National Park. Um 9 Uhr fuhren wir los, den Trailer liessen wir auf dem Campingplatz. Der National Park ist mit seinen tiefen Sandsteinschluchten und den, dank des vielen Wassers reichlich wachsenden, Livistonia-Palmen, den vielen Süsswasserkrokodilen und den laut krakeelenden Papageien ein tropisches Urlaubsparadies.

Zuerst besuchten wir den Adels Crove Campingplatz, ein richtiges Paradies. Wir spazierten ein wenig herum und kauften im hiesigen Shop noch Wasser (5.00/1.5L), Milch und Toast ein. Dann begaben wir uns zum Lawn Hill Gorge, wo wir eine kleine Wanderung zum Duwadarri Lookout vollbrachten. Die beste Zeit um diese Wanderung zu machen, heisst es laut Broschüren, sei entweder früh morgens oder am späteren Nachmittag. Wir begaben uns kurz nach Mittag auf den Weg!! Die Wanderung wurde als mittelschwer beschrieben, was auch stimmte. Anfangs noch einer normaler Weg, dann aber steil und felsig. Die Aussicht, welche sich uns dann aber präsentierte, war wunderschön. Nach über einer Stunde waren wir zurück beim Auto, wo wir uns einen kleinen Lunch gönnten.

Danach ging es weiter zum südlichen Teil des Nationalparks. Dort liegen die berühmten Riversleigh Fossil Fields, von der UNESCO unter den Schutz des Weltnaturerbes gestellt. Die 1976 entdeckten Felder enthalten Relikte von über 100 Tierarten. Die ältesten Fossilien datieren aus der Zeit vor 25 Mio. Jahren. Auf diesen Track begab nur ich mich, da Valery im Auto einen kleinen Mittagsschlaf abhielt. Als wir uns auf den „Heimweg“ machten, durfte Stephan mal wieder so richtig Gas geben. Da wir ohne Trailer unterwegs waren und der Track zum sliden einlud, gab Stephan alles und wir sind zum Teil mit über 100km/h auf der Gravel Road unterwegs. Zuvor mussten wir aber noch feststellen, dass der Seitenspiegel abgebrochen ist, dies durch die vielen Vibrationen, welche das Auto die vergangenen Tage durchhalten musste.

Der Track war bisher einer der schönsten und hatte sogar einige Flussdurchquerungen zu bieten.

Auf dem Campingplatz reparierte Stephan den Seitenspiegel und ich warf mich rasch in mein Bikini, um mich im Fluss ein wenig zu waschen. Gegen 17:30 assen wir zu Nacht und nun sitzen wir wieder gemütlich vor unserem Lagerfeuer.

Montag, 25. Juni 2012

20120625 Gregory Downs - Burketown

160,31 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute verliessen wir Gregory Downs und fuhren nach Burketown. Eigentlich war geplant, dass wir dort einiges einkaufen, was wir zum Überleben benötigen. Dann bot sich uns aber ein Campingplatz samt Strom an und wir freuten uns alle über eine Dusche. Die letzten paar Tag gingen nicht spurlos an uns vorbei, daher warf ich einige Klamotten in die Waschmaschine. Erstaunlicherweise verfügen wir hier über Mobile/Internetempfang, welchen wir nun nutzen, um unsere Homepage auf dem Laufenden zu halten.

Dienstag, 26. Juni 2012

20120626 Burketown - Hells Gate - Robinson River Crossing

389,6 Kilometer - Moderat - von Raceman

Wir starteten in Burktown und nach 390km beendeten wir unsere Fahrt beim Robinson River Crossing.

Das Highlight des Tages: Der Savannah Way war wirklich eine Herausforderung mit vielen Flussdurchfahrten und vielen Auswaschungen wie auch der Track selbst befand sich in einem sehr schlechten Zustand. Trotz allem überstand der Trailer und das Auto ohne grössere Schäden die Herausforderung. Leider hatte aber die elektrische Wasserpumpe des Trailers ihren Geist aufgegeben, somit steht uns im Moment unser luxuriöses Lavabo mit fliessendem Wasser nicht mehr zur Verfügung. Stephan wäre aber nicht Stephan, wenn er nicht bereits einen Wassertank zur Hand hatte! Somit war auch ich wieder halbwegs glücklich. Trotzdem beendeten wir unseren Tag wieder einmal an einem gemütlichen Lagerfeuer.

Mittwoch, 27. Juni 2012

20120627 Robinson River Crossing - Borroloola - Camp Spot 100km east of Stuart Hwy

403,9 Kilometer - Moderat - von Raceman

Heute nahmen wir vorerst die letzte Etappe des Savannah Ways auf Gravel Road in Anlauf. Dieser führte uns nach Borroloola, welches ein grösseres Aboriginal Dorf ist, wo wir auftankten und uns verköstigten. Auf der Weiterfahrt besichtigten wir das berühmte Cape Crowford mit dem Heartbreak Hotel, wo wir uns zwei Glaces für je 5Fr. gönnten!! Kurz danach wollten wir eigentlich campieren. Da uns aber der Camp Spot nicht gefiel, beschlossen wir weiterzufahren, wobei uns auch die nächsten Zwei nicht zum Bleiben überzeugten. Beim Vierten stellten wir dann den Trailer auf, da wir Heute auch schon wieder um die 400km gefahren sind! Die nächsten paar Tage nehmen wir es definitiv etwas easy. Zu viel Autofahrt = zu wenig Bewegung = zwei zickende Frauen, hihihi!!

Donnerstag, 28. Juni 2012

20120628 Camp Spot east of SH - Daly Waters - Mataranka

275,4 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute führte unser Weg an diverse Orte:

The Hi-Way Inn, wo wir zu einem relativ normalen Tarif (1.69/L) Tanken konnten

Daly Waters Pub (typisches Outback Pub), wo wir eigentlich eine Nacht verweilen wollten

Big Stubby Larrimah Pub, wo wir einen kleinen Zoo (freier Eintritt) inkl. Krokodilfütterung besichtigen konnten

Mataranka, wo wir dann auf einem Campingplatz (inkl. Pool und Spa) eincheckten. Kaum angekommen, sassen Valery und ich bereits im Spa und vergnügten uns, danach gönnten wir uns eine Dusche und dann war auch schon wieder Nachtessen angesagt. Stephan betrachtete die Reifen des Autos und stellte fest, dass bereits die Hälfte abgefahren ist!! Savannah Way lässt grüssen! Am Abend spazierte ich ein wenig auf dem Campingplatz herum, dieser war so gross, dass ich bestimmt 15min benötigte, bis ich wieder zurück war.

Freitag, 29. Juni 2012

20120629 Mataranka - Kathrine

155,87 Kilometer - Leicht - von Raceman

Am Morgen konnten wir auf dem Campingplatz einer Barramundi-Fütterung zusehen, bevor wir dann zu den Bitter Springs fuhren. Dort vergnügten wir uns im 32° warmen Pool, einfach herrlich und erst noch umgeben von einer traumhaften Umgebung.

Nach diesem erfrischenden Bad hiess es endlich „back to the civilisation“. Wir erreichten Kathrine (einige Tage früher als gedacht), zwar als eine Kleinstadt betitelt, aber sie verfügt über einen normalen Einkaufsladen (Food), welchen wir die letzten zwei Wochen nicht mehr zu Gesicht bekamen. Zuerst begaben wir uns aber auf die Suche nach einem günstigen Campingplatz, welcher auch schnell gefunden war (etwas ausserhalb der Stadt). Natürlich kauften wir noch am selben Tag wieder einiges an Food ein, damit wir uns am Abend ein feines BBQ zubereiten konnten. Später telefonierten wir noch mit den Belgiern, um uns zu erkundigen, wo genau sie sich aufhielten. Sie werden ca. in zwei bis drei Tagen ebenfalls in Kathrine eintreffen.

Am späten Abend reinigten wir sogar noch unseren Kühlschrank.

Samstag, 30. Juni 2012

20120630 Kathrine round trip

26,59 Kilometer - Leicht - von Raceman

Ein Tag mit gefülltem Programm!!

Joggen, gesamte Bettwäsche waschen, Trailer säubern - inside, unglaublich dieser Staub, Vorzelt aufbauen - das erste Mal, Auto waschen - sieht wieder aus wie neu, sogar einer Campingnachbarin aufgefallen! Dafür ist das Horn der Alarmanlage kaputt, da Stephan den Motor gewaschen hat Wasserpumpe flicken. Bei diesem Thema muss ich etwas ausführlicher schreiben: Am Vortag erkundigte sich Stephan über den Preis einer neuen Wasserpumpe. Zuerst wollte er sich aber selber ein Bild der Wasserpumpe machen, so demontierte und zerlegte er sie (es lagen mind. 20 Schrauben herum). Schnell stellte er fest, dass der Motor blockiert war, wahrscheinlich wegen des vielen Staubes (Savannah Way lässt grüssen!). Eine Stunde später hatte ich mein luxuriöses Lavabo zurück und wir ersparten uns 100 Dollar oder Stephan würde sagen: 3x gratis übernachten, hihihi. Es gibt wirklich nichts, was er nicht reparieren kann, unglaublich! Am Abend profitierten wir noch von der Musik sowie einem kleinen Feuerwerk einer Hochzeit, welche direkt neben unserem Campingplatz stattfand. Die Musik wurde so laut, dass wahrscheinlich einige der älteren Campern lange keinen Schlaf fanden! Ich dafür tanzte ein wenig in unserem „Vorgarten“ und hatte meinen Spass.

Sonntag, 01. Juli 2012 (Northern Territory Day)

20120701 Kathrine round trip

56,84 Kilometer - Leicht - von Raceman

Es stand wieder einiges auf dem Tagesplan. Unter anderem säuberte Stephan die Werkzeug/Batterie-Schublade des Trailers. Dabei fielen einige Kugeln des Kugellagers auf den Laubboden, welche leider nicht mehr alle auffindbar waren. Trotzdem scheint die Schublade noch zu funktionieren! Am Nachmittag versuchte Stephan sein Glück beim Fischen, während Valery und ich einige Stunden für uns hatten.

Als ich gerade begann das Nachtessen vorzubereiten, fuhren doch tatsächlich die Belgier vor. Wir freuten uns alle, einander wieder zu sehen. Zuerst wurde natürlich ausgiebig über die letzten Tage diskutiert. Danach hatten wir es pressant, denn um 19:30 Uhr fand in Kathrine das Feuerwerk zum Nationalfeiertag statt. Wir schafften es rechtzeitig und genossen ein wunderschönes Feuerwerk. Wieder auf dem Campingplatz plauderten wir noch bis in die Nacht hinein.

Montag, 02. Juli 2012

20120702 Kathrine round trip

69,68 Kilometer - Leicht - von Raceman

Kurz bevor ich mit Anik zum joggen ging, stellten wir mit Schrecken fest, dass ein Reifen keine Luft mehr hatte. Schlagartig änderte sich unser Tagesplan.

Während ich mit Anik joggen ging, versuchte Stephan das Loch zu flicken (welches durch einen Stein verursacht wurde), schliesslich brachte er einiges an Material von der Schweiz mit. Trotzdem war es ihm nicht möglich den Reifen, ohne weiteren Luftverlust zu reparieren. Er fuhr in die Stadt und bekam für den Nachmittag einen Termin beim Bridgestone Reifen Service. Die Belgier nahmen mich und Valery mit, um in den hiesigen Hot Springs (30°) ein Bad zu nehmen.

Währenddessen stellte sich heraus, dass Stephan den Winkel des Loches beim durchbohren des Reifens nicht richtig getroffen hatte, weshalb es schlussendlich zwei Löcher waren. Da es nun 2 Löcher nahe beieinander waren, blieb ihm nichts anderes übrig, als einen neuen Reifen für 370 Franken zu kaufen!!!!!! Ich muss nicht erwähnen, dass seine Laune danach zu wünschen übrig liess….verständlicherweise!

Dienstag, 03. Juli 2012 (13. Hochzeitstag Jan&Anik)

20120703 Kathrine - Gorge - Kathrine round trip

86,74 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute fuhren wir gemeinsam zur Kathrine Gorge. Wir waren alle nicht wirklich begeistert von dem, was sich uns präsentierte. So fuhren die Belgier wiederum zu den Hot Springs, während wir mit Valery zum Spielplatz von Kathrine gingen.

Am Abend waren wir zu einem feinen Nachtessen eingeladen, zur Feier des 13. Hochzeitstages von Jan&Anik. Jan bekochte uns mit diversen Köstlichkeiten. Wir hatten einen tollen Abend und vergnügten uns bis in die Nacht hinein.

Mittwoch, 04. Juli 2012

Die Belgier fuhren heute weiter Richtung Kakadu Nationalpark während wir noch bis Freitag hier bleiben. Wir werden uns im Nationalpark wieder treffen.

Stephan baute ja anfangs eine Zentralverriegelung am Auto ein. Die Kofferraumtür liess er aber dazumal aus, da er es nicht für nötig hielt. Nun stellte sich aber heraus, dass das Öffnen mit dem Schlüssel nicht mehr einfach möglich war. Daher beschloss er heute ebenfalls die Zentralverriegelung an der Kofferraumtür einzubauen, was natürlich wieder einige Zeit in Anspruch nahm. Auch wurde der Schnorchel am Auto etwas besser befestigt und am Trailer schraubte er auch noch ein wenig herum.

Ich hatte mal wieder etwas zu nähen und spielte mit Valery. Nach dem Mittag, während Valery nach langem wieder einmal einen Mittagsschlaf abhielt, schnitt ich Stephan erneut die Haare. Ich war der Meinung, dass es bereits besser ging, aber er war nicht gleicher Meinung! Tja, es bleiben ja noch einige Monate übrig, um mich als Coiffeuise zu profilieren. Morgen versucht Stephan sein Glück an meinen Haaren. Wie mutig muss ich sein, um einem Mann wie Stephan den Kopf hinzuhalten, hihihi. Reparieren kann er ja alles, somit wird er wohl auch meine Haare schneiden können. We will see!!

Donnerstag, 05. Juli 2012

20120705 Kathrine round trip

32,74 Kilometer - Leicht - von Raceman

Während meine zwei Liebsten noch schlummerten, zog ich meine Trainingsklamotten an und ging joggen. Als ich zurückkam, lag Valery immer noch im Bett (aber wach). Nach einer abkühlenden Dusche, frühstückten wir in der Campingküche. Ein nervender Wind wehte, welcher den ganzen roten Staub aufwirbelte. So begaben wir uns kurzerhand in den Trailer und warteten ein wenig ab. Als sich das Wetter beruhigte, setzte ich mich auf den Coiffeurstuhl von Stephan, hihihi und liess in walten. Ganze 5 Minuten und ca. 5cm weniger Haare später, war das Spektakel vorbei. Ich sag’s mal so: ich traue mich noch unter die Leute! Nein nein, er hat gute Arbeit geleistet und zum Schluss meinte er: ich könne im September wieder kommen, hihi!

Am Nachmittag begaben wir uns nochmals zum Einkaufen und danach genoss Stephan mit Valery ein Bad in den Hot Springs.

Zurück auf dem Campingplatz bauten wir das Vorzelt ab und bereiteten einiges vor, damit wir Morgen rechtzeitig abreisen können.

Freitag, 06. Juli 2012

20120706 Kathrine - 26km east of Pine Creek

133,33 Kilometer - Leicht - von Raceman

Kurz vor 10 Uhr verliessen wir den Campingplatz in Kathrine. Es war wunderschön eine Woche am gleichen Ort zu verweilen, fast schon wie ein zu Hause! Zuerst hiess es aber noch „Car wash“ resp. „Trailer wash“. Endlich ist auch der rote Staub am Trailer verschwunden, dafür sieht man jetzt alle Steinschläge, welche der Trailer abbekommen hat, unglaublich!

Danach fuhren wir ins ca. 1Std. entfernte Pine Creek, wo wir dann Richtung Kakadu Nationalpark abbogen. Bereits um 12:30 Uhr platzierten wir unser zu Hause auf einer Rest Area, ca. 30km vom Eingang des Kakadu Nationalparks entfernt. Zuerst gönnten wir uns einen kleinen Snack. Danach stellte Stephan den Trailer auf und legte sich ein wenig hin. Später spazierte er mit Valery zu einem Flussbett, mit Holz beladen kamen sie nach über einer Stunde zurück.

Am Abend probierte ich dann das erste Mal meinen luxuriösen Kochherd aus. Denn bis anhin kochten wir nur immer mit unserem mobilen Gasherd. In Kathrine reparierte Stephan die Gasleitung des Kochherdes, da diese noch nicht funktionierte. Nun stehen mir drei Kochplatten zu Verfügung, was für ein Luxus!

Samstag, 07. Juli 2012

20120707 East of Pine Creek - Kakadu Nat. Park - Yellow Waters - Jabiru - Corroboree

365,39 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute durchquerten wir den Kakadu Nationalpark. Seit zwei Jahren wird für ein 14Tagespass pro Person 25 Dollar verlangt. Uns wurde aber bereits im Vorfeld erzählt, dass die Rancher nicht gross Ausschau halten! Daher wagten wir es ohne zu bezahlen.

Wir machten Halt beim Yellow Water bei Cooinda, wo wir einen kleinen Spaziergang unternahmen, um die bekannte Vogelwelt des Kakadu Nationalparks zu betrachten. Bereits zuvor sichteten wir von der Strasse aus wilde Pferde. Der Weg führte uns dann weiter nach Jabiru, wo wir das berühmte Crocodile Holiday Inn Hotel begutachteten. Auf der Weiterfahrt fuhren wir an dutzenden riesen grossen Termitenhügel vorbei, welche bestimmt bis 3m hoch waren. Als wir im Park Inn in Corroboree ankamen, entschieden wir uns hier zu campieren. Direkt neben dem Pool, welchen wir später natürlich noch benutzten, platzierte Stephan den Trailer. Zur Feier des Tages gönnten wir uns am Abend im Pub Fish&Chips.

Sonntag, 08. Juli 2012

20120708 Corroboree - Darwin

208,38 Kilometer - Leicht - von Raceman

Kurz vor Mittag trafen wir in Darwin ein. Stephan traf fast der Schlag, denn einiges hat sich verändert, seit seinem letzten Besuch. Wie es halt so ist mit diesen Touristenorten. Auf jeden Fall begaben wir uns zuerst auf die Suche nach einem Campingplatz. Im Vorfeld wurde uns gesagt, dass kaum noch freie Plätze zu haben sind. Wieder traf Stephan fast der Schlag, als ihm die Preise für einen Platz unterbreitet wurden. Nicht nur die Hotels sind in die Höhe gestiegen, auch die Preise!! Dies haben wir in den vergangenen Wochen des Öfteren feststellen müssen, allem voran bei den Lebensmitteln. Unglaublich was zum Teil geheuscht wird.

Auf jeden Fall wurden wir nach einiger Zeit fündig mit einem Campingplatz, ca. 30km ausserhalb der Stadt. Nachdem wir den Trailer aufgestellt hatten, fuhren wir in die Stadt und begaben uns etwas auf Sightseeing. Etwas später telefonierten wir mit den Belgiern, welche doch tatsächlich einige Tage im Kakadu Nationalpark verweilten! Sie waren bereits auf dem Weg nach Darwin, hatten sich dann aber in einem anderen Campingplatz einquartiert, welcher ihnen sehr empfohlen wurde. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass es ein fürchterlicher (und vor allem teurer) Fehler war. Auch wir waren nicht besonders happy mit unserem Platz, erstens verfügten wir über keinen Strom und die Duschen/Toiletten liessen auch zu wünschen übrig. Stephan hatte sogar ein Déjà-vu an seine Zeit im Kosovo!!

Den Abend verbrachten wir auf einem hiesigen Markt, welcher über 50 Essensstände hatte. Wie viele andere Touristen genossen wir den wunderschönen  Sonnenuntergang an der Westküste, einfach sagenhaft.

Montag, 09. Juli 2012

20120709 Darwin round trip

124,38 Kilometer - Leicht - von Raceman

Wir entschieden eine Nacht länger auf dem Campingplatz zu bleiben, damit heute genug Zeit blieb, nach einem geeigneteren Platz Ausschau zu halten.

Zuerst aber hatten dutzend andere Dinge Vorrang. Stephan fand einen Wegweiser zu einer Shooting Ranch, welchem wir natürlich sofort folgten. Seine Augen funkelten, als er den grossen Platz sah, welcher den hiesigen Schützen zur Verfügung steht. Er plauderte ein wenig mit zwei Jungs und wir werden sicher zu einem späteren Zeitpunkt nochmals zurückkehren, um zu sehen, ob er vielleicht ein Training absolvieren kann. Danach begaben wir uns auf den Schrottplatz, um nach einem Seitenspiegel Ausschau zu halten. Der Inhaber vertröstete uns auf den nächsten Tag. Danach fuhren wir zum grössten Shopping Center des Northern Territory mit einem riesigen Food Court. Zuerst gönnten wir uns einen Lunch und danach war ein kleiner Einkauf fällig. Danach gönnten sich Valery und ich eine Abkühlung in der Lagune von Darwin und Stephan schaute den Fischern zu.

Als wir in Kathrine waren, erhielten wir von einem älteren Ehepaar eine Adresse für einen Campingplatz in Darwin, welcher anscheinend sehr preisgünstig sei. Leider waren wir aber gestern nicht fähig, diesen zu finden. Telefonisch war auch niemand erreichbar. Daher versuchten wir es heute zuerst wieder telefonisch um uns eine genaue Wegbeschreibung zu geben. Diesmal hatten wir Glück. Als wir vor Ort waren, fühlten wir uns sofort sehr wohl und als uns der „Manager“ den Preis bekannt gab, hielt uns nichts mehr zurück am nächsten Tag umzuziehen.

Danach trafen wir uns noch mit den Belgiern, welche wir nun seit einigen Tagen nicht mehr gesehen hatten. Da wir alle mit unseren Campsites nicht happy waren, entschieden wir uns, das Nachtessen in einem Restaurant einzunehmen. Wir verbrachten einen tollen Abend und tauschten Stories der vergangenen Tage aus.

Dienstag, 10. Juli 2012

20120710 Darwin round trip and new camp site

39,07 Kilometer - Leicht - von Raceman

Die meiste Zeit des Tages verbrachten wir damit, uns auf dem neuen Campingplatz einzurichten. Wiederum stellten wir das Vorzelt auf, da wir davon ausgehen, einige Tage (wenn nicht sogar 1 – 2 Wochen) hier zu bleiben. Und ich sage euch, in Darwin herrscht eine Hitze, unglaublich. Auch wenn der Thermometer „nur“ 31° anzeigt, sind dies schwüle 31°!! Um es euch etwas näher zu bringen: als ich fertig war mit Wäsche aufhängen, war bereits das erste Kleidungsstuck schon fast wieder trocken, ohne Witz!!

Gegen 16 Uhr verabredeten wir uns mit den Belgiern zu einem BBQ bei einer Picnic Area mit wunderschöner Aussicht zur Beach. Wir konnten einen traumhaften Sonnenuntergang geniessen und hatten eine tolle Zeit.

Mittwoch, 11. Juli 2012

20120711 Darwin round trip

127,13 Kilometer - Leicht - von Raceman

Am Morgen begab ich mich zuerst mal wieder zum joggen. Mit einer Dusche kühlte ich mich ab, wortwörtlich. Denn das Wasser wird durch Solar aufgeheizt und da am frühen Morgen die Sonne noch nicht so hoch steht, stand mir nur „kaltes“ Wasser zur Verfügung. Kalt in Anführungs- und Schlusszeichen, da es in Darwin nicht wirklich kaltes Wasser gibt! Somit war es richtig erfrischend.

Danach trafen wir uns mit den Belgiern im Northern Territory Museum, welches erstaunlicherweise kostenlos war. Den Nachmittag verbrachten wir alle in einem riesigen Wasserpark (inkl. coolen Wasserrutschbahnen), welcher ein paar Meter von unserem Campingplatz entfernt ist und sage und schreibe ebenfalls kostenlos ist. Stephan nutzte die Zeit um nochmals beim Schrottplatz vorbeizugehen, aber dieser vertröstete ihn nun seit Tagen mit dem neuen Seitenspiegel, typisch Aussie!!

Nach unserem Badevergnügen schauten sich die Belgier unser neues zu Hause an und waren sichtlich neidisch über unseren Campingplatz. Stephan verabschiedete sich aber schnell, um am Harbour fischen zu gehen. In der Zwischenzeit hatte ich das Vergnügen, Jan die Haare zu schneiden. Er war von Stephans Haarschnitt begeistert und vertraute mir vollends. Das Endergebnis kann sich sichtlich sehen lassen.

Donnerstag, 12. Juli 2012

20120712 Darwin round trip

52,4 Kilometer - Leicht - von Raceman

Wiederum betätigte ich mich sportlich. Danach nahmen wir es etwas gemütlich. Mit „wir“ meine ich Valery und mich. Denn Stephan reparierte mal wieder einiges am Auto. Die Zentralverriegelung auf meiner Seite musste repariert werden sowie ein neuer Alarm (der andere ging ja beim Motor herunterwaschen kaputt) eingebaut werden. So verging der Morgen ziemlich schnell und ich bereitete uns einen kleinen Lunch zu. Danach gönnten sich Stephan und Valery eine kleine Siesta.

Aus der Siesta wurde leider nichts, denn Valery hatte keine Lust dazu.

Am Abend verabredeten wir uns mit den Belgiern beim Mindil Beach Markt, welcher jeweils sonntags und donnerstags stattfindet.  Wir gönnten uns wiederum die eine oder andere Köstlichkeit.

Freitag, 13. Juli 2012

20120713 Darwin round trip

41,19 Kilometer - Leicht - von Raceman

Da Valery im Schlaf redete, erwachte ich bereits um 6:30 Uhr. Ich nutze die Gelegenheit und genoss in unserem Vorgarten die Ruhe. Und natürlich genau heute schliefen meine zwei Lieben bis 8:30. Nach dem Frühstück baute Stephan Valery’s Swimmingpool, welchen wir gestern noch einkauften, auf. In Darwin herrscht eine abartige Hitze, so das wir alle für eine kleine Abkühlung dankbar sind. Immerhin misst der „Pool“ 1.50x1.20x30 (LxBxH), somit genügend Platz auch für einen Erwachsenen, hihi. Valery war natürlich happy und kaum mehr zu halten. Wenig später leistete ich ihr Gesellschaft. Wir nahmen uns heute für alles genügend Zeit und relaxten so richtig.

Gegen 17 Uhr trafen wir uns mit den Belgiern zu einem feinen BBQ, am selben Ort wie letztes Mal.

Samstag, 14. Juli 2012

20120714 Darwin round trip

89,72 Kilometer - Leicht - von Raceman

Mein Tag startete wiederum sportlich, samt abkühlender Dusche.

Am Nachmittag gönnten wir uns eine Abkühlung im Wasserpark. Valery vergnügte sich das erste Mal mit Schwimmflügeln. Anfangs noch ängstlich aber mit der Zeit fand sie richtig Freude daran. Etwas später verabschiedete sich Stephan von uns, um bei der Shooting Ranch vorbeizuschauen. Zu seinem Bedauern war aber nichts los.

Um 17 Uhr verabredeten wir uns mit Penny. Wir lernten sie im Jahr 2008 bei unserem Trip in Namibia/Botswana  kennen und hielten stets Kontakt. Sie lud uns zu einem BBQ ein, welches wir an einem wunderschönen Ort mit traumhaftem Sonnenuntergang einnahmen. Australien protzt nur so von Picnic Areas, welche alle mit BBQ und natürlich Playgrounds ausgestattet sind. Einfach traumhaft, wenn man das Nachtessen einnehmen kann, wenn die Sonne sich „im Meer“ verabschiedet. Wir verbrachten einen lässigen Abend mit Penny und werden sie bestimmt nochmals treffen.

Sonntag, 15. Juli 2012

20120715 Darwin round trip

84,52 Kilometer - Leicht - von Raceman

HOT HOT HOT…… heute war es speziell heiss. Am Morgen kurvten wir ein wenig durch Darwin und schauten einigen Fischern zu. Ebenfalls starteten wir noch einmal einen Versuch am Speedway. Leider verpassten wir am Vorabend das Drag Race, da wir ja mit Penny verabredet waren. Wir konnten einigen Motorradfahrern zuschauen, wie sie ihre Runden drehten, war sehr imposant und vor allem laut!

Gegen Mittag trafen wir uns mit den Belgiern an der Mindil Beach. Dort fand heute das zweitverrückteste Bootsrennen der Welt statt – Beer Can Regatta. Da die Darwinians zu den fleissigsten Biertrinkern der Welt gehören (230L pro Kopf pro Jahr), haben sie sich eine originelle Form des Recyclings einfallen lassen. Nur diejenigen dürfen an der Regatta alljährlich teilnehmen, dessen phantasievolles Floss aus leeren Alu-Bierbehältnissen besteht. War sehr lustig zuzusehen und sie gaben sich wirklich grosse Mühe.

Wir hielten es aber nicht lange aus, denn um die Mittagszeit herrscht bekanntlicherweise die grösste Hitze und wir waren zu nichts fähig und hatten keine Lust mehr. Auf dem schnellsten Weg fuhren wir zum Wasserpark und kühlten uns ab. Den Abend verbrachten wir am gleichen Ort, wie am Vorabend mit Penny. Wir genossen ein feines BBQ und hatten wie immer eine tolle Zeit zusammen.

Montag, 16. Juli 2012

20120716 Darwin round trip

86,07 Kilometer - Leicht - von Raceman

Die Belgier verabschiedeten sich für einige Tage in den Litchfield Nationalpark, welchen wir nach unserem Aufenthalt in Darwin besuchen werden. Sie werden am Samstag wieder zurückkehren und dann noch einige Tage in Darwin verweilen, bevor sie am 26.07. nach Bali fliegen, um dort noch einen Monat Badeferien zu geniessen.

Wir werden bestimmt noch bis Anfangs nächster Woche oder sogar bis zu ihrer Abreise in Darwin bleiben.

Heute hatte ich endlich mal wieder das Vergnügen alleine ein wenig shoppen zu gehen. Nach über zwei Monaten Abstinenz von jeglichen Shoppingcentern, war dies bitter nötig, hihihi. Schliesslich bin ich eine Frau. Leider war das Vergnügen nach 2.5 Std. bereits vorüber, aber ich konnte ein wenig Shoppingluft auftanken!

Ansonsten war heute nicht viel anderes los.

Dienstag, 17. Juli 2012

20120717 Darwin round trip

48,9 Kilometer - Leicht - von Raceman

Nachdem Gestern ein eher ruhiger Tag war, wurde Heute wieder gearbeitet!! Am frühen Morgen war zuerst noch joggen angesagt.

Auch Wäsche waschen gehörte heute mal wieder zum Tagesprogramm sowie Auto aufräumen, neue Sirene einbauen (die erst eingebaute passte Stephan nicht, daher kaufte er nochmals eine Neue) und und und….. der Morgen verging wie im Nu. Nach einem kleinen Lunch verabschiedeten sich Stephan und Valery von mir, um noch etwas für den Trailer einzukaufen sowie fischen zu gehen. In der Zwischenzeit führte ich mal wieder die Buchhaltung nach und schreibe nun am Tagebuch. Es ist immer etwas zu tun!

Mittwoch, 18. Juli 2012

20120718 Darwin round trip

36,81 Kilometer - Leicht - von Raceman

Wiederum nahmen wir es sehr gemütlich und Valery genoss ein Bad in ihrem Pool. Den späteren Nachmittag verbrachten wir am Fishermanns Warf. Stephan versuchte mal wieder sein Glück beim fischen. Zuvor bereitete ich für Stephan feine Sandwichs und für mich und Valery einen feinen Reissalat zu, damit wir direkt am Meer essen konnten. Es bissen leider nur kleine Fische an, welche Stephan aber direkt als Köder verwenden konnte, um Grössere anzulocken!

Donnerstag, 19. Juli 2012

20120719 Darwin round trip

47,78 Kilometer - Leicht - von Raceman

Wie die vergangenen Tage nahmen wir es easy. Ich ging am Morgen joggen und danach gönnte ich mir wie immer eine Dusche. Nur war sie dieses Mal ein wenig kühler, gggrrrrrr! Aber trotzdem immer noch auszuhalten.

Der Fishermans Wharf lockte uns nochmals zum fischen an. Wieder bissen nur Kleine an. Als wir dann zur Mindil Beach fahren wollten, hörte Stephan plötzlich komische Geräusche aus dem Motor kommen. Schon einige Tage zuvor bemerkte er, dass am Keilriemen der Klimaanlage etwas nicht stimmte. Er öffnete die Motorhaube, um nachzusehen was es ist. Wie sich herausstellte, war das Lager der Spannrolle zerstört und das Rad blockierte sogar teilweise. Somit war bereits klar, was am nächsten Tag auf dem Programm steht.

Freitag, 20. Juli 2012

20120720 Darwin round trip

95,01 Kilometer - Leicht - von Raceman

Während meine zwei Liebsten noch schlummerten, begab ich mich wieder auf meine Joggingstrecke. Wer sich denkt, dass ich bereits über eine athletische Figur verfüge, der täuscht sich. Das unregelmässige und nicht immer gesunde Essen sowie „eher weniger“ Bewegung, treiben mich jedes Mal an, frühmorgens aus den Federn zu steigen um joggen zu gehen.

Stephan demontierte am Morgen den Keilriemen und die Umlenkrolle, um danach bei einer Toyota Garage die entsprechenden Ersatzteile zu holen. Leider war aber die Schraube der Rolle komplett am Halter festgefressen und Stephan musste noch eine zweite Garage aufsuchen, welche die alte Rolle vom Halter wegschneiden konnte.

Valery und ich vergnügten uns währenddessen auf dem Campingplatz.

Den Abend verbrachten wir wiederum mit Penny bei einem feinen BBQ. Als wir zurück auf dem Campingplatz waren, begrüssten uns bereits die Belgier.

Samstag, 21. Juli 2012

20120721 Darwin round trip

89,24 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute fand beim Wasserpark ein „Family Fun Day“ statt. War total lässig und für die Kinder ein riesen Spielplatz mit „Jumping Castle, Face painting, Sport activities usw. Wir vergnügten uns einige Stunden im Wasserpark, ohne ein einziges Mal unsere Füsse ins Wasser zu halten! Auch waren wir erstaunt, dass so wenige Leute diesen Anlass besuchten. Schnell war aber klar, dass es für die Australier zu kalt war, schliesslich ist hier Winter. Denn es herrschte ein, für uns sehr angenehmer, Wind und zum baden war es „frisch“. Daher hatten wir genügend Platz uns auszutoben.

Den Abend verbrachten wir am Speedway, wo sämtliche Rennen stattfanden. Go Karts, Sidecars, Sprint cars, AMCAS und Wingless drehten ihre Runden und es war ein riesen Spektakel ihnen dabei zuzusehen. Auch Valery hatte sichtlich Freude daran.

Sonntag, 22. Juli 2012

20120722 Darwin round trip

27,67 Kilometer - Leicht - von Raceman

Den Morgen verbrachten wir alle gemütlich auf dem Campingplatz. Die Kids spielten zusammen und wir hatten Zeit für alles andere. Am Nachmittag gönnten wir uns ein Bad im Wasserpark und am Abend wiederum ein feines BBQ mit wunderschöner Aussicht zum Sunset. Es war ein richtig toller und vor allem gemütlicher Tag.

Montag, 23. Juli 2012

20120723 Darwin round trip

99,82 Kilometer - Leicht - von Raceman

Nachdem wir Valery im Shoppingcenter neue Schuhe gekauft hatten, verabschiedete sich Stephan, um in der Stadt am Auto einen kleinen Service durchführen zu lassen, denn wir haben bereits ca. 12‘000km hinter uns gelassen. Nach kurzer Zeit war er zurück, denn es musste nur ein Oelwechsel inkl. Filter und Luftfilteraustausch vorgenommen werden.

Nach dem fischen, fuhren wir an die Beach, um mit den Belgiern ein weiteres BBQ zu geniessen.

Dienstag, 24. Juli 2012

20120724 Darwin round trip

62,57 Kilometer - Leicht - von Raceman

Am Morgen war bei den Belgiern Car wash angesagt. Valery half fleissig mit!

Währenddessen ging Stephan ein weiteres Mal fischen. Leider ohne grössere Erfolge! Am Abend genossen wir wiederum ein feines BBQ an einer Beach.

Mittwoch, 25. Juli 2012

20120725 Darwin round trip

58,29 Kilometer - Leicht - von Raceman

Frühmorgens betätigte ich mich wieder sportlich, um danach eine kalte Dusche zu geniessen.

Während Stephan beim Fisherman’s Wharf erneutes Fischerglück versuchte, verweilte ich mit Valery im Shoppingcenter. Wir hatten einige Kleinigkeiten einzukaufen. Bei den Belgiern war „Car wash zum zweiten“ angesagt, diesmal aber im grossen Format, da alles im Auto drin gesäubert werden musste und auch die Koffern wurden gepackt. Als wir nach drei Stunden zurückkamen, waren sie gerade noch an den letzten Feinheiten. Danach gönnten sie sich eine Abkühlung im Wasserpark.

Am Abend trafen wir uns an der Beach, um einen kleinen Apero einzunehmen, und den Sonnenuntergang zu geniessen. Danach gingen wir zur Feier des Tages in einem Restaurant essen. Wir liessen die vergangenen Wochen Revue passieren und sind uns sicher, dass wir uns bald wieder sehen werden. Jan schmiedete bereits Pläne für die nächsten Sommerferien in der Schweiz!! Wir hatten einen tollen Abend.

Donnerstag, 26. Juli 2012

20120726 Darwin round trip

105,53 Kilometer - Leicht - von Raceman

Wiederum begab ich mich auf meine Rennstrecke, während meine Zwei noch schliefen. Die Belgier waren bereits wach, Nervosität lag in der Luft!

Am Nachmittag war es dann soweit. Es hiess Abschied nehmen. Wir begleiteten sie noch an den Flughafen und verabschiedeten uns dort von ihnen. Allen fiel es sichtlich nicht einfach. Denn wir hatten wirklich eine tolle und vor allem lustige Zeit hier in Down Under.

Am Abend gingen wir am Stokes Hill Wharf fischen und hatten sogar „das Glück“ einen zwei Meter Hai zu sehen. Während Stephan seinen Köder ins Wasser warf, spazierte ich mit Valery ein wenig herum und beobachtete die Leute, welche sich bei den Take Way Ständen bedienten. Vorgängig bereitete ich uns einen feinen Reissalat zu. Etwas später rutschte Valery wiederum auf einer Sitzbank aus und prallte mit dem Mund auf die Tischkante *AUTSCH*. Das Blut lief ihr aus dem Mund. Nach einem ersten Augenschein sah ich, dass sie sich in die Lippen gebissen hatte.  Beim zweiten Mal hinsehen, musste ich leider feststellen, dass ein kleines Stück von ihrem rechten Schaufelzahn abgesplittert war!! Halb so wild, es ist zum Glück erst der Milchzahn! Da sie sich über keine weiteren Schmerzen beklagte, warteten wir erst einmal die Nacht ab!

Freitag, 27. Juli 2012

20120727 Darwin round trip

79,83 Kilometer - Leicht - von Raceman

Valery hatte eine ruhige Nacht und beklagte sich auch tags drauf über keine Zahnschmerzen, somit konnten wir ein „Stosstrauma“ ausschliessen.

Heute war mal wieder „grosses Aufräumen“ angesagt. Trotz wenig Platz kann sich in kurzer Zeit vieles anhäufen.

Gegen Abend begaben wir uns zur Rennstrecke, denn da fand ein Drag Race statt. Wow war lässig und vor allem laut.

Samstag, 28. Juli 2012

20120728 Darwin round trip

94,04 Kilometer - Leicht - von Raceman

Nach meiner morgendlicher Rennstrecke sowie kalter Dusche, war mal wieder Wäsche waschen angesagt sowie vielen anderen Dingen, welche alle erledigt werden mussten. Während Stephan über die Mittagszeit fischen ging, vergnügte sich Valery in ihrem eigenen Pool, danach gönnten wir uns zusammen eine Dusche. Hier muss ich noch erwähnen, dass sie seit ca. einer Woche das Duschen lieben gelernt hat. Ich muss sie nicht mehr auf die Arme nehmen und ein Geheule gibt es auch nicht mehr. Uns ist bereits seit einigen Tagen aufgefallen, dass sie im Allgemeinen wieder grosse Fortschritte macht. Das Duschen gehört wohl dazu, hihi. Den Abend verbrachten wir wieder am Stokes Hill Wharf.

Sonntag, 29. Juli 2012

20120729 Darwin round trip

65,96 Kilometer - Leicht - von Raceman

Wir begannen mit den ersten Aufräumarbeiten, denn am Dienstag heisst es auch für uns Abschied von Darwin zu nehmen.

Am Nachmittag verbrachte ich nochmals zwei Stunden alleine im Shoppingcenter, wer weiss, wann das nächste Mal wieder eines kommt, hihihi.

Am späteren Nachmittag genossen wir ein feines BBQ und danach besuchten wir ein letztes Mal den Stokes Hill Wharf.

Montag, 30. Juli 2012

20120730 Darwin round trip

18,35 Kilometer - Leicht - von Raceman

20120730 Manuela's jogging track Darwin

5,64 Kilometer

Meine letzte Joggingrunde in Darwin sowie auch die letzte kalte Dusche….hoffentlich!

Danach war mal wieder „arbeiten“ angesagt. Wir demontierten unser Vorzelt und Stephan reinigte es im grossen Stil. Wir hatten einiges zu säubern und aufzuräumen. Der Schweiss lief uns nur so herunter, daher gönnten wir uns alle noch eine Dusche.

Am späteren Nachmittag hatten wir noch einiges an Food einzukaufen. Den Abend (Nachtessen) verbrachten wir im Mc, nirgends isst man günstiger! Valery hatte zudem einen Spielplatz und Stephan profitierte vom „free Wifi“. Sogar ein paar FA18 sorgten dafür, dass die Alarmanlage von unserem Auto losging!!

Dienstag, 31. Juli 2012

20120731 Darwin - Litchfield Park Camp Spot

225,31 Kilometer - Leicht - von Raceman

Nach über drei Wochen in Darwin hiess es nun auch für uns, Abschied zu nehmen und in ein neues Abenteuer aufzubrechen. Zuerst gönnten wir uns aber zwei Mc Kaffee’s zum Preis von Einem, hihi!!

Danach fuhren wir zum Litchfield Nationalpark wo wir zuerst die riesigen Termitenhügel (bis 5m hoch, siehe Foto) bestaunten. Danach versuchten wir bei den Wangi Falls einen Platz zum Übernachten zu finden. Da diese sehr gefragt sind, war leider keiner mehr frei! So fuhren wir zum Sandy Creek. Der Weg dorthin war alles andere als gemütlich....Gravel Road welche es in sich hatte. Nicht einmal auf dem Savannah Way hatten wir eine solche „Wellblechpiste“!! Für knapp 8.5km benötigten wir ca. 40Min. Froh waren wir, dass wir nicht gerade wieder umkehren mussten, denn genau ein Platz war dort noch frei. Die Plätze sind so gut wie kostenlos, verfügen zum Teil über WC und Duschen. So schlugen wir unser Zelt auf und kochten uns etwas Kleines. Damit uns die „Mosys“ nicht attackierten, verbannten wir uns kurz nach 18 Uhr in unseren Trailer. Als Valery gegen 20 Uhr schlafen ging, setzten wir uns wieder nach draussen und Stephan bescherte uns nach langer langer Zeit wieder einmal ein Campfire. 

Mittwoch, 01. August 2012

20120801 Litchfield Park - Camp Spot 33k south of Adelaide River

169,54 Kilometer - Leicht - von Raceman

Noch nie waren wir mit unserem Trailer so schnell am Morgen. Bereits um 8:30 verliessen wir den Platz und machten uns auf Richtung Wangi Falls. Dort platzierten wir unseren Trailer auf einem freien Campingplatz, entschieden aber noch nicht zu bleiben. Zuerst besuchten wir die Falls. Wir hatten das Glück die Falls sowie den „Pool“ (welcher übrigens zum Schwimmen einlud) einige Minuten für uns zu haben. Denn kurze Zeit später fuhren die Touribuse vor!

Während Stephan und Valery ein wenig die Füsse ins kalte Wasser hielten, begab ich mich auf einen 1.7km Walk. Eine wunderschöne Wanderung, welche einige steinige Treppen hinauf und herunter zu bieten hatte. Danach besuchten wir noch die Florence Falls und das Buley Rockhole. Da wir bereits im Vorfeld einige Wasserfälle besichtigten, entschieden wir uns den Park zu verlassen und wieder Richtung Kathrine zu fahren.

Gegen 14 Uhr trafen wir auf einer Rest Area ein und platzierten unseren Trailer. Kurz danach machte Stephan bereits ein Campfire, damit wir am Abend ein feines BBQ geniessen konnten.

Donnerstag, 02. August 2012

20120802 Camp Spot 33k south of Adelaide River - Kathrine

204,08 Kilometer - Leicht - von Raceman

An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass Stephan allmorgendlich die Autobatterien mit seinem super tollen Dual Battery System Monitor überprüft. Da wir gestern sehr früh an der Rest Area angekommen sind und auch keine weite Strecke hinter uns liessen, war die Batterie heute Morgen vom Kühlschrank total leer!! Dies erfreute Stephan überhaupt nicht und schlafende Nachbarn hin oder her, er stellte um 7:30 Uhr umgehend das Auto an und liess es für mind. 15Min laufen. Ohne Solarpanel oder Generator ist es nicht immer ganz einfach, im nirgendwo ein kaltes RedBull zu geniessen, hihi! Bis anhin konnte Stephan es aber zu jeder Tages-/Nachtzeit „eiskalt“ trinken. Natürlich kommt dies auch dem restlichen Kühlschrankinhalt (sprich, all das Gesunde, hihi) zu Gute und wir hoffen, dass dies auch zukünftig so bleibt.

Gegen Mittag trafen wir wiederum in Kathrine ein und begaben uns auf den bereits bekannten Campingpark. Heute wurde mir mal wieder so richtig bewusst, wie schön es doch ist, dass warmes Wasser aus dem Hahn fliesst. Nach gut einem Monat ohne Campkitchen, konnte ich endlich wieder alle Vorzüge einer Küche geniessen (z.Bsp.: kein Wasser für den Abwasch aufkochen, Sitzbank mit Tisch usw.).

Am Nachmittag genoss Stephan und Valery noch ein Bad in den hiesigen Hot Springs.

Freitag, 03. August 2012

20120803 Kathrine round trip

28,48 Kilometer - Leicht - von Raceman

Vieles gibt es nicht zu schreiben, ein wenig off Road gefahren, eingekauft für die nächsten paar Tage sowie auf dem Campingplatz die Zeit verbracht sowie ausgiebig mit Valery gespielt.

Samstag, 04. August 2012

20120804 Kathrine - Camp Spot Saddle east of Kununurra

401,38 Kilometer - Leicht - von Raceman

Bereits um 7 Uhr begab ich mich zum joggen und durfte danach endlich wieder einmal eine warme Dusche geniessen.

Kurz nach 10 Uhr verabschiedeten wir uns von Kathrine und fuhren Richtung Victoria River. Dort zeigte mir Stephan, wo er bei seinem letzten OZ Trip mit dem Auto im Victoria River stecken blieb. Wir durchquerten den Gregory Nationalpark, welcher ausserordentlich schön ist. Dabei fragten wir uns, warum alle Touris den weiten Weg zum Ayers Rock auf sich nehmen, wenn es hier so schönes Gebirge gibt. Einige Km nach Timber Creek fanden wir ein freies Plätzchen auf einem Camp Spot und konnten einen schönen Sonnenuntergang geniessen.

Sonntag, 05. August 2012

20120805 Camp Spot Saddle - Kununurra - Wyndham - Camp Spot 200k N of Halls Creek

324,48 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute überquerten wir die Grenze zwischen Northern Territory und Western Australia, wo wir auch die Zeit nochmals umstellen mussten. Wir sind jetzt 6h vor CET.

Bevor wir die Grenze erreichten, assen Valery und ich noch die zwei verbleibenden Äpfel. Denn Früchte und Gemüse dürfen nicht über die Grenze genommen werden. Trotzdem mussten einige Karotten daran glauben und landeten im Abfalleimer *sniff*.

Einige Kilometer nach der Grenze, in Kananurra, konnten wir aber bereits wieder Verpflegung einkaufen. Im Visitor Information Center bestückten wir uns noch mit einigem Lesematerial. Einen kleinen Lunch genossen wir in einem Park, wo Valery sich ausgiebig auf dem Spielplatz vergnügen konnte.

Danach fuhren wir Richtung Kimberlys, machten aber noch einen kleinen Abstecher nach Wyndham. Da Stephan die Gibb River Road bereits gefahren ist, entschieden wir uns die Teerstrasse Richtung Halls Creek/Fitzroy Crossing zu erkunden. Die Kimberly Region mit ihren Felsplateaus sowie den Boabs (Affenbrotbäume) ist unbeschreiblich schön. Wie man sich Australien eigentlich vorstellt und von Bildern her kennt. 200Km nördlich von Halls Creek fanden wir einen geeigneten Übernachtungsplatz.

Montag, 06. August 2012

20120806 Camp Spot 200k N of Halls Creek - Camp Spot 110k SW of Halls Creek

391,98 Kilometer - Leicht - von Raceman

Die Zeitumstellung lockte uns früh aus den Federn. Valery erwachte bereits um 6 Uhr. Somit hatten wir aber genügend Zeit für all unsere morgendlichen Aktivitäten.

Als ich dachte, es kann nur in Darwin so heiss sein, täuschte ich mich gewaltig. Hier herrscht bereits früh morgens eine Hitze, gar nicht daran zu denken, wie heiss es am Mittag ist!!

Die Autofahrt von unserem Camp Spot bis Halls Creek war landschaftlich wunderschön, aber nach 3h Autofahrt (mit einem kleinen Zwischenhalt) dann doch etwas langweilig. In Halls Creek angekommen, füllten wir zuerst unseren Tank mit Diesel auf. Danach parkierten wir auf einer Wiese und machten es uns so richtig gemütlich. Ich bereitete uns eine Kleinigkeit zum Essen zu und wir tankten alle ein wenig frische Luft auf. Nach 1 ½h setzten wir uns wieder ins Auto. Ca. 110km SW von Hells Creek platzierten wir unseren Trailer auf einem Camp Spot. Unglaublich wie viele Leute ebenfalls solche Camp Spots (for free) benützen. Bei diesem könnte man fast denken, es sei ein Campingplatz.

Viele Australier verfügen über einen Generator oder ein Solarpanel, sind somit auf keinen Campingplatz mit Strom angewiesen. Auch sind die meisten Caravans mit Duschen ausgestattet. Wir sprachen erst kürzlich mit einem Ehepaar, welches seit 3 Jahren unterwegs ist, unfassbar!! Das Ganze finanzieren sie sich mit der Vermietung ihres Hauses.

Dienstag, 07. August 2012

20120807 Camp Spot 110k SW of Halls Creek - Camp Spot Boab Tree W of Fitzroy Crossing

338,48 Kilometer - Leicht - von Raceman

Nach einer 2stündigen Autofahrt erreichten wir Fitzroy Crossing und staunten nicht schlecht, über dessen Grösse! Sogar über einen Einkaufsladen verfügt dieses kleine Dorf, welchen wir für das nötigste, wie Milch und Brot, besuchten.

Nach einer kleinen Verpflegung fuhren wir weiter Richtung Windijana Gorge. Unsere Campingbibel besagte, dass einige KM vor der Gorge ebenfalls ein Camp Spot vorhanden ist. Also steuerten wir diesen an. Der Weg sah auf den ersten Blick nicht danach aus, als würde da noch etwas kommen. Aber plötzlich zwischen hohen Felsen war ein kleiner Spot da, so klein, dass bestimmt nur zwei Autos Platz haben. Stephan war begeistert und platzierte das Auto. Mir war das Ganze überhaupt nicht geheuer und alleine zwischen diesen Felsen, im Nirgendwo zu übernachten, stimmte mich gar nicht freudig. Auch die unglaubliche Hitze…..nur gerade das Auto spendete Schatten!!

Nach einer kurzen Verschnaufpause entschieden wir umzukehren, und einen anderen Weg einzuschlagen. Stephan war sichtlich enttäuscht.

Mittwoch, 08. August 2012

20120808 Camp Spot Boab Tree - Broome

292,82 Kilometer - Leicht - von Raceman

Kurz nach 11 Uhr erreichten wir Broome und machten uns zuerst auf die Suche nach dem Campingplatz, welcher Stephan bei seinem letzten Trip bereits besuchte. Im Vorfeld wurde uns nahe gelegt, dass auch Broome kein günstiges Pflaster mehr sei. Und ja, es stimmt. Es gibt Campingplätze, welche für eine „Powerd-Site“ bis 50 Dollar verlangen, unglaublich.

Stephan war bei seinem letzten Trip auf einem Campingplatz gleich bei einem „Pistol Club“, wie kann es auch anders sein, hihi. Also machten wir uns auf die Suche. Schnell wurden wir fündig und bezahlen nun pro Nacht immerhin stolze 35 Dollar (Darwin 22 Dollar). Sind uns aber sicher, keinen günstigeren Platz zu finden. Denn dieser ist kein Offizieller!

Nach dem Aufstellen des Trailers begaben wir uns auf Broome Sightseeing. Eine richtig „herzige“ Stadt am indischen Ozean (kitschig blaues Wasser). Am Abend ging Stephan noch fischen und zog doch gleich 5 Fische heraus. Leider hatten aber alle nicht die offizielle Grösse, daher liess er sie wieder ins „Freie“. Valery und ich gönnten uns zwischenzeitlich nach fast 5 Tagen wieder einmal eine Dusche!

Stephan wartet nun gespannt auf Morgen, denn am Abend von 19 – 21 Uhr ist Pistolen schiessen angesagt. Lange musste er warten……… 

Donnerstag, 09. August 2012

20120809 Broome round trip

20,43 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute war mal wieder eine kleine „Generalreinigung“ fällig und Stephan hatte einiges am Computer zu erledigen, damit ihr alle wieder auf dem laufenden seit! Nach einigen Tagen herumreisen, nahmen wir es heute mal wieder so richtig gemütlich und genossen alle Vorzüge eines Campingplatzes. Valery fand zwischenzeitlich eine neue Spielkameradin, welche nur ein halbes Jahr älter ist. Sie spielten ausgiebig zusammen.Am Abend gab es noch ein feines BBQ und eine warme Dusche obendrauf!

Stephan freute sich ja bereits auf das heutige schiessen. Als sich dann herausstellte, dass es 30 Fr. exkl. Munition kostet, und es sich lediglich um eine 22.LR handelte, entschied er sich darauf zu verzichten. Es fiel ihm nicht einfach, aber 30 Fr. für dieses Angebot waren schlicht weg zu viel!!  

Freitag, 10. August 2012

20120810 Broome round trip

17,32 Kilometer - Leicht - von Raceman

Die Zeitverschiebung macht mir immer noch ein wenig zu schaffen. Wiederum erwachte ich sehr früh und begab mich bereits um 6:30 Uhr auf eine Joggingtour!

Wieder einmal stand eine Reinigung des Kühlschrankes an, da die Vereisungen nicht gerade zum Batterie sparen dienen. Denn unsere Batterie hält nur gerade eine Nacht und zwingt uns am nächsten Tag zu fahren, sofern nicht auf einem Campingplatz Strom zur Verfügung steht. Hätten wir zu Beginn unserer Reise ein Solarpanel gekauft, wäre dieses bis zum Ende der Reise amortisiert und wir hätten grössere Freiheiten bezüglich Stromversorgung. Für ein nächstes Mal haben wir nun dazu gelernt, hihi!

Später stellte sich leider heraus, dass unsere Wasserpumpe vom Trailer wieder einmal nicht funktioniert. So setzte sich Stephan mit diesem Ding auseinander und ca. nach 1.5h floss wieder Wasser aus meinem luxuriösen Lavabo! Er musste aber feststellen, dass nicht der Sand/Staub den Elektromotor blockierte sondern, eines der beiden Magnete innerhalb des Motors gebrochen ist und dessen Rückstände teilweise die Achse blockierte. Wir warten jetzt gespannt, wie lange sie uns noch erhalten bleibt!!!

Danach war einkaufen angesagt, denn unser Kühlschrank gähnte vor Leere! Während Stephan zum fischen ging, verweilten Valery und ich auf dem Campingplatz.

Samstag, 11. August 2012

20120811 Broome Day Trip to Quondong Point

130,21 Kilometer - Moderat - von Raceman

Heute stand ein kleiner Ausflug auf dem Programm (siehe Track Details Wikiloc), bei welchem Stephan seinen ersten grossen Fisch (Butter Fish) an Land zog. Valery war ganz aufgeregt und ich zückte natürlich sofort die Kamera. Wir überliessen den Fisch aber wieder seinem zu Hause. Ein Kleinerer, welcher Stephan wenig später herauszog, musste dann als Bait (Köder) herhalten.

Sonntag, 12. August 2012

20120812 Broome round trip

20,32 Kilometer - Leicht - von Raceman

Der heutige Tag startete für mich wiederum sportlich und sehr früh. Kurz nach 6:30 begab ich mich zum joggen.

Nach dem Frühstücken besuchten wir den hiesigen Markt, welcher samstags und sonntags während der Dry Season stattfindet. Wir schlenderten ein wenig umher und danach flanierten wir noch durch Broome.

Während Stephan am Nachmittag fischen ging, gaben sich Valery und ich mit Mädchen Sachen ab, hihi. Es war Mani- und Pedicure angesagt. Wir füllten zwei Kessel mit Wasser und badeten unsere Füsse darin, danach wurden sie selbstverständlich noch ausgiebig gepflegt. Meine Füsse hatten es besonders nötig. Der ganze Sand und Staub hat seine Spuren hinterlassen.

Am Abend bereiteten wir uns noch ein feines BBQ zu und gönnten uns noch eine letzte Dusche in Broome. Denn Morgen geht unsere Reise weiter und wer weiss, wann wieder eine Dusche auf uns wartet!

Montag, 13. August 2012

20120813 Broome - Sandfire Roadhouse

330,64 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute zwang uns höhere Gewalt weiter zu fahren, als geplant. Denn in der Nähe einer Rest Area, bei welcher wir eigentlich übernachten wollten, herrschte ein Buschfeuer und die Rauchwolken waren unglaublich.

Beim Sandfire Roadhouse, ca. 100km südlich der Rest Area, platzierten wir unseren Trailer auf dem dazugehörigen Campingplatz. Während Stephan den Trailer aufstellte, spazierten Valery und ich ein wenig umher. Dieser Campingplatz gleicht einem kleinen Zoo!! Wunderschöne Pfaus durchquerten unseren Weg, ein Emu sichteten wir von weitem, Enten watschelten einander hinterher, ein riesen Stier beobachtete uns und zu guter Letzt, war da doch tatsächlich noch ein Kamel!!!

Schneller als angenommen, konnten wir nochmals eine warme Dusche geniessen, denn eine kühle Nacht steht uns bevor. Die Dusche verfügte doch tatsächlich über kein Licht, irgendwie schien es nicht zu funktionieren. Dies hielt uns aber nicht davon ab, vor allem nicht Stephan, welcher noch nichts ahnte, als er zur Dusche ging. Er duschte doch tatsächlich ohne Licht, und es war bereits dunkel. Ich bewaffnete mich mit meinem Kopflicht, welches ich gezielt an einem Hacken befestigte und genoss eine „romantische“ Dusche mit nur einem kleinen Lichtschein, hihi.

Dienstag, 14. August 2012

20120814 Sandfire - 80 Mile Beach

63,91 Kilometer - Leicht - von Raceman

Knapp eine Stunde vom Sandfire Roadhouse entfernt, befindet sich der Campingplatz der „Eighty Mile Beach“, bei welchem wir uns, seit längerem wieder einmal, eine teure Nacht (37 Dollar) gönnten! Am Nachmittag fuhren wir ca. 3km dem Beach entlang, bevor wir ein wenig die Einsamkeit genossen. Es wimmelte von wunderschönen Muscheln, von welchen wir natürlich ein paar einpackten. Es war ein wunderschöner Nachmittag, welcher Valery ausgiebig im Sand/Wasser verbrachte. Danach war eine gründliche Reinigung unter der Dusche angesagt, bevor wir ein BBQ machten und den Sonnenuntergang beobachteten.

Mittwoch, 15. August 2012 (Tag 100)

20120815 80 Mile Beach - De Grey River Camp Spot

187,84 Kilometer - Leicht - von Raceman

Kaum zu glauben, aber wahr: wir haben doch tatsächlich bereits 100x  im Trailer übernachtet, seit 100 Tagen wie Nomaden gelebt und durften ca. 90 Tage Sonnenschein geniessen! Wir freuen uns nun auf die nächsten 100 Tage und mehr.

Und in den vergangenen 100 Nächten mussten wir gerade mal 3x die Heizung laufen lassen. Letzte Nacht war eine dieser Nächte….war das mal wieder kalt…..direkt an der Küste kein Wunder! Am Morgen lachte uns aber bereits wieder die Sonne an und die Kälte war schnell vergessen.

Wir fuhren gerade mal zwei Stunden und stellten unseren Trailer am DeGrey River auf. Eine wunderschöne Rest Area, welche vom Camp6 Buch empfohlen wird! Nach einem kleinen Lunch lief ich mit Valery zum Fluss, um unsere Kessel mit Wasser zu füllen. Darin säuberten wir unsere gesammelten Muscheln vom Vortag. Etwas später ging Stephan mit Valery auf eine kleine Spritztour, damit die Batterien noch etwas aufladen konnten und der Kühlschrank für die kommende Nacht vorgekühlt ist.

Nach einem Teller Pasta gingen Valery und ich noch auf einen Verdauungsspaziergang.

Donnerstag, 16. August 2012

20120816 De Grey River - Port Hedland - Yule River Camp Spot

150,23 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute erreichten wir Port Hedland. Zuerst durfte sich Valery ein wenig auf dem hiesigen Spielplatz austoben. Danach mussten noch einige wichtige Dinge eingekauft werden, wie Milch, Brot und Fleisch!

Nur eine Fahrstunde nach Port Hedland machten wir Halt am Yule River Camp Spot und suchten uns ein ruhiges Plätzchen aus. Dort verweilten wir den Rest des Tages.

Freitag 17. August 2012

20120817 Yule River - Dampier

215,34 Kilometer - Leicht - von Raceman

Gegen Mittag trafen wir in Karratha ein. Ich staune immer wieder, wie nach einigen Stunden Autofahrt, wo weder Häuser noch sonst etwas zu sehen ist, plötzlich eine riesen Stadt aus dem NICHTS auftaucht! Im hiesigen Shoppingcenter schauten wir uns ein wenig um und kauften endlich einen Campingtisch, für sage und schreibe 22 Dollar! Wir hielten bereits seit längerem Ausschau nach einem geeigneten. Aber überall waren diese viel zu teuer (ab 50 Dollar). Damit wir geizigen Schweizer kein Geld für ein Mittagessen im Shoppingcenter ausgeben mussten, bereitete ich uns ein paar Sandwiches zu.

Am Nachmittag fuhren wir nach Dampier, wo wir bereits einen Campingplatz reservierten, welcher uns empfohlen wurde. Wirklich happy waren wir nicht damit. Unser Platz besteht aus lautem roten Dust (Staub). Vor unserer Reise freute ich mich endlich einmal, diesen roten Sand zu sehen. Aber ihr könnt mir glauben, ich habe langsam die Schnauze voll davon!! ER IST ÜBERALL!!

Dampier ist ein kleines herziges Dorf mit einem riesigen Industriegebiet.

Vorgängig schauten wir uns einen Film an (welcher uns ein netter Herr in Broome kopierte) welcher „Red Dog“ heisst. Dieser Hund lebte in den 70er Jahren hier in Dampier und schrieb Geschichte! Ein wunderschöner Film. Danach freuten wir uns, das „Red Dog Memorial“ zu besichtigen.

Samstag 18. August 2012

20120818 Dampier round trip

68,06 Kilometer - Leicht - von Raceman

Am Morgen joggte ich ein wenig der Küste entlang. Danach war wieder einmal Wäsche waschen angesagt. Am Morgen nahmen wir es gemütlich. Valery fand einen Jungen zum Spielen und freute sich sichtlich!

Am Mittag fuhren wir nach Karratha. Auf dem Rückweg nach Dampier fuhren wir an eine nahegelegene Bucht, wo Stephan etwas fischte. Kaum war der Köder drin, hing auch schon einer am Haken. Leider aber nur Kleine und nicht wirklich die Grossen, welche Stephan sich gewünscht hätte!

Wieder zurück auf dem Campingplatz hatten wir doch tatsächlich ein älteres CH-Ehepaar als Nachbarn, welche seit über 40 Jahren in Tasmanien leben.

Etwas später gönnten wir uns alle noch eine Abkühlung unter der Dusche. Ausser Valery, sie nahm ein Bad im Lavabo, welches eigentlich zum Kleider waschen gedacht war. Da aber die Duschen dermassen klein/eng waren, erschien mir dieses Lavabo direkt gross. Sie hatte riesen Freude daran und konnte mal wieder so richtig planschen!

Sonntag, 19. August 2012

20120819 Dampier - Robe River Camp Spot

177,46 Kilometer - Leicht - von Raceman

Bevor wir abreisten, ging ich nochmals eine kleine Runde joggen.

Als wir dann gegen 10 Uhr abreisefertig waren, Valery zuvor eingecremt wurde, fand sie es für lustiger sich in den Sand zu setzen und sich mit diesem „einzucremen“. Jede Mutter kann sich nun vorstellen, wie viel Freude mir das bereitete. Also packte ich sie und setzte sie nochmals ins Lavabo.

In Karratha kauften wir zuerst noch das Nötigste ein und fuhren dann zu unserem Tagesziel, einer Rest Area. Dort trafen wir gegen 15 Uhr ein und das erste was wir machten war, unsere Stühle auszupacken und uns in den Schatten zu setzen. Jedes Mal denken wir: noch heisser kann es nicht werden!! Tja falsch gedacht. Ich staune immer wieder, wie Valery sich in dieser Hitze überhaupt bewegen kann. Stephan und ich sitzen währenddessen wie zwei tote Fliegen auf unseren Stühlen!

Später kamen wir noch mit einem Australier (aus Perth) ins Gespräch, welcher sein Auto bei der Rest Area in den Kies setzte, er kam weder vorwärts noch rückwärts! Wir versprachen ihm, dass wir ihn Morgen aus dieser Miesere befreien, denn unser Trailer war bereits aufgestellt und Stephan mochte nicht noch das Auto abzukuppeln.

Montag, 20. August 2012

20120820 Robe River Camp Spot - Giralia Homestead

277,84 Kilometer - Leicht - von Raceman

Wie versprochen zogen wir heute Morgen Alex (Australier) aus dem Kies. Er war uns sehr dankbar und gab uns seine Adresse in Perth und wir sollen ihn doch mal besuchen kommen.

Unterwegs hatte Stephan eine glorreiche Idee. Da Ende September die Registration unseres Autos ausläuft und wir von George oder Mick eine neue erhalten, benötigen wir natürlich eine Adresse, wohin sie dann den Aufkleber senden können. Nun verfügen wir über eine. Die andere Lösung wäre gewesen, dass wir etwas länger auf einem Campingplatz verweilen würden, um uns die neue Registration dorthin zustellen zu lassen.

Lustigerweise trafen wir Alex etwas später auf einer Rest Area, wo wir uns einen kleinen Lunch zubereiteten. Also fragte Stephan ihn und natürlich war es kein Thema. Er war uns so dankbar, dass wir ihn am Morgen aus dem Kies zogen, dass er ohne mit den Wimpern zu zucken zusagte! Jupieeeee, eine kleine Sorge weniger!

Unser Nachtlager schlugen wir in einer Homestead auf. Man muss sich dies folgendermassen vorstellen: es ist ein Farmer, welcher auf seinem Anwesen Plätze anbietet, inkl. Toiletten/Showers und Campkitchen für 20 Dollar. Wir haben zwar nur bedingt Strom (3 ½ h), genügt aber um die Batterie für den Kühlschrank aufzuladen. 

Dienstag, 21. August 2012

20120821 Giralia Homestead - Coral Bay - Lake Macleod

254,21 Kilometer - Leicht - von Raceman

Als wir heute Morgen aus dem Trailer stiegen, staunten wir nicht schlecht: NEBEL!!! Was ist das??? Gegen 9 Uhr verschwand er aber und die Sonne lächelte uns an.

Heute konnten wir seit langem wieder einmal Wolken am Himmel sehen. Das Landschaftsbild veränderte sich so um einiges…… viel spezieller….. nach langer Zeit nur blauem Himmel!

Nach knapp einer Stunde erreichten wir Coral Bay, ein 100-Seelen Dörfchen am südlichen Ende des Riffs. Weisser Sandstrand begrüsste uns. Zuerst besorgten wir uns eine Taucherbrille samt Schnorchel, denn Coral Bay ist der bekannteste Ort in Westaustralien zum Schnorcheln. Stephan unterrichtete mich zuerst, wie der Schnorchel zu handhaben ist, denn ich hatte bis anhin noch nie das Vergnügen!! Meine ersten „Tauchgänge“ waren etwas beängstigend, denn das Atmen bereitete mir noch ein wenig Mühe. Wir standen Knietief im Wasser und konnten bereits Fische sichten, welche eine Grösse von ca. 60cm hatten. Wow….ich konnte es kaum erwarten, das Riff zu erkunden. Kurze Zeit später machte ich mich dann auf den Weg. Die Mühe mit dem Atmen verging nach ca. 5Min und ich konnte den einmaligen Korallengarten, welcher sich unter mir präsentierte, in vollen Zügen geniessen. Ich kam aus dem Staunen kaum mehr heraus. Wunderschöne farbenfrohe Fische schwammen unter mir und …… es war einfach….. amazing, unglaublich schön, einmalig, perfekt…..ich war sprachlos….wie konnte ich auch anders mit dem Schnorchel im Mund, hihihi. Nein Spass bei Seite, Heute erlebte ich einen meiner schönsten Tage hier in Australien. Das Schnorcheln bereitete mir so viel Freude. Valery durfte das erste Mal ihre Schwimmflügel im Meer ausführen und freute sich riesig, bis Stephan ihr die grossen Fische zeigte! Dann war sie ein wenig verängstigt und bevorzugte das Spielen im Sand! Der Hunger zwang uns, zum Auto zurück zu kehren. Natürlich war noch eine „gründliche“ Dusche fällig. Valery spritzte ich mit einem Schlauch ab, denn der Sand klebte nur so an ihr. Nach einer kurzen Besichtigung des kleinen Dörfchens, machten wir uns auf den Weg zur nächsten Rest Area, welche wir erst gegen 17 Uhr erreichten. Heute bekochten wir uns zum ersten Mal mit „2 Min Noodles“, denn es musste mit wenig Aufwand schnell gekocht werden.

Mittwoch, 22. August 2012

20120822 Lake Macleod - Carnarvon

138,52 Kilometer - Leicht - von Raceman

Kurz bevor wir Carnarvon erreichten, regnete es doch tatsächlich!! Erster Regen seit….. wow seit drei Monaten!! Unglaublich!! Es regnete aber nur ca. 5 Min und dann war der Spuck bereits vorbei. Bei Valery’s Anblick konnte man meinen, sie habe noch nie Regen gesehen. Mit ihren Augen durchbohrte sie fast die Windschutzscheibe, hihi.

Angekommen in Carnarvon machten wir uns zuerst auf die Suche nach einem günstigen Campingplatz, denn wir haben vor länger hier zu bleiben. Wir wurden schnell fündig. Nach dem Aufstellen des Trailers begaben wir uns auf Sightseeing inkl. Museumsbesuch!

Donnerstag, 23. August 2012

20120823 Carnarvon round trip

30,76 Kilometer - Leicht - von Raceman

Wir alle faulenzten am Morgen ausgiebig, bevor wir uns ein kleines Frühstück gönnten und ein wenig Wäsche waschten. Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg zum Fischen. Carnarvon verfügt über einige gute Plätze.

Valery und ich vergnügten uns auf dem hiesigen Spielplatz, welcher sogar einen kleinen Wasserpark (durch Knopfdruck selber anzustellen) beinhaltet. Ca. nach einer Stunde kam auch Stephan…..vom fischen gelangweilt!! Anscheinend bissen die Fische (Whitning) recht schnell an, aber waren nicht wirklich diejenigen, welche Stephan sich wünschte.

Danach flanierten wir noch ein wenig durch Carnarvon und zum Abendessen gönnten wir uns nach langem wieder einmal Fish&Chips.

Freitag, 24. August 2012

20120824 Carnarvon round trip

27,59 Kilometer - Leicht - von Raceman

Der heutige Tag verlief beinahe wie der gestrige, ausser dass wir an einem anderen Platz fischen gingen.

Stephan schaute sich noch nach einer neuen Autobatterie um, denn sein super intelligenter „dual battery monitor“ zeigte an, dass die Batterie nicht mehr lange zu halten schien. Er wurde fündig, muss sich aber bis anfangs nächster Woche vertrösten lassen, da dieser seine letzte Batterie heute verkaufte. Da dies aber der günstigste Händler ist, würde sich das warten lohnen.

Samstag, 25. August 2012

20120825 Carnarvon day trip

105,13 Kilometer - Leicht - von Raceman

Nach meiner morgendlichen Joggingrunde frühstückten wir und machten uns dann auf den Weg zum hiesigen Markt. Dabei musste Stephan feststellen, dass die Batterie doch tatsächlich ziemlich am Axxxx ist und wir hoffen noch bis Dienstag warten zu können.

Danach machten wir einen kleinen Ausflug mit dem Auto. Stephan entdeckte im Google Earth einige interessante abgelegene Orte/Strände. Also machten wir uns auf den Weg. Unterwegs meinte Stephan: wenn jetzt unser Auto den Geist aufgibt, übernachten wir mit grösster Wahrscheinlichkeit im Auto, könnten aber endlich mal unseren Emergency-Spot ausprobieren!!!  Wie ich so etwas gerne höre. Wir fuhren und fuhren und es ist wirklich unglaublich, kaum bist du aus einer Stadt/Dorf heraus, ist nichts mehr ausser Sand und Gebüsch zu sehen. Nach ca. einer halben Stunde erreichten wir unser Ziel und staunten nicht schlecht als wir etliche Camper sahen. Wir fragten uns, was diese hier machen, denn der Ort war wahrlich nichts Besonderes. Soviel zum Thema: weit und breit keine Hilfe, falls unser Auto den Geist aufgeben sollte!!

Ca. 3km vor unserem Campingplatz stiegen Valery und ich aus, um den Rest zu Fuss zu gehen. Denn nach zwei Stunden Autofahrt und feinen Donuts vom Markt im Bauch, hatten wir das Bedürfnis unsere Beine noch zu vertreten. Valery spazierte mit ihrem „Bäbiwägeli“ und ich mit dem grossen. Ich staunte nicht schlecht, wie weit sie lief, erst kurz vor dem Ziel setzte sie sich dann ermüdet in den Wagen.

Sonntag, 26. August 2012

20120826 Carnarvon round trip

8,15 Kilometer - Leicht - von Raceman

Den heutigen Tag verbrachten wir grösstenteils auf dem Campingplatz. Auch Haare schneiden bei Stephan war mal wieder bitter nötig. Am späteren Nachmittag war noch ein grosser Einkauf fällig.

Nach 111 Tagen benutzten wir am Abend doch tatsächlich zum ersten Mal unseren eigenen Gas-Grill, welchen wir beim Kauf des Trailers kostenlos erhalten haben. Wir haben nun die Bestätigung, dass ein 50 Dollar Gas-Grill nicht wirklich viel taugt. What a surprise !!!

Montag, 27. August 2012

20120827 Carnarvon round trip

5,91 Kilometer - Leicht - von Raceman

Auch heute nahmen wir es wieder ausserordentlich gemütlich. Am Nachmittag ging ich mit Valery auf einen Spaziergang und Stephan erkundigte sich, ob die Batterie bereits heute schon eingetroffen ist. Leider nein. Am Abend genossen wir wieder ein feines Nachtessen, welches Stephan auf dem Grill zubereitete.

Dienstag, 28. August 2012

20120828 Carnarvon round trip

13,43 Kilometer - Leicht - von Raceman

Der heutige Tag verlief wie der gestrige, auch die Batterie ist noch nicht eingetroffen. Wirklich erstaunt darüber waren wir nicht, wir wissen ja wie die Australier“ tiggen“!!

Zum Abendessen gönnten wir uns eine Pizza. Dienstags haben sie hier ein Sonderangebot, so erhielten wir für 34 Dollar: 3 Pizza’s, ein Knoblauchbrot und 2L Cola. Eine Pizza blieb sogar übrig, welche wir nun Morgen geniessen können.

Mittwoch, 29. August 2012

20120829 Carnarvon round trip

11,76 Kilometer - Leicht - von Raceman

The same like yesterday! Die Batterie war zum Glück da und so baute Stephan diese ein und nun hoffen wir, dass alles funktioniert.

Donnerstag, 30. August 2012

20120830 Carnarvon day trip blow holes and point Quobba

176,21 Kilometer - Leicht - von Raceman

Die Batterie ist 1A!! Stephan ist überglücklich.

Heute begaben wir uns auf einen kleinen Ausflug. Ca. 45min von Carnarvon konnten wir gigantische Blowholes beobachten und plötzlich entdeckte Stephan Wale. So starrten wir einige Minuten ins Meer und tatsächlich zeigten sich diese von ihrer besten Seite. Woow war sehr eindrücklich! Sie waren sehr gut zu sehen, da sie nahe der Küste schwammen.

Danach fuhren wir einige Meter weiter und Stephan konnte noch ein wenig seinem Hobby (dem Fischen) nachgehen. Ich freute mich nochmals aufs schnorcheln, aber leider wurde nichts daraus, denn der Ort hatte nicht viel zu bieten!!

Freitag, 31. August 2012

20120831 Carnarvon round trip

16,14 Kilometer - Leicht - von Raceman

Bereits wieder ein Monat vergangen, unglaublich wie schnell die Zeit doch vergeht!!

Mein Morgen begann sportlich…eigentlich war der ganze Morgen sportlich. Denn heute wollte Stephan an der One Mile Jetty fischen gehen. Und wie es der Name bereits sagt: 1 Mile = 1.6 km. Wer nicht zu Fuss gehen will, kann sich mit dem Coffee Pot Train ans Ende der Jetty fahren lassen! Als wir ankamen hiess es, dass wir ca. 20 Min warten müssten. Dies war Stephan zu lange und wir gingen alle zu Fuss! Valery legte die ganze Strecke zu Fuss hin, ohne ein einziges Mal zu jammern! Am Ende angelangt, natürlich einiges später als Stephan, schauten wir den vielen Fischern zu. Wir hatten sogar das Glück zuzusehen, wie jemand einen kleinen „Reefshark“ herauszog. Eigentlich war geplant, dass Stephan und Valery den Rückweg mit dem Zug nehmen, aber Stephan wollte weiter vorne noch ein wenig fischen und daher begab er sich zu Fuss zurück. JA JA man höre und staune…. Stephan spazierte heute doch tatsächlich 3.2 km!

Nach unserem kleinen Ausflug war noch ein Einkauf fällig und auf dem Campingplatz hiess es dann alles vorbereiten, damit Morgen unsere Reise weitergehen kann.

Samstag, 01. September 2012

20120901 Carnarvon - Nerren Nerren

296,3 Kilometer - Leicht - von Raceman

Bevor wir abreisten, besuchten wir nochmals den hiesigen Markt. Die Donuts von letzter Woche waren so gut, dass wir nochmals zuschlagen mussten, hihihi!!

Danach verabschiedeten wir uns von Carnarvon und begaben uns auf die Weiterfahrt Richtung Geraldton. Einige Roadhäuser kreuzten unsere Wege und ca. 46km südlich vom Billabong Roadhouse schlugen wir unsere Zelte auf, denn es war bereits 16 Uhr. Etliche Fliegen schwärmten um unsere Köpfe, nervenaufreibend!!!!! Das Nachtessen konnte nicht einmal richtig genossen werden! Als die Sonne sich verabschiedete, fing es an zu winden und es wurde ziemlich kalt. Nun liegen wir im Trailer und hoffen auf eine nicht allzu kalte Nacht.

Sonntag, 02. September 2012 (Father’s Day)

20120902 Nerren Nerren - Geraldton

282 Kilometer - Leicht - von Raceman

Die Nacht war kalt, aber gehörte nicht zu den kältesten!

Gegen Mittag trafen wir in Geraldton ein, wo wir zuerst das Information Center aufsuchten. Diese überreichten uns ein A4 Blatt mit Caravan Parks aus der Umgebung inkl. Preise. Mit einer Map machten wir uns Schlau, wo es am geeignetsten wäre. Wir entschieden uns nicht für den günstigsten, da dieser ziemlich ausserhalb liegt. Wir checkten im Belair Gardens Caravan Park ein, welcher direkt am Meer liegt und ca. 5 Fahrminuten von der Stadt entfernt ist. Die Temperaturen sind merklich gesunken. Gegenüber den letzten zwei Monaten müssen wir uns zur Zeit mit mind. 10 Grad weniger zufrieden geben, was uns ehrlich gesagt nicht stört, denn die Hitze wurde mit der Zeit unerträglich. Tagsüber konnte man kaum einen Fuss „vor die Tür“ setzen!

Nachdem Stephan den Trailer aufstellte, erkundeten wir noch ein wenig die Stadt.

Montag, 03. September 2012 „Vom Winde verweht“ hiess die heutige Challenge!!

20120903 Geraldton round trip

9,73 Kilometer - Leicht - von Raceman

Frühmorgens ging ich noch gemütlich joggen, einiges angenehmer bei diesen Temperaturen.

Zuerst waren einige Wolken am Himmel zu sehen, welche sich dann aber ziemlich schnell aus dem Staub machten und der Sonne den Platz überliessen. Plötzlich fing es an zu winden, genau dann, als wir unser Vorzelt samt Regenblache (für den Trailer) aufbauten. Dies und Stephans Perfektionismus erleichterten den Job ganz und gar nicht. Zum jetzigen Zeitpunkt bin ich aber sehr froh darüber….dazu aber etwas später!

Stephan war in seinem Element, nichts und Niemand konnten ihn aufhalten. Das Vorzelt wurde perfekt für den bevorstehenden Sturm befestigt. Nahestehende Bäume wurden als zusätzliche Halterungen benötigt. Erst kurz nach Mittag vollendete er sein Werk!

Wir fuhren noch kurz in die Stadt. Zu wirklich viel kamen wir nicht, denn der Sturm kündete sich bereits an. Also begaben wir uns auf den Rückweg. Der Wind fegte uns nur so um die Ohren. Wie es das Internet vorhersagte, begann es pünktlich um 18 Uhr zu regnen. Aus dem Fenster unseres Trailers beobachteten wir das „Unwetter“ sowie Stephans „Konstruktion“. Wir sind uns ein solches Wetter gar nicht mehr gewohnt. Den Trailer schüttelt es hin und her und die Wasserfluten laufen wie ein Wasserfall vom Vordach herab! Auch zum jetzigen Zeitpunkt (20 Uhr) hält der Sturm noch an, trotzdem liegen wir im trockenen…..was hoffentlich auch so bleibt!! Mal abwarten, was uns diese Nacht noch bringt…….

Dienstag, 04. September 2012

20120904 Geraldton round trip

24,2 Kilometer - Leicht - von Raceman

WOW diese Nacht wird wohl unvergesslich bleiben!! Es stürmte unglaublich, unser Trailer schüttelte es hin und her. Immer wieder regnete es und das Wahnsinnige war: der Sturm/Unwetter hielt die GANZE Nacht an!!! Stephan sass immer wieder auf und kontrollierte ob es irgendwo hineinregnete. Aber seine Konstruktion sowie die ganzen Vorbereitungen waren perfekt und wir lagen im trockenen. Stephan bekam ca. 4h Schlaf, ich ein wenig mehr. Erstaunlich war mal wieder, dass Valery sich überhaupt nicht für das Unwetter interessierte. Sie schlief wie ein Stein. Einmal erwachte sie, da sie anscheinend von einem Schmetterling träumte, welcher sie verängstigte. Eigentlich hatten wir damit gerechnet, dass sie die Nacht in unserem Bett verbringt, verständlicherweise!

Als ich am Morgen erwachte, stand Stephan bereits draussen und kontrollierte das Vorzelt. Es entstand zum Glück kein Schaden. Er entschloss sich noch am gleichen Morgen das Vorzelt, welches er am Vortrag mit viel Mühe und Energie aufbaute, wieder zu „demontieren“. Er wollte nicht noch einmal eine ganze Nacht wach liegen und sich Gedanken machen, ob es wohl hält oder nicht! Der Morgen war immer noch ziemlich windig und die Temperaturen sanken auf ca. 17 Grad. Seit langem trugen wir mal wieder einen ganzen Tag lange Hosen, Socken und eine Jacke, sehr ungewohnt.

Nach getaner Arbeit fuhren wir in die Stadt. Während Stephan mit Valery im Bunnings verweilte, flanierte ich ein wenig den Einkaufsläden entlang. Das Wetter beruhigte sich, daher entschied ich am späteren Nachmittag mit Valery zum Campingplatz zurück zu laufen, damit sich Stephan ein wenig von letzter Nacht erholen konnte. Einmal mussten wir kurz Unterschlupf suchen, da es ein wenig zu regnen begann. Der Abend verlief ruhig und die folgende Nacht ebenfalls.

Mittwoch, 05. September 2012

20120905 Geraldton round trip

19,11 Kilometer - Leicht - von Raceman

Wir schliefen alle wie Murmeltiere. Es stürmte nicht und es regnete kaum.

So begab ich mich am Morgen auf meine Joggingstrecke. Danach nahmen wir es alle sehr gemütlich und Valery durfte sich auf dem Spielplatz austoben. Am Nachmittag fuhren wir noch ein wenig herum, gingen einkaufen und am Abend gab es dann Spagetti à la Stephan, yamieeeeee!!

Donnerstag, 06. September 2012

20120906 Geraldton day trip south gate

66,35 Kilometer - Leicht - von Raceman

4WD Landcruiser fun at youtube:::

http://youtu.be/czef1EL7OHs

http://youtu.be/cEUf29fLG20

Auch heute nahmen wir es wieder gemütlich. Am Nachmittag begaben wir uns noch auf einen kleinen Ausflug, wo sich Stephan mit dem Auto auf Sanddünen ein wenig austoben konnte – siehe youtbe!!

Freitag, 07. September 2012

20120907 Geraldton - Jurien Bay

211,4 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute verabschiedeten wir uns von Geraldton und fuhren Richtung Perth weiter. Wir entschieden uns, den Indian Ocean Drive zu fahren. Es lohnte sich. In Jurien Bay (nördlich von Perth) machten wir Halt und schlugen unser Nachtzelt auf! Ein wunderschöner kleiner Ort an der Küste. Während Stephan ein wenig am Computer arbeitete, vergnügten wir Mädels uns auf dem Spielplatz, welcher direkt am Meer liegt. Wow geniales Feeling!

Am Abend schaute Stephan noch den „Nachtfischern“ zu, welche aber leider kein Glück hatten. Haben aber diverse neue Fischer-Tricks ausprobiert, welche Stephan noch nicht kannte!

Samstag, 08. September 2012

20120908 Jurien Bay day trip

77,02 Kilometer - Leicht - von Raceman

Wir entschieden uns prompt noch eine Nacht länger hier zu bleiben. Es ist einfach zu schön, um weiter zu fahren!

Am Morgen ging ich an der Küste joggen und machte noch Halt an der „Adult Fitness Area“, welche erst kürzlich aufgestellt wurde.

Während ich am Morgen unsere Buchhaltung mal wieder auf Vordermann brachte, vergnügten sich Stephan und Valery, insbesondere Valery, auf dem Campeigenen Jumping Pillow!! Kurz nach Mittag kamen wir mit einer älteren Schweizerin ins Gespräch, welche seit langem in Australien zu Hause ist. Danach begaben wir uns noch auf einen kleinen Auto-Ausflug, welchen Valery total verschlief, nach ihrer morgendlichen Verausgabung!

Wieder zurück auf dem Campingplatz hiess es sogleich wieder zurück zum Jumping Pillow. Dort trafen wir dann auch wieder auf die Schweizerin und Stephan half ihr noch bei einem Computerproblem.

Wir haben zum ersten Mal, seit Beginn unserer Reise, einen „kleinen“ Krankheitsfall und es handelt sich nicht um Valery, sondern um Daddy Stephan. Er ist ein wenig erkältet und fühlt sich schlapp. Wir gehen davon aus, dass er sich beim Auf-/Abbau des Vorzeltes erkältet haben muss. Es herrschte ja ein wahnsinniger Wind und der Temperaturunterschied war auch nicht zu verachten. Daher werden wir ersten Morgenfrüh entscheiden, ob wir Jurien Bay verlassen und Richtung Perth weiterfahren oder noch eine Nacht länger hier bleiben.

Sonntag, 09. September 2012  (30 Monate Valery)  

20120909 Jurien Bay - Lancelin Dunes - Coogee (Perth)

272,61 Kilometer - Leicht - von Raceman

http://youtu.be/kYi8-xHih2E

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Wenn man Valery fragt (egal ob auf Englisch oder Deutsch), wie alt sie ist, antwortet sie stets in Englisch: Two and a half, hihihi!! Wie die Zeit vergeht……

 

 

Da ich weiss, dass noch viele schöne Orte folgen werden, fiel mir der Abschied von Jurien Bay etwas einfacher. Eine Autostunde entfernt machten wir Halt in Lancelin. Stephan entdeckte am Vorabend im GoogleEarth riesige Sanddünen, welche zum 4WD einladen. Wir waren bei weitem nicht die einzigen. Viele nutzten es als Sonntagsausflug und machten die Sanddünen mit ihren Quads, Motorbikes oder ihren Boards unsicher. Wir stellten unseren Trailer etwas abseits hin und begaben uns ebenfalls auf dieses Abenteuer, wow fun pur!!

 

Danach ging es dann weiter Richtung Perth. Wir durchquerten die Stadt und fuhren direkt weiter nach Fremantle, ein schicker Vorort knapp 20 km südlich von Perth, an der Mündung des Swan River gelegen. An der Coogee Beach entdeckte Stephan vor einigen Tagen im Internet einen Campingplatz, welcher zur Zeit mit einem super Angebot die Frühlingssaison einläutet! Wir buchten direkt für eine Woche und bleiben evtl. noch länger. Ein Campingplatz, wie man es sich wünscht: super Platz, ziemlich neue Duschen/WC, grosse Campingküche mit allem was das Herz begehrt (sogar Backofen, wer weiss, vielleicht backen wir ja mal eine Pizza), direkt an der Beach, Spielplatz, Walktrails usw.

Montag 10. September 2012  

20120910 Coogee day trip Fremantle

29,1 Kilometer - Leicht - von Raceman

Frühmorgens begab ich mich zuerst wieder zum joggen. Ich fand auf Anhieb eine super schöne Strecke und hatte sogar noch das Glück beim Boots Harbour drei Delphine zu beobachten…..wow…..

Bereits am Vortag informierte uns die Inhaberin, dass wir nach der ersten Nacht umziehen müssen, sprich einen anderen Platz erhalten. Unserer war bereits reserviert und der neue noch besetzt.

Somit war am Morgen Trailer zusammenlegen und wieder aufstellen angesagt. Ebenfalls stellen wir wieder das Vorzelt auf, schliesslich ist kein Sturm in Aussicht! Da wir auch vorhaben länger zu bleiben und es ab und an bestimmt mal regnen wird, haben wir trotzdem noch eine Möglichkeit, uns an der frischen Luft aufzuhalten.

Am späteren Nachmittag war dann noch einkaufen angesagt sowie eine kleine Stadtrundfahrt durch Fremantle.

Dienstag 11. September 2012  

20120911 Coogee round trip

19,43 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute hatten wir alle ausgeschlafen. Keine Ahnung ob Valery nachts mal wach war, aber sie schlief bis um 9:30 Uhr!!

Wiederum nahmen wir es sehr gemütlich, frühstückten ausgiebig und unterhielten uns noch mit einer Deutschen Air Berlin Flugbegleiterin.

Danach begaben wir uns zu einem grossen Indoor Playground, natürlich ganz zur Freude von Valery. Dort verbrachten wir dann die nächsten 2 Stunden.

Wieder auf dem Campingplatz ging ich dann mit Valery noch ein wenig spazieren, während sich Stephan etwas erholen konnte. Er ist immer noch ein wenig angeschlagen und fühlt sich nicht 100% fit.

Mittwoch 12. September 2012  

20120912 Coogee day trip Perth

66,79 Kilometer - Leicht - von Raceman

Nach meiner morgendlichen Joggingtour stand ein Zoobesuch auf dem Tagesprogramm. Wir besuchten den Zoo in Perth, welcher ca. 30 Min von unserem Campingplatz entfernt ist. Stephan kannte diesen bereits von seinem letzten Trip und war sehr begeistert. Valery’s Freude war ebenfalls gross. Auch eine Elefantenshow schauten wir uns noch an. Nach unserem Zoobesuch sagte ich zu Stephan, dass er unbedingt den Zoo in Zürich mit uns besuchen muss, wenn wir wieder zu Hause sind. Denn dieser hat mir einiges mehr gefallen, als ich im Frühjahr da war.

Danach begaben wir uns noch auf eine kleine Sightseeing Tour durch Perth City, natürlich mit dem Auto, denn nach 4h durch den Zoo spazieren, waren unsere Beine zu schlapp! Valery verschlief natürlich die ganze Fahrt……

Wieder zurück auf dem Campingplatz gönnten wir uns alle eine ausgiebige Dusche. Valery duscht bereits wie ein grosses Mädchen, wir sind wirklich super stolz auf sie. Manchmal will sie gar nicht mehr aufhören.

Donnerstag 13. September 2012  

20120913 Coogee day trip Perth

44,73 Kilometer - Leicht - von Raceman

Wiederum begab ich mich auf meine Joggingstrecke. Nach Shell Cove ist dies mein zweitliebster Joggingort, einfach ein Traum!

Danach nahmen wir es sehr gemütlich. Es stand überhaupt nicht vieles auf dem Tagesprogramm, ausser mal wieder Wäsche waschen. Genau an solchen Dingen stelle ich immer wieder fest, wie schnell eine Woche vorüber geht! Sogar wenn ich es hier im Tagebuch festhalte, habe ich das Gefühl, dass ich doch erst geschrieben habe, dass ich Wäsche gewaschen habe.

Am späteren Nachmittag erkundigten wir noch ein wenig die Gegend. Ansonsten verlief der Tag ziemlich ruhig.

Freitag 14. September 2012  

20120914 Coogee day trip Fremantle

30,94 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute stand der Tag ganz im Zeichen von Fremantle. Zuerst hiess es mal wieder einkaufen, denn unser Kühlschrank sowie die Foodbox gähnten vor Leere! Danach besuchten wir den bekannten Markt mit allerlei Krimskrams, welcher Freitags – Sonntags seine Tore öffnet. Natürlich verköstigten wir uns ausgiebig am Markt. Als unsere Bäuche voll und alle Stände abgeklappert waren, flanierten wir ein wenig den „Cappuccino Strip“ entlang. Diesen Beinamen erhielt die Hauptstrasse, da sich ein mediterran wirkendes Strassencafé ans andere reiht. Etwas später setzten wir uns ins Auto und erkundigten andere wichtige Sehenswürdigkeiten mit dem Auto, denn Fremantle ist nicht gerade klein, aber es gibt einiges zu sehen.

Samstag 15. September 2012  

20120915 Coogee day trip Perth

70,01 Kilometer - Leicht - von Raceman

Frühmorgens betätigte ich mich wieder sportlich, während Stephan und Valery wie so oft sich noch im Bett wälzen!

Heute stand eine Stadtbesichtigung auf dem Tagesprogramm. Wir setzten uns ins Auto und fuhren Richtung West Perth. Dort parkierten wir unser Auto und profitieren von den kostenlosen Buslinien. Erstes Ziel: die Shoppingmeile an der Hay Street, welche über Passagen und Kaufhäuser mit einer anderen Haupteinkaufsstrasse, der Murray Street Mall, verbunden ist. London Court, ein Wahrzeichen von Perth, stand ebenfalls auf unserer Besichtigungstour. Den nördlichen Eingang bildet ein Uhrturm, ein Nachbau von Big Ben in London, mit vier Rittern über der Uhr, die sich jede Viertelstunde bewegen. Zwischendurch verköstigten wir uns mit selbergemachten Sandwiches und natürlich einem Kaffee!!! Weiter ging es zum Western Australian Museum (kostenlos, kaum zu glauben), welches Stephan eine gute Stunde besichtigte, aber bei weitem nicht ausreichte.

Danach setzten wir uns noch einmal in den Bus, fuhren dann aber ziemlich bald zum Auto zurück, um unsere Tour mit diesem fortzusetzen. Als es dann bereits dunkel war, begaben wir uns zum Kings Park, welcher sicher zu den schönsten Landschaftsparks des fünften Kontinents gehört. Zum grossen Teil ist das Areal Buschland, welches sich alljährlich im Frühling (also jetzt) in einen wunderschönen Blütenteppich verwandelt. Ob abends oder mittags, der Blick von den Terrassen des Kings Park auf die Skyline von Perth ist faszinierend. Auf dem Nachhauseweg schauten wir noch rasch ins Fremantle Nachtleben hinein. Es herrschte ein buntes Treiben. Erst kurz nach 21 Uhr waren wir „zu Hause“ und fielen kurze Zeit später in einen Tiefschlaf!

Sonntag, 16. September 2012

20120916 Coogee day trip Fremantle

15,62 Kilometer - Leicht - von Raceman

Ausschlafen und gemütliches Aufstehen gehörten heute in erster Linie zum Tagesprogramm.  Nach einem kleinen Frühstück begaben wir uns noch einmal zum Fremantle Markt, wo wir uns ein weiteres Frühstück/Lunch gönnten. Es herrschten mal wieder heisse Temperaturen, welche wir uns schon fast wieder nicht mehr gewohnt sind und daher auf dem Campingplatz ein wenig ausruhten. Auch die vergangenen Sightseeing-Tage hinterliessen Spuren, so dass wir ein wenig Erholung nötig hatten.

Montag, 17. September 2012

20120917 Coogee day trip Perth

112,24 Kilometer - Leicht - von Raceman

Nach meiner morgendlichen Joggingtour gönnte ich mir eine kleine Auszeit und besichtigte Perth auf eigene Füsse…oder mit dem Bus! Ich genoss die Zeit sehr, denn flanieren/shoppen ohne Kind und Mann ist doch einiges gemütlicher oder? Nach ein paar Stunden war dann aber der Spass bereits wieder vorbei und ich war wieder voll und ganz „MAMI“

Den Abend verbrachten wir bei einem gemütlichen BBQ in der Campingküche.

Dienstag, 18. September 2012

20120918 Coogee day trip Perh

60,47 Kilometer - Leicht - von Raceman

Wir entschieden uns mal sicher bis Donnerstag zu bleiben, da das Wetter die kommenden Tage nicht gerade sonnig ist!

Den Morgen verbrachten wir auf dem Campingplatz. Danach fuhren wir nach Harbour Town zu den Outlet Shops! Über 100 Brands waren vertreten. Als wir die „Town“ betraten, schlug mein Shoppingherz höher und ich dachte mir: woow da gehen wir so schnell nicht raus!! NICHTS DA….es herrschten nicht wirklich Outlet Preise und die Mode in Australien lässt immer noch zu wünschen übrig. Da fliegen wir doch lieber wieder einmal nach Florida, hihihi!

Mittwoch, 19. September 2012

20120919 Coogee round trip

8,84 Kilometer - Leicht - von Raceman

Nach meiner morgendlichen Joggingtour, von welcher ich mich zugleich verabschiedete, hiess es mal wieder arbeiten! Ja ja ihr habt richtig gelesen, ich habe mich nicht vertippt, arbeiten war angesagt! Der Diesel im Vorratskanister wurde in den Tank des Toyotas eingefüllt. Da wir das Outback verlassen haben, werden wir diesen wohl hoffentlich nicht mehr benötigen. Auch der mit Wasser gefüllte Kanister wurde entleert. Der Trailer erhielt eine gründliche Aussenreinigung, das Vorzelt wurde demontiert und und und…die Zeit verflog im Nu und es war bereits 15 Uhr als wir den Campingplatz für einen kleinen Einkauf verliessen. Kurz vor 17 Uhr waren wir bereits wieder zurück und bereiteten uns in der Campingküche ein feines Nachtessen zu.

Donnerstag, 20. September 2012

20120920 Coogee - Bunbury

217,81 Kilometer - Leicht

Um 7:30 Uhr war Tagwach, kurz danach begann es zu regnen!! Nicht wirklich hilfreich, denn wenn der Trailer noch nass ist, sollte man ihn nicht zusammenlegen! Kurze Zeit später war der Regenschauer aber bereits vorbei und die Sonne sowie blauer Himmel zeigten sich über uns. So packten wir schnellstmöglich alles zusammen. Zogen die Regenblache vom Trailer und entschieden uns, zuerst das Frühstück einzunehmen, damit der Trailer noch ein wenig trocknen konnte. Es war ein Fehler, die Regenblache bereits zu entfernen, denn das Wetter kann ja so unberechenbar sein. Als wir in der Küche eintrafen, begann es wie aus Kübeln zu regnen!! Wiederum nur kurz. Stephan verköstigte sich im Schnelldurchlauf und verabschiedete sich, um nach dem Trailer zu sehen. Kaum zu glauben, aber kurze Zeit später fing es doch tatsächlich nochmals an. Tja ich rechnete bereits damit, dass wir um eine Nacht verlängern. Als sich dann aber die Sonne wieder zeigte, platzierten wir den Trailer so, dass sich dieser schneller trocknen konnte. Etwas später als eigentlich erlaubt, verliessen wir dann um 10:30 Uhr den Campingplatz und verabschiedeten uns (schweren Herzens) von Fremantle.

In Bunbury angekommen, erkundigten wir uns im Information Center nach den Preisen der verschiedenen Campsites. Da sich für Heute sowie Morgen ein heftiger Sturm samt Regenschauer ankündigte, entschieden wir die zwei kommenden Nächte - zu Gunsten des Trailers - in einem Cabin zu übernachten. Denn noch einmal möchten wir den Trailer nicht auf seine Überlebungsfunktion austesten. Schliesslich möchten wir noch einige Monate damit reisen……

In Australind (10km nördlich von Bunbury) entfernt wurden wir auf einem Campingplatz/Motel fündig. Nach langer langer Zeit geniessen wir doch tatsächlich wieder alle Vorzüge, das Badezimmer, die Küche sowie das Wohn-/Schlafzimmer in einem Raum zu haben. Unglaublich wie man solche Dinge wieder zu schätzen weiss. Valery war ganz aufgeregt und rannte die ganze Zeit in „der Wohnung“ herum und öffnete und schloss immer wieder mit voller Freude alle Schränke und Schubladen! Da ein Sofa zu einem Bett ausgezogen werden kann, entschieden wir uns, Valery die Nacht auf diesem schlafen zu lassen. Sie war voller Vorfreude in einem solch grossen Bett schlafen zu dürfen.

Ich bin ehrlich gesagt wieder froh, wenn wir im Trailer nächtigen, denn das Bett gleicht einem Wasserbett!! Jetzt warten wir mal gespannt, wie alle schlafen.

Freitag, 21. September 2012

20120921 Bunbury round trip

35,99 Kilometer - Leicht

Die vergangene Nacht verlief einiges besser, als wenn wir im Trailer hätten schlafen müssen. Die Schlafsituation untereinander änderte sich zwar mitten in der Nacht. Schlussendlich schlief ich auf dem Sofa und Valery mit Stephan im Bett. Anfangs versuchten wir alle im gleichen Bett zu schlafen, hatten aber Probleme den Schlaf zu finden. Daher verabschiedete ich mich nach knapp einer Stunde aufs Sofa.

Am Morgen entschieden wir uns, die kommende Nacht hier zu bleiben und nicht weiter zu fahren, um eine neue Bleibe für eine Nacht zu suchen. Es stürmte die ganze Nacht, Stephan war sehr froh, dass wir uns für ein „Motelzimmer“ entschieden, welches zwar dreimal so viel kostete, wie sonstige Übernachtungen. Die kommende Nacht soll ja noch schlimmer werden.

Gestern nahm ich beim Information Center einen Flyer mit, welcher alle möglichen Familienaktivitäten in Bunbury aufzeigt. Wir entschieden uns den stürmigen/regenreichen Morgen in der Bibliothek zu verbringen. Eine Veranstaltung für Pre School Kids war angesagt. Genau richtig bei diesem Wetter. Zuerst wurde gesungen und getanzt, dann wurde aus Büchern vorgelesen und zu guter Letzt konnten wir sogar noch basteln, perfekt!! Valery und ich waren in unserem Element, während sich Stephan in der Bibliothek umschaute. Danach verbrachten wir einige Stunden im Shoppingcenter. Eigentlich wollten wir noch im hiesigen Hallenbad vorbeischauen, aber wir waren alle so müde, dass wir entschieden zum Motel zurück zu kehren. Die restlichen Stunden des Tages genossen wir unsere eigenen vier Räume! Unglaublich wie man nach so langer Zeit im Trailer ein Motelzimmer zu schätzen weiss!!

Samstag, 22. September 2012

20120922 Bunbury - Busselton - Margaret River

151,11 Kilometer - Leicht

Diese Nacht verlief ruhiger. Valery schlief wieder in ihrem eigenen Bett.

Um 10 Uhr verabschiedeten wir uns vom Motelzimmer und fuhren noch ein wenig durch Bunbury bevor es Richtung Busselton weiterging. In Busselton hatten wir eine Kleinigkeit gegessen und entschieden uns, noch ein wenig weiterzufahren. Wir durchquerten einige kleine, vor allem touristische, Wein-Dörfer. In Margaret River machten wir Halt. Im Information Center liess ich mir wiederum eine Preisliste von allen  Caravan Parks geben. Nach dem wir unser Nachtlager aufgestellt hatten, schauten wir uns noch ein wenig in Margaret River um.

Nun freue ich mich wieder im Trailer zu nächtigen, denn das eigene Bett ist immer noch das Beste!

Sonntag, 23. September 2012

20120923 Margaret River day trip to Maze

64,11 Kilometer - Leicht

War das eine erholsame Nacht, hihihi.

Wiederum war eine neue Joggingstrecke ausfindig zu machen. Macht richtig Spass, immer mal wieder eine neue Strecke zu finden.

Danach war der Tag ganz im Zeichen von Valery. Als wir gestern Richtung Margaret River fuhren, sahen wir einen grossen Spielplatz samt Labyrinth. Dort verbrachen wir einige Stunden und genossen die Zeit ausgiebig. Auf dem Nachhauseweg schauten wir noch auf einem anderen Spielplatz vorbei. Zurück auf dem Campingplatz kochten wir uns ein feines Nachtessen und danach war relaxen angesagt.

Montag, 24. September 2012

20120924 Margaret River - Boranup 4WD - Augusta - Margaret River

133,07 Kilometer - Moderat

Während meine zwei Liebsten noch schliefen, joggte ich bereits wieder in der Gegend herum!

Nach einem ausgiebigen Frühstück war mal wieder Wäsche waschen angesagt. Stephan arbeitete ein wenig am Computer und Valery und ich spazierten ins Dorf um ein wenig den Shops entlang zu spazieren.

Am Nachmittag begaben wir uns auf eine 4WD Tour durch einen wunderschönen Nationalpark. Stephan hatte so richtig seinen Spass während ich mich bemühen musste, alles um mich herum festzuhalten, damit es nicht hinunterfliegt!!

Danach machten wir noch einen kleinen Abstecher nach Augusta. Die Hauptattraktion des Ortes ist das ca. 8km entfernte Cape Leeuwin, wo sich der Indische Ozean im Westen und das Südpolarmeer im Osten miteinander vereinen. Zugleich befindet sich hier der süd-westlichste Punkt Australiens, an dem auch das Cape Leeuwin Lighthouse steht.

Dienstag, 25. September 2012

20120925 Margaret River round trip

2,17 Kilometer - Leicht

Eigentlich war geplant heute weiterzureisen. Aber das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Da es regnete, konnten wir unseren Trailer nicht zusammenlegen. Daher verlängerten wir um eine Nacht. Ich gehe zwar davon aus, dass wir noch ein wenig länger da sein werden. Denn das Wetter in den kommenden zwei/drei Tagen beschränkt sich auf Regen und Wind. Geplant war, dass wir ins Landesinnere fahren, um dem kommenden Sturm auszuweichen. Tja, jetzt warten wir mal gespannt ab.

Somit nahmen wir uns mit dem Aufstehen Zeit und frühstückten etwas später als sonst. Als der Regen nachliess, spazierten wir ein wenig in Margaret River herum, schauten uns in diversen Shops um, gingen einkaufen und als es dann wieder zu regnen begann, machten wir uns auf den Nachhauseweg.

Mittwoch, 26. September 2012

20120926 Margaret River - Bridgetown - Manjimup

192,48 Kilometer - Leicht

Als wir erwachten, schien das Wetter noch in Ordnung zu sein. Also entschieden wir, alles zusammen zu packen und weiter zu reisen. Keine 10 Minuten später begann es ein wenig zu regnen, nur kurz! Stephan fragte an der Reception nach, ob es ok wäre, wenn wir eine Stunde später auschecken, damit dem Trailer mehr Zeit zum trocknen blieb.

Wir beeilten uns, trotzdem war der Trailer noch ein wenig feucht, also griffen wir zum Fön! Ein wirklich lustiges Bild, wir trockneten einzelne, sehr nasse Stellen des Trailers mit dem Fön. Zwischendurch begann es mal wieder zu rieseln. Trotzdem schafften wir es doch tatsächlich, bevor es wie aus Kübeln begann zu regnen, alles Abfahrtbereit zu machen. Vorher gönnten wir uns aber in der Campingküche noch ein kleines Frühstück.

Unsere Fahrt führte uns ins Landesinnere. Nach ca. 2 Stunden gönnten wir uns in Nannup bei einem grossen Spielplatz eine kleine Pause. Danach ging es weiter Richtung Bridgetown. Die Fahrt erinnerte uns sehr an die Schweiz, Irrland oder Schottland. Einmal hatten wir sogar das Gefühl auf dem Gebenstorfer Horn zu sein, hihi! In Bridgetown angekommen meinte Stephan, dass dies ein Ort sei, wo er sich vorstellen könne zu leben!! Da das Wetter aber nicht zum Bleiben einlud, fuhren wir noch bis zum nächst grösseren Dorf auf dem Weg Richtung Albany namens Manjiump. Im hiesigen Campingplatz platzierten wir unseren Trailer, als es gerade mal nicht regnete. Danach ging alles ziemlich schnell. Wir bereiteten uns ein Nachtessen zu, gönnten uns eine warme Dusche und als es um 19 Uhr wieder zu regnen begann, sassen wir glücklich im trocknen Trailer! Es regnete und regnete und regnete…..als ich einschlief regnete es immer noch und dann nicht gerade wenig. Gemäss Stephan regnete es ohne Unterbruch bis Mitternacht.

Donnerstag, 27. September 2012

20120927 Manjimup round trip

11,67 Kilometer - Leicht

Wir wussten dass der Tag, an dem wir uns die Wärme/Hitze vom Norden wieder wünschen, kommen würde. Heute war es doch tatsächlich soweit. Kälte und Nässe begleiteten uns den ganzen Tag. Ein Kälterekord auf unserer Reise. Der Thermometer erreichte am Tag keine 10 Grad, von der Nacht gar nicht zu sprechen.

Bis kurz nach Mittag sassen wir im Trailer fest. Gerade als es einmal nicht regnete, sprangen wir hinaus, um etwas zu Essen zu holen. Das erste Mal seit unserer Reise verköstigten wir uns im Trailer. Als sich dann doch mal die Sonne zeigte, sassen wir blitzschnell im Auto und fuhren ins Dorf. Bei einem Reifenhändler fragte Stephan nach, ob dieser Zeit hätte, seine Räder zu rotieren! Da die vorderen Reifen unregelmässig ablaufen, wollte Stephan diese mit den hinteren tauschen. Keine Stunde später war die Arbeit für 40 Dollar vollbracht!

Nun liegen wir im Trailer und erwarten eine 4Grad kalte Nacht! 

Freitag, 28. September 2012

20120928 Manjumup - Denmark

241,01 Kilometer - Leicht

Dank unserer kleinen Heizung haben wir die Nacht gut überstanden. Als der Wecker läutete und es nicht regnete, machten wir uns sofort an die Arbeit. Wiederum kam der Fön zum Einsatz, denn der gestrige Regentag hinterliess einige nasse Spuren. Natürlich müssen wir uns nun auch vor Schimmel in Acht nehmen. Wir schafften es auf jeden Fall ohne Regentropfen und fuhren kurz nach 10 Uhr los. Unser Tagesziel hiess Denmark. Wir entschieden uns aber nicht für die schnellste Route. Der Weg führte uns durch wunderschöne Nationalparks über Pemberton, Northcliffe nach Walpole, wo wir uns einen kleinen Lunch gönnten. Im Walpole Nornalup Nationalpark machten wir beim Valley of the Giants Tree Top Walk Halt. Valery und ich begaben uns auf  den 600 Meter Walk, welcher sich 40 Meter über dem Boden befindet. Wir konnten eine Aussicht über 20‘000 Hektaren Wald bestaunen. Danach war dann gleich noch der 450 Meter lange Walk durch das „Ancient Empire“ angesagt. Wir bestaunten uralte, ausserordentlich breite Karri Bäume, konnten sogar durch einen hindurchlaufen. Es war sehr beeindruckend und Valery schien es Spass zu machen. Gegen 16:30 trafen wir dann in Denmark ein. Der Trailer war schnell aufgestellt und das Nachtessen zubereitet. Danach gönnten sich Stephan und Valery noch eine warme Dusche. Nun steht uns die nächste kalte Nacht (6Grad) bevor!!

Samstag, 29. September 2012

20120929 Denmark day trip with some 4WD

140,43 Kilometer - Moderat

Auch die Umgebung von Denmark stellte sich als wunderschöne Joggingstrecke dar. Danach genoss auch ich eine warme Dusche.

Nach einem ausgiebigen Frühstück hatten wir ein striktes Programm, welches ich noch am Vorabend auf die Beine stellte. Zuerst besuchten wir die Greens Pool, ein idyllischer Strand mit weissem Sand. Eigentlich ideal zum Schwimmen und Schnorcheln, wenn es nur ein wenig wärmer wäre. Aber beklagen durften wir uns nicht, denn die Temperaturen steigen wieder! Ein kleiner Spaziergang weiter, führte uns zu den Elephant Rocks, wo wir riesige Granitblöcke direkt am Strand betrachten konnten. Und wie es der Name bereits sagt, zum Teil sehen sie aus wie Elefanten! Danach besuchten wir die Swiss Annie’s Chocolate Lounge. Bereits bei der Einfahrt begrüsste uns eine Schweizer Flagge. Endlich wieder einmal konnte ich mich auf Schweizerdeutsch verständigen und plauderte ein wenig mit der Inhaberin. Selbstverständlich probierten wir auch noch feine Schoko-Pralinen, welche alle von Hand gemacht wurden und dazu einen feinen Flat White! Gestärkt von der feinen Schokolade ging es weiter zur Ocean Beach (waves crashing) sowie zur Wilson Head, wo oftmals Wale gesichtet werden. Leider waren weit und breit keine zu sehen. Danach führte unser Weg zum südlichsten Punkt von Westaustralien (West Cape Howe), welcher nur durch einen 4WD Track erreichbar ist. Anfangs wird man durch ein Schild gewarnt, ob man auch richtig für einen solchen Track vorbereitet ist. HIHIHIHIHI…..da diverse Touristentouren an diesen Ort führen, war der Track an schwierigen Stellen mit Gummimatten ausgelegt. Somit für 4WD-Liebhaber keine wirkliche Herausforderung. An dieser Stelle muss aber auch gesagt werden, dass ohne Matten ein Durchkommen im Soft-Sand fast unmöglich oder nur mit Hilfe der Seilwinde  möglich gewesen wäre. Auf dem Nachhauseweg machten wir noch Halt bei einem grossen Spielplatz. Gegen 17:30 befanden wir uns wieder auf dem Campingplatz und bereiteten uns noch ein Nachtessen zu.

Sonntag, 30 September 2012

20120930 Denmark - Albany - Pallinup River Camp Spot

229,57 Kilometer - Leicht

Unglaublich, bereits wieder ein Monat um!!

Um 5 Uhr morgens erwachte ich, da mir so kalt war. Da stellte ich fest, dass die Heizung gar nicht lief (anscheinend stellte Stephan diese ab, als er zu Bett ging). Schnell sprang ich aus meinem Schlafsack und stellte sofort die Heizung an, damit ich noch ein wenig schlafen konnte.

Kurz nach 10 Uhr verabschiedeten wir uns von Denmark und fuhren ins 50 Minuten entfernte Albany. Erster Stopp war das Visitor Information Center, wo wir uns wiederum über die Caravanpark-Preise Schlau machten. Wir staunten nicht schlecht, als wir die hohen Preise sahen. Zuerst begutachteten wir zwei Campingplätze und mussten aber feststellen, dass diese nicht gerade einladend waren. Uns schreckten aber auch die hohen Preise zurück. So entschieden wir, uns zuerst im Mc zu verköstigen, um danach gestärkt einkaufen zu gehen. Als alle Fressalien verstaut waren, fuhren wir zu Alex (welchen wir vor Wochen aus dem Kies zogen) und holten unseren Registrationssticker ab. Danach schauten wir nochmals bei einem Campingplatz vorbei. Da aber Niemand anwesend war und uns Albany mit seinen hohen Preisen eigentlich nur noch anekelte, entschieden wir weiterzureisen. Ca. 100km nordöstlichen von Albany platzierten wir unseren Trailer nach langer langer Zeit wieder einmal auf einer Rest Area und nächtigen umsonst!! Dafür aber auch ohne Strom – sprich Heizung! Mal abwarten wie kalt die Nacht wird! 

Montag, 01. Oktober 2012

20121001 Pallinup River Camp - Esperance

379,36 Kilometer - Leicht

Uiii es war eine kalte Nacht, aber wir haben sie ohne Heizung überstanden! Wir schliefen sogar alle bis nach 8 Uhr und sprangen sofort aus dem Bett, als wir bemerkten, wie „spät“ es bereits war. Vor uns lag nämlich eine laaaaange Autofahrt, welche landschaftsmässig nicht vieles zu bieten hatte. Kurz nach 15 Uhr trafen wir in Esperance ein. Unsere Hoffnung war gross, dass dieser Touristenort nicht so überteuert ist wie Albany. Wieder steuerten wir zuerst das Visitor Information Center an. Dieses ist aber während den School Holidays, welche zur Zeit weilen, nur morgens geöffnet. Aber alle wichtigen Details, wie unter anderem die Preise der Campingplätze, waren in einem „Schaufenster“ ausgestellt. So warfen wir einen kurzen Blick darauf, Stephan tätigte einige Telefonate und kurz danach checkten wir im Bathers Paradise Caravan Park ein, welcher sich eine Querstrasse von der Küste befindet. Am Abend gingen wir noch auf eine kleine Sightseeingtour, selbstverständlich mit dem Auto.

Dienstag, 02. Oktober 2012

20121002 Esperance day trip Twilight Beach

40,82 Kilometer - Leicht

Was wir uns vor einigen Tagen wünschten, traf uns heute wie der Schlag: das Thermometer stieg auf 37 Grad!! Bereits am Morgen, als ich mich zum Joggen begab, brannte die Sonne mir ins Gesicht. Ich nutze das warme Wetter, um Wäsche zu waschen. Unglaublich, als die zweite Wäsche fertig war, konnte ich die Erste bereits wieder von der Wäscheleine nehmen!

Aber ehrlich gesagt, war es uns bereits wieder viel zu heiss. Wir konnten uns kaum bewegen, ohne dass wir ins Schwitzen kamen. Ja ja, uns kann man es schon nie recht machen, hihihi.

Auf jeden Fall begaben wir uns am Nachmittag auf den Great Ocean Drive welcher, wie es der Name bereits sagt, an der Küste entlang führt. Esperance protzt nur so von traumhaften Beaches, eine nach der anderen….wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Wir haben schon viele schöne Küsten/Strände gesehen auf unseren etlichen Reisen, aber so etwas….einfach traumhaft. An der Twilight Beach warfen wir uns in unsere Badeklamotten, um uns etwas abzukühlen. Uiiiiiii….aber weiter bis zu unseren Waden kamen wir nicht ins Wasser, es war bitter kalt. Trotzdem genossen wir die Zeit am Strand und hatten Fun.

Am späteren Nachmittag tätigten wir noch einen kleinen Einkauf, damit wir am Abend in unserer Campkitchen etwas Feines zubereiten konnten.

Mittwoch, 03. Oktober 2012

20121003 Esperance round trip

11,16 Kilometer - Leicht

Wiederum begab ich mich auf meine Joggingtour direkt an der Küste. Diesmal begleiteten mich einige Wolken und ein starker Gegenwind. Gegenüber dem Vortrag kühlte es ziemlich ab, begleitet von einem starken Wind.

Wir frühstückten gemütlich und fuhren kurz vor Mittag in die Stadt, wo wir noch einen kleinen Abstecher ins Visitor Information Center machten. Dort deckten wir uns mit Infomaterial ein. Danach besuchten wir den Adventurland Park, welcher über diverse Spielmöglichkeiten für Kinder verfügt. Stephan und Valery fuhren sogar noch mit einem Miniaturzug durch einen Park, beide hatten riesig Freude daran. Danach verabschiedeten wir uns von Stephan, welcher zum Campingplatz zurückfuhr. Valery und ich spazierten von der Jetty aus zurück. Zuerst hatten wir aber tatsächlich noch das Glück, Sammy the Seal zu sehen. Er ist das sogenannte Wahrzeichen von Esperance und ist immer mal wieder an der Jetty anzutreffen.

Zurück auf dem Campingplatz war dann auch schon wieder Zeit das Nachtessen vorzubereiten.

Donnerstag, 04. Oktober 2012

20121004 Esperance day trip to Wylie Beach with some 4WD

34,13 Kilometer - Leicht

Als ich mich gerade auf den Weg zum Joggen machen wollte, fing es leicht an zu regnen. Nach 5 Minuten war aber alles vorbei und mich hielt nichts mehr zurück. Immer wieder spannend, wer frühmorgens auch schon unterwegs ist.

Nach einer erfrischenden Dusche und ausgiebigem Frühstück, hielt Stephan wieder einmal seinen Kopf hin. Genau, es war mal wieder Haare schneiden fällig. Wiederum leistete er gute Vorarbeit, somit war für mich nur noch der Feinschlief fällig.

Am Nachmittag fuhren wir zu einer Beach, welche uns empfohlen wurde. Woow wiederum einfach traumhaft. Wir kurvten durch den Sand und machten Halt bei grossen Steinfelsen, wo wir ein kleines Fotoshooting durchführten (siehe Galerie)! Wir hatten Fun und verbrachten einige Zeit an der Beach.

Freitag, 05. Oktober 2012

20121005 Esperance round trip

20,68 Kilometer - Leicht

Heute musste ich mich richtig aufraffen, um mich in meine Joggingklamotten zu werfen. Nach vier Tagen hintereinander, fiel meine Runde heute etwas kürzer aus.

Heute war bei mir ein richtiger „Haushaltstag“ angesagt. Ich arbeitete von kurz vor Mittag, bis vor ein paar Minuten unentwegt. Die Bettwäsche wurde mal wieder gewaschen, am Trailer sowie an Valerys Schlafsack waren einige Näharbeiten fällig, die Buchhaltung musste seit längerem wieder nachgeführt werden und und und….. Stephan und Valery besuchten unterdessen einen Spielplatz, besichtigten einen Panzer und hatten eine tolle Zeit zusammen.

Nach einem feinen Nachtessen bereitete ich einiges vor, damit unserer Abreise Morgen nichts im Wege steht!

 

Check this out on wikiloc:

Raceman's Australia trip so far (Shell Cove - around OZ - Esperance) first 6 month

Total gefahren bis heute:

18.588,96 Kilometer

 

Samstag, 06. Oktober 2012

20121006 Esperance - Coolgardie - Kalgoorlie

410,81 Kilometer - Leicht

Wir haben doch tatsächlich innerhalb von 5 Monaten 19‘000km hinter uns gelegt. Nicht wie von Stephan (mitten in der Nacht) die ausgerechneten 6 Monate. Na ja, auch er darf mal ein Fehler machen. Trotzdem eine sehr eindrückliche Grafik auf Wikiloc. Die Datei kann übrigens auch als KML heruntergeladen werden und direkt mit Google Earth geöffnet werden.

Heute verabschiedeten wir uns schweren Herzens von Esperance und den traumhaften Küsten. Unsere Reise führt uns ins Landesinnere nach Kalgoorlie-Boulder, wo der Goldrausch im Jahr 1885 seinen Höhepunkt in Westaustralien erreichte. Seit 1893 wurden über 1000 Tonnen des Edelmetalls gefördert, weswegen die Region „Goldfields“ genannt wird und Westaustralien den Beinamen „The Golden State“ trägt. Zuvor fuhren wir aber noch durch Coolgardie „the mother of the Goldfields“

Wir verbrachten wieder einige Stunden im Auto, zwischendurch gönnten wir uns einen kleinen Lunch und am späteren Nachmittag entschieden wir uns, 12km südlich von Kalgoorlie-Boulder auf einer Recreation Area zu nächtigen. So können wir uns morgen frühzeitig die Stadt und ihre Geschichte ansehen.

Seit langem wieder einmal machte Stephan ein Lagerfeuer und wir genossen es, mal wieder nicht auf einem Campingplatz zu sein!

Sonntag, 07. Oktober 2012

20121007 Kalgoorlie - Camp Spot 15k N of Norseman

208,43 Kilometer - Leicht

Wir erwachten alle sehr früh, konnten aber somit die Recreation Area bereits kurz nach 8 Uhr verlassen. 12km später begrüssten wir bereits Kalgoorlie-Boulder. Die Strassen waren noch leer und auch das Visitor Information Center war noch geschlossen. So durchquerten wir zuerst die Stadt mit ihren alten historischen Bauten, welche sehr eindrücklich nach britischem Stil gebaut sind! Nach einem kurzen Besuch im Visitor Information Center fuhren wir zum Lookout, wo wir in das über 500 Meter tiefe und enorm riesige Loch (Tagbaumine) herabschauten. Die sogenannte Super Pit Tagbaugoldmine ist eine der grössten Tagbauminen weltweit und ist sogar vom Mond aus sichtbar. Die riesigen Caterpillar-Trucks auf der anderen Seite der Mine erschienen uns wie kleine Spielzeugfahrzeuge! Nachdem wir an der Tankstelle unseren Trailer noch mit Wasser füllten, machten wir uns auf den Weg zurück Richtung Norseman, wobei wir 15km vor dem Dorf auf einem Campspot unser Nachtlager aufschlugen.

Montag, 08. Oktober 2012

20121008 Camp Spot 15K N of Norseman - Caiguna Roadhouse

388,97 Kilometer - Leicht

Heute hiess es mal wieder Abschied nehmen von der Zivilisation. Die Durchquerung des Nullarbors, mit einer Gesamtstrecke von 1‘200km zwischen Norseman und Ceduna, befinden sich nur einige Roadhäuser. Die Verbindungsachse Adelaide / Perth wurde erst im Jahre 1967 geteert, wo sich ebenfalls die längste australische geradlinige Strasse mit einer Gesamtstrecke von 145.6 km befindet. Diese gerade Strecke fuhren wir heute, wobei festzuhalten ist, dass wir weder eine Farm noch sonstiges zu Gesicht bekamen, auch Kühe und Schafe waren weit und breit nicht anzutreffen! Wieder einmal OUTBACK LIVE!!  

Dienstag, 09. Oktober 2012 (20‘000km)

20121009 Caiguna Roadhouse - Eucla

359,15 Kilometer - Leicht

Nachdem wir uns am Morgen vom Campingplatz des Roadhauses Caiguna verabschiedeten, fuhren wir zur Grenze WA / SA  Richtung Eucla. Um 11:53, somit genau 5 Monate, 1 Tag, 1 Stunde und 1 Minute nach unserer Abfahrt, fuhren wir unseren 20‘000igsten Kilometer, unglaublich oder?!?

Auf unserem Weg Richtung Eucla kreuzten wir ca. 3 Roadhäuser, bei zweien machten wir einen kurzen Halt. Stephan kam mit zwei Engländern, welche mit ihren Velos unterwegs sind, ins Gespräch. Ihre Story hat uns echt umgehauen: Sie sind vor 14 Monaten mit ihren Velos in England gestartet, haben Europa durchquert bis Singapur, wo sie dann ins Flugzeug stiegen und nach Perth flogen. Nun fahren sie von Perth bis nach Sydney, HUT AB! Aus Respekt schenkte Stephan den Jungs je eine seiner wertvollen „Lindorschoggikugeln“.

In Eucla angekommen, welches aus einer Tankstelle, Restaurant sowie einem Campingplatz besteht, entschieden wir uns, hier zu nächtigen. Der Wind weht uns ziemlich um den Kopf und die Temperaturen halten sich ebenfalls in Grenzen, daher sind wir für eine warme Dusche sowie unsere Heizung dankbar. Wir machen uns bereits richtig Sorgen um unsere „Bräune“, welche sich in den letzten Wochen ein wenig verabschiedet hat. Aber was soll’s, der Sommer kommt ja noch, hihihi!!

Mittwoch, 10. Oktober 2012

20121010 Eucla - Ceduna

525,1 Kilometer - Leicht

Die Nacht war wieder alles andere als angenehm. Ich bekam etwas mehr Schlaf als Stephan, da ich meine „Ohrenstöpsel“ benutzte. Das Verdeck vom Trailer wehte es hin und her, die ganze Nacht. Am Morgen hatten wir langsam die Schnauze voll davon. Die einzige, welche vom Ganzen nichts mitbekam, war mal wieder Valery!!

Bereits um 5:30 waren wir wach und bereiteten alles vor zur Weiterreise. Da wir an der Grenze zu South Australia unsere Uhren vorstellen müssen, war es gerade gut, dass wir so früh wach waren.

Vor uns stand ein weiter Weg. Whale Watching stand auch noch auf dem Programm. Dies wurde uns durch ein Australier empfohlen, welcher aber wohl seit längerem nicht mehr dort war, denn nun steht ein „Whale Watching Visitor Center“ da und es wird pro Person 12 Dollar verlangt, um die Whale zu sehen, welche an der Küste entlang schwimmen, unglaublich oder!!!! Die Australier spinnen wirklich.  Dies wollten wir auf keinen Fall unterstützen und so fuhren wir weiter. Die Fahrt war lang und trotz Müdigkeit überstanden wir sie gut. Während der Fahrt mussten wir dann noch feststellen, dass South Australia die Uhren bereits auf Sommerzeit umgestellt haben, denn wir mussten nicht nur 1.5 Stunden, sondern 2.5 Stunden vorstellen! Jetlag sei gegrüsst!!

In Ceduna angekommen, entschieden wir uns wiederum auf einem Campingplatz zu übernachten. Denn die Nächte sind momentan sehr kalt.

Donnerstag, 11. Oktober 2012

20121011 Ceduna - Streaky Bay

116,72 Kilometer - Leicht

Heute konnten wir es mal wieder etwas gemütlicher nehmen mit dem Abbau des Trailers. Denn unsere Fahrt führte uns nur ins 110 km entfernte Streaky Bay. Zuvor deckten wir uns aber im Visitor Information Center noch mit einem riesen Stapel an Lektüre über „South Australia“ ein. Kurz nach Mittag befanden wir uns bereits in Streaky Bay. Ein kleiner Ort, direkt an der Küste. Auch unser Campingplatz befindet sich genau an der Küste….von unserem Trailer zum Strand sind es ca. 30m…….

Bevor wir den Trailer aufstellten, fuhren wir zuerst ins Dorf. Früchte und Gemüse mussten erneut eingekauft werden, da wir ja Western Australia verlassen hatten und erneut, wegen der Quarantäne, alles abgeben mussten. Diesmal war es aber nur ein Apfel, von welchem wir uns trennen mussten. Ich durfte ihn aber nicht in den Abfall werfen, der „Zöllner“ hat ihn persönlich in die Hand genommen. Ich bin mir sicher, dass diese alles noch essbare behalten und selber verköstigen!

Zuvor stärkten wir uns aber im hiesigen Café mit einem kleinen Dessert sowie natürlich einem Kaffee. Nach dem einkaufen spazierten wir zurück zum Auto und kreuzten ein Coiffeur Geschäft. In den letzten Tagen beklagte ich mich oft bei Stephan, dass meine Haare dringend einen „professionellen“ Haarschnitt benötigen. Also fragten wir nach und ich konnte mir für sage und schreibe 30 Dollar die Haare schneiden lassen. Als sie begann zu schneiden fragte ich, wie viele Zentimeter sie nun abschneide. Als sie antwortete: ca. 1.5cm, lachte ich und sagte: that’s not enough!! Schlussendlich waren es dann ca. 4 – 5 cm, gerade noch akzeptabel für Stephan, hihihi. Ich freute mich sichtlich über diesen Luxus, welchen ich seit längerem wieder einmal hatte. Ja ja….man weiss solche Dinge sehr zu schätzen.

Danach begaben wir uns zum Campingplatz, stellten den Trailer auf und es war bereits Zeit zum Nachtessen. Wir bereiteten uns etwas Feines in der Campingküche zu. Wir sind auf einem wirklich tollen Campingplatz, welcher wieder einmal über „sehr viel Luxus“ verfügt.

Freitag, 12. Oktober 2012

20121012 Streaky Bay round trip Manuela

16,75 Kilometer - Leicht

Nach fast einer Woche konnte ich heute Morgen endlich wieder meine Joggingschuhe anziehen und mich „austoben“. Wenn ich wieder in der Schweiz bin, werde ich es vermissen an der Küste entlang zu joggen.

Stephan beklagte sich heute über Ohrenschmerzen und verbrachte daher die meiste Zeit im Trailer. Die vergangenen sturmreichen Tage hinterliessen ihre Spuren. Da Stephan vor Jahren bereits einmal eine Mittelohrenentzündung hatte, ist Vorsicht geboten.

Valery und ich begaben uns auf einen kleinen Spaziergang, samt Besuch auf einem Spielplatz.

Am Nachmittag durfte ich doch tatsächlich, in Begleitung von Valery, mit dem Auto ins Dorf fahren. Ja ja ihr habt schon richtig gelesen. In den letzten 6 Monaten, sass ich heute zum dritten Mal am Steuer und heute aber das erste Mal ohne Stephan!! Es scheint ihm wirklich nicht gut zu gehen. Immer in Sorge um sein Auto, so kennt man Stephan, hihihi! Valery und ich nutzten natürlich die Gelegenheit und fuhren noch ein wenig herum, alles unfallfrei!

Am Abend bereiteten wir uns in der Küche wieder etwas feines zu und ich unterhielt mich ausgiebig mit anderen Müttern…..

Samstag, 13. Oktober 2012

20121013 Streaky Bay day trip to Point Labatt

135,85 Kilometer - Leicht

Wiederum begab ich mich auf eine kleine Joggingstrecke. Es war etwas frisch, aber ich biss auf die Zähne und bereits nach wenigen Minuten war mir bereits warm!

Valery und Stephan schliefen bis 9:30. Valery hatte mal wieder einiges an Schlaf nachzuholen. So frühstückten wir erst spät und begaben uns am Mittag auf einen kleinen Ausflug. Wir machten Halt bei einer der meistbesuchten Location in der Region Eyre Peninsula: Murphy’s Haystacks, ein 1,5 Millionen altes geologisches Wunder. Riesige Steine die von weitem aussehen wie Heuhaufen, welche durch Erosion gebildet wurden. Dann führte unsere Tour zum Point Labatt, wo etliche Sea Lions auf den Felsen Sonne tankten. Leider waren sie nicht von Nahe zu bestaunen. Daher war es auf den ersten Blick auch gar nicht einfach, sie zu sehen. Danach ging es dann bereits wieder heimwärts, wo sich Stephan und Valery noch eine Dusche gönnten. Wiederum hatte ich das Vergnügen mit andern Müttern in der Küche zu quasseln, während wir nebenbei unser Nachtessen zubereiteten.

Sonntag, 14. Oktober 2012

20121014 Streaky Bay - Port Lincoln

338,99 Kilometer - Leicht

Wir hatten Mühe aus den Federn zu kommen, die Zeitumstellung von 2.5h lässt uns noch ein wenig leiden.

Heute verabschiedeten wir uns von Streaky Bay und fuhren ins 3.5h entfernte Port Lincoln. Unterwegs legten wir einen kleinen Stopp in Elliston ein, wo sich Valery auf einem grossen Spielplatz austoben konnte.

In Port Lincoln standen uns zwei Campingplätze zur Verfügung. Da einer der beiden tatsächlich 7 Dollar pro Tag für Kinder ab 2 Jahren verlangt, entschieden wir uns für den anderen. Es ist nicht das erste Mal, dass wir uns betr. diesen Kosten für einen anderen entscheiden mussten. Wir finden es einfach wahnsinnig, wenn man bereits für Kinder ab 2 Jahren zahlen muss! Aber wie schon so oft erwähnt, das Leben in Australien ist alles andere als günstig geworden!

Nachdem wir den Trailer aufgestellt hatten, erkundeten wir noch die Stadt und gönnten uns zum Nachtessen Fish&Chips.

Montag, 15. Oktober 2012

20121015 Port Lincoln round trip

35,94 Kilometer - Leicht

Da sich unser Campingplatz direkt an der Küste befindet, joggte ich heute Morgen wiederum der Küste entlang!

Den Morgen gestalteten wir ausserordentlich gemütlich. Das einzig Negative an unserem Campingplatz ist, dass er über keine Campingküche verfügt, ausser BBQ‘s und einem Platz, wo man das Geschirr abwaschen kann. Um meine morgendliche Kaffeesucht zu stillen, blieb mir somit nichts anderes übrig als: unsere Gasflasche anzustellen, die Pfanne mit Wasser zu füllen und abzuwarten bis das Wasser kocht!! Kurz nach Mittag fuhren wir in die Stadt, um uns im Visitor Information Center schlau zu machen.

Danach spazierten wir noch zur Jetty, wo sich Stephan mit einem einheimischen Fischer unterhielt. Danach kurvten wir noch ein wenig durch Port Lincoln, bevor wir uns dann wieder einmal richtig beim shoppen verausgabten, hihihi. Aber auch hier hielt sich unser Budget in Grenzen.

Wieder zurück auf dem Campingplatz bereiteten wir uns ein feines BBQ zu.

Dienstag, 16. Oktober 2012

20121016 Port Lincoln day trip Coffin Bay

121,6 Kilometer - Leicht

Da ich bereits wieder früh wach war, warf ich meine Joggingkleider über und rannte los. Das Wetter war bei weitem nicht so schön, wie gestern. Nach einer erfrischenden Dusche stellte ich fest, dass meine zwei Liebsten immer noch schlafen, unglaublich…zwei richtige Schlafkappen! Also nutzte ich die Zeit zum Wäsche waschen.

Als sie sich dann auch zu mir gesellten, wehte uns bereits wieder ein kräftiger Wind um die Ohren. Valery und ich liessen es uns aber nicht nehmen, unsere Cornflakes draussen zu essen, während Stephan den Trailer vor dem starken Wind mit Seilen abspannte.

Danach stand ich vor einer grossen Herausforderung: Wäsche aufhängen bei starkem Wind und bei immer wieder drehender Wäscheleine! Am Schluss war ich total genervt und hinterfragte mich, warum ich nicht alles in den Tumbler warf. Das einzig Positive an der ganzen Sache war, dass die Wäsche ausserordentlich rasch trocken war.

Danach machten wir einen kleinen Ausflug nach Coffin Bay, welches ca. eine halbe Stunde von Port Lincoln entfernt ist. Da die Bilder in den Broschüren wunderschön aussahen, wollte ich einfach dorthin. Leider war es nichts Besonderes oder wir sind uns einfach schon einiges gewohnt! Als wir aber den Spielplatz direkt an der Küste entdeckten, blieben wir doch noch einige Minuten.

Wieder zurück in Port Lincoln kauften wir noch Fleisch/Fisch für unser Nachtessen ein und danach statteten wir noch dem Toyland einen Besuch ab. Unendlich viele Spielwaren glänzten in Valery’s Augen.

Trotz Wind liessen wir es uns auch am Abend nicht nehmen und bereiteten uns das Fleisch/Fisch sowie andere gesunde Zutaten auf dem BBQ zu.

Das viele „Bräteln im Wald“ hat mich wohl wettermässig abgehärtet und für Stephan war es der Kosovowinter, hihihi!!

Mittwoch, 17. Oktober 2012

20121017 Port Lincoln - Port Augusta

381,55 Kilometer - Leicht

Heute verabschiedeten wir uns von Port Lincoln und fuhren Richtung Port Augusta. Kurz vor Port Augusta befindet sich Wyhalla, wo wir geplant hatten, zu übernachten. Da aber wieder Wucherpreise verlangt wurden, fuhren wir direkt nach Port Augusta und checkten dort in einem Campingplatz ein. Wir sind froh, wenn die Nächte wieder wärmer werden! Dann hält uns nichts mehr davon ab, um wieder auf free Camp Spots zu übernachten und keine überteuerten Preisen für Powerd Sites zu zahlen!

Bevor wir aber den Trailer aufstellten, erkundeten wir noch ein wenig Port Augusta, um zu entscheiden, ob wir länger bleiben oder nicht.

Donnerstag, 18. Oktober 2012

20121018 Port Augusta - Port Pirie

122,57 Kilometer - Leicht

Wir entschieden uns noch am Vorabend, dass wir heute Morgen zusammenpacken und weiterfahren. Da wir mit unserem Plan zeitlich etwas voraus sind, studierte Stephan ebenfalls am Vorabend etwas genauer unsere Bibel (Camp 6 Buch). Wir werden in den nächsten Tagen noch die Murray River Region etwas genauer unter die Lupe nehmen.

Am Morgen flanierten wir noch ein wenig durch Port Augusta und kauften noch eine Kleinigkeit an Essen ein. Danach ging unsere Reise weiter nach Port Pirie, welches ca. eine Autofahrstunde entfernt ist. Leider befindet sich in der Nähe kein free Camp Spot, denn heute Nacht wird es bestimmt nicht kühl. Wieder einmal schwitzten wir aus allen Poren. Somit blieb uns leider nichts anderes übrig, als unseren Trailer auf einem Campingplatz aufzustellen. Danach fuhren wir noch ein wenig durch Port Pirie und machten bei einem, wie kann es auch anders sein, Spielplatz halt!

Zurück auf dem Campingplatz genossen Valery und ich eine abkühlende Dusche und danach gab es noch ein feines Nachtessen!

Freitag, 19. Oktober 2012

20121019 Port Pirie - Port Wakefield

179,53 Kilometer - Leicht

Bevor wir uns von Port Pirie verabschiedeten, spazierten wir noch ein wenig durch die Stadt und machten Halt bei einem grossen Spielplatz. Um die Mittagszeit machten wir uns auf den Weg nach Port Wakefield. Die Fahrt führte uns durch kleinere Dörfer/Städte, welche wir kurz mit dem Auto erkundeten. In Port Wakefield angekommen, blieb uns nichts anderes übrig, als im hiesigen Campingplatz einzuchecken, denn es gibt nur den einen. Da der Preis stimmte und die Lage ebenfalls, stellten wir unseren Trailer auf und genossen den Nachmittag auf dem Campingplatz, welcher sich direkt an einem kleinen See befindet. Valery und ich besuchten noch den angrenzenden Spielplatz und begaben uns auf einen kleinen Spaziergang. Danach bereiteten wir uns das Nachtessen zu und später ging es dann noch unter die Dusche.

Samstag, 20. Oktober 2012

20121020 Port Wakefield - Gawler - Waikerie

251,9 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute liessen wir die Küste mal wieder hinter uns und fuhren ins Landes Innere. Zuerst machten wir aber noch Halt in Gawler, einer Vorstadt von Adelaide. Danach stand eine längere Autofahrt vor uns, welche wir in Waikerie beendeten. Denn die kommenden Tage möchten wir uns die Gegend um den Murray River etwas genauer ansehen. Die ganze Umgebung zu erkunden, liegt aber nicht drin, denn der Fluss ist ganze 2‘530km lang! Der längste Fluss Australiens, welcher mehrere Staaten von Australien durchquert!

In Waikerie fanden wir auf Anhieb einen günstigen, sauberen und wunderschönen Campingplatz, welcher unter anderem über eine Küche und sogar einem kleinen Pool verfügt.

Sonntag, 21. Oktober 2012

20121021 Waikerie day trip Riverland along Murray River

173,62 Kilometer - Leicht - von Raceman

Leider stand mir heute keine Küste zum Joggen zur Verfügung! Daher blieb mir nichts anderes übrig, als mal wieder zwischen den Häusern und ein wenig am Fluss entlang zu rennen.

Wir entschieden ein paar Tage zu bleiben und die Gegend von hier aus zu erkundigen. Eine wirklich unglaubliche „Flusswelt“ lag uns zu Füssen. Eigentlich müsste man hier ein Hausboot mieten und einige Tage auf dem Fluss verbringen. Da es aber in der Vergangenheit, damit sind vor allem die letzten zwei Jahre gemeint, sehr viel regnete, stieg der Flusspegel sehr hoch. Nicht zur Freude der Fischer!

In Monash angekommen, befindet sich ein grosser Adventure Park, geeignet für jedes Alter, hihihi! Und man stelle sich vor, das Ganze kostet keinen roten Rappen!! Dieser Park ist ein riesiger Spielplatz, welchen wir natürlich einige Stunden nutzten. Danach fuhren wir müde und ausgelaugt zurück und gönnten uns noch ein feines BBQ.

Montag, 22. Oktober 2012

20121022 Waikerie day trip Renmark

201,82 Kilometer - Leicht - von Raceman

Trotz fehlender Küste begab ich mich heute wieder zum Joggen. Nach einer erfrischenden Dusche und ausgiebigem Frühstück setzten wir uns ins Auto und fuhren ins 80km entfernte Renmark. Wir spazierten ein wenig am Fluss entlang, wo wir ein wirklich lustiges Hausboot antrafen. Ein etwas älterer Australier bewohnt dieses seit Jahren. Es verfügt über alles was man zum „überleben“ benötigt.

Valery und ich flanierten noch durch die Stadt, während sich Stephan im Auto ein wenig ausruhte. Die vergangenen Tage hinter dem Steuer waren sehr ermüdend!    

Um noch ein wenig die Gegend zu betrachten, fuhren wir auf Umwegen nach Hause.

Dienstag, 23. Oktober 2012

20121023 Waikerie day trip Morgan

99,65 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute schliefen wir alle etwas aus. Danach war wieder einmal Wäsche waschen angesagt. Das schnelle Trocknen der Kleider werde ich zu Hause bestimmt vermissen! Der Morgen war schnell um. Am Nachmittag verabschiedeten sich Stephan und Valery, um einen kleinen Ausflug zu machen. Währenddessen brachte ich die Buchhaltung auf Vordermann, ging ein wenig spazieren (es war zu heiss, um zu joggen), genoss eine Dusche und dann blieb noch ein wenig Zeit um zu relaxen. Gegen 17:30 waren dann meine zwei Liebsten wieder zurück und wir bereiteten uns ein feines Nachtessen zu. Danach gönnten sich auch Stephan und Valery eine Dusche. Ich räumte zwischenzeitlich alles auf, denn Morgen geht es wieder weiter auf unserer Reise.

Mittwoch, 24. Oktober 2012

20121024 Waikerie - Mannum

153 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute verabschiedeten wir uns von Waikerie und fuhren dem Murray River entlang Richtung Murray Bridge! In Swan Reach machten wir Halt und genossen die Aussicht. Wir hatten sogar das Glück den bekannten Murray Princess Raddampfer zu sehen, welcher zur Mittagszeit in Swan Reach anlegte! Danach fuhren wir noch ein wenig und in Mannum stellten wir unseren Trailer kurz nach 14 Uhr auf einem free Camp Spot auf, welcher sich direkt am Fluss befand. Wir fanden gerade noch einen geeigneten Platz, denn wir waren bei weitem nicht die einzigen.

Stephan versuchte natürlich sofort sein Glück beim Fischen! Valery bastelte ich mit einer gefundenen Autoantenne ebenfalls eine Fischerrute! Gegen Abend fing es dann wieder so richtig an zu winden, genau als Nachtessenszeit war. Als sich Stephan und Valery in den Trailer begaben, spazierte ich noch ein wenig am Fluss entlang. Am Abend sowie zu Beginn der Nacht wehte es unseren Trailer wieder stark hin und her!

Donnerstag, 25. Oktober 2012

20121025 Mannum - Adelaide

160,07 Kilometer - Leicht - von Raceman

Kurz vor Mittag erreichten wir Adelaide. Stephan informierte sich bereits im Vorfeld im Internet über günstige Campingplätze. Somit steuerten wir direkt einen an und hatten Glück. Sogar eine kleine Tasche mit diversem Infomaterial wurde uns abgegeben, die Bushaltestelle direkt vor der Haustür und den CBD 5km entfernt, was will man mehr?! Auch der Campingplatz verfügt über alles Wichtige und ist ausserordentlich sauber!

Nach dem Aufstellen des Trailers begaben wir uns mit dem Auto in die Stadt, parkierten vor dem Central Market (250 stalls under one roof) und gönnten uns im Asian Foodcourt einen Lunch! Dann spazierten wir ein wenig durch den Markt, einfach gigantisch, Früchte, Gemüse, Fleisch, Käse, Brot usw. lachten uns von jeder Seite an! Nach einer kleinen Runde gingen wir zum Auto zurück und fuhren noch an die Küste wo, wie kann es auch anders sein, sich ein Spielplatz in voller Pracht präsentierte. Während Valery sich austobte, ich mich in einer Infobroschüre ein wenig über Adelaide Schlau machte, verschanzte sich Stephan im Auto, denn der Wind machte seinen Ohren immer noch zu schaffen. Wieder zurück auf dem Campingplatz kochten wir noch unser Nachtessen und danach war dann bereits schon Feierabend, zumindest mal für Valery!

Freitag, 26. Oktober 2012

20121026 Adelaide round trip

4,26 Kilometer - Leicht - von Raceman

Mir stand mal wieder eine super Joggingstrecke zu Füssen. Denn direkt bei unserem Campingplatz befindet sich ein Park (mit kleinem Fluss), welcher über diverse Walkingtracks verfügt. Ich fand auf Anhieb eine super Strecke und einige Velofahrer sowie Spaziergänger kreuzten meinen Weg.

Nach einer erfrischenden Dusche und Frühstück begaben wir uns zu einem kleinen Lebensmitteleinkauf. Auf der Heimfahrt fiel Valery in einen tiefen Mittagsschlaf, welcher fast zwei Stunden andauerte. Danach setzten wir uns in den Bus und fuhren in die Stadt. Dort flanierten wir der bekannten Shoppingmall (Rundle Mall) entlang. Wieder führte unser Weg zum Central Market wo wir uns ein wenig verweilten.

Gegen 19:30 Uhr waren wir zurück auf dem Campingplatz und waren froh, als wir unsere Füsse hochlegen konnten!    

Samstag, 27. Oktober 2012

20121027 Adelaide round trip

25,77 Kilometer - Leicht - von Raceman

Wiederum begab ich mich zum Joggen und war verwundert über die vielen Gleichgesellten, welche sich am Samstagmorgen sportlich verausgabten. Aber kein Wunder, wenn sich ein solcher Park vor dem „Zuhause“ befindet.

Nach dem Frühstück begaben sich Valery und ich im Park auf einen grossen Spaziergang. Eine ganze Stunde spazierten wir durch den Park, fütterten Enten, schauten anderen Leuten beim Sport zu oder Kindern welche mit ihren Velos an uns vorbeifuhren….am Schluss war ich sehr stolz auf Valery, denn sie meckerte kein einziges Mal, dass sie getragen werden möchte oder nicht mehr laufen mag!

Den Rest des Tages nahmen wir es gemütlich, schauten noch in einem Shoppingcenter vorbei, welches sich aber überhaupt nicht in unserer Preisklasse befand, denn Gucci, Chanel und Co. liegen nicht gerade in unserem Budget!!

Sonntag, 28. Oktober 2012

20121028 Adelaide round trip

47,52 Kilometer - Leicht - von Raceman

Da heute einiges auf dem Programm stand, verzichtete ich auf meine Joggingrunde! Heute besuchten wir zuerst einen grossen Markt, welcher wöchentlich am Sonntagmorgen stattfindet. Die Stände stehen auf dem Gelände, wo normalerweise der Parkplatz für ein Auto-Openairkino ist. Wiederum waren wir von Gemüse und Früchten umzingelt. Bei diesem Markt wird aber auch alles andere, was nicht mehr zu gebrauchen ist, verkauft. Die Einheimischen versuchen wirklich alles unter die Leute zu bringen!

Am Nachmittag fuhren wir nach Port Adelaide, wo sich das „National Railway Museum“ befindet. Es ist nicht nur das grösste Railway Museum Australiens, sondern das grösste in der „Southern Hemisphäre“!! Natürlich stand auch noch eine Fahrt mit dem bekannten „Thomas the Train“ auf dem Programm. Nach 1 ½ Std. hatten Valery und ich genug gesehen und verabschiedeten uns von Stephan. Wir spazierten durch Port Adelaide und machten Halt am Fisherman’s Wharf Market, welcher jeweils nur sonntags seine Tore geöffnet hat. Auch dieser hatte wieder allerhand anzubieten. Nach weiteren 1 ½ traf dann auch Stephan bei uns ein und wir genossen noch ein wenig die Zeit.

Montag, 29. Oktober 2012

20121029 Adelaide round trip

11,72 Kilometer - Leicht - von Raceman

Mein Tag begann sportlich und nach einer erfrischenden Dusche sowie dem Frühstück begaben sich Valery und ich wieder auf unseren 1 stündigen Spaziergang. Das Enten füttern sowie die Vögel jagen, bereitet ihr viel Freude. Wieder zurück auf dem Campingplatz gönnten wir uns ein erfrischendes Getränk, denn es war bereits wieder sehr heiss. Danach nahmen wir es ziemlich gemütlich. Am Mittag unternahm Stephan mit Valery eine kleine Autofahrt. Sie waren aber schnell wieder zurück, denn Valery fiel in einen tiefen Mittagsschlaf.

Nach dem Erwachen mussten wir noch ein wenig Lebensmittel einkaufen und dann war auch schon bald wieder Zeit, um das Nachtessen vorzubereiten.

Dienstag, 30. Oktober 2012

20121030 Adelaide round trip

36,71 Kilometer - Leicht - von Raceman

Ein heisser Tag erwartete uns, welcher sich bereits auf meiner Joggingrunde bemerkbar machte. Ich schwitzte aus allen Poren.

Eigentlich wollte ich mit Valery wieder spazieren gehen, aber die Hitze hielt uns davon ab. Bewaffnet mit Malutensilien begaben wir uns in die Küche, wo es angenehm kühl war. Während ich Früchte für den Zvieri „schnitzelte“, malte Valery in ihrem Malheft. Ich war erstaunt, wie gut sie bereits ausmalt!

Nach dem Mittag fuhren wir nach Glenelg, welches uns irgendwie an Byron Bay erinnerte und uns somit auf Anhieb sehr gefiel. Wir hatten eine tolle Zeit und Valery bekam sogar noch eine nasse Abkühlung!

Etwas später begaben wir uns noch in ein Shoppingcenter, wo sich Stephan ein paar neue lange Hosen kaufte! Danach fuhren wir Richtung Central Market, welcher kurz vor Feierabend stand und somit seinen Restbestand an Esswaren zu Schnäppchenpreise verkaufte. Somit hatten wir bereits unser Nachtessen.

Eine warme Nacht erwartete uns, was ich sofort ausnutze, um nach 20 Uhr Wäsche zu waschen, damit diese über Nacht trocknen konnte.

Mittwoch, 31. Oktober 2012

20121031 Adelaide day trip Adelaide Hills

78,03 Kilometer - Leicht - von Raceman

Auch heute Morgen füllte ich nochmals eine Maschine voll mit Wäsche, welche ich aber dem Tumbler zum Trocknen überliess. Das Wetter war sehr unbeständig und daher wollte ich kein Risiko eingehen.

Nach getaner Arbeit begaben sich Valery und ich wieder auf unseren Spaziergang, welchen Valery immer sehr ermüdet. Als wir am Nachmittag in National Motor Museum fuhren, welches sich in den Adelaide Hills befindet, fiel sie in einen 1 ½ stündigen Tiefschlaf. Somit besuchte Stephan das Museum alleine.

Danach besuchten wir aber noch das „weltgrösste Schaukelpferd“. Daneben befand sich ein Fabrikladen voller Spielsachen, welche alle aus Holz angefertigt wurden. Auch ein kleiner Tierpark befand sich auf dem Gelände, welchen Stephan und Valery einen kurzen Besuch abstatteten, damit ich ungestört alle Holzspielsachen bestaunen konnte. Nach diesem intensiven Nachmittag, begaben wir uns wieder zum Campingplatz, wo wir unsere knurrenden Mägen stillten!

Donnerstag, 01. November 2012

20121101 Adelaide round trip

22,49 Kilometer - Leicht - von Raceman

Den Morgen startete ich wiederum sportlich, war aber bei weitem nicht die einzige.

Heute begab sich Stephan mit Valery auf einen Spaziergang. Ich hatte einige Tage im Triplog nachzufassen und blieb daher im Trailer.

Den Nachmittag verbrachten wir in einem grossen Shoppingcenter, denn der Wind wehte uns wieder einmal um die Ohren und das Thermometer sank auf 18 Grad! Genau richtig zum shoppen, hihi! Ich gönnte mir eine Pedicure, während Stephan sich 2 neue „Arbeitshosen“ sowie 1 Paar chice Schuhe bescherte. Das kommt davon, wenn man ihn alleine einkaufen lässt. Denn zu Beginn hiess es: Wir gehen zwar einkaufen, haben aber kein Geld!! Ich hätte noch Stunden im Shoppingcenter verweilen können, aber ich muss euch Frauen da draussen ja nicht erzählen, wie es ist mit seinem Mann einzukaufen, hihi! So fuhren wir zurück und kochten uns noch etwas Feines.

Freitag, 02. November 2012    (Mein 35igster Geburtstag)

20121102 Adelaide day trip Glenelg

34,17 Kilometer - Leicht - von Raceman

Trotz Ehrentag schlüpfte ich aus meinem Schlafsack und zog meine Joggingkleider über. Es gibt doch nichts besseres, als das neue Lebensjahr sportlich und gesund zu starten!

Als ich nach der erfrischenden Dusche den Trailer betrat, wurde ich von Valery und Stephan mit einem Geburtstagsständchen überrascht. Habe mich riesig gefreut. Nach dem gemeinsamen Frühstück durfte ich zur Feier des Tages ein paar Löcher in Stephans alten Hosen flicken, hihi!! Valery malte in der Zwischenzeit und Stephan brachte das Auto auf Hochglanz!

Kurz nach Mittag fuhr Stephan uns in die Stadt, wo Valery und ich uns ins Tram setzten und nach Glenelg fuhren, wo uns Stephan dann auch wieder begrüsste. Zuerst statteten wir dem „Beachhouse“ einen Besuch ab. Dies ist ein „Indoor Fun House“ für Kinder jeglichen Alters! Valery war natürlich ganz aus dem Häuschen und konnte sich zuerst gar nicht entscheiden, wo sie überhaupt hinwollte. Bis sie das grosse Karussell entdeckte. Kein Weg führte daran vorbei. Also setzten sich Stephan und Valery auf ein Pferd und fuhren einige Runden mit dem Karussell, welches noch mit einer Dampfmaschine betrieben wird. Danach begab ich mich mit Valery aufs Riesenrad, wo wir Glenelg und Umgebung aus der Höhe betrachten konnten, wunderschön. Wir alle hatten unseren Spass. Danach flanierten wir noch ein wenig den Shops entlang, bevor wir uns dann ins Auto setzten und in die Stadt (Adelaide) fuhren. Beim Central Market im Asian Food Plaza gönnten wir uns ein feines Nachtessen. Beim Verlassen des Food Plaza schauten wir noch einem Strassenmusiker zu, welcher mit seiner Gitarre sein Bestes von sich gab! Die eigentliche Hauptattraktion war aber unsere Valery. Sie tanzte und sang zur Musik. Die vorbeigehende Menschenmenge setzten alle ein Lächeln auf und freuten sich über ein so fröhliches Kind. Wir wurden mit Komplimenten überhäuft. Der Musiker hörte nicht mehr auf zu spielen, bis wir nach einer guten halben Stunde Valery weglockten. Wir schlenderten noch ein wenig durch den Markt und kauften Früchte und Gemüse ein, bevor wir uns dann auf den Nachhauseweg begaben.

Ich durfte einen wunderschönen Tag mit meinen zwei Liebsten verbringen, es war traumhaft schön. Und nach 35 Jahren das erste Mal in kurzen Hosen und Flipflops, hihihi.

Samstag, 03. November 2012

20121103 Adelaide day trip to Speedway

50,98 Kilometer - Leicht - von Raceman

Zuerst schliefen wir alle aus und erholten uns vom gestrigen Tag. Etwas später begaben sich Valery und ich wieder auf unseren obligaten Spaziergang.

Am Nachmittag unterbreitete mir Stephan einen Vorschlag, welchen ich nicht ausschlagen konnte: Also setzte ich mich in den Bus, fuhr in die Stadt und flanierte ein wenig. Als um 17 Uhr die Einkaufstüren schlossen, machte ich mich auf den Nachhauseweg, warf mich in meine Joggingklamotten und rannte los. Ich hatte sogar das Glück einen Koala zu sichten, welcher sich hoch oben auf einem Baum bequem machte. Nach einer erfrischenden Dusche sowie einem Teller Pasta, machte ich es mir im Trailer bequem und sortierte unsere Fotos. Stephan und Valery vergnügten sich in der Zwischenzeit auf dem Speedway und hatten ihren Spass. Gegen 21:30 Uhr waren sie zurück und Valery hatte mir einiges zu erzählen, bevor sie dann in einen Tiefschlaf fiel!

Sonntag, 04. November 2012

20121104 Adelaide day trip Hahndorf / Glenelg

79,81 Kilometer - Leicht - von Raceman

Um 8 Uhr erwachten wir, da es uns allen zu heiss war. Es herrschten bereits 25 Grad!!

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Hahndorf, das älteste deutsche Dorf in Australien. Wir parkierten das Auto und schlenderten durch die Strassen. Unglaublich diese Touristen…..dann zahlen sie auch noch die horrenden Preise, welche zum Teil verlangt werden für einen kleinen Lunch! Ausser ein paar deutschen Würsten kauften wir uns nichts. Nach knapp zwei Stunden setzten wir uns wieder ins Auto und fuhren nach Glenelg. Dort konnte sich Valery etwas abkühlen, denn im Zentrum befindet sich ein kleiner Park, bei welchem aus verschiedenen Löchern Wasser in die Höhe schiesst! Somit hatte sie, wie auch viele andere Kids, ihren Fun und wir konnten uns ein wenig ausruhen.

Montag, 05. November 2012

20121105 Adelaide round trip

26,28 Kilometer - Leicht - von Raceman

Woow war das eine heisse Nacht…..und nicht, wie ihr jetzt denkt!! Um 20 Uhr herrschten noch heisse 30 Grad und es kühlte nur ein wenig ab in der Nacht. So lagen wir alle abgedeckt in unseren Betten und schwitzten trotzdem noch!

Dafür begrüsste uns der Wochenstart mit bedecktem Himmel und Wind! Da ich mich bereits am Vorabend über das Wetter informierte, stellte ich ein „Indoor“ Tagesprogramm zusammen. Kurz nach 10 Uhr fuhren wir los und Valery konnte sich mit vielen anderen Kids in einem „Indoor Playground“ austoben. Während andere Mütter/Väter mit ihren Mobiles beschäftigt waren oder in Bücher blätterten, packten wir unseren Laptop aus und beantworteten ein paar Mails. Nach 2.5h Stunden hatte dann auch Valery genug und wir fuhren zu einem grossen Shoppingcenter, in welchem wir weitere zwei Stunden verbrachten. Draussen wehte ein fürchterlicher Wind und zwischendurch schüttete es aus Kübeln.

Am Abend hatten wir gerade noch Glück unsere deutschen Chilli Würste auf dem BBQ zu bräteln. Gegen 20 Uhr blitzte und donnerte es….wir waren es uns gar nicht mehr gewohnt. Valery schlief aber wie ein Stein und träumte wohl noch immer von diesem tollen Spielplatz.

Dienstag, 06. November 2012

20121106 Adelaide round trip

13,22 Kilometer - Leicht - von Raceman

Nach meiner morgendlichen Joggingstrecke nahmen wir es sehr gemütlich, räumten etwas auf, Stephan unterhielt sich lange mit zwei „einheimischen Campern“, die Wäsche war auch bereits wieder fällig und und und! Der Tag verging wie im Nu! Kurz vor 16 Uhr setzten wir uns ins Auto und fuhren zum Central Market, wo wir uns mit Früchten, Gemüse, Fleisch und Käse eindeckten. Ich gönnte mir einen Emmentaler Käse, welcher ausserordentlich teuer war, aber egal, meine Lust wurde gestillt! Unser Nachtessen war somit ein „Kaffée Complet“ mmmmhhh richtig fein und fast schon heimisch! Käse wird aber bestimmt etwas sein, was als erstes auf meinem Menüplan steht, wenn wir wieder zurück sind!

Mittwoch, 07. November 2012

20121107 Adelaide round trip

7,74 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute musste ich mich schweren Herzens von meiner Joggingstrecke verabschieden, denn Morgen reisen wir ab! Bis jetzt war es eine meiner schönsten. Leider musste ich die Strecke aber ein wenig abkürzen, da mein Fuss ziemlich schmerzt! Wahrscheinlich habe ich mir eine Zerrung eingeholt, ich bin mir aber noch nicht sicher. Es schmerzte bereits gestern, aber trotzdem wollte ich es heute versuchen!

Tja und da dies nicht Zeichen genug war, konnte ich es natürlich nicht lassen, um mit Valery noch zur hiesigen Bibliothek zu spazieren. Es war wieder Story Time angesagt. Leider standen wir aber vor verschlossenen Türen, da die Bibliothek genau in dieser Woche umzieht!! Tja somit begaben wir uns wieder auf den Heimweg, welchen ich mit einigen Umwegen gestaltete. Mein Fuss dankte es mir mit grossen Schmerzen!

Am Nachmittag war Aufräumen und Reinigung angesagt. Da wir am Vortag noch feststellen mussten, dass die Wasserschlauch ein Leck hat, reparierte dies Stephan heute noch. Da ein wenig Wasser in den Trailer floss, räumten wir unter unserem Bett alles aus, um es zu trocknen! Als hätten wir nichts Besseres zu tun!

Am Späteren Nachmittag gingen wir dann noch einkaufen und zum Nachtessen gab es dann noch die restlichen deutschen Würste, yummy….war köstlich!

Donnerstag, 08. November 2012

20121108 Adelaide - Victor Harbour

104,96 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute verabschiedeten wir uns schweren Herzens von Adelaide. Kein Abschied fiel mir seither so schwer! Hier war einfach alles super und…..es gibt kein und, es war perfekt!

Unsere Reise führte uns nach Victor Harbor. Die Strecke war weder weit noch interessant und der Ort schon gar nicht. Wir gehen davon aus, dass Victor Harbor seine Geschäfte nur in den Sommermonaten macht! Klar es ist wiederum ein schöner Küstenort, hat auch ein zwei Sachen zu bieten, aber das war es dann auch bereits! Während wir uns auf dem Campingplatz mit einem jungen deutschen Paar unterhielten und dazu unser Nachtessen zubereiteten, vergnügte sich Valery mit anderen Kids auf dem Jumping Pillow!

Freitag, 09. November 2012

20121109 Victor Harbour - Robe

340,04 Kilometer - Leicht - von Raceman

Immer noch denke ich viel an Adelaide und vermisse einfach alles. Da wir ja aber noch ein paar Monate vor uns haben, werde ich bestimmt nochmals viele tolle Orte sehen.

Heute verbrachten wir wieder viel Zeit im Auto und fuhren in das 350km entfernte Robe, etwas südlich von Kingston. Kurz vor 16 Uhr checkten wir im Big4 ein. Diese Campingplätze sind speziell für Kinder ausgerichtet und bieten einiges an Aktivitäten, wie Spielplatz, Jumping Pillow, Pool usw. Dieser hatte sogar einen geheizten Indoor Pool. Normalerweise machen wir einen grossen Bogen um den Big4, da er in den meisten Fällen zu teuer ist oder auch die Sauberkeit/Freundlichkeit zu wünschen übrig lässt. In Robe gibt es drei Campingplätze: der eine verlangte doch tatsächlich 40 Dollar. Beim anderen hielt es die „nette“ Dame an der Rezeption nicht für nötig, Stephan zu bedienen und hielt dafür lieber ein privates Telefongespräch. So verliessen wir nach einigen wartenden Minuten den Platz wieder. Somit blieb nur noch der Big4 übrig. Schlussendlich waren wir aber nicht einmal so unglücklich, denn Valery hatte ab 16 Uhr volles Programm: zuerst hüpfte sie mit mir auf dem Jumping Pillow herum, danach ging sie mit Stephan im geheizten Indoor Pool baden. Danach genossen sie zusammen noch eine Dusche. In der Zwischenzeit ging ich ebenfalls duschen und bereitete alles für das Nachtessen vor. In der Küche trafen wir sogar noch ein älteres Schweizer Paar und unterhielten uns noch lange mit ihnen.

Samstag, 10. November 2012

20121110 Robe - Portland

262,18 Kilometer - Leicht - von Raceman

Wiederum hiess es: Trailer zusammenstellen und weiterfahren! Auch heute verbrachten wir wieder die meiste Zeit im Auto. Zwischendurch hatten wir unsere Beine entweder auf einem Spielplatz oder bei einem kleinen Einkauf vertreten.

Heute verliessen wir den Staat South Australia und Victoria hiess uns willkommen! Zugleich mussten wir unsere Uhren um eine lächerliche halbe Stunde vorstellen und haben nun mit der Schweiz 10h Unterschied!

In Portland angekommen, stellten wir zuerst wieder unseren Trailer auf und gingen danach noch auf eine kleine Erkundungstour. Stephan kaufte sich noch die „Fischerlizenz“, denn in den Staaten Victoria und New South Wales (NSW) benötigt man eine Lizenz zum Fischen…..die Australier bringen uns immer wieder zum Lachen!! Gleichzeitig wurde ihm mitgeteilt, dass es heute Abend/Nacht eine gute Zeit zum Fischen sei. Dies liess er sich natürlich nicht zweimal sagen. Er befindet sich nun (21:30), mit unserem holländischen Campingnachbarn, auf der hiesigen Jetty und versucht sein Glück. Ich warte nun gespannt auf das Ergebnis.

Sonntag, 11. November 2012

20121111 Portland round trip

9,85 Kilometer - Leicht - von Raceman

Da mein Fuss immer noch ziemlich schmerzt, werde ich die kommenden Tage auf das Joggen verzichten. Wahrscheinlich habe ich mir eine Zerrung eingeholt, welche ich nun ein wenig auskurieren sollte!

Stephan, sowie alle anderen Nachtfischer, hatten leider kein Glück, alle Fische blieben im Wasser!

Während Stephan noch schlief, frühstückten Valery und ich mit zwei deutschen Girls. Kurz vor Mittag begaben sich Valery und ich mit der holländischen Familie, welche zwei Kinder im Alter von 3 und 6 Jahren haben, auf eine Tramfahrt sowie einen Spaziergang. Zu meinem sprachlichen Glück verstehen sie Deutsch und ich kann mich somit ausgiebig mit ihnen unterhalten. Nach unserer Rückkehr spielten die Kids ausgiebig mit allen Spielsachen, während wir Eltern uns gemütlich unterhalten konnten. Wir hatten einen wunderschönen und friedlichen Nachmittag, samt Abend.

Montag, 12. November 2012

20121112 Portland day trip Cape Bridgewater

82,2 Kilometer - Leicht - von Raceman

Die Nacht/der Morgen war wieder ziemlich stürmisch, was uns am Morgen zuerst etwas unschlüssig machte, ob wir bleiben oder weiterfahren. Wir entschieden uns noch einen Tag länger in Portland zu verbringen.

Wir tauschten mit den Holländern noch unsere Telefonnummern aus, da diese weiterreisten, sich unsere Wege aber wieder kreuzen werden, da wir alle auf der Great Ocean Road unterwegs sein werden.

Nachdem wir gemütlich frühstückten, begaben wir uns auf einen kleinen Ausflug mit dem Auto, natürlich standen auch kleine Spaziergänge auf dem Programm. Wieder zurück in Portland, flanierten wir noch ein wenig den Shops entlang.

Dienstag, 13. November 2012

20121113 Portland - Great Ocean Road - Princetown

204,38 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute passierte etwas zum ersten Mal, vor was es uns eigentlich immer graute! Nachdem wir den Trailer zusammenstellten, mussten wir feststellen, dass wir den GPS Logger, welcher stets unseren Weg aufzeichnet, im Trailer vergassen und zwar an einem Ort, wo wir nicht einfach herankamen!! Somit mussten wir den Trailer nochmals öffnen und wieder schliessen! Tja, wir sind aber bereits geübte Leute und erledigten dies in kurzer Zeit.

Kurz nach 10 Uhr verabschiedeten wir uns von Portland und kurze Zeit danach, klingelte bereits unser Telefon. Die Holländer informierten uns, wo sie sich befinden und was ihr Tagesziel war. So vereinbarten wir einen Treffpunkt.

Auf der Fahrt sah ich plötzlich einen Koala auf einer Wiese springen. Sofort stoppte Stephan das Auto und kehrte um. Wir hatten doch tatsächlich das Glück einen Koala aus nächster Nähe zu beobachten und wunderschöne Fotos zu machen. Natürlich hüpfte er schnell auf einen Baum, als er mich kommen sah. Trotzdem konnte ich ihn noch lange beobachten. Als ich mich von ihm verabschiedete, hüpfte er von einem Baumstamm zum anderen. Woow…..ein tolles Erlebnis!

Heute begaben wir uns auf die weltbekannte Great Ocean Road, welche nur so von wunderschönen Spots protzt! Traumhafte Kliffe präsentierten sich uns sowie die 12 Apostel.

Früher als erwartet trafen wir auf die Holländer und verbrachten den Rest des Tages zusammen. Auf dem Campingplatz, eigentlich einem Community Reserve, machten wir seit langem wieder einmal ein Feuer und verbrachten einen tollen Abend zusammen. Eine kalte Nacht stand uns bevor, es war bis anhin die kälteste Nacht. Wieder einmal waren wir froh um unsere kleine Heizung.

Mittwoch, 14. November 2012

20121114 Princetown - Great Ocean Road - Torquay

170,02 Kilometer - Leicht - von Raceman

Wir verabschiedeten uns von den Holländern und vereinbarten ein Treffen nächste Woche in Melbourne.

Unsere Fahrt ging weiter auf der Great Ocean Road. Die Fahrt versprach einiges an Sehenswürdigkeiten. In Apollo Bay legten wir eine kleine Rast ein und Valery konnte sich noch auf dem Spielplatz vergnügen.

In Torquay angekommen, am Schluss der Great Ozean Road, checkten wir in einem Campingplatz ein, welcher einer Stadt glich. Als ich den Plan begutachtete, war mir sofort klar, dass dieser Campingplatz der schlechteste ist, welchen wir in den vergangenen Monaten hatten! Zum Glück mussten wir nur eine Nacht dort verbringen. Am Abend telefonierten wir noch mit Markus (Cousin von Simon), welcher in Melbourne lebt und auf unsere Ankunft bereits wartete. Wir kündeten uns für den morgigen Tag an.

Donnerstag, 15. November 2012

20121115 Torquay - Melbourne

119,8 Kilometer - Leicht - von Raceman

Das Zuhause von Markus liegt nur 1.5h von Torquay entfernt. Da er aber erst gegen 19 Uhr von der Arbeit heimkehrt, hatten wir viel Zeit. Somit erkundeten wir zuerst Torquay, das Mekka der Surfer in Australien mit HQ’s von RipCurl und Quicksilver. Danach vergnügten wir uns noch auf einem riesigen Spielplatz. Valery hatte Fun pur, bis sie von einer Schaukel fiel und sich auf die Lippen biss, autsch! Die Schmerzen gingen aber schnell vorbei und sie sprang wieder herum. Danach shoppten wir noch ein wenig in einem Outdoor laden, welcher wirklich alles zu bieten hatte, von Outdoor-Kleidern über Kopflampen bis zur Angelausrüstung! Da war klar, dass wir nicht mit leeren Taschen nach Hause gingen. Der Einkauf hielt sich aber sehr in Grenzen! Danach fuhren wir dann mit ein paar kleinen Umwegen zu Markus und durchquerten dabei Melbourne. Markus lebt in einer sogenannten Vorstadt von Melbourne (Carnergie). Da uns noch ein wenig Zeit blieb, gingen wir eine Kleinigkeit essen und kauften noch ein paar Lebensmittel ein.

Kurz vor 19 Uhr parkierten wir unser Auto samt Trailer auf dem Vorplatz von Markus und begrüssten ihn. Endlich wieder in Schweizerdeutsch unterhalten, da fühlte sich auch Valery sofort wohl. Da sich seine Eltern gerade auf mehrmonatiger Australienreise befinden, schaut er mittlerweile auf ihr Haus. Sofort bot er uns ein Zimmer zum Schlafen an, welches wir nur zu gerne annahmen. Nach so langer Zeit auf engem Raum, kam dieses Angebot genau richtig. Endlich wieder einmal 4 Wände, man kann sich einen solchen Luxus gar nicht vorstellen, wenn man nicht selber so lange auf Reisen war! Wir schlafen nun auf unserer eigenen Trailer Matratze, welche wir im Zimmer unterbrachten. Valery geniesst natürlich weiterhin den Komfort ihres Reisebettes. Sie war auf Anhieb hell begeistert über den vielen Platz, welcher sich ihr bietet. Sie rannte im Haus herum und machte nur gerade Halt, wenn sich ihr eine der beiden Katzen oder der Hund von Markus näherte. Kurz danach ging sie zu Bett und fiel sofort in einen tiefen Schlaf.

Freitag, 16. November 2012

20121116 Melbourne round trip

12,84 Kilometer - Leicht - von Raceman

Markus ging früh zur Arbeit, während wir uns noch im Bett drehten. Als wir erwachten und aufstanden, hatten wir irgendwie noch Anlaufschwierigkeiten. Normalerweise befindet sich alles war wir gerade benötigen, in unmittelbarer Nähe. Nun mussten wir uns aber zuerst noch ein wenig einrichten und wieder an den vielen Platz gewöhnen! Wäsche waschen war am Vormittag auch noch eingeplant. Wir verliessen das Haus erst gegen 15 Uhr und schauten in einem riesen Shoppingcenter vorbei, welches uns Markus empfiehl. Woow wir standen mit offenem Mund da und staunten nicht schlecht über die Grösse dieses Shoppingcenters. Wir sind uns sicher, dass es ebenfalls so gross ist wie dieses, welches wir im Jahr zuvor in Florida zum Shoppen besuchten (Sawgrass Mill). Am Informationsschalter liessen wir uns zuerst eine Map geben, damit wir uns überhaupt einen Durchblick schaffen konnten. Danach trennten sich unsere Wege für eine Stunde, bevor wir uns zum Lebensmitteleinkauf wieder trafen. Unglaublich diese vielen Geschäfte. Der Platzmangel, welcher bei unserer Reise herrscht, hielt mich von diversen Einkäufen ab. Am Abend kochten wir für uns und Markus Spaghetti à la Stephan.

Samstag, 17. November 2012

20121117 Melbourne round trip

40,58 Kilometer - Leicht - von Raceman

Am Morgen fuhren wir mit Markus zusammen zu einer CH-Metzgerei, welche einmal Arbeitgeber von Markus war. Schön wieder einmal in Schweizerdeutsch bedient zu werden und dann erst noch mit Cervelat und Bratwürste im Angebot. Diverse Würste, Cervelat, Kartoffelsalat sowie ein Emmentaler Käse befanden sich am Schluss in unserer Einkaufstasche und wir freuten uns bereits wie kleine Kinder auf die Verköstigung.

Am Nachmittag war es dann soweit: ich begab mich alleine ins Kino und schaute mir den letzten Teil der Twilight Saga an, welche bereits am Donnerstag Premiere feierte in Australien!

Zum Nachtessen befand sich Stephan im Cervelat Himmel und konnte sich kaum noch erholen. Er fühlte sich wie zu Hause, fehlte nur noch ein gutes Stuck vom „Hexentannenbrot“ aus Mägenwil! Ja die Cervelats waren wirklich genau wie zu Hause. Wir waren bestimmt nicht das letzte Mal einkaufen bei „Werner Müller in der Wursthütte“!!

Nach dem Essen begab ich mich nach über einer Woche auf eine kleine Joggingtour. Mein Fuss schmerzt immer noch. War wohl noch etwas zu früh.

Momentan befinden sich Stephan und Markus gerade ausser Haus. Eigentlich wollten sie nur zum DVD-Verleih, wahrscheinlich aber kreuzte ein Pub noch ihren Weg. Ich geniesse somit die „eigenen“ 4 Wände und schreibe am Tagebuch, welches die vergangenen Tage ziemlich vernachlässigt wurde!.

Sonntag, 18. November 2012

20121118 Melbourne round trip

32,8 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute begaben wir uns zusammen mit Markus auf einen kleinen Ausflug durch Melbourne. Aber die Stadt ist so gross, da kann man an einem Tag nicht gerade viel unternehmen. Wir spazierten ein wenig durch den Botanischen Garten, welcher wunderschön ist und für Picnics, relaxen, mit Freunden abhängen usw. einlädt! Danach fuhren wir ein wenig herum bis wir an einer Beach Halt machten und an der Küste lang spazierten. Zum Glück von Valery war da noch ein Spielplatz, wo sie sich wieder so richtig austoben konnte. Sie klettert bereits wie ein Affe die Spielgerüste hoch, unglaublich! Dafür meidet sie zeitweise die steilen Rutschbahnen.

Wieder zu Hause nahmen wir den BBQ in Beschlag und grillten uns noch ein paar Schweizer-Würste. Danach ging ich mit Valery und Uri (Hund von Markus) noch auf einen kleinen Verdauungsspaziergang.

Sonntag, 18. November 2012

20121118 Melbourne round trip

32,8 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute begaben wir uns zusammen mit Markus auf einen kleinen Ausflug durch Melbourne. Aber die Stadt ist so gross, da kann man an einem Tag nicht gerade viel unternehmen. Wir spazierten ein wenig durch den Botanischen Garten, welcher wunderschön ist und für Picnics, relaxen, mit Freunden abhängen usw. einlädt! Danach fuhren wir ein wenig herum bis wir an einer Beach Halt machten und an der Küste lang spazierten. Zum Glück von Valery war da noch ein Spielplatz, wo sie sich wieder so richtig austoben konnte. Sie klettert bereits wie ein Affe die Spielgerüste hoch, unglaublich! Dafür meidet sie zeitweise die steilen Rutschbahnen.

Wieder zu Hause nahmen wir den BBQ in Beschlag und grillten uns noch ein paar Schweizer-Würste. Danach ging ich mit Valery und Uri (Hund von Markus) noch auf einen kleinen Verdauungsspaziergang.

Montag, 19. November 2012

20121119 Melbourne round trip

47,86 Kilometer - Leicht - von Raceman

Am späteren Morgen spazierte ich mit Valery zu einem grossen Spielplatz, wo wir nicht gerade die einzigen waren. Valery sprang herum, kletterte überall hinauf, jede Schaukel wurde ausprobiert und was gedreht werden konnte, wurde gedreht.

Wieder zu Hause kochte ich uns etwas Kleines und am Nachmittag besuchten wir noch ein grosses Shoppingcenter, welches über mehrere Outlet Geschäfte verfügt. Ich benötigte dringend neue Flip Flops, da mein erst vor 3 Monaten gekauftes Paar bereits durchgelaufen ist und auch schon ein kleines Loch aufweist. Zugegeben, es waren billige Schuhe und wurden bis auf wenige kalte Tage stets getragen. Ebenfalls benötige ich neue Rennschuhe, wurde aber noch nicht fündig. Nach diesem kleinen Abstecher im Outlet-Shoppingcenter begaben wir uns noch auf einen Lebensmittel-Grosseinkauf. Da uns bei Markus ein grosser Kühlschrank sowie mehr Platz zur Verfügung stehen, fiel dann auch der Endbetrag höher als sonst aus!!

Nach einem feinen Nachtessen begaben sich Valery und Stephan noch auf einen Verdauungsspaziergang. Diesmal ohne Uri dafür aber mit Valerys kleinem Kinderwagen.

Dienstag, 20. November 2012

20121120 Melbourne round trip

25,77 Kilometer - Leicht - von Raceman

Am Morgen war mal wieder Hausarbeit angesagt…..ja ja ich weiss noch wie man einen Staubsauger bedient, hihihi! Im Alter von Valery gehen viele Dinge vergessen, welche im Alltag nicht mehr gebraucht werden, daher reagierte sie sehr komisch auf den Staubsauger und fragte, was dies sei und auch das Geräusch verscheuchte sie sofort, hihi! Auch wurde die Bettwäsche einer gründlichen Reinigung unterzogen. Stephan arbeitete unterdessen am Trailer. Er kaufte sich einen weissen Spray, damit er die Flächen am Trailer, welche von Steinschlägen beschädigt wurden, wieder „ins reine“ bringen kann.

Für den Nachmittag verabredeten wir uns mit den Holländern. Sie haben ihren Campervan abgegeben und verbringen die letzten zwei Tage noch in einem Hotel/Appartment. Somit trafen wir uns dort zuerst zu einem Kaffee. Danach packten wir unsere Rucksäcke, spazierten zu einem schönen Park, welcher natürlich mit einem Spielplatz ausgestattet war, und bereiteten uns ein feines BBQ zu und feierten den 3. Geburtstag von der holländischen Tochter. Wir hatten einen tollen und vor allem gemütlichen Nachmittag. Am frühen Abend gingen Sacha (Sascha ausgesprochen) und ich noch Glace einkaufen, während die Männer mit den Kindern bereits zum Hotel zurückspazierten. Danach gab es noch ein feines Vanilleglace mit selbstgemachter Schokoladensauce….mmmmmhhhh….

Leider mussten wir uns dann auch von den Holländern verabschieden, da diese Morgen weiter nach Thailand reisen.

Mittwoch, 21. November 2012

20121121 Melbourne round trip

72,06 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute wurden wir wieder einmal durch den Wecker aus unseren Träumen geweckt. Nach einem kleinen Frühstück fuhren wir mit Markus zum Fischen. Valery und ich spazierten zwischendurch ein wenig den Fluss entlang mit der Hoffnung, dass wenn wir zurück sind, ein paar Fische für das Nachtessen bereit liegen. Tja….leider hatten sie kein Glück. Kein einziger biss an!!

Am Nachmittag ruhten wir uns zuerst ein wenig aus. Danach ging es ab ins Shoppingcenter, wo ich mir endlich richtige Rennschuhe kaufte. Nun hoffe ich, dass es meinem Fuss bald besser geht, damit ich die Schuhe ausprobieren kann. Am Abend gab es dann noch ein feines BBQ zusammen mit Markus und danach noch ein gemütlicher DVD-Abend.

Donnerstag, 22. November 2012

20121122 Melbourne round trip

15,62 Kilometer - Leicht - von Raceman

Markus war bereits ausser Haus, als wir uns endlich vom Bett heraus bewegten. Als erstes warf ich einige Klamotten in die Waschmaschine.

Valery geniesst die Zeit sehr in einem Haus. Es bietet ihr viel Platz an, um sich zu entfalten und vor allem um zu spielen. Sie bevorzugt es zwar, dass sich die Haustiere ausserhalb des Hauses aufhalten. So richtig konnte sie sich mit den Katzen und dem Hund noch nicht anfreunden. Sie mag es zwar diese zu streicheln, aber nur in Anwesenheit von mir oder Stephan.

Heute machten wir uns bereits an die ersten Weihnachtsgeschenke für John/Marg und Mick/Nicole. Valery hatte einiges auszumalen. Auch sonst liegt noch einiges an Bastelarbeit vor uns.

Nach einem kleinen Lunch verabschiedeten sich Stephan und Valery, um den DVD zurückzubringen, sowie eine Garage aufzusuchen, welche am Toyota einen Ölwechsel vornimmt. Währenddessen staubsaugte ich das ganze Haus, faltete Wäsche zusammen und hatte noch Näharbeiten zu erledigen. Ein typischer Hausfrauentag!

Am Abend begaben wir uns noch ins Chadstone (riesen Shoppingcenter), wo wir uns beim Food Court ein indisches Nachtessen leisteten und danach flanierten wir noch ein wenig herum.

Wieder bei Markus zu Hause schlüpfte Valery müde in ihr Pyjama und fiel sofort in einen tiefen Schlaf. Wir drei machten uns wieder einen gemütlichen DVD Abend.

Freitag, 23. November 2012

20121123 Melbourne round trip

28,02 Kilometer - Leicht - von Raceman

Den heutigen Tag nahmen wir ebenfalls wieder sehr gemütlich. Valery und ich widmeten uns den Weihnachtsgeschenken und Stephan dem Trailer. Am Nachmittag ging es noch auf einen kleinen Spaziergang und am Abend gab es zusammen mit Markus ein feines BBQ.

Danach montierte ich meine neuen Joggingschuhe und machte mich auf den Weg. Ich nahm es aber „gemütlich“ und walkte fürs erste! Stephan und Valery gingen ebenfalls noch auf einen kleinen Verdauungsspaziergang.

Samstag, 24. November 2012

20121124 Melbourne round trip

27,93 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute fand in Carnegie (Wohnort von Markus, Vorort von Melbourne) ein kleiner „Vorweihnachtsanlass“ statt, welchen wir natürlich nicht missen wollten. Auch der Santa Claus meldete sich an. Und tatsächlich konnten wir den Samichlaus persönlich begrüssen. Für das nächste Jahr werde ich mit Valery bestimmt ein paar Verse lernen, hihi. Danach durfte Valery noch aufs Karussell. Der ganze Anlass kostete keinen Eintritt und sogar das Karussell und sonstige Aktivitäten für die Kids waren free!

Am Nachmittag statteten wir dem Bunnings wieder einen Besuch ab sowie einem anderen grösseren Shoppingcenter. Am Abend genossen wir wieder zusammen mit Markus ein feines BBQ. Nachdem Valery im Bett war, verabschiedeten sich die Jungs von mir und trafen sich mit Kollegen von Markus. Somit genoss ich wiederum einen gemütlichen Abend für mich alleine!

Sonntag, 25. November 2012

20121125 Melbourne round trip

27,55 Kilometer - Leicht - von Raceman

Während Valery und ich am Morgen wieder fleissig bastelten, schlief Stephan noch etwas länger, denn es wurde spät vergangene Nacht!

Am Nachmittag besuchten wir einen LunaPark in St. Kilda. Wir waren vom Glück verfolgt. Zuerst steckte uns einer ein Parkticket zu, welches uns 10 Dollar ersparte. Und als wir am Eingang des LunaParks standen, erhielten wir zwei unlimitierte Fahrtickets für Erwachsene. Der Eintritt in den Park ist kostenlos, es muss einfach pro Fahrt bezahlt werden, oder man leistet sich ein unlimitiertes Fahrticket.

Tja da waren wir natürlich total happy und überaus dankbar. Nun mussten nur noch ein paar Tickets für Valery gekauft werden, welche natürlich altersentsprechend günstig waren. Valery konnte sich auf diversen Karussells vergnügen und ich gönnte mir eine Fahrt mit einer sehr alten Holz-Achterbahn. Zuerst war langes Anstehen angesagt, um danach eine sehr rumplige Fahrt zu geniessen, natürlich mit bester Aussicht über den Park bis hin zum Meer!

Wieder zu Hause bei Markus stand ein typisches schweizerisches Winter-Nachtessen auf dem Programm…..ja ja….Markus bereitete uns ein selbergemachtes Chäs-Fondue zu, yumyyyy. Wir genossen es in vollen Zügen, denn wer dachte schon, dass wir in diesem Jahr je einmal ein Chäs-Fondue essen würden.

Während ich mich mit Markus an den Abwasch machte, gingen Stephan und Valery auf einen kleinen Verdauungsspaziergang. Nach dem Valery im Bett war, die Küche gereinigt, ein Glas Wein und Schnaps verdaut waren, schnürte ich mir meine Joggingschuhe zu und machte mich auf den Weg. Da sich mein Fuss gut anfühlte, versuchte ich zu joggen….woow die neuen Joggingschuhe sind der Hammer.

Montag, 26. November 2012

20121126 Melbourne round trip

34,89 Kilometer - Leicht - von Raceman

In letzter Zeit schlafen wir alle sehr lange, uns scheinen die 4 Wände von Markus sehr zu bekommen. Auch Valery schläft momentan 12 – 13 Stunden in der Nacht. Da sie keinen Mittagsschlaf mehr machen möchte, benötigt sie die Nacht, um ihre Batterien neu aufzuladen!

Nach dem Frühstück fuhren Valery und Stephan zum Bunnings, um einiges für den Trailer einzukaufen. Danach widmeten wir zwei Frauen uns wieder voll und ganz unserer Bastelei! Stephan demontierte zuerst das Jockey wheel sowie andere Dinge. Danach klebte er einige Stellen des Trailers ab, welche keine weisse Farbe erhalten durften. Danach sprayte er los! Er widmete sich den ganzen Tag nur seinem Trailer. Ihr könnt euch ja vorstellen, wie das Endergebnis aussieht. Ich ging am Nachmittag mit Valery noch auf einen kleinen Spaziergang, bevor ich dann alles für das Nachtessen vorbereitete. Markus geniesst es sichtlich, von der Arbeit nach Hause zu kommen und an einen gedeckten Tisch zu sitzen. Er ist sich aber auch überhaupt nicht zu schade, um danach den Abwasch zu machen.

Da Stephan bereits all seine gekauften Sprays leer hatte, fuhr er nochmals zusammen mit Valery zum Bunnings, während ich mich auf meine Joggingtour machte.

Dienstag, 27. November 2012

20121127 Melbourne round trip

14,04 Kilometer - Leicht - von Raceman

Wieder fanden wir den Weg aus unseren Betten erst gegen 9 Uhr. Nach dem Frühstück setzten sich Valery und ich an den Tisch und bastelten drauflos. Wir malten, klebten, zeichneten und Valery durfte sogar mit einer Kinderschere noch ausschneiden. Nach knapp zwei Stunden staunte ich nicht schlecht, dass Valery immer noch voller Elan an den Weihnachtsgeschenken bastelte.

Während sich Stephan bereits am Morgen nur dem Trailer widmete, war dann am Nachmittag auch meine Hilfe gefragt. Nun ist es eigentlich fast schade, den Trailer noch zu benutzen, er sieht aus wie neu gekauft! Wir waren alle sehr fleissig, auch Valery half mit.

Am Abend bereiteten wir dann wieder das Nachtessen zu. Nachdem Valery im Bett war, hatte ich das Bedürfnis, mich noch sportlich zu betätigen, da ich mich heute den ganzen Tag keinen Meter vom Haus entfernte.

Mittwoch, 28. November 2012

20121128 Melbourne round trip

23,43 Kilometer - Leicht - von Raceman

Erst um 9 Uhr standen wir auf und dann gab ich Vollgas. In den folgenden 90 Minuten frühstückte ich, wusch Wäsche, bereitete bereits etwas für das Mittagessen vor und machte alles ready, damit wir um 10:30 Uhr losfahren konnten. Zuerst war ein kleiner Postgang angesagt, danach besuchte ich mit Valery die hiesige Bibliothek, wo um 11 Uhr eine Story Time stattfand. Ich staunte nicht schlecht, wie viele Kinder teilnahmen. Es wurde getanzt, gesungen und Geschichten vorgelesen. Nach 30 Minuten war dann aber bereits alles vorbei und wir machten uns zu Fuss auf den Heimweg.

Nach einem Lunch sowie einigen Hausarbeiten fuhren wir noch zum Einkaufen. Zuerst probierte Stephan aber einige Hemden im Ausverkauf, bevor er sich dann für drei schöne Arbeitshemden entschieden hatte. Bald ist er vollständig für das Arbeitsleben ausgestattet, fehlen nur noch Kurzarmhemden.

Wieder zu Hause bereiteten wir das Nachtessen zu und danach gönnten sich alle noch eine abkühlende Dusche, es war ein heisser Tag. Morgen erwarten uns sogar 39Grad….ojeeeee!

Donnerstag, 29. November 2012

20121129 Melbourne round trip

25,79 Kilometer - Leicht - von Raceman

Nach einem kleinen Frühstück entschieden wir uns, den heutigen heissen Tag (39°) in einem klimatisierten Shoppingcenter zu verbringen. Alles andere wäre undenkbar gewesen. Valery bekam ein paar neue Klamotten. Ebenfalls schauten wir nochmals bei den Blazer und Hosen für Stephan vorbei.

Gegen 16 Uhr waren wir dann zu Hause und glücklicherweise stellte Markus ein „kleines Bädli“ auf und natürlich hielt uns nichts mehr zurück. Valery und ich gönnten uns sofort ein abkühlendes Bad. Danach gab es noch ein feines Abendessen und zu guter Letzt noch eine Dusche! Es ist nun 21 Uhr und es herrschen immer noch 30°. Wir stellen uns nun auf eine heisse Nacht ein!

Freitag, 30. November 2012

20121130 Melbourne round trip

31,88 Kilometer - Leicht - von Raceman

Und schon wieder ein Monat um, unglaublich!!

Die Nacht war ebenfalls unglaublich…..unglaublich warm/heiss! Und der heutige Tag brachte nicht wirklich eine schöne Abkühlung! Es war zwar bei weitem nicht so heiss wie Gestern. Aber zum Glück bewölkt, daher machte es vieles erträglicher. Denn Heute war mal wieder ein richtiger Arbeitstag angesagt. Während sich Stephan am Trailer zu schaffen machte, hatte ich einiges an Hausarbeit zu erledigen. Valery „switschte“ je nach Lust und Laune hin und her. Kurz nach 15 Uhr verabschiedeten sich die beiden von mir. Als ich Valery fragte, wo sie hingehe, bekam ich folgendes zur Antwort: mer gönd de DVD go zrugbringe, dänn gömmer in en Auto Lade und dänn gömer schoooooo wiiiiider in Bunnings!! Ich musste laut lachen. Ich begab mich zwischenzeitlich auf eine grosse Joggingrunde, mit meinen neuen Rennschuhen, geht es schon fast wie von alleine, hihi! Heute bekochte uns Markus mit einem feinen Nachtessen. Später schauten wir uns wieder einen DVD an.

Samstag, 01. Dezember 2012

20121201 Melbourne round trip

35,36 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute war grosses Outlet-Shopping angesagt, wo wir bereits vor einigen Tagen kurz reinschauten. Diesmal blieben wir knappe 4 Stunden, kein schlechtes Ergebnis für 120 Brands oder?!? Bei Valery haben wir das Gefühl, dass sie sich bereits sehr ans shoppen gewohnt hat. Sie meckerte kein einziges Mal und war die ganzen 4 Stunden auf den Beinen. Das Schlussergebnis war je zwei Artikel exkl. Valery, welche bereits Vorgestern ausgiebig eingekleidet wurde.

Sonntag, 02. Dezember 2012 (1. Advent)

20121202 Melbourne round trip

6,28 Kilometer - Leicht - von Raceman

Woow bereits der 1. Advent. Auch Carnegie versetzt sich langsam in Weihnachtsstimmung. Die Adventssonntage hier in Australien werden aber nicht so zelebriert wie in der Schweiz! Die Häuser werden aber bereits fleissig dekoriert! Nun kommt bei uns auch eher Weihnachtsstimmung auf, auch wenn die Temperaturen nicht der Schweiz gleichen!

Während sich Stephan mehrere Stunden am Trailer beschäftigte (das Kugellagersystem einer Schublade musste ersetzt werden), verbrachten Valery und ich die Zeit mit basteln und einem Besuch auf dem Spielplatz. Markus betätigte sich unterdessen fleissig mit Gartenarbeiten.

Am späteren Nachmittag fuhren wir dann nochmals zusammen zum Spielplatz und am Abend präsentierte uns Markus seinen selbstgemachten Kartoffelstock, mmmmhhhh.

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Montag, 03. Dezember 2012

20121203 Melbourne round trip

7,76 Kilometer - Leicht - von Raceman

Stephan stellte gestern bereits das Triplog ins Netz, bevor ich überhaupt den Tag beendete! Natürlich begab ich mich nach dem feinen Nachtessen noch auf meine obligate Joggingrunde und Stephan und Valery spazierten ebenfalls noch eine kleine Runde, samt Scooter!

Ansonsten passierte Heute nicht vieles, ausser weiterer Hausarbeit und diversen Arbeiten am Trailer sowie Auto. Am Nachmittag verliessen wir noch rasch das Haus und am Abend bekochten wir Markus, nach seinem Arbeitstag!

Dienstag, 04. Dezember 2012

20121204 Melbourne round trip

8,71 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute vertiefte sich Stephan ganze 3 Stunden in eine Arbeit, welche weder am Trailer noch am Auto ausgeführt wurde, sondern am Computer. Valery und ich begaben uns auf einen stündigen Spaziergang und sammelten Blätter und Baumrinde ein, welche wir danach zum Basteln benötigten. Am Nachmittag fuhren wir noch kurz zum Shoppingcenter und danach hiess es bereits wieder Nachtessen zubereiten. Nach dem Essen begaben sich Stephan und Valery nochmals für eine Stunde auf einen Spaziergang mit dem Scooter. Valery scheint es bereits gut im Griff zu haben!

Mittwoch, 05. Dezember 2012

20121205 Melbourne round trip

19,4 Kilometer - Leicht - von Raceman

Die gestrigen Spaziergänge schienen Valery in einen Tiefschlaf versetzt zu haben. Denn erst nach 13 Stunden erwachte sie und liess uns somit alle lange ausschlafen. Danach ging es wieder gemütlich vor sich.

Kurz nach Mittag verabschiedeten sich Stephan und Valery um etwas Zeit zusammen zu verbringen. Ich setzte mich währenddessen vor den Computer und ging danach noch auf eine grosse Joggingrunde. Gegen 16 Uhr waren die Beiden dann wieder zurück und wir kauften noch einige Zutaten für eine Pizza ein. Markus bereitete bereits den Teig vor und danach musste die Pizza nur noch belegt werden. Nach einer knappen halben Stunde im Ofen konnten wir eine selbstgemachte Pizza geniessen, mmmmhhhh.

Donnerstag, 06. Dezember 2012

20121206 Melbourne round trip

6,34 Kilometer - Leicht - von Raceman

Wiederum schliefen wir alle aus und frühstückten erst kurz vor 10 Uhr! Danach räumte ich bereits einige Dinge zusammen, damit dies nicht alles in letzter Minute gemacht werden muss, denn am Wochenende geht unsere Reise wieder weiter.

Kurz vor Mittag wurden dann wieder einmal Stephan’s Haare geschnitten. Er leistet bereits sehr gute Vorarbeit, so dass ich wirklich nur noch den Feinschliff zu erledigen habe. Nach einem kleinen Lunch verabschiedeten sich die Beiden wieder von mir und verbrachten über zwei Stunden auf dem Spielplatz. Währenddessen widmete ich meine Zeit der Hausarbeit, wie staubsaugen, aufräumen, abwaschen usw. natürlich lag dann auch noch eine grosse Joggingrunde drin.

Nach dem Nachtessen gingen die Beiden dann nochmals nach draussen, um etwas mit dem Scooter zu fahren.

Freitag, 07. Dezember 2012

20121207 Melbourne round trip

55,87 Kilometer - Leicht - von Raceman

Am Morgen war zuerst Wäsche waschen angesagt. Wir nahmen alles ziemlich gemütlich. Markus musste erst am Nachmittag zur Arbeit. Wir verliessen ebenfalls kurz nach Mittag das Haus und fuhren zum Shoppingcenter, wo wir uns eine Zeit lang verweilten. Draussen herrschten wieder heisse Temperaturen. Die vergangenen Tage waren eher ziemlich kühl (16°). Markus stellte vor zwei Tagen am Abend sogar die Heizung an! Zum Glück sind wir uns die Temperaturschwankungen, welche hier momentan herrschen, aus der Schweiz gewohnt!

Samstag, 08. Dezember 2012

20121208 Melbourne round trip

19,61 Kilometer - Leicht - von Raceman

Am Morgen fuhren wir noch rasch zur Schweizer Metzgerei, um uns einige Cervelats und Bratwürste zu kaufen. Den Nachmittag verbrachten wir im Garten bei Markus. Roman, ein sehr guter Freund von Markus, kam zu Besuch. Die Jungs und Valery kühlten sich im kleinen Pool, welcher Markus wieder aufstellte, ein wenig ab. Während ich es mir auf einem Liegestuhl so richtig gemütlich machte. Zwischendurch gab es kleine Snacks, richtig gemütlich….

Valery machte Heute ihre erste Bekanntschaft mit einem Bienenstich! Oje…es tat weh. Sofort zog Stephan den Stachel heraus und salbte den Stich ein. Danach begab sie sich sofort wieder ins Wasser, als wäre nichts geschehen. Die richtige Reaktion der Eltern macht es aus!!

Am frühen Abend gab es noch ein feines BBQ, bevor sich Roman von uns verabschiedete. Es war ein richtig gemütlicher Nachmittag/Abend. Nun stand uns die letzte Nacht im zu Hause von Markus bevor!

Sonntag, 09. Dezember 2012

20121209 Melbourne - Bass Valey Camp Spot

102,78 Kilometer - Leicht - von Raceman

Aufräumarbeiten waren angesagt. Um die Matratze und alle Bettsachen richtig im Trailer zu verstauen, stellte Stephan diesen kurz auf. Als ich nach 3 Wochen wieder das erste Mal im Trailer stand, freute ich mich richtig auf die kommende Nacht!

Nachdem alles eingeräumt war, staubsaugte ich noch rasch das Haus und wir verköstigten uns mit einem kleinen Lunch. Danach nahmen wir Abschied von Markus sowie von allem Luxus welcher 4 Wände mit sich bringt. Wir werden zwar nur eine gute Woche unterwegs sein, bevor wir dann den Kreis unserer Reise um Australien bei John und Marg schliessen können.

Gute zwei Fahrstunden später fanden wir einen schönen Camp Spot, welcher bereits gut belegt war. Wir setzten uns zuerst ein wenig zu den Campern, um etwas zu plaudern. Danach stellte Stephan den Trailer auf und bereitete alles vor für unsere erste Nacht im Trailer nach 3 Wochen Luxus, hihi! Nach dem Nachtessen begaben sich Stephan und Valery noch auf einen kleinen Spaziergang, während ich den Abwasch erledigte und ein wenig aufräumte. Nachdem Valery bereits in ihren Träumen versank, setzten wir uns zu den anderen Campern ans Lagerfeuer. Wir plauderten ausgiebig und hatten einen gemütlichen Abend. Die Nacht war aber sehr sehr kalt! Wir rechneten nicht mit solch kühlen Temperaturen. Natürlich sind wir es uns auch nicht mehr gewohnt. Aber 8° waren es höchstens!!

Montag, 10. Dezember 2012

20121210 Bass Valey - Yarram

122,5 Kilometer - Leicht - von Raceman

Da wir uns auf einem Free Camp Spot befanden, schliefen wir alle lange. Erst kurz nach 9 Uhr begaben wir uns aus dem Trailer. Auch die anderen Campern sind alle erst aufgestanden. Wir nahmen es gemütlich, frühstückten, tranken einen Kaffee und gegen 11 Uhr verabschiedeten wir uns von den anderen. Welche wir mit grosser Sicherheit in Tasmanien wieder antreffen werden. Denn bei unseren Gesprächen stellte sich heraus, dass alle in den kommenden Wochen für einige Wochen, wenn nicht sogar Monate, nach Tasmanien reisen.

Kurz nach Mittag machten wir an einem schönen Ort Halt. Uns war sofort klar, dass wir hier übernachten werden, auf unserer Reise zurück nach Melbourne, bevor es dann mit der Fähre nach Tasmanien geht. Wir legten unsere Picknickdecke ins Gras, verspeisten eine Kleinigkeit und genossen einfach die Zeit und das Wetter! Nach knapp 2 Stunden fuhren wir weiter. Da sich wiederum eine kalte Nacht ankündigte, beschlossen wir in Yarram auf dem Campingplatz zu übernachten. Nach dem Nachtessen gingen Stephan und Valery noch auf einen Spaziergang und ich auf eine kleine Joggingtour. Danach gönnte ich mir zusammen mit Valery eine warme Dusche.

Dienstag, 11. Dezember 2012

20121211 Yarram - Orbost

258,57 Kilometer - Leicht - von Raceman

In den vergangenen zwei Nächten kamen wir nicht gerade zu viel Schlaf. Die erste Nacht war sehr kalt und letzte Nacht verbrachte Valery ebenfalls ein paar Stunden in unserem Bett („Alptraum“). Daher waren wir alle sehr früh wach und dementsprechend gelaunt, vor allem ich. Meine Laune hielt sich den ganzen Tag in Grenzen, ich war total müde und ausgelaugt. Ebenfalls begann der Tag wieder mit einem sehr starken Wind, welcher uns den ganzen Tag begleitete. Dieser hielt uns aber nicht davon ab, zwischendurch das Auto zu verlassen und unsere Beine zu vertreten. Vor allem Stephan und Valery vergnügten sich ausserordentlich. In Lakes Entrance angekommen, war unser erster Eindruck sehr enttäuschend. Es ist wiederum ein sehr touristischer Ort, mit etlichen Campingplätzen, welche aber zum grossen Teil sehr heruntergekommen dreinschauten. Daher entschieden wir uns, noch etwas weiterzufahren. In Orbost angekommen, entschieden wir wiederum auf einem Campingplatz zu nächtigen, da dieser hier sehr günstig ist. Nach einem kleinen Nachtessen gingen Stephan und Valery, wie so oft, noch auf einen „Verdauungsspaziergang“, während ich bereits eine warme Dusche geniessen konnte. Da die Wetteraussichten für die kommenden Tage tagsüber sowie nachts hervorragend sind, werden wir bestimmt keine Campingplätze mehr ansteuern.

Habt ihr eigentlich manchmal Mitleid mit mir ? Das reisen mit 2 Frauen ist nicht immer angenehm…….. ohne weitere Worte.

Mittwoch, 12. Dezember 2012

20121212 Orbost - Camp Spot Genoa

186,75 Kilometer - Leicht - von Raceman

Kurz vor 10 Uhr fuhren wir los. Nach wenigen Minuten befanden wir uns bereits am See/Meer, wo wir einen grossen „Elephant Seal“ beobachten konnten. Wie es der Name bereits sagt, er war riesig! Man durfte auch nicht zu nahe an ihn heran!

Nach einer weiteren Stunde Autofahrt machten wir Halt an einer Beach. Sofort packten wir Valery’s „Sändelisachen“ aus und spazierten ein wenig an der Beach entlang. Danach gab es natürlich noch einen kleinen Lunch.

Die Nacht verbrachten wir auf einem Free Camp Spot. Anfangs war es zwar ziemlich windig, aber die Nacht war angenehm warm.

Donnerstag, 13. Dezember 2012

20121213 Genoa - Bermagui

161,18 Kilometer - Leicht - von Raceman

Da wir unter keinem Zeitdruck standen, betr. Check out, nahmen wir es ziemlich gemütlich mit dem Zusammenstellen des Trailers. Erst kurz vor 11 Uhr verliessen wir den Spot und wenige Minuten später befanden wir uns bereits im Staat New South Wales, in welchem wir unsere Reise auch gestartet hatten.

Auch Heute machten wir immer mal wieder Halt, um die Zeit, uns selber und den Ort zu geniessen. Wir fuhren alles der Küste entlang und hatten somit immer wieder eine traumhafte Aussicht aufs Meer.

Da sich leider auf unserem Weg kein Free Camp Spot anbot, entschieden wir auf einem Campingplatz zu übernachten. Die Heizung benötigen wir auf jeden Fall nicht!

Freitag, 14. Dezember 2012

20121214 Bermagui - Bodalla Forest Camp Spot

50,75 Kilometer - Leicht - von Raceman

Um 7 Uhr weckte uns ein leichter Regen, welcher uns sofort dazu bewog, alles zusammen zu packen. Bis wir aber bereit waren den Trailer zusammenzustellen, war dieser bereits so nass, dass wir uns noch etwas gedulden mussten. Zum Glück liess der Regen nach und nach einem kleinen Frühstück konnten wir pünktlich um 10 Uhr den Park verlassen. Bei der nächsten Tankstelle kaufte sich Stephan die Fischerlizenz. Wie bereits schon einmal erwähnt, benötigt man im Staat NSW eine Lizenz zum Fischen. Kurz danach warf er bereits einen Köder ins Wasser. Auch Valery versuchte ihr Glück mit ihrer Fischerrute. Ca. eine halbe Stunde später, ohne Fische im Gepäck, fuhren wir weiter. Im nächst grösseren Dorf gönnten wir uns Pies zum Mittagessen. Bereits einige Fahrminuten später fanden wir einen super Free Camp Spot, welcher noch reichlich Platz anzubieten hatte. Wir entschieden uns natürlich für diesen, welcher einen Grillplatz sowie Tisch und Bank zur Verfügung stand. Es war gerade kurz nach 13 Uhr und wir hatten noch den ganzen Nachmittag/Abend vor uns, somit viel Zeit zum „NICHTS“ tun. Aber wie es so ist mit einem Kind, da läuft das Nichts tun etwas anders. Valery spielte zwar hervorragend mit ihren „Chuchisachen“. Somit wurden wir immer wieder bestens verpflegt und nonstop mit Kaffee gestillt, hihi. Sie konnte sich über 1 Stunde wunderbar damit verweilen. Danach war Holzsuche angesagt, denn schliesslich warteten noch zwei CH-Cervelats im Kühlschrank auf uns, welche wir natürlich auf einem richtigen Grill zubereiten wollten. An dieser Stelle muss mal erwähnt werden, dass die elektrischen BBQ‘s, welche die Australier überall (und zwar wirklich überall) hinstellen, für die Katz sind. Zu Hause protzen sie nur so mit ihren gigantischen Gas-Grills. Wir verstehen aber, dass aus Sicherheits- und Kostengründen eben solche elektrische BBQ‘s benützt werden müssen. Aber das Essen steht zu keinem Vergleich!

Leider regnete es immer mal wieder, was uns zwischendurch auch dazu zwang, mal ein paar Minuten ins Auto zu sitzen. Den Trailer stellten wir erst am Abend auf, samt Regenblachen….einmal eine nasse Matratze, nie wieder eine nasse Matratze!!

Trotzdem verspeisten wir unsere köstlichen Cervelats und feine Bratkartoffeln, ebenfalls vom Grill.

Samstag, 15. Dezember 2012

20121215 Bodalla Forest - Sussex Inlet

160,64 Kilometer - Leicht - von Raceman

Nachts regnete es immer mal wieder. Auch am Morgen, daher blieb uns nichts anderes übrig, als vorerst hier zu bleiben. Den Trailer konnten wir keinesfalls zusammenlegen. Regen, trocken, Regen, trocken……pünktlich um 13:30 verliessen wir dann den Platz, mit einem fast trockenen Trailer. Da kein langer Weg vor uns stand, war dies für einmal ok! Stephan drückte aufs Pedal und kurz nach 16 Uhr trafen wir in Sussex Inlet ein, wo wir uns auf einem Campingplatz ausbreiteten. Nach dem Aufstellen des Trailers gingen Stephan und Valery fischen, während ich noch einige Aufräumarbeiten zu erledigen hatte. Am Abend gönnten wir uns noch eine warme Dusche. Wir mussten doch tatsächlich 20Cents für 5Min warmes Wasser bezahlen. Stephan ging später noch zum Nachtfischen.

Morgen ist es doch tatsächlich soweit: wir schliessen den Kreis unserer Reise um Australien. Denn Morgen werden wir wieder bei John und Marg sein.

Sonntag, 16. Dezember 2012

20121216 Sussex Inlet - HOME

116,93 Kilometer - Leicht - von Raceman

Am Morgen musste wieder alles so ins Auto gepackt werden, dass nichts im Trailer blieb, was wir für die nächsten 2 Wochen benötigen. Somit benötigten wir etwas länger als gewöhnlich. Trotzdem gönnten wir uns noch ein kleines Frühstück und Stephan machte sich an die tägliche Reinigung des Autos sowie dem Trailer. Um 11:30 Uhr fuhren wir dann endlich los und kurz nach 14 Uhr trafen wir bei John und Marg ein! Nach genau 223 Tagen und 26430 km on the Road wurden wir herzlich begrüsst, auch Copper nahm uns in die Arme. Er konnte es kaum abwarten uns, im speziellen Valery, wieder zu sehen. Bei Valery zeigten sich die „Auswirkungen“ der letzten 7 Monate in Australien. Sie war so relaxt und fühlte sich sofort wieder „zu Hause“, es war wunderschön mitanzusehen! Mir fiel ein grosser Stein vom Herzen. Denn die Anfangszeit im April war zum Teil kein Zuckerschlecken, da alles neu war für sie und alle eine andere Sprache sprechen! Aber nun ist alles so normal. Sie begrüsste sogar die Nachbarn mit einem herzlichen „HELLOOOOOO“. Es war so süss!

Später traf dann auch Nicole ein. Mick blieb zu Hause, da er sich nicht wohl fühlte. Zum Nachtessen wurden wir mit John’s Schnitzel sowie Kartoffelstock verwöhnt, einfach herrlich!

Montag, 17. Dezember 2012

20121217 Shell Cove round trip

56,59 Kilometer - Leicht - von Raceman

Den heutigen Tag verbrachten wir sozusagen nur im Shoppingcenter. Aber nicht zu unseren Gunsten. Es mussten noch die letzten Weihnachtsgeschenke eingekauft werden sowie Lebensmittel. Am Morgen begleitete uns Marg, da ebenfalls einige Geschenke auf ihrer Liste offen standen. Den Nachmittag verbrachten wir im Stockland, dem gigantischen Einkaufszentrum.

Am Abend bereiteten wir ein feines BBQ für John und Marg zu, welches sie ausserordentlich genossen. Zu guter Letzt gönnten sich Valery und ich noch eine Dusche, während Stephan zum Bass Point fuhr…..leider aber ohne Fisch nach Hause kam.

Dienstag, 18. Dezember 2012

20121218 Shell Cove fishing trip Minnamurra

30,35 Kilometer - Leicht - von Raceman

Am Morgen fuhr Stephan mit Valery zum Fischen, während ich Wäsche gewaschen hatte und auf meine altbekannte Joggingstrecke ging. Schon komisch, wenn man am 18. Dezember am Morgen bei bereits 24° joggen geht und dann erst noch einem Mann zusehen kann, wie er oben ohne sein Auto wäscht und staubsaugt!!

Am Nachmittag war Cooper auch hier und die beiden Kids spielten so herrlich miteinander. Etwas später gingen wir dann noch mit Beiden zum Spielplatz, bevor es dann ein feines Nachtessen gab. Gegen 19 Uhr brachten wir Cooper nach Hause und blieben bis kurz vor 21 Uhr. Unglaublich wie toll Cooper und Valery zusammen harmonieren. Wie Schwester und Bruder. Schön anzusehen, wie gut sie sich verstehen und miteinander spielen. So haben wir Erwachsenen endlich auch mal Zeit, um miteinander zu reden.

Mittwoch, 19. Dezember 2012

20121219 Shell Cove round trip

105,98 Kilometer - Leicht - von Raceman

Ich begab mich bereits früh am Morgen auf meine Joggingstrecke, während meine zwei Liebsten immer noch schliefen.

Am Morgen fuhr Stephan mit Valery zu George, während ich zu Hause einige Dinge zu erledigen hatte. Am Nachmittag fuhren wir noch zum Einkaufen. Der Toyota ist nun mit RedBull’s gefüllt, es gab ein Spezialangebot, hihihi. Danach schauten wir noch bei einem Spielplatz vorbei, bevor es dann zu Hause ein feines BBQ gab. Cooper und Mick kamen auch noch zu Besuch, was natürlich Valery ausserordentlich freute. Am Abend schauten wir uns dann noch einen DVD an.

Donnerstag, 20. Dezember 2012

20121220 Shell Cove round trip

13,66 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute fühlte ich mich nicht sehr wohl, da ich eine Erkältung eingefangen hatte. Unglaublich, nach knapp 8 Monaten auf Reisen das erste Mal „krank“. Wahrscheinlich deswegen, da die Australier immer im Durchzug leben, damit sie vor Hitze nicht umkommen!!

Den Morgen verbrachten wir zu Hause, da John und Marg samt Cooper ins Shoppingcenter gingen. Am Nachmittag kam ein Freund von Cooper (ebenfalls mit Namen Cooper) zu Besuch und Stephan und ich verbrachten die Zeit mit den drei Kindern auf dem Spielplatz, bevor wir zu Hause Stephan’s Spaghetti zubereiteten.

Freitag, 21. Dezember 2012 (End oft he World)

20121221 Shell Cove round trip

74,08 Kilometer - Leicht - von Raceman

Am Morgen fuhr Stephan samt Trailer zu George Garage, um am Trailer eine kleine Schweissarbeit zu erledigen. Ich ging mit Valery und Cooper auf einen langen Spaziergang. Wir verbrachten eine tolle Zeit zusammen, fütterten die Enten, spielten Spiele, besuchten einen kleinen Spielplatz…..

Am frühen Nachmittag joggte ich meine übliche Strecke. Unterwegs konnte ich mich einmal kaum halten vor Lachen, denn sogar der Postbote trug einen Santa Claus Hut und sein Motorrad war ebenfalls weihnachtlich geschmückt. Eine kleine Abkühlung erhielt ich, als ich an einem Haus vorbeirannte, wo der Hausherr gerade auf dem Dach stand und dieses mit dem Hochdruckreiniger säuberte……wieso nicht, fragte ich mich, schliesslich soll das Haus sauber sein, wenn die Welt unter geht!!

Nach einer ausgiebigen Dusche bastelte ich ein wenig mit Cooper und Valery, während John und Stephan zum Bunnings fuhren.

Am späteren Nachmittag begannen wir dann bereits mit der Zubereitung eines ausserordentlich feinen Nachtessen: Rindsfillet (zubereitet 5min auf dem BBQ und danach im Backofen), selbstgemachten Kartoffelstock und dazu eine amazing Speck/Champignonsauce. Wir hatten vor einigen Tagen eine „Kochstunde“ bei Marg, sie zeigte uns, wie die Sauce zubereitet wird. Nur schade, dass ich erkältet bin, denn ich hatte beim Essen überhaupt kein Geschmacksgefühl „sniff“. Das Rindsfillet war der Hammer, obwohl Stephan nicht zu 100% zufrieden war. Während der ganzen Kochzeit, welches das Fleisch im Backofen verbrachte, sass Stephan davor. Es war so lustig mitanzusehen. Er wollte ein perfektes Dinner servieren. Aber wie es so ist, jeder Ofen tickt ein wenig anders. Aber das Fleisch wurde in den höchsten Tönen gelobt, es war wirklich super fein. Und Margrit gab uns ebenfalls ihren Segen für die Sauce, yumieeeee!

Nach dem Essen schauten wir uns am TV noch ein paar Bilder von unserer Reise an. Im Nachhinein einfach unglaublich, was wir bis jetzt alles erleben durften.

Heute war mal wieder ein ausgefüllter Tag……

Samstag, 22. Dezember 2012

20121222 Shell Cove day trip Sydney

239,53 Kilometer - Leicht - von Raceman

Huch….war das eine Nacht! Valery weckte uns alle zwei Stunden. Anfangs waren wir uns nicht sicher, ob sie Alpträume oder ebenfalls Halsschmerzen hatte. Am Morgen war dann aber alles klar, sie wurde ebenfalls von einer Erkältung eingeholt! Wir schliefen alle bis um 9 Uhr. Danach warteten wir ein wenig ab, um zu entscheiden, ob wir unseren Tag so gestalten wollten, wie am Vorabend geplant. Da es Valery den Umständen entsprechend gut ging, entschieden wir nach Sydney zu fahren, was wir dann auch kurz nach Mittag machten.

Am Kings Cross angekommen, parkierten wir unseren Toyota und machten uns auf den Weg. Als erstes wurde Stephan von einigen Vögeln herzlich begrüsst, welche ihr „Geschäft“ so ziemlich überall verteilten (Arm, T-Shirt, Stirn). Keine Panik, wir konnten alles reinigen, schliesslich schrecken wir von solchen Sachen nicht mehr zurück!!

Danach statteten wir dem eigentlichen Kings Cross Car Market einen Besuch ab. Es war ziemlich ruhig und es standen nicht gerade viele Autos zum Verkauf. Daher drehten wir nur eine kleine Runde und spazierten wieder nach draussen, wo Valery einen kleinen Spielplatz entdeckte. Kein Weg führte daran vorbei. Einige Zeit später und einen Parkplatz weiter, schlenderten wir durch den Rock’s Market, welcher aber kurz vor seiner Schliessung war, denn es war bereits 17 Uhr. Am Harbour entdeckten wir, was auch überhaupt nicht zu übersehen war, ein RIESEN Schiff. Alle danebenstehenden Schiffe/Boote waren einen Klacks dagegen. Wir spazierten ein wenig den Harbour entlang und genossen die Aussicht auf das Opernhaus. Valery sass die ganze Zeit im Kinderwagen und gab kaum einen Ton von sich. Man merkte sehr wohl, dass sie „krank“ ist. Gegen 19 Uhr trafen wir im Darling Harbour ein, wo wir eine Kleinigkeit gegessen hatten. Vor Weihnachten fand im Darling Harbour einen ganzen Monat lang jeden Samstag um 21 Uhr ein Feuerwerk statt, welches wir uns eigentlich anschauen wollten. Der ganze Harbour war weihnachtlich geschmückt, wirklich ein Augenschein. Die Kids sprangen herum, laute Musik erklang aus den Bars, es herrschte Jubel Trubel Heiterkeit. Nur unser kleiner Sonnenschein war zu nichts zu begeistern. So entschieden wir, auf das Feuerwerk zu verzichten und uns langsam auf den Nachhauseweg zu machen. Aber natürlich stand zuvor noch etwas anderes, für mich sehr wichtiges, auf dem Programm. Ich musste doch tatsächlich um ganz Australien reisen, um endlich in Sydney meinen heissgeliebten Starbucks Frapuccino zu erhalten. Ich machte mich bereits vor einigen Wochen im Internet schlau, da ich weder in Perth noch in Adelaide einen Starbucks fand. Es stellte sich heraus, dass die Starbucks Kette 2/3 ihrer Geschäfte in Australien schliessen musste und nur noch in den drei grössten Städten wie Melbourne, Sydney und Brisbane welche haben. Somit war ich natürlich mehr als Happy als ich endlich meinen Frapuccino in den Händen hielt!!

Kurz nachdem wir ins Auto stiegen, Valery natürlich bereits im Pyjama gekleidet, fiel sie in einen tiefen Schlaf. So entschieden wir noch ein wenig in der Stadt herum zu fahren. Gegen 23 Uhr waren wir dann zurück und hatten rückblickend einen wunderschönen Tag in Sydney verbracht. 

Sonntag, 23. Dezember 2012

20121223 Shell Cove round trip

14,81 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute erwachte dann auch Stephan mit Halsschmerzen, tja wie es so ist, wenn Männer krank sind! Für ihn war dann heute sein persönlicher Weltuntergang!!

Somit verbrachten wir den ganzen Tag zu Hause und Valery spielte ausgiebig mit all den Spielsachen, welche ihr zur Verfügung standen. Es ging ihr um einiges besser.

Erst kurz vor dem Nachtessen rafften wir uns auf, um noch einige Kleinigkeiten einzukaufen. Danach genossen wir ein feines Nachtessen und zum Dessert gab es noch einen Weihnachtsfilm

Montag, 24. Dezember 2012 (Christmas Eve)

20121224 Shell Cove move of Home Base

0,52 Kilometer - Leicht - von Raceman

Unglaublich, es ist 10:30 Uhr und es herrschen bestimmt schon 26°.

Während Stephan mit Valery und John zu den Mick’s spazierte, um nach einem defekten Garagentor zu sehen, packte ich in der Zwischenzeit unsere sieben Sachen. Die nächsten paar Tage werden wir bei den Mick’s zu Hause wohnen. John und Marg bekommen noch Besuch von Verwandten und da die Mick’s ein paar Tage nach Weihnachten wegfahren, geniessen wir ihr Haus für uns alleine.

Am Nachmittag war es dann soweit und wir nisteten uns bei den Mick’s ein. Irgendwie fühle ich mich bei John und Marg wohler, da bei den Mick’s überall ein riesen Chaos herrscht. Stephan verabschiedete sich ein wenig später von uns, da er John helfen musste, zwei Bikes für Cooper zusammen zu bauen. Ich spielte währenddessen mit Cooper und Valery und half Mick beim Einpacken der Geschenke, welche er zum Teil erst vor wenigen Minuten einkaufte, typisch Mann, hihi.

Den Abend verbrachten die Mick’s bei Freunden. Wir bereiteten uns ein paar Würste auf dem Grill zu und dazu gab es Toast und Salat. Mal ein ganz anderes Weihnachtsdinner als zu Hause!!

Als die Mick’s wieder nach Hause kamen und Cooper zu Bett ging, bauten Mick und Stephan im Garten ein riesen Trampolin für Cooper auf. Sie begannen damit um 22:30 Uhr (bei leichtem Regen) und waren fertig gegen 1:00 Uhr! Alles in letzter Minute!

Dienstag, 25. Dezember 2012 (Christmas)

Valery schlief eine Ewigkeit. Sie realisiert wohl den Zauber von Weihnachten noch nicht wirklich!

Cooper war seit einer Ewigkeit wach und ich staunte nicht schlecht als ich sah, dass er bereits all seine Geschenke, welche er von seinen Eltern erhielt, öffnete und das Trampolin bereits ausprobierte. Es war gerade mal 9:00 Uhr morgens und alle Geschenke lagen herum. Unglaublich……er erhielt von seinen Eltern gegen 15 Geschenke, und ich übertreibe kein bisschen. Nun ist mir auch klar, warum er so viele Spielsachen hat, denn ein Zimmer in ihrem Haus, ist überfüllt mit Spielsachen.

Wir waren also erst gerade aufgestanden, da klingelte bereits Mick’s Telefon. John fragte, wo wir bleiben, sie seien hungrig. Also machten wir uns auf den Weg zu John und dort erwarteten uns einige Gäste. Natürlich konnte Cooper nochmals einige Geschenke öffnen. Ich lüge wirklich nicht, wenn ich sage, dass er am Weihnachtstag etwa 30 (wenn nicht noch mehr) Geschenke erhielt. Unfassbar!! Wie weiss man da noch, mit was man spielen soll…..

Nach einem feinen, ausgiebigem Frühstück und ein paar Spielrunden gingen wir zurück zu Mick’s Haus, wo wir uns eine kleine Pause sowie eine Dusche gönnten. Gegen 14:30 Uhr war dann Lunch-Time bei John angesagt. Er servierte Schweinebraten, Lammbraten, Schinken, etc. und unsere Bäuche füllten sich im Nu. Immer wieder begaben wir uns nach draussen um den Kids zuzusehen, wie sie mit ihren neuen Spielsachen/Bikes spielten. Auch die Nachbarn waren anzutreffen. Der Tag verging so schnell. Den Abend verbrachten wir bei den Mick’s. Ich liess es mir natürlich wieder nicht nehmen, auch am Weihnachtstag eine Runde joggen zu gehen.

Mittwoch, 26. Dezember 2012 (Stephanstag / Boxing Day)

20121226 Shell Cove round trip

13,29 Kilometer - Leicht - von Raceman

Den Morgen verbrachten wir zu Hause, die Kinder hatten genug zu spielen und Valery genoss das Trampolin ausgiebig.

Am Nachmittag getrauten wir uns tatsächlich ins Stockland Shoppingcenter…..man konnte meinen, Weihnachten steht erst noch vor der Tür! Dafür herrschte in einigen Läden bereits Ausverkauf! Ich ergatterte mir ein paar Shirts sowie Hosen.

Am Abend bereiteten wir uns wieder ein feines BBQ zu, während die Micks sich wieder zu Freunden verabschiedeten. Kurz nach 20 Uhr begab ich mich dann wieder auf meine Joggingstrecke. Kurze Zeit später wurde es bereits dunkel, die Strassenlaternen leuchteten mir aber den Weg!

Donnerstag, 27. Dezember 2012

20121227 Shell Cove round trip

54,43 Kilometer - Leicht - von Raceman

Am Morgen war mal wieder Wäsche waschen angesagt. Unglaublich an wie vielen Orten ich bereits eine Waschmaschine betätigte! Wir nahmen es wieder ziemlich gemütlich und verliessen das Haus erst kurz nach Mittag, um die neue Errungenschaft von Nicole zu begutachten. Sie kauften sich vor einigen Monaten einen Coiffeur Salon (zu einem Spotpreis). Einige Renovationen mussten getätigt werden und jetzt sieht es wirklich super schön aus. Mick und Cooper schauten auch noch herein und liessen sich zugleich noch eine Haarschnitt verabreichen.

Danach fuhren wir zum Strand und genossen die Zeit mit Valery. Sie liess es sich natürlich nicht entgehen und badete ausgiebig.

Am Abend waren wir bei John und Marg zum Nachtessen eingeladen. Auch an diesem Abend zog ich noch meine Joggingschuhe über!

Freitag, 28. Dezember 2012

20121228 Shell Cove round trip

27,09 Kilometer - Leicht - von Raceman

Während Stephan am Morgen eine Lampe in der Küche von John montierte, ging ich mit Valery und Cooper auf einen kleinen Spaziergang. Den Nachmittag verbrachten wir wieder im Shoppingcenter. Diesmal hatte Valery das Glück neue Kleider zu erhalten. Unglaublich diese Preise während dem Ausverkauf! Ich war kaum mehr zu stoppen, hihi. Am Abend bereiteten wir uns wieder etwas auf dem Grill zu. Morgen verabschieden sich die Mick’s für 5 Tage in die Ferien, während wir ihr Haus für uns geniessen.

Samstag, 29. Dezember 2012

20121229 Shell Cove round trip

19,94 Kilometer - Leicht - von Raceman

Kurz nach 10 Uhr verabschiedeten sich die Mick’s von uns. Zuerst einmal räumten wir einiges auf, damit wir uns etwas heimeliger fühlten!

Da Stephan seit gestern mit Magenproblemen zu kämpfen hat, beschloss ich mit Valery ins Shoppingcenter zu gehen, damit er sich ein wenig ausruhen konnte. Natürlich fuhr Stephan uns hin! Die folgenden drei Stunden flanierten wir durch das Stockland Shoppingcenter und hatten richtig Fun zusammen. Valery entwickelt sich zu einer richtigen Shoppingqueen……ob das wirklich gut ist, hihihi! Nein Spass bei Seite, da wir zwischendurch immer mal wieder die Spielwarenabteilung ansteuern, fällt es ihr dann auch wieder einfacher ein paar Kleider zu probieren!

Nach dem Abendessen fragte mich Valery, ob wir noch auf einen Spaziergang gehen. Natürlich muss man mich dies nicht zweimal fragen, aber ich war sehr erstaunt, dass sie nach unserem Shoppingmarathon noch so viel Energie hatte.

Sonntag, 30. Dezember 2012

20121230 Shell Cove round trip

13,21 Kilometer - Leicht - von Raceman

Nach dem Frühstück räumte ich unsere zwei Kleidertaschen auf und legte alles bei Seite, was nicht mit nach Tasmanien muss. Denn unnötiges Gepäck benötigen wir nun wirklich nicht mehr für die kommenden paar Wochen. Bis zur Rückkehr werden wir alles bei John lagern.

Begleitet von Nieselregen joggte ich, kurz nach Mittag, durch Shell Cove. Danach gönnte ich mir zusammen mit Valery eine Dusche. Momentan findet sie das Duschen wieder nicht so toll….tja da muss sie durch, denn ab Ende Woche gibt es entweder keine Dusche mehr oder keine so komfortablen, hihi!

Um 15:30 fuhren wir noch rasch zum Einkaufen. Benötigten noch Fleisch, da wir John und Marg zum Abendessen eingeladen hatten. Wir verbrachten einen gemütlichen Abend zusammen und schauten uns noch die Fotos von Weihnachten an.

Montag, 31. Dezember 2012 (Silvester)

20121231 Shell Cove round trip

42,45 Kilometer - Leicht - von Raceman

Valery liess uns bis nach 8 Uhr schlafen. Nach einem kleinen Frühstück spazierte ich mit ihr (bei bereits 25°) durch Shell Cove, der Weg führte an einem kleinen Teich vorbei, wo wir natürlich noch die Enten fütterten.

Gegen 14 Uhr fuhren wir zum Strand. Leider herrschte ein ekliger Wind, welcher uns vom Wasser sowie Sand (dieser wehte uns direkt ins Gesicht) fernhielt. Wir legten uns ins Gras und genossen die herrliche Aussicht und schauten den anderen zu. Nach einer Stunde beschlossen wir, nach Hause zu fahren. Ich legte mich mit meinem Bikini aufs Trampolin, während Valery nackig um mich herumsprang/jumpte. Es war so heiss, zwischendurch kühlten wir uns ein wenig mit dem Wassersprinkler ab! Danach genoss Valery ein ausgiebiges Bad und ich eine Dusche.

Nachdem Valery einen kleinen „Abendschlaf“ hielt, machten wir uns um 19:30 Uhr auf nach Kiama, wo wir uns um 21 Uhr das Feuerwerk anschauten. Und wie es so ist, kurz nach dem das Feuerwerk zu Ende war, schwärmten alle nach Hause und somit standen wir geschlagene 45min in einer Autoreihe und kamen nicht vom Fleck! Gegen 22:30 Uhr waren wir dann aber auch zu Hause und Valery fiel in einen tiefen Schlaf. Stephan und ich schauten uns um Mitternacht noch das berühmte Feuerwerk von Sydney im TV an. Einfach unbeschreiblich schön. Wir waren ja vor ein paar Jahren live dabei, aber im TV bekommt man noch einiges mehr mit.

 

HAPPY NEW YEAR an euch alle…….

Dienstag, 01. Januar 2013

20130101 Shell Cove round trip

35,53 Kilometer - Leicht - von Raceman

Unglaublich aber das Jahr 2012 gehört der Vergangenheit an und schon bald auch unsere Reise. Zuerst bereiten wir uns jetzt aber noch für Tasmanien vor.

Valery liess uns bis 9:30 Uhr schlafen, juheeee! Kurz vor Mittag verabschiedeten sich die Beiden von mir, um am Bass Point fischen zu gehen. Leider war dieser geschlossen wegen „Waldbrandgefahr“. Somit war der Spielplatz an der Reihe, hihi! Ich räumte währenddessen ein wenig auf und bereitete weitere Sachen vor.

Am Nachmittag statteten wir John und Marg noch einen kleinen Besuch ab, um auch ihnen alles Gute für das neue Jahr zu wünschen. Danach fuhren wir zum Strand, wir genossen die Wärme und Valery und ich nahmen ein Bad im Meer. Es war wunderschön.

Nach dem Nachtessen gönnten sich Stephan und Valery noch eine Dusche. Meinem Vorsatz, auch im neuen Jahr das Joggen nicht zu vernachlässigen, ging ich natürlich bereits am ersten Tag im Jahr nach!

Mittwoch, 02. Januar 2013

20130102 Shell Cove round trip

16,19 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute war nicht viel los, ausser ein wenig Regen! Daher genossen wir das Dach über dem Kopf, hihi! Am Abend waren wir noch zum Fischessen bei John eingeladen. Natürlich ging ich später noch joggen.

Donnerstag, 03. Januar 2013

20130103 Shell Cove round trip

15,71 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute war Arbeiten angesagt. Wäsche waschen, staubsaugen, Boden feucht aufnehmen, aufräumen und und und……bis kurz nach Mittag rannten wir herum, während Valery immer fleissig spielte und somit das Spielzimmer wiederum aufgeräumt werden musste!

Danach ging es noch zu einem kleinen Lebensmitteleinkauf und danach statteten wir dem öffentlichen Schwimmbad, welches direkt am Meer liegt und erst noch umsonst war, einen Besuch ab. Valery konnte es natürlich nicht lassen, ein kleines Bad zu nehmen. Wieder zu Hause begrüssten wir die Mick’s, welche aus ihren zu kurzen Ferien zurück waren! Nach dem Nachtessen nahm Stephan die Kids mit und ging noch zum Spielplatz, während ich noch alles aufräumte und bereits mit dem Packen des Autos begann.

Freitag, 04. Januar 2013

20130104 Shell Cove - Gunning

172,65 Kilometer - Leicht - von Raceman

Wir schliefen alle bis 9 Uhr und auch danach nahmen wir es sehr gemütlich. Dann hiess es ein weiteres Mal Abschied nehmen von Shell Cove. Diesmal aber nur für ein paar wenige Wochen.

Um 11:45 Uhr fuhren wir los samt Gepäck und Trailer. Drei Stunden später und im Landes Inneren parkierten wir unseren Trailer auf einem Free Camp Spot, welcher direkt neben einem kleinen öffentlichem Schwimmbad liegt, perfekt! Denn es herrschten tatsächlich 38°. Wir zogen sofort unsere Badesachen an und gingen zum Pool. Zwischendurch lagen wir einfach auf dem Badetuch im Gras und relaxten. Um 18 Uhr gönnte sich Valery dann noch einmal ein Bad. Sie hatte richtig Fun und als um 19 Uhr das Bad schloss, war sie nicht gerade happy! Danach machte ich uns ein paar Sandwiches und gegen 20 Uhr stellten wir den Trailer auf. Zuvor wäre es viel zu heiss gewesen. Um 21 Uhr herrschten immer noch 30°. Unglaublich!!

Samstag, 05. Januar 2013

20130105 Gunning - Pines Camp Kosciuszko NP

201,71 Kilometer - Leicht - von Raceman

In der Nacht kühlte es um einiges ab, wunderschön. Leider war dann am Morgen wieder alles vorbei, und um 8 Uhr war es im Trailer kaum mehr auszuhalten. Um 8:30 Uhr war der Trailer bereits zusammengestellt und wir stellten das Auto sowie den Trailer in den Schatten, wo wir noch frühstückten und alles ziemlich gemütlich nahmen. Um 10 Uhr fuhren wir dann los und es herrschten bereits 30°. Ein absolut heisser Tag stand vor uns, denn um die Mittagsstunden zeigte das Thermometer doch sage und schreibe 43°. Momentan befinden wir uns gerade in den Snowy Mountains, wo im Winter Schnee anzutreffen ist. Wir waren uns nicht ganz sicher, was uns an diesem Tag lieber gewesen wäre. Etwas in der Mitte wäre ganz toll gewesen, aber nein….wir mussten uns mit 43° herumschlagen!!! Wir fanden aber einen sensationellen Ort direkt an einem See, umgeben von Bergen…..fast schon wie in der Schweiz, hihihi. Sofort zogen wir wieder unsere Badesachen an (samt Mütze versteht sich) und ab ins Wasser. Eine Abkühlung erhielten wir leider nicht wirklich, denn das Wasser war „seichwarm“. Trotzdem immer noch angenehmer als bei über 40° im Schatten zu liegen. Um uns herum kurvten etliche V8 Jetboats im Schlepptau Leute auf Wasserski. Somit hatten wir immer etwas zu beobachten.

Wenn sich jemand fragt, warum Familie Peter genau in den Sommermonaten ins Landes Innere fährt, dann kann ich euch diese Frage ganz einfach beantworten: an der Küste entlang herrscht reges Treiben (Sommerferien) und überteuerte Campingpreise!!

Damit ihr euch bildlich vorstellen könnt, wie warm es ist, gebe ich euch gerne zwei/drei Beispiele: das Wasser, welches wir vom Trailer zum abwaschen (oder sonstiges) benötigen, war heiss! Der Trailer zeigte wieder Teerspuren, da die Strassen so heiss waren, dass sich der Teer löste! Auch das Wasser auf den öffentlichen Toiletten war heiss! Unglaublich, so eine Hitze haben wir noch nie erlebt!

Um 19 Uhr gönnten sich Valery und ich nochmals eine Abkühlung, diesmal im wahrsten Sinne des Wortes. Unglaublich wie schnell sich das Wasser abkühlte, obwohl immer noch über 30° herrschten. Wir reinigten uns nochmals gründlich und genossen das Bad. Es erwartet uns eine warme Nacht!

Sonntag, 06. Januar 2013

20130106 Pines Camp Kosciuszko NP- Numeralla River Camp Spot

224,01 Kilometer - Leicht - von Raceman

Ja die Nacht war warm, irgendwann kühlte es dann aber glücklicherweise etwas ab.

Morgens um 10 Uhr waren Valery und ich bereits wieder im Wasser anzutreffen. Dieses heizte sich bereits wieder auf. Wir hatten unseren Spass. Danach fuhren wir durch die Snowy Mountains, der höchstgelegene Ort war auf 1490m ü.M. und immer noch keine Abkühlung oder ein Restaurant (wie es häufig in den Schweizer Bergen anzutreffen ist) wo man eine feine Glace hätte kaufen können!!

In Cooma angekommen, machten wir zuerst Halt bei einem Spielplatz, wo sich Valery wieder so richtig austoben konnte. Danach fuhren wir zum nächsten Free Camp Spot, welcher mich überhaupt nicht überzeugte (kein Schattenplatz, keine Abkühlung wie ein See oder Fluss in der Nähe….), um die nächsten paar Stunden dort zu verbringen. Daher entschieden wir nochmals die 10min zurück zu fahren, um Valery weiterhin auf dem Spielplatz spielen zu lassen. Danach gönnten wir uns noch ein Essen im klimatisierten MC, hihihi! Gegen 19:30 Uhr waren wir dann zurück und stellten unseren Trailer auf. Inzwischen war der Platz ziemlich voll. Wir kamen noch mit einem Deutschen Paar ins Gespräch und plötzlich war es dann 22 Uhr!

Montag, 07. Januar 2013

20130107 Numeralla Camp - Genoa

232,42 Kilometer - Leicht - von Raceman

Die Nacht bescherte uns eine willkommene Abkühlung. Am Morgen war dann bereits wieder alles beim Alten und eine Stunde nachdem wir aufstanden, waren wir dann auch schon wieder weg. Wiederum begaben wir uns zum Spielplatz von Cooma, wo wir frühstückten. Ja ja wir kennen keine Grenzen mehr, jetzt frühstücken wir bereits auf einem Spielplatz, hihihi! Den Abwasch machte ich dann in der öffentlichen Toilette, welche sich direkt neben dem Spielplatz befand und sehr sauber und gross war. Mit der Zeit lernt man mit wenigen Dingen zu Recht zu kommen.

Um die Mittagszeit fuhren wir dann los und zwar Richtung Küste! Keine zwei Stunden später stoppten wir bereits wieder und Valery hatte wieder das Vergnügen, einen Spielplatz unsicher zu machen. Zurück an der Küste fuhren wir durch „altbekannte“ Dörfer, welche wir bereits von der Fahrt von Melbourne nach Sydney kannten. Unser Nachtlager schlugen wir ebenfalls bei einem Free Camp Spot auf, welchen wir bereits kannten. Wie bereits das letzte Mal wehte ein ungemeiner Wind hier. Dafür hatten wir das Vergnügen einer Dusche, welche aber über kein warmes Wasser verfügte. Schliesslich befinden wir uns ja nicht auf einem Campingplatz. Egal….wir waren dankbar dafür! Später traf dann noch ein Französisches Paar ein, welches wir bereits vor ein paar Tagen kennenlernten, so verging der Abend auch wieder im Nu.

Dienstag, 08. Januar 2013

20130108 Genoa - Orbost

142,6 Kilometer - Leicht - von Raceman

Huch war das noch eine Nacht. Als wir zu Bett gingen, hörte ich plötzlich ein Geräusch und dann sah ich sie: es war keine Spinne, auch keine Schlange, es war eine MAUS in unserem Trailer!! Ich sprang sofort auf und dann begann die Jagd! Tja….wer schon einmal eine Maus fangen wollte, weiss wie schwierig es ist! Schlussendlich entkam sie durch einen Spalt, wo sie wahrscheinlich auch hineinkam. Kurze Zeit später hörten wir sie sogar noch herumlaufen auf dem Trailer! Oh mein Gott, ich schlief die ganze Nacht mit einer Taschenlampe in der Hand. Anfangs zündete ich sofort dorthin, wo ich dachte ein Geräusch wahrgenommen zu haben!

Unser heutiges Reiseziel war Orbost, wo wir bereits übernachteten auf unserem Rückweg von Melbourne. Dazwischen machten wir Halt bei einer Beach, welche wir ebenfalls kannten. Das letzte Mal waren wir noch die einzigen, aber wie bereits erwähnt, es herrschen Summer Holidays! Somit war die Beach überfüllt und wir ein wenig enttäuscht. Egal, denn es begann ein wenig zu regnen, daher war eine Abkühlung nicht nötig. Also fuhren wir nach Orbost zum Campingplatz und schlugen unser Nachtlager auf. Kurze Zeit später trafen dann auch die Franzosen ein. In der Campingküche stand sogar noch ein Tischtennistisch. Also nahm ich es gegen die die beiden Jungs auf (Stephan und Romain, der Franzose). Ihr Ego war dann ziemlich angekratzt, als beide als Verlierer aus dem Spiel gingen, hihi!

Mittwoch, 09. Januar 2013

20130109 Orbost - Franklin River Camp

279,88 Kilometer - Leicht - von Raceman

Gerade als ich ins Auto einsteigen wollte sah ich sie: es war keine Maus auch keine Schlange, diesmal war es eine riiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiesen Spinne und ich übertreibe nicht, wenn ich sage, sie war gross. Es war eine Huntsman, eine typisch australische „Hausspinne“. Diese war einfach etwas gross gewachsen und ich stand nur noch da und konnte mich vor Schreck kaum mehr bewegen. Stephan beförderte sie mit einem kleinen Besen aus unserem Auto. Jede Frau kann sich vorstellen, wie gerne ich mich danach ins Auto setzte. Am liebsten hätte ich den Flug nach Hause genommen. Zuerst die Maus, dann die Spinne. Jetzt reisen wir seit Monaten in Australien herum und innerhalb zwei Tagen überraschten uns diese zwei Tiere. Das lustige an der ganzen Geschichte ist ja, dass Stephan wusste, woher die Spinne kam: Er sah sie bereits einen Tag zuvor im Motorraum und dachte sich: ach ja, die wird dann schon das Weite suchen, sobald ich das Auto anlasse! Falsch gedacht mein lieber Mann! Mir war jedenfalls klar, dass wir auf der Rückreise von Melbourne nach Shell Cove sicher nicht wieder auf diesem Free Spot Halt machen werden, denn eine Maus und eine Spinne am gleichen Ort „aufzulesen“ genügte mir vollkommen!   

Den heutigen Tag verbrachten wir mit den Franzosen und verabredeten uns zu einem Treffen in Lakes Entrance. Romain (der Franzose) versuchte sein Glück beim Fischen, mit seiner erst gerade gekauften Fischerrute. Danach gönnten wir uns einen Lunch im MC. Unser Nachtlager bauten wir auf einem Free Spot auf, welchen wir ebenfalls von der Rückreise her kannten. Nach dem Nachtessen spielte ich mit den Franzosen noch Volleyball. Etwas später machten wir noch ein Campfire und verbrachten einen amüsanten Abend zusammen.

Donnerstag, 10. Januar 2013

20130110 Franklin River round trip

25,86 Kilometer - Leicht - von Raceman

Wir schliefen alle aus und nahmen es sehr gemütlich. Eigentlich war geplant zum 80km entfernten Free Spot weiterzufahren. Als wir den Trailer zusammenstellten, entschieden wir aber mit den Héloise und Romain einen weiteren Tag hier zu verbringen. Dieser Free Spot ist absolut traumhaft. Damit die Autobatterie aber aufgeladen wurde, fuhr Stephan mit Romain ins nächste Dorf, um noch einige Kleinigkeiten einzukaufen. Wir verbrachten einen wunderschönen Tag mit nichts tun und hatten reichlich Fun. Stephan kochte zum Abschluss noch feine Spaghetti für alle.

Plötzlich traf ein Feuerwehrauto ein und verkündete, dass nur noch bis Mitternacht ein Feuer gemacht werden darf, da ab Morgen wieder „Feuergefahr“ herrscht!

Freitag, 11. Januar 2013

20130111 Franklin River Camp - Melbourne

174,17 Kilometer - Leicht - von Raceman

Gegen 11 Uhr verabschiedeten wir uns von den Héloise und Romain und fuhren Richtung Carnegie (Melbourne), wo wir samt Pausen gegen 16 Uhr eintrafen. Dort wurden wir herzlich von Markus und seinen Eltern (Chrigel und Irma) begrüsst.Wir begannen sofort zu plaudern und tauschten unsere Reiseerlebnisse bei einem Apero aus. Am Abend wurde uns dann sogar noch ein feines Nachtessen serviert. Während sich Stephan und Chris (Vater von Markus) einige Bilder am Laptop anschauten, ging ich mit Irma (Mutter von Markus) und Uri (Hund von Markus) auf einen Walk. Natürlich kannte ich mich bestens aus. Danach gönnte ich mir noch eine Dusche und dann war der Tag auch bereits wieder um.

Samstag, 12. Januar 2013

20130112 Melbourne - Ferry

26,02 Kilometer - Leicht - von Raceman

Nach dem Frühstück hüpften Stephan und Valery noch unter die Dusche, während ich wieder alles ins Auto verfrachtete. Kurz nach Mittag verabschiedeten wir uns dann bei den Thalmann’s und fuhren zum Chadstone (Einkaufszentrum). Dort gönnten wir uns noch eine Kleinigkeit, bevor wir um 16 Uhr Richtung Hafen fuhren. Als wir ankamen, war bereits der erste Check vor der Fähre nötig. Wir mussten unsere Gasflasche, welche für den kleinen Gaskocher vorgesehen ist, abgeben. Diese dürfen nicht im Auto mitgeführt werden. Dann wurde uns noch mitgeteilt, dass das mitgeführte Holz (welches sich auf dem Autodach befindet) evtl. in Tasmanien abgegeben werden muss. Wir lassen uns überraschen! Dann war langes langes Warten angesagt. Die Fähre war bereits am Pier. Gegen 18:30 Uhr konnten wir dann endlich unser Auto samt Trailer in die Fähre fahren und unsere Kabine beziehen! WOOOOW wir waren überrascht…. positiv! Uns stand ein 4-Bettzimmer inkl. WC und Dusche zur alleinigen Verfügung! Unglaublicher Luxus! Danach war natürlich Sightseeing auf der Fähre angesagt. Wir fragten uns, wie ein Luxusdampfer wohl ausgestattet ist, denn unsere Fähre verfügte doch tatsächlich über ein Kino, Restaurant, Kaffee und sogar Live-Musik war angesagt. Entertainment pur! Kurz nach 19 Uhr tuckerte die Fähre bereits aus dem Hafen. Wir schauten uns auf dem Deck noch Melbourne an und machten Bekanntschaft mit einem CH-Paar aus Oberfrick, wie klein doch die Welt ist, denn ihre Kollegen gehen in ein paar Tagen zu Thalmann‘s! Sogar ein kleiner Spielraum für die Kids war vorhanden. Als die Fähre dann das offene Meer erreichte, schwankte es uns doch ziemlich hin und her. Valery befand sich bereits in ihrem Bett und schrie kurz auf und sagte: Mami da gahts abe…..! ich beruhigte sie und erklärte ihr, dass dies nur das Schwanken der Fähre ist. Gut war und sie hatte ihren Fun und schlief danach wie ein Murmeltier. Ich hingegen hatte so meine Mühe. Ich schrieb noch am Triplog, musste dann aber schlagartig aufhören, mich Bett fertig machen und hinlegen, ansonsten hätte ich mich zum WC begeben müssen. Mit geschlossenen Augen war die Fahrt angenehmer. Stephan schaute sich noch ein wenig auf der Fähre um.

Sonntag, 13. Januar 2013 (erster Tag in Tasmanien)

20130113 Devenport - Somerset

86,3 Kilometer - Leicht - von Raceman

Pünktlich um 5 Uhr wurden wir per Lautsprecher geweckt und darauf hingewiesen, dass wir in den nächsten 45min in Devenport (Tasmanien) eintreffen und die Kabine so bald als möglich zu verlassen haben. Wir nahmen ihn beim Wort und machten uns Abfahrtbereit. Um 6 Uhr sassen wir im Auto und konnten die Fähre verlassen. Als nächstes war ein Quarantäne Check angesagt. Es durften kein Gemüse und Früchte mitgeführt werden. Und wie bereits erwähnt, mussten wir das mitgeführte Holz (welches zum Teil seit Cooktown auf dem Autodach aufbewahrt wurde) abladen.

Nun konnte das Projekt Tasmanien beginnen! Tja aber wo fangen wir an? Planlos erreichten wir Tasmanien und begaben uns zuerst zum MC, damit meine Kaffeesucht gestillt werden konnte. Nebenan befand sich das Visitor Information Center, wo wir uns natürlich sofort eindeckten. 

Danach konnte Valery bereits einer ihrer ersten Spielplätze hier in Tasmanien ausprobieren und war auf Anhieb hell begeistert, wenn wundert’s!

In Somerset angekommen (knapp 10min von Burnie) entfernt, platzierten wir unseren Trailer auf dem hiesigen Campingplatz. Wir sind positiv überrascht, dass die Tasmanier keine horrenden Preise während den Schulferien verlangen. Als wir den Trailer aufgestellt hatten, reinigte Stephan diesen gründlich (Innen wie Aussen) während ich Wäsche wusch und Valery ausgiebig mit ihren Spielsachen spielte. Ebenfalls wurde das Auto wieder einmal richtig aufgeräumt. Danach begab ich mich noch mit Valery auf einen Spaziergang und machte bereits Ausschau für meine Joggingstrecke.

Montag, 14. Januar 2013

20130114 Somerset day trip Stanley

169,29 Kilometer - Leicht - von Raceman

Wir machten einen Ausflug nach Stanley. Wir fuhren alles der Küste entlang. Immer wieder machten wir Halt, um entweder Valery auf einem Spielplatz spielen zu lassen oder die Füsse ins Meer zu tauchen. In Stanley angekommen, schauten wir uns das Wahrzeichen der Stadt an: „the Nut“, ein 152m hoher, massiger Vulkanpfropf. Entweder kann man diesen zu Fuss oder (man lese und staune) mit einem Sessellift besteigen. Eigentlich war geplant, dass zumindest ich, den „Berg“ erklinge, dann trafen wir aber auf ein junges CH-Paar sowie zwei Deutsche, welche gemeinsam reisten. Also wurde ausgiebig geplaudert und Stories ausgetauscht. Danach blieb für nichts mehr Zeit, denn der Nachhauseweg dauerte 1.5h. 

Dienstag, 15. Januar 2013

20130115 Somerset day trip Cradle Mountain

262,07 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute stand ein Ausflug in die Berge an! Wir fuhren nach Cradle Mountain. Das geradezu alpin wirkende Landschaftsbild, erinnerte uns sehr an die Schweiz. Im Nationalpark angekommen, standen wir vor einer Schranke, wo uns per Monitor mitgeteilt wurde, dass sich momentan zu viele „Passanten, Autofahrer“ in der Gegend aufhalten und daher auf Rückkehrer gewartet werden muss! Das soll man sich mal in den Schweizer Bergen vorstellen!! Tja, es blieb uns aber nichts anderes übrig. Wir nutzten die Zeit für einen kleinen Lunch und siehe da, danach war doch tatsächlich wieder Platz für ein paar Autos!

Beim Cradle Mountain angekommen, präsentierte sich davor der Cradle Lake, Wanderziel einer der schönsten Regionen Tasmaniens. Beim Anblick des Cradle Mountains ist zu sagen, dass seine Form tatsächlich an eine Babywiege erinnert. Was dem wohl markantesten Berg Tasmaniens den Namen Cradle Mountain (Wiegenberg) einbrachte. Natürlich spazierten auch wir dem See entlang und genossen auf einem grossen Felsvorsprung die traumhafte Aussicht. Etwas später begab ich mich noch alleine auf einen kleinen Spaziergang. Tasmanien strotzt nur so von Wanderwegen, ein Genuss für jeden Spazier-/Wanderliebhaber! Wer Stephan kennt, weiss ja wie gerne er spazieren/wandern geht! Auf dem Nachhauseweg unserer Cradle Country Touring Route machten wir noch einen kurzen Halt in Sheffield, wo ich mir einen Kaffee gönnte und wir dem „the World of Marbels“, zur grossen Freude von Valery, einen Besuch abstatteten.

Mittwoch, 16. Januar 2013

20130116 Somerset day trip Burnie

21,24 Kilometer - Leicht - von Raceman

Da Heute kein Ausflug auf dem Programm stand, begab ich mich auf eine Joggingstrecke. Danach nahmen wir es ziemlich gemütlich. Auf Stephans heutiger „to do List“ stand unter anderem der Austausch des Wasserschlauches (beim Trailer) sowie das Auto sowie den Trailer im Gumtree auszuschreiben. Dies nahm ihm einige Stunden in Kauf. Der Aufwand lohnte sich aber sehr, denn bereits eine halbe Stunde nach Veröffentlichung im Internet, meldete sich bereits der erste Interessent. Da dieser noch Fotos vom Motor wünschte, fuhren wir später noch rasch in die Stadt, wo Stephan den Motor reinigte und ich mit Valery noch einen kleinen Einkauf tätigte. Um 21:30 meldete sich eine weitere Interessentin (aus Tasmanien, z.Z. aber in Sydney), unglaublich wie das Inserat einschlug. Beide sind am Auto sowie Trailer sehr interessiert, was uns natürlich sehr freute. Aber so lange noch kein Geld überwiesen wurde, freuen wir uns lieber nicht zu früh. Stephan schickte beiden noch ein Mail mit weiteren Fotos sowie ausführlichen Angaben!

Donnerstag, 17. Januar 2013

20130117 Somerset - Hadspen

170,47 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute verabschiedeten wir uns von Somerset und fuhren weiter Richtung Launceston. In Latrobe machten wir einen kurzen Halt, da ich zusammen mit Valery das „Reliquaire“ bestaunen wollte. Ein Haus mit 20 Zimmer gefüllt mit Puppen, Handtaschen, Portmonees, Spielsachen, Bücher, Teddybären, Vintage-Sachen  und und und…..ein Traum aller Frauen und vor allem Kinder! Valery bestaunte eine Puppe nach der anderen, schob antike Kinderwagen umher, ihre Augen glänzten förmlich….verständlicherweise. Mir ging es ja nicht anders. Ich hätte einen Grossteil des Hauses leer kaufen können. Muss wohl mal wieder Euromillion spielen, hihi! Danach fuhren wir ein kleines Stück, um bei einer Picknickarea einen kleinen Lunch einzunehmen. Dann ging es direkt nach Hadspen (10min von Launceston entfernt) wo wir bei einem Caravanpark eincheckten. Ich war in den letzten 9 Monaten noch nie so begeistert von einem Caravanpark, wie von diesem. (Stephan: das sagt sie alle paar Wochen) Wir bezahlen zwar ein wenig mehr, aber er bietet dafür einiges: Spielplatz, Spielzimmer, div. BBQ Areas, Camp Kitchen sogar mit einem eigenen Kräutergarten, welcher benutzt werden darf u.v.m.

Stephan klärte zwischenzeitlich einiges betr. Verkauf Auto/Trailer ab. Momentan ist dies unser Kommunikationsthema Nummer 1! Denn wenn die Interessenten aus Tasmanien wirklich zusagen, sind wir uns am überlegen, ob wir alles hier lassen sollen und mit dem Flugzeug zurück nach Sydney fliegen. Was natürlich heisst: Kosten Flugzeug, Kosten Zug nach Shell Cove, Verlust Fähre, einiges an Gepäck! Daher sind wir noch nicht ganz sicher, wie wir es angehen wollen. Es wird sich bestimmt in den nächsten zwei Wochen herauskristallisieren. Ebenfalls hat Stephan noch mit der Versicherung telefoniert, da die Windschutzscheibe ja noch ausgetauscht werden muss. Diese können wir nun in Hobart ersetzen lassen.

Freitag, 18. Januar 2013

20130118 Hadspen day trip Launceston

64,49 Kilometer - Leicht - von Raceman

Bevor ich mich zum Joggen aufmachte, bezahlte ich noch für weitere zwei Nächte den Campingplatz. Das Geld ist es wert!

Kurz vor Mittag fuhren wir nach Launceston. Während sich Stephan im „National Automobile Musuem of Tasmania“ umschaute, spatzierten Valery und ich im gegenüberliegenden City Park. Dieser hatte einiges zu bieten. Unter anderem auch ein grosses Gehege mit „Japanese Macaque Monkeys“, welche für stundenlange Unterhaltung sorgen. Wir waren kaum mehr loszureissen, denn die drei Baby-Affen waren sooooo süüüüss. Nach ca. 1.5h kam Stephan mit glänzenden Augen aus dem Museum, welches ihn sehr begeisterte! Dieses hatte zwar nicht sehr viele Autos aber dafür sehr schöne und ausserordentlich seltene Modelle. Sogar ein F40 war zu bestaunen. Danach fuhren wir nach Grindelwald. Nein nein…..ich habe mich nicht verschrieben, Tasmanien verfügt über eine Ortschaft namens Grindelwald „the unique Swiss Village in the heart of the Tamar Valley“. 15 Minuten von der Stadt Launceston entfernt. Ich war sehr gespannt, wurde dann aber eher enttäuscht. Ein ganz kleiner Ortsteil wurde als „Swiss Shopping Village“ ausgegeben, zum Glück kostenlos! Innerhalb dieser Stadt war aber nichts typisch Schweizerisches und dies enttäuschte mich sehr. Valery verschlief den Rundgang, daher wartete Stephan im Auto und sagte mir, als ich gerade loslaufen wollte: ich solle doch feine Köstlichkeiten mitbringen. Nichts da! Die Village Bakery lud nicht gerade zum Einkaufen ein und eine Metzgerei mit Cervelat war gar nicht aufzufinden! Wir würden uns ja wirklich mit kleinen Sachen zufrieden geben, aber in Grindelwald fand man eigentlich nichts typisch Schweizerisches, ausser in den Souvenirgeschäften! Weder eine Schweizerflagge noch Jemand welcher schweizerdeutsch sprach war anzutreffen. So verliess ich die Village nach kurzer Zeit wieder und wir fuhren zurück nach Launceston. Wie es scheint hatte ein Reicher Tasmanier die Idee dieses Village aufzubauen und wie wir später noch erfahren, raten sie sogar im Visitor Center davon ab. Das soll ja was heissen.  Im Royal Park angekommen parkierten wir das Auto und erkundeten die Stadt zu Fuss! Gegen 19 Uhr trafen wir dann müde auf dem Campingplatz ein. Valery dachte aber noch lange nicht ans Schlafen!

Samstag, 19. Januar 2013

20130119 Hadspen day trip Launceston

26,18 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute machten wir einen Ausflug zur Cataract Gorge, wo der South Esk River im Laufe vieler Jahrhunderte eine wildromantische Schlucht (Cataract Gorge) in den Fels gegraben hat. Eine traumhafte Aussicht wenn man davor steht. Wir liessen es uns diesmal nicht entgehen und setzten uns alle in den Sessellift, welcher über den Fluss hinwegschwebt. Ein tolles Erlebnis für Valery. Auf der anderen Seite wurde natürlich zuerst ein kleiner Spielplatz beschlagnahmt. Sogar ein Pfau zeigte sich uns in voller Pracht.

Danach spazierten wir zurück, wo sich Valery im öffentlichen Pool, welcher kostenlos zur Verfügung stand, noch ein Bad gönnte. Für uns war das Wasser viel zu kalt und es herrschte zudem noch ein ekliger Wind. Etwas später begab ich mich noch auf einen Wanderweg, welcher es so richtig in sich hatte. Dafür zeigten sich mir wunderschöne Aussichten.

Sonntag, 20. Januar 2013

20130120 Hadspen - Rosebery

199,66 Kilometer - Leicht - von Raceman

Wir verabschiedeten uns von Hadspen und fuhren durch die schöne Berglandschaft Richtung Rosebery, wo wir uns im hiesigen Caravan Park eincheckten. Danach erkundeten Valery und ich noch ein wenig die Gegend.

Montag, 21. Januar 2013

20130121 Rosebery - Queenstown

116,13 Kilometer - Leicht - von Raceman

Kurz nach dem wir Rosebery verliessen, machten wir Halt in Zeehan. Das Städtchen wurde nach dem Schiff benannt, mit dem Abel Tasman 1642 die Insel umsegelte. Wieder stand Valery ein grosser Spielplatz zu Füssen. Wir waren erstaunt, dass in einer solch kleinen Ortschaft ein so grosser Spielplatz stand. Wir verbrachten die nächsten 2.5h in Zeehan, bevor wir nach Strahan fuhren. Eigentlich war geplant eine oder sogar zwei Nächte hier zu verbringen. Da aber kein Campingplatz mit Strom mehr zur Verfügung stand, machten wir uns auf den Weg zum nächsten Ort (Queenstown). Schade eigentlich, den Strahan wäre ein schöner Küstenort gewesen. In Queennstown angekommen, blieb uns nichts anders übrig als im einzigen Campingplatz der Stadt zu nächtigen, obwohl dieser überhaupt nicht zum Übernachten einlud! Wir haben uns nicht einmal getraut zu duschen. Nach so vielen Monaten auf Campingplätzen, muss dazu nicht mehr gesagt werden.

Dienstag, 22. Januar 2013

20130122 Queenstown - Hamilton

198,82 Kilometer - Leicht - von Raceman

Am Morgen besuchten wir zuerst noch den hiesigen „Bahnhof“, wo um 10 Uhr der bekannte Western Wilderness Steamtrain (zw. Queenstown und Strahan) das Dorf verliess. War natürlich mal wieder sehr eindrucksvoll. Danach führte uns unsere Reise durch den Franklin Gordon Wild Rivers National Park, wo Valery und ich uns auf zwei wunderschöne Walks begaben. Der eine führte uns durch den Regenwald zu einem kleinen Wasserfall und der andere entlang dem Fluss. Waren zwei traumhafte Spaziergänge, welche Valery ohne Probleme meisterte.

In Hamilton angekommen, fanden wir einen wunderschönen Free Spot, direkt neben einer 8-köpfigen Familie…woow….und sie waren nicht einmal komplett, wie wir später herausfanden! Wir hatten spannende Gespräche und der Abend verlief wie im Nu.

Mittwoch, 23. Januar 2013

20130123 Hamilton - New Norfolk

47,11 Kilometer - Leicht - von Raceman

Ufffff war das eine kalte Nacht. Wir froren uns mal wieder unser Hinterteil ab!! Die Morgensonne heizte uns aber bald wieder ein. Wir verbrachten den ganzen Morgen noch mit der Grossfamilie bevor wir nach New Norfolk fuhren, wo wir dann auf einem Campingplatz eine „Powered Site“ nahmen. Ich nahm sofort den Wäschesack zur Hand und eilte zur Waschmaschine, damit die Wäsche noch genügend Zeit hatte zum Trocknen. Etwas später gingen wir noch einkaufen. Am Abend begab ich mich dann noch zum Joggen. Auf Anhieb fand ich wieder eine super Strecke.

Donnerstag, 24. Januar 2013

20130124 New Norfolk - Hobart

86,31 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute trafen wir in der Hauptstadt von Tasmanien ein: HORBART. Die Grossfamilie gab uns einen guten Tipp für einen Campingplatz an der Seven Mile Beach, ca. 15min von der City entfernt. Bereits vor Mittag checkten wir ein. Mit dem Aufbau des Trailers warteten wir aber noch, da sich der Vater unserer Interessentin (Auto und Trailer), welche ja in Tasmanien wohnt, aber sich augenblicklich in NSW aufhält, das Ganze begutachtete. Kurz nach Mittag war es dann soweit. Er kam vorbei und schaute sich alles an und war sehr begeistert. Er verabschiedete sich und sagte, dass er seiner Tochter Bescheid geben wird und sie sich bestimmt bald meldet. Tja und eine Stunde später war es dann soweit: SIE SAGTE ZU, JUPIIIIIIIIEEEEEEEEEE! Stephan, sowie auch mir, fiel ein grosser und schwerer Stein vom Herzen, denn so schnell hätten wir jetzt mit dem Verkauf auch noch nicht gerechnet. Der Vater wird uns am Montag eine Anzahlung vorbeibringen sowie den unterschriebenen Vertrag, welcher Stephan ihm im Voraus mailte. Somit dürfen wir uns erst am Montag so richtig freuen.     

Freitag, 25. Januar 2013

GPS logger nicht in Betrieb

Unsere erste Nacht auf dem Campingplatz war der Horror. Nach dem wir nun bereits einige Vorfälle hatten mit Ameisen, Spinnen und dann war ja auch noch die Maus, plagte uns eine Mosy-Invasion. Ich wurde wach, da es mich an beiden Händen unglaublich biss! Also machte ich das Licht an und entdeckte zwei Mosys. Ok, was sind schon zwei Mosis, aber als ich mich im Trailer umschaute, waren da noch einige mehr. Ich hatte das Gefühl, jedesmal wenn ich eine „zur Strecke“ brachte, eine neue hervor kam. Ohne euch auf den Arm zu nehmen, es waren mindestens 15 Stechmücken!! Unglaublich. Nun war mir auch klar, warum Valery anfangs so unruhig schlief. Am nächsten Morgen war sie im Gesicht übersäht mit Stichen, ganze 9! Das arme Kind!

Ich war von 1 Uhr morgens bis ca. halb vier wach, auch Stephan und Valery wachte dann auch noch auf, als ich immer wieder eine Mosi zur Strecke brachte! Somit schliefen wir am nächsten Tage alle aus.

Während Stephan in die Stadt fuhr, da er einen Termin zur Auswechslung einer neuen Frontscheibe hatte, verbrachten Valery und ich den Tag auf dem Campingplatz. Es regnete ganze 3 – 4 Stunden. Zu Hause fällt das nicht so auf, aber wenn du auf einem Campingplatz bist, dann kann das schon mühsam werden. Zum Glück verfügen wir hier über eine super ausgestatte Campingküche, wo wir uns die meiste Zeit aufhielten. Als es dann mal aufhörte, huschten wir sofort unter die Dusche. Danach wieder zurück in die Küche, wo ich dann noch ein Apfelmus zubereitete.

Dazwischen war ich immer wieder damit beschäftigt, Valery’s Unterwäsche sowie Hosen auszuwaschen. Denn sie ist seit einigen Tagen Windelfrei (tagsüber). Die ersten Tage meisterte sie wirklich erstaunlich gut. Aber Heute ging wortwörtlich alles in die Hosen! Ich rannte immer wieder zwischen Trailer und WC hin und her! Auch am Abend, als Stephan noch auf einen Spaziergang mit Valery ging, reinigte ich danach ihre Kleider. Zur Abwechslung ging ich mal wieder auf einen Walk, dem Strand entlang. Hat richtig gut getan, nach einem Tag nur auf dem Campingplatz!

Samstag, 26. Januar 2013

20130126 Hobart round trip

48,8 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heute begaben wir uns auf Sightseeing. Wir fanden sogar einen Parkplatz, an dem samstags kostenlos parkiert werden kann, jupieeee! Als erstes besuchten wir den bekannten Salamanca Market, welcher uns sehr beeindruckte. Wie bei jedem Markt stillten wir natürlich auch hier unseren Appetit….oder Gelüste, hihi. Aber kein Markt wird jemals an diesen von Adelaide herankommen. Da träumen wir noch oft davon, hihi. Danach spazierten wir dem Harbour entlang und schlenderten danach noch ein wenig durch die Einkaufsstrassen. Es war ein toller, aber doch anstrengender Tag. Wir trafen erst gegen 19:30 wieder auf dem Campingplatz ein, wo wir uns dann noch mit einem Paar (sie aus Belgien, er aus Taiwan), welches wir vor zwei Tagen kennenlernten, noch unterhielten.

Valery lernte durch das Campingleben eine gewisse Offenheit gegenüber anderen Leuten. Sie fragt die Leute immer wieder nach ihren Namen, was sie gerade Essen oder machen….und das Ganze natürlich in Englisch! Immer wieder lustig mitanzusehen. Apropos Valery, heute verlief der Windelfreie tag genial. Sogar als kein Platz zum pinkeln zur Verfügung stand, konnte sie es noch etwas zurückhalten. Wir sind wirklich super stolz auf sie.

Sonntag, 27. Januar 2013

Es war ein regnerischer Morgen. Trotz Regenblachen auf dem Dach, fand das Wasser einen Weg in den Trailer, zum Glück nur wenig und auch nur auf dem Boden. Beim Frühstück trafen wir auf das Belgisch/Taiwan-Paar und quatschten ein wenig. Danach stand einiges auf dem Programm. Denn wir mussten Platz schaffen für eine weitere Mitreisende. Ja ihr habt richtig gelesen. Die nächsten paar Tage begleitet uns „Héloise“. Das ist die Französin, welche wir auf dem Weg nach Melbourne kennenlernten. Wir verbrachten eine tolle Zeit zusammen und sagten ihr, dass sie jederzeit willkommen ist, wenn sie Tasmanische Luft schnuppern möchte. Siehe da, Morgen geht ihr Flug von Adelaide nach Melbourne und von dort nach Hobart. Somit hatten wir im Auto einiges aufzuräumen, denn für eine weitere Person war da kein Platz. Valery verbrachte die Zeit mit „sändele“ auf dem Kiesboden in ihren Regenhosen. Es war lustig mitanzusehen, mit wie wenig sie sich zufrieden gibt! Als wir alles vorbereitet hatten und ready waren, um noch eine kleine Ausfahrt zu machen, meinte Valery, dass sie lieber hier bleiben und weiter spielen möchte. Ok, wir nahmen sie beim Wort. Etwas später begab ich mich noch auf eine Joggingtour, direkt am Sandstrand, war mal was anderes. Stephan spazierte währenddessen ein wenig auf dem Campingplatz mit Valery herum. Danach trafen wir uns mit dem Belgisch/Taiwan-Paar in der Küche. Wir kochten zusammen diverse Zutaten für Tortillas. Wir hatten einen tollen Abend.

Montag, 28. Januar 2013

20130128 Hobart day trip Port Arthur

188,97 Kilometer - Leicht - von Raceman

Um 10:30 begrüssten wir Héloise am Flughafen von Hobart, welcher keine 10 Minuten von unserem Campingplatz entfernt ist. Danach fuhren wir ins 1.5 Stunden entfernte Port Arthur. Auf der Fahrt dorthin zeigten sich uns traumhafte Landkulissen. Leider aber auch die verheerenden Ausmasse, welche die Buschfeuer in den vergangenen Tagen/Wochen anrichteten. Als wir den Ort, welchen es am meisten in Mitleidenschaft zog durchquerten, blieb uns zum Teil der Atem stehen. So ziemlich jedes zweite Haus war niedergebrannt. Zum Teil sah man noch die Kamine oder einfach irgendwelche Überreste herumstehen/liegen. Was mich erstaunte war, das ein danebenliegendes Haus kein Zeichen eines Brandes aufzeigte. Schon unglaublich was die Windrichtung bei einem Brand ausmacht.

Zwischendurch machten wir einen kurzen Halt, um einen kleinen Walk zu tätigen. In Port Arthur angekommen, stillten wir zuerst unseren Hunger, natürlich mit selbergemachten Sandwich!! Danach wollten wir uns eigentlich „Old Port Arthur“ ansehen. Aber wie es so ist an touristischen Orten: man stelle ein Information Center davor und verlange Geld für den Eintritt. Und dann erst nicht wenig. Wir boykottierten und verliessen sofort die Stadt und fuhren zurück. Zwischendurch tätigten wir noch einen kleinen Lebensmitteleinkauf. Schliesslich sind wir nun zu viert! Zurück auf dem Campingplatz begaben wir uns sofort in die Küche und bereiteten, zusammen mit dem Belgisch/Taiwan-Paar ein grosses Dinner zu. Es war richtig was los in der Küche! Aber der Abend war toll, wir hatten interessante Gespräche und lachten viel.

Und wohl das allerwichtigste vom heutigen Tag war: wir erhielten die Anzahlung für das Auto sowie den unterschriebenen Vertrag. Woow uns, natürlich allen voran Stephan, fiel ein grosser Stein vom Herzen. Denn somit können wir die restlichen Wochen geniessen und müssen uns keine Sorgen machen, ob wir alles noch rechtzeitigen verkaufen können. Die Käuferin wird nun das Auto sowie den Trailer am 23. Februar 2013 abholen und zwar bei John zu Hause. Wir können somit unseren Trip wie geplant fortsetzen und müssen in Shell Cove nur noch alles ausräumen und reinigen. Somit können wir dann die folgenden Wochen bei John und Marg auch noch richtig geniessen. Was will man mehr!?!?!?!?

Dienstag, 29. Januar 2013

20130129 Hobart round trip

44,21 Kilometer - Leicht - von Raceman

Am Morgen begab ich mich zuerst auf eine Joggingstrecke, wieder direkt am Strand. Zum Teil musste ich dem Meerwasser richtig ausweichen! Danach war gemütliches Frühstücken angesagt. Kurz vor Mittag fuhren wir dann in die Stadt. Héloise benötigte noch einen neuen Schlafsack sowie eine Matratze für ihr Zelt, da sie bald den Overland track mit einem Freund bezwingen will. Shopping und Sightseeing war angesagt. Wir verbrachten gemütliche Stunden zusammen. Am Abend kochten wir noch was Feines und hatten unsere Ruhe in der Küche. Denn heute befanden sich nicht wirklich viele auf dem Campingplatz und das Belgisch/Taiwan-Paar war auswärts eingeladen. Während Stephan Valery zu Bett brachte, plauderte ich mit Héloise über die vergangenen Monate. Wir hatten ein super Gespräch. Man stelle sich zwei Frauen vor, welche über kein wirklich sehr gutes Englisch verfügen. Aber wie es so ist unter Frauen, wir verstehen uns von selber, hihihi.

Mittwoch, 30. Januar 2013 (unser 3. Hochzeitstag)

20130130 Hobart day trip Mt. Field NP

182,87 Kilometer - Leicht - von Raceman

Wunderschönes Wetter begrüsste uns an unserem Hochzeitstag. Wir standen gemütlich auf und frühstückten in der Küche. Kurz vor Mittag fuhren wir dann los Richtung Mt. Field Nationalpark. Nach 1.5h Autofahrt trafen wir im Nationalpark ein. Drei Walks standen auf dem Programm. Da der erste einer der kürzesten war, beschloss auch Stephan sich uns anzuschliessen! Im Gepäck hatten wir gerade mal Wasser und unsere Kameras. Der Walk führte zu einem wunderschönen Wasserfall, welcher vom Regenwald umgeben war. Als ich die Abzweigung für den nächsten Walk sah, welcher eigentlich von einem anderen Startpunkt geplant war, dachten sich Héloise und ich: warum nicht von hier aus, ist ja nicht mehr weit!! Stephan verabschiedete sich und wollte eigentlich Valery mitnehmen. Sie hatte aber nicht vor mit Daddy auf die faule Haut zu liegen, hihihi! Sie spazierte lieber weiter mit uns. Zuerst ging es treppenmässig hinauf, danach spazierten wir durch ein traumhaftes Waldstuck. Héloise und ich plapperten so richtig drauf los, während klein Valery mal vor mal hinter uns spazierte und sichtlich Freude hatte. Zwischendurch schleppte sie kleine Äste mit und meinte, dass sie später noch ein Lagerfeuer damit machen werde. Wir drei Frauen hatten so richtig unseren Frieden und die Zeit verging wie im Nu. Wir staunten nicht schlecht, als wir bemerkten, dass unsere Wanderung über zwei Stunden dauerte. Und das erstaunlichste war: Valery lief bis auf die letzten 5 Minuten alles mit! Unsere Mägen knurrten danach aber kräftig und wurden, mit was auch sonst, Sandwiches gestillt! Leider war es dann zu spät, um noch einen weiteren Walk in Angriff zu nehmen, aber ehrlich gesagt, waren wir auch ziemlich müde. Valery fiel nach 5min Autofahrt in einen Tiefschlaf. Unterwegs kauften wir uns noch ein paar Köstlichkeiten ein, denn schliesslich freuten wir uns auf ein feines Nachtessen. Zurück auf dem Campingplatz hatte jeder so seine Aufgaben: Héloise ging unter die Dusche, auch Stephan und Valery gönnten sich eine Erfrischung. Ich hatte noch Wäsche zu erledigen. Als Héloise zurückkam drückte ich ihr alles, was sie zum Kochen benötigte, in die Hände. Zu Ehren unseres Hochzeitstages bekochte sie uns, mmmhhh. Stephan und ich befestigten zwischenzeitlich die Regenblache über dem Trailer, da für die Nacht sowie den kommenden Tag starke Regenschauer vorausgesagt wurden. Dann durfte auch ich endlich eine Dusche geniessen, um danach ein feines Nachtessen (Risotto mit Lachs und Fisch) zu geniessen. Zum Dessert gab es sogar noch einen Kuchen mit drei Kerzen, hihi! Es war ein wunderschöner Tag sowie ein gelungener Abend.

Donnerstag, 31. Januar 2013

20130131 Hobart - Dover

116,93 Kilometer - Leicht - von Raceman

Die Wettervorhersagen in Tasmanien haben es etwas in sich! Nachts hörte ich es kurz mal regnen, als ich erwachte begrüsste mich durch ein paar Wolken aber die Sonne. Somit beschlossen wir sofort aufzustehen und unsere Zelte aufzubrechen, um noch vor Wettereinbruch die Stadt zu verlassen. Da wir etwas spät dran waren, fragten wir die Manager des Campingplatzes, ob wir zwei Stunden später, also normal auschecken dürfen. Natürlich war dies kein Problem. Somit hatten wir auch keinen allzu grossen Stress. Pünktlich um 12 Uhr fuhren wir los. Bereits nach ein paar Metern parkten wir aber das Auto auf der Strassenseite und nahmen mal die Karte zu Hand. Denn eigentlich wussten wir gar noch nicht so recht, wo wir hinwollten!! Diverse Optionen wurden ausdiskutiert. Schlussendlich fiel die Wahl Richtung Süden. Denn dort gibt es einige schöne Wanderungen sowie einen Airwalk. Plötzlich aber schlug das Wetter um, und wir wurden von Regenschauern und kalten Temperaturen begleitet. Somit lag kein Walk mehr drin. Wir machten es uns auf einem Campingplatz gemütlich. Während Stephan mit Héloise den Trailer sowie ihr Zelt aufbaute, vergnügten sich Valery und ich auf einem Spielplatz! Später kochten wir uns dann noch Pasta. Die Nacht war kalt und Nass. Um unsere kleine Heizung waren wir wieder sehr dankbar.

Freitag, 01. Februar 2013

20130201 Dover - Swansea

221,57 Kilometer - Leicht - von Raceman

Zum Trocknen des Trailers musste heute mal wieder der Haartrockner dranglauben. Wir schafften es gerade noch, bevor es wie aus Kesseln begann zu regnen. Leider lud auch der heutige Tag nicht zum Spazieren ein. So wurde unsere ganze Planung umgekrempelt. Wir fuhren zurück nach Hobart, wo wir Héloise, einen Tag früher als geplant, bei einem Backpacker abluden. Denn am Wochenende traf sie sich mit einem Landesgenossen, um eine mehrtägige Innlandwanderung in Angriff zu nehmen.

Unsere Reise führte weiter nach Swansea. Immer wieder fragte Valery nach Héloise und konnte es nicht glauben, dass wir sie jetzt nicht mehr sehen. In Swansea angekommen, froren wir uns unsere Hinterteile ab. Wir wussten wirklich nicht, wann uns das letzte Mal so kalt war. Der Wind machte das Ganze natürlich noch unangenehmer. Etwas später begaben sich Valery und ich noch auf einen ausgiebigen Spaziergang. Bis auf ein paar wenige Meter sass Valery aber in ihrem Kinderwagen.

Es erwarteten uns ca. 4° diese Nacht. Die Heizung war natürlich schnell in Betrieb und hielt uns die ganze Nacht warm.

Samstag, 02. Februar 2013

20130202 Swansea - St Helens

143 Kilometer - Leicht - von Raceman

Heizung sei Dank! Der Morgen danach sah einiges besser aus, als der Tag zuvor endete! Die Sonne lachte uns an und somit waren auch unsere Gemüter wieder etwas angenehmer. Pünktlich um 10 Uhr verliessen wir den Campingplatz und begaben uns in Dorf, wo ein grosser Spielplatz auf Valery wartete.

Unsere Tagesreise führte uns nach St Helens, welche wir mit einer schönen Küstenfahrt gegen 15:00 Uhr erreichten. Es standen uns zwei Campingplätze zur Verfügung. Der eine war ein Big4 (speziell für Familien), welcher einen horrenden Preis heuerte, sogar noch 8 Dollar für Valery verlangte. Wir hätten ganze 46 Dollar bezahlen müssen, um eine Nacht dort zu verbringen. Das war uns natürlich zu blöde, also steuerten wir den anderen an. Dieser war preislich zwar einladender, dafür überzeugte er aber mit allem drum herum nicht. Wie es so ist, man kann nicht immer alles haben.

Nach einer ausgiebigen Dusche entschieden wir, uns in St Helens zu verköstigen lassen. Eigentlich stand nur ein Take Away Essen auf dem Plan, als wir aber den hiesigen RSL Club erblickten, wo auch alle anderen „Einwohner“ dinierten, gönnten wir uns seit langem mal wieder diesen Luxus! Ich verspeiste einen unglaublich guten Chicken Cesar Salad, wooooow der war dann super. Vielleicht sind wir uns aber auch einfach das Restaurant Essen nicht mehr gewohnt und sind mit wenigen Köstlichkeiten zu begeistern, hihihi! Auf jeden Fall waren wir alle happy und das ist die Hauptsache.

Sonntag, 03. Februar 2013

20130203 St Helens - Scottsdale

128,12 Kilometer - Leicht - von Raceman

Bevor wir den Campingplatz verliessen, zog ich mir bereits meine Joggingschuhe an. Denn ich hatte nicht vor den ganzen Weg in das Dorf (St Helens) mitzufahren. Bereits am Vorabend sah ich einen wunderschönen Spazierweg. Also lud mich Stephan zu Beginn des Spazierweges ab und ich konnte einen wunderschönen Morgenwalk geniessen! Unterdessen vergnügten sich die zwei anderen auf einem grossen Spielplatz. Wir verweilten noch eine Weile dort bevor wir dann weiter ins Landes Innere fuhren. Dort stand bereits ein weiterer Spaziergang auf dem Programm. Ich hatte mir ja zu Beginn in einem Information Center eine Broschüre „60 Great Short Walks Tasmania“ geben lassen. Somit konnte ich im Verlaufe unserer Reise durch Tasmanien immer einen Spaziergang miteinplanen! Heute stand der St Columba Falls Walk auf dem Programm. Es war nur ein kurzer Spaziergang, welcher uns aber wieder durch wunderschönen Regenwald führte. Es bot sich uns eine herrliche Aussicht zu einem der grössten Wasserfälle Tasmaniens. Gegen 15 Uhr trafen wir in Scottsdale ein, wo wir auf dem hiesigen Free Camp Spot unser Nachtlager aufschlugen. Wir sahen die vergangenen Monate viele schöne Free Camp Spots, aber dieser gehört zu einem der schönsten. Obwohl er direkt an der Strasse ist, bietet er weithin mehr als nur einen Platz zum Übernachten. Ein kleiner Spielplatz, ein paar Teiche mit Enten, ein Spazierweg durch ein kleines Stück Regenwald, div. Tierarten wie Wallabys, Platypus, Enten, Crayfish usw.

Wir kamen schnell mit anderen „Nachbarn“ ins Gespräch welche, wie konnte es auch anders sein, Franzosen waren. Zurzeit wimmelt es nur so von Franzosen in Australien/Tasmanien. Der Nachmittag/Abend verging wie im Nu.

Montag, 04. Februar 2013

20130204 Scottsdale day trip Birdport

55,68 Kilometer - Leicht - von Raceman

Das Schöne an einem Free Camp Spot ist, man muss diesen nicht um 10 Uhr verlassen. So schliefen wir alle schön aus und frühstückten sehr gemütlich. Dabei entschieden wir, noch eine weitere Nacht hier zu bleiben. Die letzte Nacht war zwar frisch, aber immerhin ohne Heizung auszustehen.

Ich erkundete mit Valery am späteren Morgen noch den Park und wir sahen doch tatsächlich zwei Wallabys. Der Park ist wie ein grosser Spielplatz für ein Kleinkind. Stephan hatte währenddessen mal wieder die Zentralverriegelung an einer Türe zu reparieren, was er bereits mit links macht da diese ja am Anfang nicht so funktionierten wie gewünscht, hihi! Am Nachmittag kauften wir noch einige Lebensmittel ein und kauften das Brot in einer „Award Winning Bakery“ ein. Wir sind uns bereits einiges an Toastbrot sowie Semmeln usw. gewohnt, aber dieses Toastbrot……yummy! Trotzdem ist unsere Vorfreude auf ein schweizerisches „Hexentannenbrot“ aus der Beckerei in Mägenwil riiiiiiiesig. Denn mit dem Brot haben sie hier nicht viel am Hut! Danach fuhren wir noch ins 20km entfernte Bridport, wo Valery im Meer noch ein Bad geniessen konnte…..„füdliblut“. Sie hatte ihren Spass.

Auf dem Nachhauseweg passierte es dann, es war das erste Mal für Stephan!! Der Motor ging aus! Kein Diesel mehr ??? Es ist aber nicht so, dass Stephan dies nicht bemerkte. Denn der Toyota verfügt ja über zwei Tanks und der Haupttank verfügte mindestens noch über 15L. Stephan war aber der Annahme, dass wenn der Zusatztank leer ist, dieser automatisch vom Haupttank trinkt. Dem ist aber nicht so wie sich herausstellte! Tja so blieb ihm nichts anderes übrig, als den Daumen auszustrecken, um eine Fahrtgelegenheit zurück ins Dorf zu finden, denn im Trubel meinte Stephan, dass gar kein Diesel mehr vorhanden ist. Dies ging schneller als gedacht, denn bereits das erste Auto hielt an und nahm ihn mit. Keine 15 bis 20 Minuten später stand er mit einem Reservekanister wieder da. Der nette Herr, welchen Stephan mitgenommen hatte, half ihm noch beim einfüllen. Ein paarmal pumpen an der Dieselpumpe und nach zweimal Anlassern läuft unser Toyota wieder. Danach fuhren wir ins Dorf zurück, um den Reservekanister zurück zu geben und etwas Diesel aufzufüllen! Tja das war ein spezielles Adventure für Stephan, natürlich auch für mich!

Dienstag, 05. Februar 2013

20130205 Scottdale - Beauty Point

92,35 Kilometer - Leicht - von Raceman

Die Nacht war schrecklich, nicht kalt sondern laut! Wie bereits erwähnt, befand sich der Park direkt an einer Hauptstrasse (welches der einzige grosse Nachteil an diesem Free Camp Spot war), welche unter der Woche demnach auch nachts gut befahren war! Also entschieden wir keine weitere Nacht hier zu bleiben.

Zuerst mussten wir aber in der Stadt noch den Mietvertrag, unserer neuen Wohnung in der Schweiz, beim Visitor Center ausdrucken lassen, um diesen dann beim Postamt abzuliefern. Gesagt getan, somit haben wir eine Last weniger, wenn wir wieder zu Hause sind.

Danach fuhren wir nach Beauty Point, wo wir auf einem Caravan Park eincheckten. Wir nahmen den Rest des Tages sehr gemütlich. Stephan zeichnet soeben unsere neue Möblierung auf dem Grundriss, Valery spielt mit ihren Spielsachen und ich muss mich beschäftigen, damit ich vor Müdigkeit nicht einschlafe!

Mittwoch, 06. Februar 2013

20130206 Beauty Point round trip

18,38 Kilometer - Leicht - von Raceman

Wir haben alle super gut geschlafen und nahmen uns den ganzen Tag viel Zeit fürs NICHTS TUN! Wir verbrachten so zu sagen den ganzen Tag auf dem Campingplatz, machten am späteren Nachmittag mal eine kleine Ausfahrt nach Beaconsfield, das war es dann aber auch schon.

Donnerstag, 07. Februar 2013

20130207 Beauty Point day trip Beaconsfield and Greens Beach

54,5 Kilometer - Leicht - von Raceman

Gestern war ein fauler Tag, also musste heute wieder ein Ausgleich ran! Während Stephan mit Valery nach Beaconsfield fuhr, um das Museum zu besuchen, lief ich von Beauty Point nach Beaconsfield. Der Fussgängerweg wurde ca. vor 2 Jahren erstellt. Im schnellen Laufschritt und 50 Minuten später, traf auch ich in Beaconsfield ein. Dort hatte ich eine weitere Stunde für mich, da meine zwei Liebsten immer noch im Museum verweilten. Vor 7 Jahren fand dort das Minenunglück  statt, wo es mehr als zwei Wochen dauerte, bis alle Minenarbeiter aus der Tiefe befreit werden konnten. Natürlich befindet sich das Museum schon länger dort, aber hat verständlicherweise seit diesem Vorfall einiges an Bekanntheit gewonnen.

Etwas später machten wir noch eine kleine Ausfahrt nach Greens Beach, bevor es dann wieder zurück auf den Campingplatz ging. Dort erwartete mich und Valery eine Dusche, während Stephan am Computer im Zeichnungsprogramm fleissig an unserem Grundriss arbeitete. Da wieder einmal ein heftiger Wind wehte, beschlossen wir das Nachtessen bei einem Fish&Chips Restaurant einzunehmen. Mit unserer „Trailerküche“ macht es nicht gerade grossen Spass zu kochen, wenn einem der Wind um die Ohren bläst und auch weil es dann 10x länger dauert!

Valery und ich spazierten vom Restaurant zurück zum Campingplatz, um das Essen so richtig zu verdauen lassen.

Freitag, 08. Februar 2013

Es war eine stürmische Nacht.

Auch heute stand nicht viel auf unserem Programm. Da wir, oder sagen wir mal vor allem Stephan, fleissig an der Möblierung unserer neuen Wohnung arbeiten, haben wir kurzerhand die Nachbars-Campsite zu unserem Wohnzimmer abgemessen, eins zu eins versteht sich! Damit wir, in diesem Fall vor allem ich, uns ein gutes Bild machen konnten. Am Nachmittag ging ich mit Valery zum Strand, welcher sich direkt neben unserem Campingplatz befindet. Ich legte das Badetuch hin, setzte mich drauf und las in meinem Buch. Unterdessen verweilte sich Valery mit ihren „Sändelisachen“. Nachdem ich die zwei letzten Kapitel des Buches fertig hatte, spazierte ich mit Valery ein wenig den Sandstrand entlang. Eigentlich war es nicht wirklich Sand, eher Lehm, denn es herrschte gerade Ebbe. Zwischendurch waren unsere Füsse im Schlamm und Valery fand es richtig toll auch mit ihren Händen den Schlamm so richtig zu kneten. Ich liess sie so richtig spielen und „dräckle“. Ich denke, sie wunderte sich sehr, als sie mich fragte, ob es ok sei, wenn sie ihre dreckigen Hände an ihrem T-Shirt abputzen darf, und ich nicht nein sagte. Ich liess sie so richtig spielen und „dräckle“. Zwischendurch warf sie den Schlamm so richtig umher und meinte immer wieder: „das isch funny, Mami! Wieder zurück auf dem Campingplatz mussten unsere Füsse (Valery im Allgemeinen) zuerst entschlammt werden. Danach durfte sich Valery mit Stephan noch einen DVD anschauen, während ich bereits alles vorbereitete, damit wir Morgenfrüh den Campingplatz verlassen konnten. Auch Heute wehte wieder ein ekliger Wind. Dieser hielt mich aber nicht davon ab, uns etwas zu kochen. Ich nahm unsere kleine Gaskochplatte und stellte sie im Kofferraum auf, dann kochte ich Wasser, damit ich etwas Reis zubereiten konnte. Fleisch gab es vom BBQ, welcher sich an einem „windschutzsicheren“ Ort befand! Nach dem Essen gönnten wir uns alle noch eine warme Dusche.

Samstag, 09. Februar 2013 (letzter Tag in Tasmanien)

20130209 Beauty Point - Devenport Ferry

116,33 Kilometer - Leicht - von Raceman

Tja, nun brach er auf, der letzte Tag in Tasmanien. Irgendwie fällt es mir nicht gerade einfach, Abschied von einem so wunderschönen Land zu nehmen. Eigentlich schade, dass wir erst zum Schluss und „nur“ 4 Wochen Zeit hatten, dieses zu erkunden. Auch schauten wir uns in den letzten Tagen nicht mehr gerade viel an, da wir nun doch ziemlich Reisemüde sind.

Während Stephan und Valery die Strecke vom Campingplatz nach Beaconsfield mit dem Auto zurücklegten, machte ich mich zu Fuss auf. Diese Strecke war um einiges länger, als ich das Letzte Mal in Angriff nahm. Nach 1 ¼ Stunden traf ich dann auf dem vereinbarten Parkplatz ein. Danach fuhren wir noch zur Batmans Bridge……… Nach diesem kurzen Abstecher fuhren wir dann nach Devenport, wo wir zuerst shoppen gingen. Valery erhielt ein paar warme (CH-tauglich) Klamotten, dann war noch ein kleiner Lebensmitteleinkauf fällig und zum Nachtessen gab es dann noch Fastfood vom MC!! Gegen 18:50 und 2‘863km in Tasmanien, parkierten wir dann das Auto sowie den Trailer im Innern der „Spirit of Tasmania II“. Kurze Zeit danach befanden wir uns dann bereits auf der Fahrt Richtung Melbourne. Valery fand es wiederum lustiger sich in der Kabine aufzuhalten, welche wieder über den gleichen „Luxus“ verfügte wie das letzte Mal.

Vor ca. 5 Minuten erreichten wir das offene Meer, sprich der Wellengang hat zugelegt und mein Magen dreht sich bereits. Ich bin froh, dass ich das Tagebuch bis zum Ende des Tages noch schreiben konnte…Stephan verabschiedete sich vor ca. einer Viertelstunde ins „Fähre eigene Kino“. Schiff Ahoi.

Sonntag, 10. Februar 2013

20130210 Ferry Terminal Melbourne - Melbourne round trip

91,23 Kilometer - Leicht - von Raceman

Der Wecker klingelte uns mal wieder viel zu früh aus unseren Träumen! Um 6 Uhr verliessen wir bereits die Fähre und begrüssten das noch schlafende Melbourne.

Gegen 9 Uhr befanden wir uns bereits auf einem Campingplatz und als wir den Trailer platzierten, staunten wir nicht schlecht: wir erhielten einen Ensuite Site d.h. einen Platz mit einer kleinen Kabine, welche mit einer Dusche sowie einer Toilette ausgestattet ist, für den Preis einer Powerd Site……like Christmas!! Als wir alles aufgestellt hatten, war es gerade mal 10 Uhr! Uns stand noch der ganze Tag bevor und wir waren schon so müde, als wäre es Abend! Ausser Valery, sie hatte noch genügend Energie und genoss zwischendurch natürlich auch einen Powernap! Kurz nach Mittag fuhren wir dann in einen Vorort von Melbourne. Dort wollte sich Stephan in einem Camping/Outdoorladen umsehen und ich in einem Bastelladen, welchen ich hier in Australien so richtig lieb gewonnen hatte! Valery begleitete mich und somit wurde das Einkaufen für mich eher ein wenig erschwert, denn alle paar Sekunden hiess es: „das muess ich na ha und das müemer au chaufe und und und“. An der Kasse musste ich ganz genau in meinem Einkaufskorb schauen, ob nicht noch irgendwelche Sachen von Valery herumlagen!

Wieder auf dem Campingplatz vergnügte sich Valery auf dem Spielplatz inkl. Jumping Pillow! Nach dem Essen genossen wir dann alle noch eine Dusche. Es fühlt sich fast schon wie zu Hause an, wenn uns eine eigene Dusche sowie Toilette zur Verfügung steht!

Montag, 11. Februar 2013

20130211 Melbourne round trip

5,31 Kilometer - Leicht - von Raceman

Vieles stand heute nicht auf dem Programm. Da sich viele junge Deutsche auf dem Campingplatz befinden, hatten wir reichlich Diskussionsstoff und die Zeit verging wie im Nu. Zwischendurch begab ich mich noch auf eine Joggingstrecke, denn der Park ist umgeben von tollen Tracks! Valery vergnügte sich immer wieder auf dem Jumping Pillow oder schaute den anderen beim Ping Pong spielen im Games Room zu.

Dienstag, 12. Februar 2013

20130212 Melbourne round trip

5,2 Kilometer - Leicht - von Raceman

Auch heute verlief der Tag wieder gleich ab, wie der gestrige. Am Nachmittag verabschiedeten sich meine zwei Liebsten mal kurz für einen Schuheinkauf für Valery. Somit blieb mir ein wenig Zeit für mich. Danach vergnügten sich Valery und ich noch im Pool, denn die Temperaturen steigen langsam wieder ins unerträgliche!

Mittwoch, 13. Februar 2013

20130213 Melbourne round trip

5,2 Kilometer - Leicht - von Raceman

Trotz warmen Temperaturen begab ich mich mit Valery auf einen Spaziergang. Dieser artete dann aber zu einer Walkingstrecke aus. Da Valery keinen Fuss aus ihrem Kinderwagen machen wollte, erhöhte ich meinen Laufschritt und kam dabei so richtig ins Schwitzen! Nach 50 Minuten Dauerlauf kamen wir, zumindest ich, total verschwitzt zurück. Zuerst hüpfte ich also unter die Dusche. An dieser Stelle sollte ich noch erwähnen, dass ich unsere eigene Dusche in den vergangenen drei Tagen also erst einmal benutze, ich zog die „öffentlichen“ vor, denn diese boten um einiges mehr Platz. Wäsche waschen war auch mal wieder angesagt. Als ich dann in der brütenden Sonne die Wäsche an der Wäscheleine aufhängte, war ich bereits wieder klatschnass! Am späteren Nachmittag begaben wir uns noch kurz in Shoppingcenter.

Donnerstag, 14. Februar 2013

20130214 Melbourne round trip

22,33 Kilometer - Leicht - von Raceman

Die Nacht war ziemlich durchzogen. Bereits in der frühen Nacht erwachte Valery weinend und konnte sich kaum beruhigen lassen. So nahm Stephan sie auf den Arm und spazierte ein wenig durch den Campingpark. Mein Mutterinstinkt sagte mir sofort: eine Erkältung ist im Anmarsch. Dies wurde mir dann auch durch die Nacht hindurch bestätigt. Immer wieder hörte ich sie schwer Schlucken und Schnaufen. Ich musste auch immer wieder aufstehen, um sie etwas zu beruhigen. Am Morgen zeigten sich dann auch die ersten Anzeichen einer Erkältung: eine laufende Nase! Wenigstens konnten wir alle bis ca. 9 Uhr schlafen.

Der heutige Tag versprach noch höhere Temperaturen, was uns dazu bewog, nichts zu unternehmen, was mit körperlicher Anstrengung zu tun hatte. So verweilten wir den ganzen Tag auf dem Campingplatz, unterhielten uns mit den Deutschen, schauten Valery auf dem Jumping Pilow zu und etwas später begaben wir uns wieder ins klimatisierte Einkaufszentrum. Am späteren Nachmittag begannen wir mit Aufräumarbeiten, denn Morgen geht es weiter!

Freitag, 15. Februar 2013

20130215 Melbourne - Gunning

636,13 Kilometer - Leicht - von Raceman

Der heutige Tag versprach nichts Aussergewöhnliches, denn wir verbrachten ihn grösstenteils im Auto! Eine Mittagspause legten wir im MC ein und fuhren dann sofort wieder weiter. Gegen Abend erreichten wir Gunning, wo wir uns auf dem Free Camp Spot noch den letzten Platz ergatterten. Wir kannten diesen ja bereits von unserer Reise als wir unterwegs nach Melbourne waren. Ich bereitete uns noch Sandwiches zu und dann war der Tag auch so ziemlich gelaufen. Während den vergangenen Monaten gab es keinen einzigen Reisetag, wo wir so viele Kilometer wie Heute fuhren. Dies wussten wir aber bereits am Morgen und daher war der Tag gar nicht so schlimm, wie ich annahm.

Die letzte Nacht im Trailer…..mich stimmte es schon ein wenig traurig!

Samstag, 16. Februar 2013

20130216 Gunning - Shell Cove

184,34 Kilometer - Leicht - von Raceman

Der Wecker läutete uns früh aus den Federn, denn das Wetter versprach nichts Gutes für Heute. Da wir den Trailer noch etwas reinigen wollten und alles ausräumen mussten, machten wir uns früh an die Arbeit. Der Himmel wurde immer dunkler, trotzdem schafften wir es rechtzeitig alles zusammen zu räumen und abzufahren, ohne dabei nass zu werden. Schon ein komisches Gefühl zu wissen, dass wir nie wieder im Trailer nächtigen werden……. Aber da gibt es natürlich auch verschiedene Meinungen, denn Stephan ist überaus glücklich den Trailer endlich los zu sein. Nicht wegen dem Schlafen sondern wegen des ewigen Auf und Abbauens.

Nach unglaublichen 33‘277km trafen wir gegen 14 Uhr wieder bei John und Marg ein und uns wurde so richtig bewusst, dass unsere Reise nun zu Ende war!!

In der darauffolgenden Woche räumten und säuberten wir das Auto sowie den Trailer. Am Samstag, 23. Februar 2013 war es dann soweit. Die neuen Inhaber holten alles ab und kurz nach 16 Uhr schauten wir doch etwas traurig unserem „zu Hause“ hinterher, bis wir es aus unseren Augen verloren. Stephan trauerte besonders seinem Landcruiser nach, denn wie er sagt, war das wahrscheinlich sein allerbestes Auto. …… wie wir ja wissen, hatte er schon einige.

Nun geniessen wir noch etwas die Zeit bei John und Marg, freuen uns aber auch bald wieder nach Hause zu kommen.

Wir haben uns entschieden den GPS Logger in den kommenden Wochen nicht mehr in Betrieb zu setzen. Ebenfalls werden wir keine weiteren Trip Log Einträge schreiben, denn wir haben schon sooooo viel geschrieben.

Vielen Dank an ALLE, welche unsere Reise so fleissig verfolgt haben…..wir freuen uns, euch bald wieder zu sehen.

Und tschüüüüüüsssssssssssssssssssssssssssssssssss