Trip Log 4 NZ Reisebericht 2006/07 New Zealand

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Category: New Zealand 2006/2007
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Written by Raceman
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Trip Log 4 NZ Reisebericht 2006/07 New Zealand !

 

 

8. Okt. Unanderra - Christchurch New Zealand

 

Heute heisst es früh aufstehen, denn es heisst ab zum Flughafen. Um 04:30 fahren wir ab. Ich finde natürlich, dass das viel zu früh ist. John möchte aber pünktlich in Sydney sein, damit wir auch wirklich genug Zeit haben. Am Flughafen angekommen gibt es dann nur noch eine kurze Verabschiedung und wir winken John hinterher. So und jetzt beginnt die STORY !!!!!!!!!!!!!!! JOHN !!!!!!!!!!!!!!! THANK YOU VERY MUCH THAT WE ARRIVED AT THE AIRPORT SOOOOOOOOOO EARLY !!!!!!!!! WE WERE VERY LUCKY ! Ja ja…… kommen wir doch zum Check In und möchten unser Gepäck aufgeben. Da sagt doch den nette Mann am Schalter, dass wir mit unseren Daten und Visa's nicht nach New Zealand reisen können. Ich kriege fasst einen Anfall ! Stephan lautlos und geschockt. Er erklärt uns, dass wir an unserem Rückflug Tag im Januar einen direkten Weiterflug ausserhalb Australien haben müssen, da wir nicht mehr im Besitz eines Australischen Visa's sind. Ohne direkten Weiterflug/Rückflug von New Zealand via Sydney und ohne gültiges Australien Visa's, würden sie uns in New Zealand nicht reinlassen und wir würden direkt nach Hause geschickt !!! Das ist doch der Hammmmmmmer !!! Mein Rückflug in die Schweiz stimmt nicht mit dem Rückflug von New Zealand zusammen und Màire hat noch gar kein Flugticket. Er meint, wir müssten das Ticket jetzt und hier Umbuchen / Buchen, um nach New Zealand zu fliegen. Ok, ich überlege und denke, dass das ja wohl kein Sinn macht, da hier und jetzt die Flüge im Januar etwa 2500.- für einen Weg kosten. Ich frage dann den netten Mister Quantas nach seiner Meinung und ob es denn vielleicht noch einen anderen Weg gäbe. Nach langem überlegen sagt er, dass es noch eine Möglichkeit gäbe. Wir könnten hier und jetzt einen Flug von New Zealand nach Fitji oder Singapore buchen und diesen später stornieren. Ok, dass heisst wir müssten je 50.- Stornierungsgebühr zahlen. Für mich ist klar, dass ist die Lösung und wir buchen einen Quantasflug von Auckland nach Singapore (Fitji ist nicht möglich). Das Flugticket kostet 2600.- !!! und es handelt sich nicht um einen Rückflug ! Tja, Màire's komische Kreditkarte möchte diesen Betrag nicht akzeptieren und so zahle ich auch ihren Flug mit meiner supermegatollen Kreditkarte ! So eine Kreditkarte ist ja schon was gutes !!! Stephan richtig Stolz !!! Gerade noch rechtzeitig checken wir dann für unseren Flug nach Christchurch ein.

Soooooo, in Christchurch angekommen habe ich dann so richtig Hunger. Auf dem Jetstar Flug muss man nämlich um etwas zum Essen zu kriegen in den Geldbeutel greifen. Aber was, wenn da nichts drin ist ? Nachdem wir frisch gestärkt sind, entschliesse ich mich, mir die Mietautopreise einmal genauer zu betrachten. Die meisten sind so um die 50.- pro Tag. Als ich dann einen für 28 finde, beschliessen wir für 3 Tage ein Mietauto zu mieten. So kommen wir am schnellsten in die Stadt und sind zudem flexibel um auf Autosuche zu gehen. Da ich noch eine Zusatzversicherung möchte, kommt uns der Wagen für 3 Tage auf 120.-. In Christchurch kurven wir dann etwas herum und landen beim Dorset House Backpacker, einem alten hübschen Häuschen in City Nähe. Anschliessend möchte ich schon auf Auto suche gehen und  wir finden im Internet Café ein paar Aushänge. Dann heisst es Telefonkarte kaufen und es kann losgehen. Ich verabrede mich am selben Abend noch mit 3 Van Verkäufern. Der erste ist in einem Himmeltraurigen Zustand mit Automatikgetriebe, was für mich sowieso nicht in Frage kommt. Ok, er möchte auch nur 1200.- oder so. Er kann es nicht begreifen, dass ich nicht mit dem Wagen eine Probefahrt machen möchte. Als ich ihn dann endlich loswerde, kommt auch schon der 2te angefahren. Ein Ford Spectron 4WD Van. Ich schaue mir das Ding an. Neuer Motor, Batterie und Kühler, alte Bremsen und Reifen. Er will noch 3700.-. Ich verbleibe mit ihm, dass ich mich melden werde. Dann fahren wir zum 3ten Verkäufer, ein Toyota Town Ace mit Matratze und Camping Equipment. Der Van ist im Allgemeinen in einem Mittelguten Zustand. Die Lenkradschaltung passt mir aber nicht so richtig und der Motor ist voller Oil. Preis: 2600.- Müde von diesem anstrengenden Tag gehen wir ins Bett !

 

9. Okt. Christchurch

 

Nachdem wir ausgeschlafen haben geht es zum Backpacker Car Market. Hier ist aber nichts Spezielles vorhanden. Ein weiterer Van mit Automatikgetriebe und einer mit Manuellem Getriebe, der sich aber nach genauerem Betrachten als Ruine herausstellt. Im Hinterhof entdecke ich einen Kombi für 2000.- der meiner Ansicht nach in einem recht guten Zustand ist. Da der Verkäufer nicht hier ist, frage ich beim Backpacker Market Typen nach. Er sagt mir, dass der Wagen eine neue Kupplung hat und das sie die Batterie neu laden mussten weil er schon länger steht. Mmmh, ok, ich bekomme den Schlüssel und starte den Wagen. Da leuchtet doch die Batterie Checklampe immer noch auf. Ich denke so für mich da ist doch sicher der Alternator am Arsch und frage ob sie den diesen geprüft haben. Er meint nur, dass er an den Autos nichts prüfe und das sei Sache des Eigentümers, auch hat er kein Voltmeter da. Ich sage ihm, dass ich morgen mit meinem Voltmeter nochmals vorbei komme. Als wir dann gehen wollen sehen wir beim gegenüberliegenden Supermarkt einen hellgrünen Van mit einem A4 Blatt an der Scheibe. Wir gehen zu ihnen und fragen ob er zu verkaufen sei. Ja ja, meinen sie und wir betrachten den Van. Es handelt sich um einen Toyota Lite Ace Turbo Diesel. Der Wagen ist neu gespritzt und im hinteren Teil befindet sich eine Matratze. 2700.- soll das Ding kosten. Übrigens sagen uns alle, dass die Preise zwischen Dezember und März um die 1000.- mehr sein sollen und das wir Glück haben wenn wir dann den Wagen verkaufen wollen. Ich schaue mir den Wagen genauer an und fahre natürlich eine Runde damit. Der Turbo scheint in Ordnung zu sein. Oilstand OK, wurde kürzlich gewechselt. Die hinteren Reifen sind am Arsch und von der linken vorderen Aufhängung ist ein Quiiiiiitschen zu hören. Scheint aber nichts schlimmeres zu sein. Ich notiere mir die Nummer und dann geht es auch schon wieder weiter zur Auto Auktion. Dort werden nämlich morgen billige Autos versteigert und ich möchte mir die Autos mal ansehen. Hier ist weder ein Van, und auch kein guter Kombi zu finden. Ich rufe noch diverse Verkäufer an und schaue mir noch einen anderen Van mit Automatikgetriebe an. Ach ja..... zwischendurch gibt es natürlich auch mal was zu Essen und ich kaufe mir neue Sandalen.

 

10. Okt. Christchurch

 

Am Morgen heisst es Internet Checken und zur Bank. Dann geht es wiederum zum Backpacker Car Market, wo ich mit meinem Voltmeter den Kombi austesten möchte. Wie ich mir gedacht habe, lädt der Alternator nicht mehr und der Car Maket Typ bedankt sich bei mir und möchte diese Nachricht dem Besitzer mitteilen. Als ich dann am Backpacker Cheap Car's vorbei fahre, halte ich an, um mir die Autos hier genauer unter die Lupe zu nehmen. Da steht ein 4WD Geländewagen, Isuzu mit Recaro Sitzen und viel Zubehör. Sieht wirklich toll aus und macht einen guten Eindruck. Aktion 3900.- statt 4900.-. Da kommt auch schon der Autohändler und wir kommen ins Gespräch. Ich sage ihm, dass ich nicht mehr wie 3000.- zahlen würde, er lacht und sagt, ich könnte ihn für 3500.- haben. Mmmh, sorry, wie wärs mit 3200.- ? Er lacht und sagt, dass er nicht tiefer gehen könne. Das kann es doch nicht gewesen sein ? Hey, 3200 ? Er meint ich solle warten er würde seinen Computer fragen. Der Computer spuckt ihm dann aus, dass das mindeste für diesen Wagen 3315.75 sei. Witzig..... wie kommt er wohl auf diese Zahl ? frage ich mich. Das sei der Prozentsatz den er haben müsse. Ich könne den Wagen für 3300.- haben. Tja, ich muss sagen für diesen 4WD ist das ein Hammer Preis. Ich schaue mir den Wagen nochmals an. Am hinteren Differential befindet sich doch recht Massiv Oil und auch am Getriebe. Die linke hintere Türe klemmt auch und wenn ich dann noch eine Matratze und Camping Equipment kaufen muss, kommt mich der ganze Spass locker auf 4000.- - 4500.- was dann für mein Budget doch etwas zu viel ist. Ich überlege lange und dann rufe ich noch die 3 Van Verkäufer welche für mich in Frage kommen an, um ihnen mein Gebot telefonisch mitzuteilen. Der grüne Van würde mir eigentlich passen, da dieser einen recht guten Eindruck gemacht hat. Ich müsste nur noch neue Reifen, Camping Gear, Werkzeug kaufen und dann noch ein paar kleine Sachen mache. Mark der Verkäufer ruft mich kurze Zeit später an und meint ich könne ihn für 2300.- haben. Ich bleibe jedoch hart und bestehe auf mein Gebot von 2200.-. Wieder etwas später eine Text Message von ihm (eigentlich wollte ich ja erst morgen verhandeln) 2250.- und eine Flasche Wodka. Ich überlege und überlege..... eigentlich ist das Angebot nicht schlecht und ich habe schon so viele Autos angeschaut, dass ich selber nicht mehr so richtig weiss was, wie und wo. Ich entscheide mich ihn anzurufen, um den Wagen nochmals zu sehen. Wir machen für den morgigen Tag ab, damit ich den Wagen nochmals anschauen kann. Sooooo, ...... jetzt heisst es nochmals zu Turners Car Auction wo heute die Wagen versteigert werden. Da ich eine Liste der Fahrzeuge habe, möchte ich mir einen Subaru Legacy noch genauer unter die Lupe nehmen. Wie sich dann aber herausstellt, ist auch dieser in einem eher schlechten Zustand. Ich bin jedoch erstaunt, dass auch der Legacy einen Boxermotor hat. Ich dachte immer, dass sie nur den Impreza mit dem Boxermotor ausgestattet habe. Nöööööö Nö, dem sei nicht so. Am Abend kommt mir dann Hösli in den Sinn. Er wird ja zusammen mit Irene im Januar hier in New Zealand ankommen und evtl. wäre er ja an einem guten Wagen interessiert. So müsste ich mich nicht lange um einen Käufer kümmern und Hösli hätte einen günstigen Van und müsste nicht in der Hochsaison einen überteuerten Wagen kaufe. Mmmm.......... ich schreibe ihm eine SMS um zu fragen wann er dann genau hier ankommen würde. Mmmmmhhhh...... Christchurch 10. Jan. Ok, das wäre ja schon mal nicht schlecht, da könnte ich sicher etwas Organisieren.

 

11. Okt. Christchurch

 

Da ich schon seit über 2h am Computer sitze und schreibe, gibt es nun nur noch eine Kurzzusammenfassung !

Ich bin stolzer Besitzer des grünen Monster Van's !!! Jupiiiiiiiiiiiiii

Autokauf inkl. Registrierung bis Mai, Umschreiben, 5000km Road Gebühren und Versicherung für 3 Mt.:    2634.-

Toolbox mit dem nötigen Kleinmaterial damit ich nicht ohne etwas Rumkurven muss: ca. 200.-

Das interessante hier in NZ ist, dass man gesetzlich keine Versicherung haben muss und wenn man einen Unfall hat, muss man für den anderen Wagen Bezahlen. Mmmh......... da sollte man schon eine Versicherung abschliessen denke ich. Jedenfalls sind wir den ganzen Tag mit Organisieren beschäftigt und am Abend bringen wir den Mietwagen zum Flughafen zurück.

 

12. Okt. Christchurch

 

Wir gehen zu Quantas um unsere Flüge zu stornieren. Sie möchte aber ein Flugticket raus aus NZ sehen. Ok, kein Problem ein solches haben wir. Sie fragt aber nicht nach dem Visum in Australien. Im NZ Travel Shop fragen wir dann nach einem OZ Visa und sie meinen das es für eine Kurzaufenthaltsvisum kein Problem sein sollte. Ok, da bin ich doch schon mal etwas beruhigter. Ahnschliessend gehen wir zum Warehouse wo wir noch Camping Equipment und Plastikboxen kaufen. Nochmals 200.- und somit wäre der Wagen nun für ca. 3000.- ausgerüstet und bereit. Nun muss ich dann gelegentlich nur noch 2 neue Reifen kaufen und im November die Warrenty of Fitnes WOW erneuern lassen.

 

13. Okt. Christchurch

 

Heute möchte ich wissen ob ich das grüne Monster (Van) wie eine Blechdose aufschlitzen kann !!! Scheissssssse !!! Es funktioniert. Mmmmmh......... nach langem Grübeln weiss ich jetzt warum schon der Vorbesitzer an der gleichen Stelle versucht hat das grüne Monster aufzuschlitzen. Wenn man es sich gewohnt ist hinter der Vorderachse zu sitzen und dann im kleinen Van auf oder sogar etwas vor der Vorderachse sitzt, dann kommt das Heck ein gutes Stück später um die Kurve und man sollte keinesfalls die Kurve schneiden. Insbesondere dann nicht, wenn da noch so ein dickes Eisenrohr im Weg ist. Jedenfalls habe ich 100% erfüllt und habe den Van so richtig aufgeschlitzt. Ach ja, heute ist ja auch Freitag der 13te..... ich glaube zwar nicht an so was. Nach langem überlegen fahre ich zu einem Autospengler um zu sehen was sich machen lässt, denn so sein lassen möchte ich es nicht. Zuviel soll es aber nicht sein, da es sich bei diesem Auto nicht mehr lohnt grosse Investitionen zu machen. Ich werde fündig und lasse den Wagen gleich dort. Die gute Laune für heute ist jedenfalls vorbei !!!!!!!!!!!

 

14. Okt. Christchurch 

 

 

Nachdem wir uns in der Stadt etwas rumgeschaut haben fahren wir mit dem Bus zum Autospengler. Woooow, der hat das wirklich super hingekriegt, so ganz nach meiner Vorstellung. Die 200.- zahle in gern, denn wenn ich ohne Werkzeug angefangen hätte zu Basteln, wäre das nie gut gekommen und so kann ich dann später mit einem grünen Spray (falls ich dann mal einen finde) das geflickte noch übersprayen. Im Anschluss gehen wir ins Internetcafe wo ich meine Page wiedereinmal auf den neuesten Stand bringe.

 

 

15. Okt. Christchurch 

Den heutigen Tag verbringen wir mit Stadtbesichtigung. Wir fahren mit dem Tram und nehmen die Cathedral unter die Lupe. Später fahren wir mit dem Auto zum Beach. Es ist windig und eiskalt. Danach geht es ins Museum, wo wir über die Mauri etwas mehr erfahren. Sehr empfehlenswert, hat mir supergut gefallen. Am Abend schauen wir mit Torsten aus Deutschland im Hostel einen DVD "The world fastest Indian" mit Anthony Hopkins. Ein New Zealander tuned sein altes Motorbike und fährt damit nach Amerika um den Rekord zu brechen. Based on a true story.

 

 

16. Okt. Christchurch 

 

 

Am Morgen heisst es dann nochmals ausgiebig Tram fahren. Die antiken Trams faszinieren mich natürlich. Im kleinen Schweizer Restaurant machen wir Stop, denn ich kann nicht wiederstehen. Wurst Käse Salat und ein richtiges Salami Sandwich. Yumiiiiiii !!! Ich entdecke einen Suhner Kalender und frage den Besitzer von wem er den hat. Er meint lachend..... Suhner war gestern hier und er schickt mir jedes Jahr einen Kalender. Schade, dass ich ihn verpasst habe.

 

 

17. Okt. Christchurch - Timaru  ca. 286km

 

 

 

Nach 8 Tagen Christchurch und Vorbereitungen, kann die Erkundung New Zealands nun beginnen. Wir fahren der Küste entlang in Richtung Süden. Für mich hat die Landschaft nichts Besonderes an sich. Es ist ähnlich wie Ireland. Viele Hügel, grüne Flächen, Felder und Wälder. Von weitem kann man die Berge sehen, welche auf den Gipfeln Schneebedeckt sind. Wo man nur hinschaut hat es Schafe und Kühe. Ich habe an einem Tag noch nie so viel Kühe gesehen. NZ hat übrigens nur ca. 4 Mio. Einwohner von denen etwas mehr als 1 Mio. auf der Südinsel wohnen. In Timaru angekommen machen wir uns auf die Suche nach einem Schlafplatz. Im Wanderer Backpacker möchten sie uns nicht mehr gehen lassen und wir beschliessen hier zu übernachten. Wie sich am Abend herausstellt, war das eine gute Entscheidung, denn ich finde ein ungesichertes Wireless LAN und somit haben wir gratis Internet Access.

 

 

18. Okt. Timaru - Katiki Beach  ca. 164km

 

 

 

Am Morgen scheint die Sonne (ja das muss gesagt sein, ist nicht üblich). Jedenfalls scheint es für mich den perfekten Morgen zu sein um das grüne Monster wieder Flott zu kriegen. In Christchurch habe ich nämlich noch einen grünen Farbspray gekauft. Damit möchte ich nun die geflickte Stelle am Van etwas perfektionieren. Wooow, vom Resultat bin ich hellbegeistert und die Farbwahl war auch nicht so daneben. Ahnschliessend montiere ich noch die gekaufte 12V Fluor Lampe, damit wir im dunkeln auch etwas sehen können. Dann geht es wieder los, weiter der Küste entlang in Richtung Katiki Beach. Unterwegs halten wir an, um die berühmt berüchtigten Bolders zu sehen. Ich weiss ja nicht, sind einfach nur grosse runde Steine am Beach, etwa so wie die Devil Marbels in OZ.

 

 

19. Okt. Katiki Beach - Brookland  ca. 186km

 

 

 

Es geht weiter in Richtung Dunedin. Kurz vor der Stadt heisst hat es ein paar grosse Berge die man überqueren muss, so riiiiiichtig Steil ! Meinem Van gefällt das gar nicht und die Wassertemperatur steigt bis in den roten Bereich !!! Scheisse, dass auch noch. Mmmmh, ich halte an und öffne die Motorhaube um dem Motor etwas mehr frische Luft zu geben. Was könnte es sein, frage ich mich. Die Wasserpumpe oder der Ventilator ? Ich weiss es nicht und fahre Berg abwärts. Sofort fällt die Temperatur glücklicherweise wieder zurück. Ok, nun weiss ich wenigstens wie ich die Temperatur am schnellsten wieder runter kriege. Ich fahre noch etwas herum und wie es scheint, steigt die Temperatur wirklich nur wenn der Motor unter Vollast ist. Da meine persönlichen Automechaniker (Heinz & Martin) nicht hier sind, fahre ich zu einer Autogarage um nach Rat zu fragen. Der Mech. sagt mir, es könne verschiedenes sein, er meine aber, dass die Zylinderkopfdichtung am Arsch ist und somit das Kühlwasser in die Zylinder gelangen könne. Mmmmh, für mich ist eigentlich sofort klar, dass dieser Mann recht hat. Die Zylinderkopfdichtung war mir nämlich schon ein Dorn im Auge, was ich sagen will, ..... die hat mir schon beim Autokauf nicht so gut gefallen, denn da hat es Saumässig viel Oil dran. Ok, ich weiss nun was es ist und das es ca. 1000.- kostet um das Ding zu wechseln. Tja, das ist ja dann schon etwas zu viel für diesen Wagen und ich fange an nachzudenken. Ich komme zum Schluss, dass wir 2 Varianten haben. Zurück nach Christchurch um den Wagen zu verkaufen oder einfach mal schauen und vorsichtig über die Hügel fahren. Nach langem Grübeln komme ich zum Schluss, dass es keinen Sinn macht den Wagen zu  verkaufen, weil ich bestimmt keinen Besseren kriege. Bei den alten Autos ist es unmöglich einen zu finden der nahezu perfekt ist. Wir besichtigen die Stadt und entschliessen uns noch ein Stück weiter zu fahren. Ein Teil der Küstenstrasse schlängelt sich zwischen den Hügeln hindurch und wieder direkt an die Küste und weiter. Die Strasse ist nicht Asphaltiert und mit dem kleinen Van macht das klein Raceman so richtig Spass. Zum Glück haben wir einen Gaskocher dabei, damit können wir am Abend das Auto auf eine angenehme Innentemperatur aufwärmen. 

 

 

 

 

20. Okt. Brookland - Invercargill  ca. 247km

 

 

Es geht weiter der Küste entlang durch den Catlins Nat. Park. Unterwegs machen wir einen Halt im Waikawa District Museum. Am Abend kommen wir in Invercargill an. Dies ist die Stadt in dem Burt Monroe gelebt hat. "World fastest Indian" (Anthony Hopkins).

 

 

21. Okt. Invercargill  ca. 35km

 

 

 

Stadtbesichtigung und Shopping. Da wir auf dem Campingplatz sind, und die da die speziellen blauen Internationalen Stecker haben, möchte ich einen solchen kaufen. Dann könnte ich nämlich unseren Heizlüfter und den Laptop direkt am 230V Netz anschliessen. Tja, leichter gesagt als getan. Solche Stecker scheint es nicht im Handel zu geben. Im Laden frage ich einen anderen Kunden (welcher mir als professionell erscheint) der etwas sucht, ob er wohl wisse wo ich einen solchen bekommen könnte. Er meint, falls ich keinen finde, soll ich ihn anrufen, evtl. hätte er noch irgendwo einen solchen. Er gibt mir seine Karte und ich bedanke mich bei ihm. Im nächsten Shop (Hammer) steht da das Motorrad von Burt..... woooow..... ich bin fasziniert ! Es handelt sich tatsächlich um das Original. Wie ich erfahre ist im Dez. die Eröffnung des neuen Burt Monroe Museums. Aber, auch hier haben sie keine blauen Stecker. Wenn ich mir so überlege, in der Schweiz kann man die Stecker ja auch nicht einfach im Shop kaufen. Also machen wir uns auf den Weg zu Adresse von den O'Rorke, dem Typen vom Shop. Auf dem Weg dorthin witzle ich mit Màire, dass wir gerade zur richtigen Zeit gehen, denn bald gibt es Dinner. Den blauen Stecker hat er bereits in seiner Garage gesucht und hält in bereit. Ich möchte ihm 20.- geben, er will aber nur 10.-. Sie fragen uns, ob wir zu Cafe und Kuchen bleiben wollen und wir kommen ins Gespräch. Tja..... und dann ..... die Frage ob wir zum Nachessen bleiben. Ich kann mir das Lachen fasst nicht verkneifen. Nach dem vielen Quaseln und Scherzen bin ich so richtig k.o.. Ich möchte mir in der Spätvorstellung noch den Film "Guardian" mit Kevin Costner anschauen. Nach dem anstrengenden Tag ist das so richtig gemütlich.

 

 

22. Okt. Invercargill  ca. 52km

 

 

 

Vor 2 Tagen habe ich im Supermarkt eine Reklame gesehen. Heute soll auf dem Race Track oder Speedway ein Derby Demolition Car Race stattfinden. Dieses Spektakel will ich natürlich nicht verpassen und wir machen uns auf die Suche. Nach kurzem werden wir fündig. Eintritt 10.- und um 3 Uhr soll es losgehen. Für mich heisst es dann Spass bis 7 Uhr. Woooooow, ich würde am liebsten auch gleich mitfahren !

 

Für die nächsten Tage steht folgendes auf dem Programm: Museum Invercargill, 2 neue Reifen für Van und Warrenty of Fitness WOF (Vorführen), fahrt nach Queenstown. Übrigens ist die Wassertemperatur vom Van seither in Ordnung und wie es aussieht, steigt sie wirklich nur bei längerer Bergaufwärtsfahrt und unter Vollast an.

 

23. Okt. Invercargill ca. 27km


Den heutigen Tag verbringen wir mit Museums Besuch und Trip Log schreiben. Am Abend geht es dann noch ins Kino. Màire schneidet mir die Haare, weil ich sie dann aber nervös gemacht habe, oder vielleicht muss ich auch zugeben, dass ich sie eventuell gestresst habe....... jedenfalls mussten wir am Schluss den hinteren und seitlichen Teil meiner Haare bis auf einen Millimeter stutzen. Mmmmmmmhhhhh.......


24. Okt. Invercagill ca. 108km


Heute heisst es einen Mechaniker suchen, denn ich muss den Van vorführen. Das heisst, die Warrenty of Fitness erneuern (Inspection). Die O'Rorke's haben uns auch schon einen empfohlen, er soll angeblich der beste sein. Jedenfalls macht er einen guten Eindruck und wir machen einen Termin für morgen. Dann geht es zum Supermarkt, wo wir für Michael and Kath eine Dankeschön Schokolade kaufen, natürlich eine Schweizer Lindth. Kurz darauf stehen wir auch schon bei ihnen vor der Tür und es gibt Kaffee und Kuchen und wir plaudern und plaudern. Gegen Abend verabschieden wir uns und beschliessen noch ins nahe gelegene Bluff zu fahren, wo es einen Hügel mit wunderschöner Aussicht über den Hafen geben soll.


25. Okt. Invercagill ca. 78km


Am Morgen stehen wir pünktlich beim Automechaniker vor der Werkstatt. Ahnschliessend geht es nochmals zu Michael, da wir noch einen DVD (9.11.01 Doku) zurückbringen wollen. Ja ja, und wieder heisst es Kaffee. Dann verabschieden wir uns und spazieren zur Werkstatt. Der Mechaniker ist noch nicht ganz fertig. 2 neue Reifen und einen Gummi fürs Bremspedal. Alles andere scheint in Ordnung zu sein. Was ich natürlich gehofft und eigentlich auch angenommen habe. Nach ein paar Minuten klingelt das Telefon, Michael, er fragt, ob wir nicht zum Mittagessen kommen wollen. Mmmmh, da wir noch auf die Lieferung für den Pedalgummi warten müssen, sagen wir kurzerhand zu. Auch Kath ist nun zu Hause und wir essen gemütlich zusammen, .... wie wir uns schon Ewigkeiten kennen würden. Dann geht es los, oder doch nicht. Nein, irgendwie schaffen wir es nicht aus Invercargill raus. Wir beschliessen nochmals eine Nacht hier zu verbringen, und fahren in die Stadt um die Visum's für Australien zu besorgen. Dann gibt es noch neue Raddeckel für den Van. Zum Schluss fahren wir noch an den Beach, wo man mit dem Auto fahren kann. Ja, es ist hier möglich mit einem normalen Auto am Beach zu fahren. Der Sand ist ziemlich hart und man muss keine Angst haben, dass man einsinkt. Ähnlich wie in Daytona Beach in Florida. Die Beach ist übrigens im Film über Burt Monro zu sehen. Hier testet er seine Indian.


26. Okt. Invercargill - Queenstown Lake ca. 173km


Unglaublich, es geht weiter. Nachdem wir ausgeschlafen haben, fahren wir durch die Berge, an 1000 Schafen vorbei, in Richtung Queenstown. An einem See machen wir halt um zu übernachten. Man kann die Berge sehen, welche auf den Gipfeln noch Schneebedeckt sind.


27. Okt. Queenstown Lake - Queenstown - Queenstown Lake ca. 127km


Fahrt nach Queenstown und Stadtbesichtigung. Info Center, Nachtessen und ahnschliessend ins Pub. Wir beschliessen, dass wir wieder retour zum See fahren, wo wir übernachten wollen.


28. Okt. Queenstown Lake - Queenstown ca. 53km


Wir fahren wieder nach Queenstown und quartieren uns in einem Backpacker ein. Dann geht es via Gondola auf den Hügel, von wo wir eine wunderschöne Aussicht über Queenstown haben. Mit dem Sessellift geht es noch ein Stück weiter, denn es hat hier so etwas ähnliches wie eine Rodelbahn (Luge). Kleine Wägelchen mit Rädern mit denen man den Berg, auf einer Piste, hinuntersausen kann. Ist eine echt spassige Sache und wir wiederholen das ganze gleich 5 mal. Dann geht es zum Info Booking Center und wir lassen uns nochmals erklären wie das mit den Bungy Jumps genau abläuft und was es kostet. Màire möchte nämlich unbedingt einen Bungy Jump machen. Wenn man alle 3 möglichen Jumps (3 verschiedene Location) bucht, ist es am günstigsten. Der erste ist gleich hier und sie kann ihren ersten Sprung gleich absolvieren. Speziell hier ist, dass man nicht an den Beinen, sondern um den Bauch mit einem "Klettergstältli" festgebunden wird. Der Typ vor ihr macht einen Rückzieher und springt nicht. Dann ist es soweit und ...... unglaublich !!! Màire legt einen 2 fachen Salto hin ! Der Bungy Master kann es nicht glauben, dass dies ihr erster Sprung ist und ist total begeistert. Am Abend treffen wir uns mit Kate und ihren Freunden. Kate ist eine Kollegin von Màire welche in der nähe von ihr wohnt. Sie sind heute in Queenstown angekommen. Wir haben uns in einem Pub verabredet. Übrigens, dass Wetter scheint nicht besser zu werden. Es regnet immer wieder und ist kühl.


29.Okt. Queenstown ca. 76km


Gegen Mittag machen wir uns auf den Weg zur legendären Kawrau Brücke. Der Original Schauplatz des ersten Bungy Jumps EJ Hackett. Hier soll 43m in die Schlucht stürzen, festgebunden an den Beinen. Mmmmh, ich weiss ja schon warum ich das nicht mache. Jedenfalls scheint Màire ihren Spass zu haben. Zufälligerweise ist der Bungy Instructor von gestern hier und erkennt uns sofort. Als Màire dann ready ist, meint er, sie soll doch rückwärts springen. Na ja, ohne die Wimper zu zucken springt sie im strömenden Regen in die Tiefe. Woooooow !!!! Dann geht es weiter zur nahegelegenen Goldgräber Stadt, wo wir im Fluss nach Gold suchen. Natürlich finden wir nichts. Am Abend treffen wir uns mit Kate und ich setze mich ans Internet und rege mich über die Schweizer Armee auf.

30. Okt. Queenstown ca. 11km


Wiederum gegen Mittag geht es los. Màire macht sich auf den Weg zu ihrem 3ten Bungy Jump "Nevis". Es handelt sich um den höchsten hier in New Zealand und sie soll 134m in die Tiefe stürzen. Ich gehe jedoch nicht mit, da es auf einem Privatgelände stattfindet und sie für Zuschauer 45.- verlangen. Ich schreibe in der Zwischenzeit an meinem Trip Log und mache ein Update auf meiner Homepage. Gegen Abend finde ich eine Bar mit Pool und Töggelikasten (Tischfussball). Màire kriegt mich fasst nicht mehr vom Kasten weg. Danach treffen wir Kate und ihre Freunde wieder. Da noch ein Bett in ihrem Backpackerzimmer frei ist, fragen sie, ob wir nicht bei ihnen übernachten möchten. Gesagt getan und wir schlafen zu 7 im Chaos Zimmer.


31. Okt. Queenstown ca. 15km


Als wir am Morgen endlich aufgestanden sind, geht es schon bald in die Stadt. Ich verbringe den halben Nachmittag, mit Mail schreiben an das Kreiskommando. Dann heisst es noch einen Flug buchen für Màire und ein weiteres Mail an John. Am Abend treffen wir uns mit den Girls im Pub. Heute ist Helloween und die meisten sind kostümiert und feiern. Ich kriege die Girls dazu mit mir ein paar Runden Tischfussball zu spielen. Wir übernachten nochmals bei ihnen im Backpacker und schwatzen bis spät in die Nacht.


1. Nov. Queenstown - Glendhu Bay ca. 126km


Am Morgen steht die Verabschiedung auf dem Programm. Die Girls (Kate, Nano, Noelle, Brenda) und Paul fahren nach Milford Sound und für uns heisst es weiter zur Westküste. Inzwischen haben wir einander schon ins Herz geschlossen und der Abschied fällt schwer. In Glendhu Bay finden wir am See einen schönen Campingplatz, wo wir die Nacht verbringen.


2. Nov. Glendhu Bay - Fox Glacier ca. 342km


In Glendhu Bay machen wir uns auf die Suche nach einer Bäckerei, wo wir etwas für unterwegs kaufen. Dann geht die Fahrt weiter durch den Mount Aspring Nat. Park und weiter bis zur West Küste. Die Gegend hier ist wunderschön und die Strassen wären perfekt für einen Porsche. Regenwald, Bergseen und Flüsse. An einzelnen Orten machen wir halt um ein paar Fotos zu knipsen, bevor wir am Abend in Fox Glacier ankommen. Was ich jetzt übrigens weiss, Glacier steht für Gletscher ! Coool ! Da ich fasst am verhungern bin, gehen wir ins Pub, wo ich mir einen Burger bestelle. Fox Glacier ist übrigens nur ein kleiner Touristenort. Wir fahren ein paar Kilometer zurück, wo wir im Van übernachten.


3. Nov. Fox Glacier - Camerons ca. 230km


Das warme Frühstück in Fox Glacier wärmt uns etwas auf. Es hat die ganze Nacht geregnet. Wir machen uns auf den Weg in Richtung Gletscher, mit dem Auto kann man ziemlich nahe dran fahren, so dass man nur noch ca. 15 Minuten zu Fuss bis zum Gletscher wandern muss. Am Ende angekommen, heisst es dann auf dem Schild, dass man von hier nur mit einem erfahrenen Guide weiter soll und es hat einen Hag. Mmmh, also ich marschiere sicher nicht bis hier her, und dann sagt man mir, dass ich die letzten 50 Meter nicht mehr weiter darf. Deshalb heisst es weiter bis zum Gletscher, wo wir das Eis anfassen und die riesige Gletscherwand betrachten. Vorsicht ist jedoch geboten, da das Eis brechen könnte und oder Steine und Felsbrocken herunterfallen könnten. Ein junges australisches Pärchen kommt uns nach und meint, wenn wir so verrückt sind ....... . Dann geht die Fahrt weiter der Küste entlang durch die Regenwälder (ich fühle mich wie in der Steinzeit). Bevor wir in einem weitem und grossen Flussbett, in der Nähe von Camerons halt machen, bewundern wir die Jade (grüne Steine die geschliffen werden) Factory in Hakitika.


4. Nov. Camerons - Westport ca. 184km


In Greymouth geht es zu Fuss auf Stadtbesichtigung. Da es hier aber nichts besonderes zu erkunden gibt, vergeuden wir nicht viel Zeit und es geht weiter. Heute scheint doch tatsächlich die Sonne und wir geniessen die Fahrt durch den Pancake Nat. Park, wo wir halt machen, um die Seal Colony zu sehen und einen weiteren beim Blowhole. Wie die Pancake Felsen entstanden sind, ist nicht so richtig bekannt und die Wissenschaftler rätseln um diese. In Westport angekommen, finden wir ein schönes Backpacker. Die Host Family bewohnt den oberen Stock und wir sind die einzigen Gäste. Am Abend findet auf dem Sportplatz am Beach, ein grosses Feuerwerk statt. Nachdem es fertig ist, verschwinden alle und wir fragen uns, wo die denn hingehen. Nichts mit feiern oder gemütliches zusammensein. Alle sind nach Hause gefahren. Wir fahren die Hauptstrasse auf und ab, aber alles ist wie ausgestorben und das an einem Nat. Day ?!? Da sage ich nur "Ghost town" ! Im Hostel waschen wir noch unsere Wäsche, bevor wir müde zu Bett gehen.


5. Nov. Westport - Newton Flat ca. 75km


Wir verlassen Westport und Robin's Nest und machen noch einen kurzen Halt beim Speedway wo sie mit ihren Stock Car's trainieren. Es fängt wieder an zu regnen und wir machen an einem Fluss halt. Ueberall hat es Sand Flies, welche mich fasst auffressen.

 

6. Nov. Newton Flat - Nelson  ca. 206km  

 

 

Es regnet immer noch. Meine Laune ist so ziemlich am Boden und wir fahren direkt nach Nelson, wo wir ein Backpacker suchen und eine warme Dusche auf uns wartet. Das Kreuzgelenk zwischen Lenkung und Servopumpe knackt und scheint den Geist aufzugeben. Mal sehen wie lange es noch hält. Am Abend schaue ich mir einen Doku DVD über Opus Dei an.

 

7. Nov. Nelson  ca. 5 

 

Immernoch Regen !!! Trip Log schreiben und Besuch im Internetcafe. Stadtbesichtigung und Diskussion mit einem Paar aus Irland, welche im selben Backpacker schlafen.

 

8. Nov. Nelson - Abel Tasman Nat. Park - Picton  ca. 443km  

 

Es hat aufgehört zu regnen, jupiiiii ! Wir fahren in die Stadt um einzukaufen und dann geht es los in Richtung Abel Tasman Nat. Park. Ach ja, der Handgriff vom Heckdeckel am Van hat sich verabschiedet. Auf dem Weg zum Abel Tasman Park, machen wir einen Halt bei einer Salmon (Lachs) - Farm (Fischzucht). Die Fahrt durch die Gegend ist wunderschön und es hat so richtig viele schöne Kurven. Nur das richtige Auto fehlt dazu. Am Ende des Parks angekommen, fängt es wieder an zu regnen. Da der Campingplatz hier so teuer ist, und sie nicht einmal Duschen oder warmes Wasser haben, fahren wir wieder zurück. Also nichts mit Wandern durch den Park, der grösstenteils aus Regenwald besteht und nichts mit Kajak fahren, da es immer regnet !!! So jetzt habe ich die Schnauze so richtig voll von dieser Insel !!! Es ist bereits Abends um 6 Uhr und ich beschliesse, dass ich zurück nach Nelson fahre und von dort direkt weiter nach Picton, von wo die Fähre zur Nordinsel fährt. Ich hoffe, dass wir am Morgen dann auf die Fähre einchecken können. Um Mitternacht kommen wir in Nelson an und schlafen auf einem Parkplatz.

 

9. Nov. Picton - Fähre Wellington - Upper Hutt ca. 110km

 

Um 6 Uhr geht der Wecker und wir machen uns auf den Weg zum Hafen. Wir haben noch Platz auf der Fähre und um 8 Uhr soll es losgehen. Bluebridge hat einen Einheitspreis von 218.- . Langsam und gemütlich fahren wir durch das Fiordland und dann geht’s raus aufs offene Meer. Wooooow, das Schiff wankt und schlängelt sich durch die Wellen. Ich muss aufs Deck um hinausschauen zu können, ansonsten würde mir übel. Sobald ich aber sehe, dass alles in Ordnung ist, bin ich beruhigt. In Wellington angekommen, bin ich doch sehr überrascht wie gross diese Stadt ist. Es hat Hochhäuser und die Parkplätze sind teuer. Wir besuchen das City und Sea Museum bevor es weiter geht um einen Schlafplatz zu finden. Hier in der Stadt ist es zu teuer. Auf dem Weg entdecke ich einen Schrottplatz, natürlich frage ich nach einem Türgriff für den Heckdeckel. Ich baue einen aus, jedoch nicht vom selben Modell. Werden ja sehen, vielleicht passt er ja. In Upper Hutt werden wir dann auch fündig mit der Unterkunft, denn hier hat es einen Campingplatz.

 

10. Nov. Upper Hutt - Wellington - Upper Hutt ca. 104km

 

Nachdem ich endlich aufgestanden bin, begutachte ich den Türgriff von der Heckklappe. Ich mache mich an die Arbeit und wechsle den Griff. Da es nicht ganz der gleiche ist, muss ich mit Feilen etwas nachhelfen und nach 1.5h schrauben, funktioniert alles wie es soll. Juppiiiiiiiii !!! Jetzt ist nur noch das Geräusch vom Kreuzgelenk der Lenkung, welches mir Sorgen bereitet. Wir fahren zum Schrotthändler ein paar Kilometer weiter, wo ich nach einem alten Lite Ace Ausschau halte. Leider ohne Erfolg. Wie es scheint, lässt sich das Ding auch nicht so einfach Ausbauen. Ich möchte nochmals nach Wellington fahren, da es noch ein zweites grosses Museum hat. Dort angekommen, sagen sie uns, dass sie einen Stromausfall haben und deshalb schliessen. Na ja, heute scheint seit langem die Sonne und wir fahren auf den nahegelegenen Hügel, von wo wir eine wunderschöne Aussicht über Wellington und Umbebung haben. Wir beobachten die Schiffe und den Flughafen. Ah ja, was ich noch erwähnen wollte, auf dem Campingplatz hat es doch tatsächlich ein Wireless LAN. Nicht schlecht oder ?

 

11. Nov. Upper Hutt - Kairakau Beach ca. 331km

 

Wir verlassen den Campingplatz und verabschieden uns von den jungen Kiwi's, mit denen wir uns die letzten 2 Tage angefreundet hatten. Das Wetter wird besser, die Sonne scheint immer noch und so wie es aussieht, ist das Wetter auf der Nordinsel tatsächlich besser. Wir fahren weiter an Schafen, Kühen und grünen Hügeln vorbei in Richtung Napier.

 

12. Nov. Kairakau Beach - Napier ca. 128km

 

Wir haben etwas abseits auf einem Parkplatz übernachtet. Es geht wiederum weiter an Schafen, Kühen und grünen Hügeln vorbei nach Napier. In Hastings machen wir einen Halt, um den Driftern zuzuschauen, welche auf einem kleinen Rundkurs die Reifen qualmen lassen. In Napier machen wir uns auf die Suche nach einer Unterkunft und beschliessen auf dem Caravanpark zu übernachten. Wir erkunden die Stadt, essen in der Bar und spielen eine Runde Billiard.

 

13. Nov. Napier ca. 20km

 

Am Morgen treffen wir ein Englisches Pärchen in der Caravanpark Küche. Nach längerer Diskussion tauschen wir die Telefonnummern aus und verabreden uns für im Dezember in Auckland. Dann geht es los und wir machen uns auf den Weg, heute heisst es nämlich Mini-Golf. Mmmh, die benutzen hier normale Golfbälle für das Mini-Golf. Ahnschliessend geht es zur Waschanlage, wo wir den Van von seinem Schmutz befreien. Nachdem ich den Motor und das Getriebe gewaschen habe, glänzt alles wie neu und ich gönne dem Getriebe noch einen Liter Oil. Soooooo cooooool, ich freue mich schon auf den Autoverkauf und mache mir so meine Gedanken über den Preis und so. Ich denke nämlich nicht, dass ich diesen Wagen an Hösli und Irene verkaufen möchte. Irgendwie traue ich der Karre nicht und die Zylinderkopfdichtung ist ziemlich sicher am Arsch. Also werde ich versuchen den Wagen einem Backpacker anzuhängen.

 

14. Nov. Napier - Taupo ca. 204km

 

Nachdem Frühstück geht es zum Art Deco Shop, wo wir auch noch etwas über die History von Napier erfahren. Heute geht es weiter nach Taupo, entlang dem Volcanic Hwy. Die nächsten paar Tage fahren wir nämlich durch Vulkan Gebiet. In Taupo angekommen geht’s direkt zum Infocenter. Dort erfahren wir, dass es hier am Fluss eine gratis Camping Area hat. Super, also nicht noch lange nach einem geeigneten Platz suchen. Wie wir auch erfahren ist der Lake Taupo eigentlich ein uralter Vulkankrater. Als dieser vor 1000enden Jahren entstanden ist, respektive ausgebrochen ist, dokumentierten dies die Römer und die Chinesen, da der Rauch rund um die Erde ging. Das genaue Jahr weiss ich aber nicht mehr. Lake Taupo ist ein Fischerparadies. Hier hat es massenhaft Trout (Forelle), die man vor etwa 60 Jahren hier ausgesetzt hat. Wir fahren noch zum Speedway, wo die nächsten paar Tage ein Moto-Cross Rennen stattfindet. Dieses interessiert mich nicht gross und wir fahren wieder in die Stadt und spielen eine Runde Billard und Tischfussball in einer Bar.

 

15. Nov. Taupo ca. 43km

 

Am Morgen gehts zum Copy Shop, wo wir den Aushang für den Van in Farbe ausdrucken und 2 Stücke laminieren lassen. Dann geht es zu den Craters of Moon, ein Park in der Nähe, wo die Erde Dampft und heisses Wasser heraussprudelt. Dies ist hier in der Gegend nicht ungewöhnlich, überall dampft und qualmt es aus den Löchern und Schlitzen. Ja ja..... und stinken tut es wie in der Hölle, nach Schwefel und faulen Eiern. Wieso ich weiss wie es in der Hölle riecht ? Das überlass mal mir. Da wir keine Dusche auf der Campwiese haben, fahren wir zum Hallenbad, wo wir im warmen Wasser circa 1.5 Stunden plantschen und dann die warme Dusche geniessen. Am Abend geht es dann wieder in die Bar wo wir wiederum Billard spielen und ich gönne mir eine Seafood Platter.

 

16. Nov. Taupo - Rotorua ca. 154km

 

Wir machen uns auf den Weg in Richtung Rotorua, wo Màire Bekannte hat, die wir Besuchen wollen. Wir haben sie bereits vor ein paar Tagen angerufen. Im Waiotapu Wonderlandpark machen wir einen Halt, um uns die farbigen Pools anzusehen. Auch hier dampft und qualmt alles. Die "Wassertümpel" haben verschiedene Farben, weil sie durch Schwefel und oder andere Metalle, Sulfate etc, oder was auch immer, gefärbt werden. Bei Don und Kingi angekommen (sie haben uns schon sehnsüchtig erwartet), gibt’s erstmals Nachtessen und Màire erzählt alte Storys aus Irland, wo sie früher für Don und Kingi's Sohn, als Babysitter angestellt war. Da sie nur ein kleines Bett haben, schlafen wir im Van.

 

17. Nov. Rotorua ca. 78km

 

Da mich Kingi gestern noch gebeten hat, ihren Computer mal genauer zu betrachten..... ein uraltes Teil mit 64Mb RAM und Windows 98, dass sich immer von selbst aufhängt, typisch für Win98. Jedenfalls habe ich ihr meine Hilfe angeboten und nach längerem Gespräch haben wir beschlossen, heute einen neuen Computer zu kaufen. Zuvor fahren wir aber noch zum Nahegelegenen Offroad Gelände, wo ich aber wiederum vom Angebot enttäuscht bin. Also nichts wie los in die Stadt, um einen Computer zu kaufen. Nach langem hin und her und Preisvergleich, kaufen wir einen Laptop mit Drucker und Scanner für 1250.- mit einer 3 Jährigen Garantie. So sollte sie die nächsten paar Jahre wieder flott dabei sein. Zum Nachtessen gehen wir zur RSA, Returned Services Assosiation. Um 21 Uhr setze ich mich dann an ihren neuen Laptop und um 03 Uhr funktioniert alles so wie ich mir das vorstelle.

18. Nov. Rotorua  ca. 28km 

 

Den heutigen Tag verbringe ich hauptsächlich am Computer um noch die Detaileinstellungen zu machen. Am Abend kochen wir Lasagne und machen es uns vor dem TV gemütlich. Das erste mal TV seit 6 Wochen.

 

 

19. Nov. Rotorua  ca. 26km  

 

Am Nachmittag fahre ich mit Don zum See. Er zeigt mir wie das mit dem Fliegenfischen funktioniert. Es sieht ziemlich einfach aus, aber als ich dann die Rute in der Hand habe....... es ist alles andere als einfach. Er zeigt mir seine 100 verschiedenen, künstlichen Fliegen und erklärt, dass es sehr schwierig sei, die richtige Fliege für den richtigen Fisch zur richtigen Zeit und und und. Mmmmh, also mir wird klar, dass Fliegenfischen ziemlich kompliziert ist und dies nichts für mich ist. Wieder zurück setze ich mich mit Kingi an den Computer und zeige ihr noch so einige Tricks.

 

 

20. Nov. Rotorua - Matata  ca. 144km

 

                                     

Wir verabschieden uns von Don und Kingi Taylor. Es ist schon Nachmittag und wir fahren nach Whakatane, wo wir am Abend ins Kino gehen. Ahnschliessend fahren wir ein paar Kilometer weiter und übernachten in der Nähe des Strandes.

 

 

 

21. Nov. Matata - Bethlehem  ca. 148km 

Der Küste entlang geht es weiter nach Tauranga. Wir besichtigen die Stadt und fahren zum nahegelegenen Beach wo Màire im kalten Meer schwimmen geht. Die Wellen treiben sie immer weiter hinaus. Da sie aber mit dem Meer aufgewachsen ist, mache ich mir keine Sorgen. Der Strand besteht aus zerbrochenen alten Muscheln, so etwas habe ich zuvor noch nie gesehen. Wir fahren zum Nachbardorf, Bethlehem, wo wir das Haus von Judie, Steve und Devany suchen. Wir haben uns schon vor ein paar Tagen telefonisch angekündigt. Ich habe Judie und Steve im Warner Brothers Movieworld, in Australien, kennengelernt. Sie wohnen in einem riesigen Haus. Wir diskutieren und erzählen, während Judie das Nachtessen vorbereitet. Morgen ist Devany's 11ter Geburtstag und es soll eine kleine Party stattfinden.

 

22. Nov. Bethlehem  ca. 40km 

Nach etlichen Nächten im Van, ist ein normales Bett einfach traumhaft. Wir schlafen aus und machen uns auf den Weg in die Stadt und zum Beach. Am Abend feiern wir Devany's Geburtstag und es gibt was feines zu Essen und Kuchen. Judie meint dann beim Abwasch, dass wir doch Weihnachten bei ihnen feiern sollen. Da wir alle mögen und es sicher eine tolle Abwechslung ist, überlegen wir nicht lange und sagen zu. Morgen möchten wir bereits weiter fahren und ich setze mich noch an den Computer.

 

23. Nov. Bethlehem - Coroglen  ca. 192km  

 

Am Morgen verabschieden wir uns von den Roberts und machen uns auf den Weg Richtung Norden. An der "Hot Water Beach", machen wir einen Halt, um mit den anderen Touristen im Sand nach dem heissen Wasser zu graben. In einer Tavern bestellen wir Fish and Chips. Die waren echt "shit", und ich bestelle mir einen Toast.

 

24. Nov. Coroglen - Auckland - Orewa  ca. 300km 

 

Früh am Morgen geht es los. Wir fahren der Küste entlang (Firth of Thames), an den Miranda Hot Springs vorbei, in Richtung Auckland. Mitten in der Stadt parken wir unseren Van im Parkhaus und machen uns zu Fuss auf Stadtbesichtigung. Auckland ist wirklich eine riesige Stadt und alles ist sehr teuer. Wir vernehmen, dass heute und morgen das U2 Konzert stattfindet. Mmmh, jetzt ist mir auch klar, warum es hier sooooooo viele Autos hat. Nach dem Stadtbummel, machen wir uns auf die Suche nach einer Unterkunft und fahren kreuz und quer und hin und her durch Auckland. Weekend, U2...... alles ausgebucht (NO VACANCY) !!! Beim Italiener bestelle ich mir eine Pizza, bevor wir etwas aus der Stadt hinaus fahren und auf einem Parkplatz übernachten.

 

25. Nov. Orewa - Warkworth  ca. 96km  

 

Heute möchte ich eine Dusche haben !!! Alles andere ist mir eigentlich egal. Zuerst fahren wir noch zur Bäckerei, wo ich ein Sandwich verdrücke und meine Laune etwas besser ist. Zudem habe ich mir noch eine Erkältung eingefangen. Am nahegelegenen Beach geht Màire noch zum obligaten "swim". Dann fahren wir an einer Golf Range vorbei. Da ich das schon immer mal ausprobieren wollte, halten wir an und schauen uns die Sache mal genau an. Für 11 Dollar bekommen wir 110 Bälle inklusive Schläger für die Driving Range. Woooow, das ist ja fasst Geschenkt und wir versuchen uns im Golf spielen. Mmmmmh, macht sogar Spass, nur schade, dass es in der Schweiz unbezahlbar ist. Wir finden einen Caravanpark mit eigener Dusche im kleinen Häuschen direkt neben dem Van.

 

26. Nov. Warkworth  ca. 14km 

 

Als wir mit Wäsche waschen fertig sind, fahren wir in die Stadt. Ich füttere die Enten, welche ich dazu bringe, mir aus der Hand zu fressen. An der Bootsrampe des Flusses, wartet ein alter Kiwi auf Kundschaft. Er vermietet Kanu's und wir beschliessen den Fluss vom Kanu aus zu erkunden. Danach heisst es Shopping und einen kurzen Besuch im Internet Cafe. Zurück beim Campingplatz, bringen wir den Van wieder auf Vordermann und ich mache mich an das BBQ. Nach dem Essen gesellen sich Keesen und Nicole aus Holland zu uns. Wir diskutieren über erlebtes und übers Reisen. Sie haben ihren Wagen in Auckland bereits verkauft, in 2 Stunden, und haben sogar noch Gewinn gemacht. Sie meinen ich müsse mir keine Sorgen machen. Wir schauen uns, bei ihnen im Cabin, noch einen DVD an. Während die anderen sich mit Malibu vergnügen, geniesse ich meinen Tee. Es war wirklich ein toller Abend und wir hatten mächtig Spass !

 

27. Nov. Warkworth - Tutukaka Head  ca. 195km 

 

Es geht weiter in Richtung Whangarei und zu den Whangarei Falls. Es handelt sich aber nur um einen kleinen Wasserfall und ich bin etwas enttäuscht. Da wir hier keinen Campingplatz finden, fahren wir noch etwas weiter zur Küste und werden am Tutukaka Head fündig. Ich unterhalte mich mit einem Engländer und zwei Deutschen. Zum Nachtessen gibt’s ein riesiges Rinds Filet vom BBQ.

 

28. Nov. Tutukaka Head - Paihia  ca. 128km  

 

In Kawakawa finde ich eine Apotheke, wo ich mich mit diversen Sachen für meine Erkältung eindecke. Hier lesen wir die Story über das Holländische Paar, welches hier in der Gegend gekidnappt wurde. Ich plaziere das Küchenmesser im Van, so dass ich es schnell zur Hand habe. In Paihia angekommen, ein richtig grosses Touristen Kaff. Heute ist einer der schönsten Tage hier in NZ. Die Sonne scheint und keine Wolken in Sicht. Von hier fahren die Boote zum "Hole in the Rock". Da es aber schon spät ist, verschieben wir das auf ein anderes mal. Am Hafen erkundige ich mich nach Motorbooten. Im Angebot wäre ein 90PS Boot. Hier in NZ braucht man kein Bootsführerschein und für mich ist klar, dass ich das Boot mieten möchte. Leider ist es heute nur noch für eine Stunde möglich (was sich eh nicht lohnen würde), und die nächsten 3 Tage ist der Inhaber nicht da, oder was auch immer. Mmmmh, ok, dann kommen wir halt später nochmals hier nach Paihia. Am Abend spielen wir mit zwei Holländer Pool (Billard).

 

 

29. Nov. Paihia - Ahipara  ca. 160km

 

 

Der Bootsvermieter hatte gestern Recht. Heute ist es tatsächlich bewölkt und von der Sonne ist weit und breit nichts zu sehen. Eigentlich wollten wir nochmals einen Tag hier in Paihia verbringen. Da das Wetter aber so schlecht ist, hält uns im Moment nichts mehr hier und wir beschliessen weiter zu fahren. Bei den Haruru Falls machen wir Halt. Auch dieser Wasserfall ist nicht sehenswert. Ich denke, wenn man Wasserfälle sehen möchte, ist man in Australien, natürlich in der Schweiz oder auf der Südinsel von NZ, besser bedient. Hier möchte ich nochmals festhalten, dass New Zealand eigentlich nicht sooooooo der Hammer ist. Ist natürlich immer eine persönliche Ansichtssache. Ich bevorzuge jedenfalls Australien, dass war echt Spitzenmässig und ich bin jetzt noch überwältigt von den Wüsten und dem Outback ! Irgendwann werde ich diesen Trip noch einmal machen. Für mich ist NZ eine Mischung aus der Schweiz und Irland. Habe ich das schon mal gesagt ? OK, ..... wollte es nur nochmals sagen........ Wir fahren weiter nach Ahipara wo die 90 Mile Beach beginnt. Hier übernachten wir auf dem Campingplatz und spielen Arschloch, mit 2 Deutschen Girls (Anja und Ida), bis spät in die Nacht.  

30. Nov. Ahipara  ca. 40km

 

 

In der Nacht beginnt es zu regnen und auch den ganzen Morgen. Alle sitzen im Aufenthaltsraum und grübeln über das weitere Vorgehen. Auch wir entscheiden uns nochmals einen Tag hier zu bleiben und hoffen, dass morgen die Sonne wieder zum Vorschein kommt. Den Tag verbringen wir mit diskutieren und Ping-Pong. Ich update noch meine Page und wir machen selbstgemachte Burger.

 

 

1. Dez. Ahipara - Cape Reinga - Paihia  ca. 405km

 

 

Jupiiiii die Sonne scheint wieder und es kann losgehen. Wir verabschieden uns von den German Girls und den Engländern und machen uns auf den Weg in Richtung Norden. Am Ende des Ninty Mile Beach hat es megamässig grosse Sanddünen. Bevor wir mit unserem gekauften Board die Dünen hinunterrutschen wollen, fahren wir noch durch den Stream zum Ninty Mike Beach. Der Sand ist hier sehr hart und man kann mit dem Auto darauf fahren. Es ist aber Vorsicht geboten, wenn man keinen 4WD hat. Da ich aber inzwischen mich als Sandspezialisten sehe, wage ich es bis zum Beach. Màire flitzt gewieft mit dem Board die Dünen runter und ich diskutiere mit einem Amerikaner. Dann geht es noch ein paar Kilometer weiter, bis zum nördlichsten Ende von NZ, wo wir den Leuchtturm von Cape Reinga besichtigen. Da wir jetzt hier alles erkundet haben, beschliessen wir wieder retour zu fahren in Richtung Paihia, wo ich ein Motorboot mieten möchte.

 

 

2. Dez. Paihia  ca. 24km

 

 

Wir sind bis spät in die Nacht retour gefahren und haben kurz vor Paihia übernachtet. Wir machen uns früh morgens auf, und kaufen noch Bait um vom Boot aus zu fischen. Dann geht es los !!! Wir mieten das Motorboot mit dem 90PS Aussenborder. Woooow, ist schon länger her, dass ich ein Motorboot gefahren bin mit mehr als 8PS (was üblicherweise ohne Führerschein gefahren werden darf). Jedenfalls geht das Ding richtig ab und wir cruisen durch die Bay of Island's, wo die Delphine um unser Boot schwimmen. Ich kann es natürlich nicht unterlassen und fahre ziemlich weit aufs offene Meer hinaus. Mit dem 90PS Motor ist ja das auch kein Problem. Ich fahre fasst immer volle Pulle (scheiss egal wie viel Benzin) ! Da es wegen der Wellen kräftig auf den Rumpf schlägt, bricht eine Schraube vom Sonnendach. Mmmmh, schöne Scheisse !!! Ich kann aber auch nicht verstehen wie man eine solche Konstruktion auf ein Boot mit 90PS schrauben kann. Das ist ok für zum etwas herumfahren oder mit einem 40PS Motor........ aber sicher nicht, wenn Raceman hinter dem Steuer sitzt. Tja, da es auch kein Werkzeug an Board hat, binden wir die Stäbe mit Schnur zusammen und halten das Dach per Hand. Da wir schon länger draussen sind, fahren wir langsam zum Hafen zurück, wo wir das Boot wieder zurück geben. Am Abend, nachdem wir auf dem Campingplatz eine kühle Dusche hatten und unsere Gesichter mit Apré Solair eingesalbt haben, geht es noch in die Party Bar, wo wir Tischfussball spielen. 

 

 

3. Dez. Paihia  ca. 32km

 

 

Nachdem wir ausgeschlafen haben, machen wir uns auf den Weg in die City. Da unsere Gesichter aber immer noch Glühen von der gestrigen Sonne, schleichen wir immer dem Schatten nach. Am Abend heisst es dann noch Wäsche waschen und eine runde Billard spielen.

 

 

4. Dez. Paihia - Dargaville  ca. 220km

 

 

Nach dem Frühstück erweitern wir unsere Road User Charge Gebühren um weitere 1000km und dann geht es weiter in Richtung Dargaville. Kurzer Halt im Kauri Tree Shop und dann geht es wieder weiter. In Dargaville angekommen, treffen wir die 2 Deutschen Girls wieder. Sie zeigen uns, wo sich der Campground befindet und am Abend diskutieren wir noch lange. Inzwischen haben sie einen Job gefunden.

 

 

5. Dez. Dargaville - Auckland  ca. 291km

 

 

Wir fahren weiter Richtung Auckland. Unterwegs machen wir noch einen kurzen Halt im Kauri Museum. Unterwegs waschen wir noch den Wagen, welcher es wirklich nötig hat. In Auckland soll es einen Top10 Campground geben. Jetzt müssen wir diesen nur noch finden. Top10 ist normalerweise mega überteuert, da es aber immer noch die günstigste Variante ist hier in Stadtnähe zu übernachten, zahlen wir den hohen Preis. Am Abend fahren wir in der City noch etwas umher, damit ich mich etwas besser zurechtfinden kann und es wenig Verkehr hat.

 

 

6. Dez. Auckland  ca. 102km 

 

 

 

Gegen Mittag finden wir endlich das MOTAT (Museum of Transport and Technik), wo wir den ganzen Nachmittag verbringen. Am Abend fahren wir wieder in der City etwas herum, um uns mit den Gegebenheiten etwas vertraut zu machen.

 

7. Dez. Auckland - Waiuku  ca. 111km

Wir schauen uns den Backpacker Car Market an. Ich möchte mich etwas über die Preise und die Angebote schlau machen. Dann fahren wir weiter in Richtung Süden, wo wir in Waiuku auf dem Caravanpark halt machen. Steff aus Feldkirch ruft mich uns an und möchte den Van anschauen. Also verabreden wir uns mit ihr für morgen in Auckland.

8. Dez. Waiuku - Auckland  ca. 127km  

 

 

Bevor wir uns mit Steff treffen, schauen wir uns im Hobby Shop herum. Dann geht es weiter zum Treffpunkt mit Steff. Sie und ihre Kollegin schauen den Van an. Da ich ihn aber erst in einer Woche verkaufen möchte, und sie morgen noch einen weiteren Van anschauen, verbleiben wir erst mal. Am Abend ruft mich noch eine Deutsche an, mit welcher ich mich für morgen verabrede. Ich bin eigentlich sehr erstaunt über die Rückmeldungen, denn ich habe nur eine kurze Notiz auf dem Internet Backpackerboard gemacht.

 

9. Dez. Auckland - Otorohanga  ca. 240km  

 

Am Mittag zeigen wir Pia unseren Van. Sie hat noch einen Typen dabei, welcher auch einen Van sucht. Wie sich herausstellt, ist es nicht das erste Auto das er kauft und ich behaupte, dass er Auto Mech. ist. Jedenfalls schaut er unseren Van von oben bis unten an und schlussendlich sagt er ...... ja es sei ein guter Wagen. Pia ist auch überzeugt und möchte ihn eigentlich haben. Wie wir aber aus dem Gespräch entnehmen, möchte sie sofort einen Wagen, heute oder besser gestern. Da meiner sowieso über ihrem Budget liegt, und sie nicht noch eine Woche warten will, mache ich mir eigentlich keine grossen Hoffnungen. Ich habe gemerkt, dass ich den Van easy verkaufen kann und lasse mir von den Leuten auch keine Gebote geben. Ich werde dann nächste Woche in den Kampf ziehen. Wir fahren wieder aus Auckland hinaus in Richtung Westküste. In Meremere machen wir auf dem Drag -ster Track einen Halt. Morgen findet ein Rennen statt und heute wird Vorbereitet und getestet. Wir Diskutieren mit allen und sie zeigen uns stolz ihre PS Monster. Ja ja, so 2000PS dröhnen schön laut. Alle meinen wir sollten doch zum Rennen bleiben und wir könnten doch hier übernachten. Da wir aber für morgen mit Kingi und Don schon abgemacht haben, müssen wir sie enttäuschen. In Otorohanga machen wir auf dem Campingplatz halt und Diskutieren bis spät in die Nacht mit einem Englischen und Französischen Pärchen.

 

10. Dez. Otorohanga - Rotorua  ca. 136km 

 

Hier in der Nähe soll es Glowworm Hölen geben. Der Eintritt von 33.- p.P. scheint uns wiedereinmal total überrissen. Auch der Eintritt von über 15.- für das Kiwi House ist uns zu hoch. Der nette Campingplatzbesitzer zeigt uns und den British Guys eine Stelle, wo man die Kiwi Vögel gratis sehen kann. Leider sind die Viecher nur in der Nacht zu sehen. Abermals vom Touristen Abriss enttäuscht, fahren wir gemütlich weiter nach Rotorua. Kingi und Don erwarten uns schon und wir erzählen unsere Storys von den letzten 2.5 Wochen.

 

11. Dez. Rotorua  ca. 27km  

 

Den heutigen Tag verbringen wir mit Shopping und einem Besuch im Park. Ich versuche wiedereinmal eine Rösti zu machen. Auch diesmal ohne Erfolg.

 

12. Dez. Rotorua - Bethlehem  ca. 97 

 

 

Nachdem wir uns von Kingi und Don verabschiedet haben, fahren wir weiter nach Bethlehem, wo die Familie Roberts uns bereits erwartet. Wieder erzählen wir all unsere Storys, bevor wir uns daran machen, den Van auf Vordermann zu bringen. Wir möchten so viel Gepäck wie möglich hier lassen, um dann morgen nach Auckland zu fahren, wo wir die nächsten paar Tage den Van verkaufen wollen. Wir suchen immer noch nach einem passenden Weihnachtsgeschenk für Devany. Sie ist Fan von Autos und ich habe heute im Modelshop eine Autorennbahn gesehen. Wir werden sehen.......

 

13. Dez. Bethlehem - Auckland  ca. 292km  

 

Bevor wir uns auf den Weg machen, fahren wir noch zum Modelshop, um eine Autorennbahn für Weihnachten zu reservieren. Endlich in Auckland angekommen, fahren wir direkt nach North Shore, wo wir wissen, dass es dort Autowaschanlagen gibt. Jetzt heisst es den Van auf Vordermann bringen, denn schon bald soll er ja verkauft werden. Im altbekannten Top10 Caravanpark, quartieren wir uns ein und machen uns dann am Abend auf den Weg in die Stadt, wo wir in 16 verschiedenen Backpackern und Hostels unseren Verkaufszettel aufhängen. Am Ende der Tour, können wir behaupten, dass wir uns in Auckland nun definitiv auskennen.

 

14. Dez. Auckland  ca. 20km 

 

Schon am Morgen erhalten wir das erste SMS. Schon kurz darauf, treffen wir uns mit den Interessenten. Ein junges Amerikanisches Pärchen. Sie haben bereits gestern einen Van angeschaut. Als wir ihnen alles gezeigt haben, möchten sie natürlich auch eine Probefahrt machen. Nachdem sich die beiden dann länger Unterhalten haben, kaufen sie den Van für 3600 NZD. Coool, so easy habe ich mir das auch vorgestellt. Dann geht es zur Post um alle Formalitäten zu erledigen und zum Geldwechsel. Traurig und aber auch glücklich verabschieden wir uns von den beiden und unserem geliebten Van, welcher uns schlussendlich gratis und franko 2 Monate begleitet hat. Um dies zu feiern, gehen wir am Abend ins Kino "Eragon".

 

 

 

 

Auto

    NZD 2'200
Insurance f. 3.Mt.   NZD 124
Licence Rego. Change   NZD 130
Owner Change   NZD 10
Zubehör Toolbox / Div.   NZD 160
Camping Equipment   NZD 206
Blechschaden reparieren   NZD 200
Spray für Lack   NZD 19
Camp. Kabel 230V   NZD 10
WOF 25.10.05   NZD 45
Tyres 2 Stück   NZD 170
Raddeckel 4 Stück   NZD 15
Türgriff Backdoor   NZD 10
Window Shade   NZD 12
Engine Oil     NZD 13
Van Add. Copy Shop   NZD 13
Engine Oil     NZD 13
Spray und Reinigungsmittel   NZD 30
       
       
Total Ausgaben für Auto:   NZD 3'380
       
Verkauf Auto:   NZD 3'600
       
Gewinn:     NZD 220
       

  

15. Dez. Auckland 

 

Gestern Abend hatte ich so eine Idee....... da wir ja wieder nach Christchurch müssen, könnte ich doch einen Wagen von einem Backpacker kaufen, welcher unter Zeitdruck ist und den Wagen verkaufen muss. So etwa für 500.- oder so. MMmmmmh....... wir fahren zum Backpacker Carmarket, um uns die Situation anzuschauen. Es sieht nicht gut aus und alle meinen, ihre Karren seien aus Gold. Im Internet suchen wir uns schon mal die Busverbindungen heraus. Die Reise mit dem Bus wird uns so etwa um 450.- kosten. Na ja, wir werden sehen. Morgen ist auch noch ein Car Market am Quay und wenn’s da nichts günstiges gibt, fahren wir halt eben mit dem Bus nach Christchurch. Den Rest des Tages verbringen wir mit Stadtbesichtigung und Busfahren.

 

16. Dez. Auckland 

 

Da das Hostel keine freien Zimmer mehr hat, müssen wir uns ein anderes suchen. In Ponsonby haben wir ein schönes gesehen, als wir die Zettel für den Van aufgehängt haben. Mit dem Bus geht es los. In der City springe ich raus um mir die City Car Fair anzuschauen, die jeweils am Samstagmorgen stattfindet. Da ich die Hoffnung noch nicht ganz verloren habe einen günstigen Wagen zu finden, möchte ich mich etwas umschauen. Schnell finde ich raus, dass hier 90% von den Verkäufern Einheimische sind und sie ihre Autos und Vans gerade mal so Präparieren das alles in Ordnung scheint. Beim genauen hinschauen findet man aber diverse Sachen die sie vertuschen wollen. Ok, ich gebe auf, auch habe ich mir in der Stunde von 11-12 an der Sonne meine Nase verbrannt. Ich diskutiere noch kurz mit einem Schweizer Pärchen und mache sie auf die Einheimischen Abzocker aufmerksam. Im neuen Hostel angekommen, kommen wir ins Gespräch mit 2 Deutschen Girls, welche in 3 Tagen das Land verlassen. Wie sich herausstellt, haben sie ein altes Auto, dass sie für 250.- verkaufen wollen. Sie haben aber keine Aushänge geschrieben und die WOF läuft am 1. Jan. ab. Ich schaue mir den Wagen an und nach langem hin und her diskutieren entscheiden wir uns den Wagen für 150.- zu kaufen. Irgendwie müssen wir ja wieder nach Christchurch und mit dem Bus ist es ja auch nicht Gratis. Ich bin nun stolzer Besitzer meines 16ten Autos. Woooooooow !!!!! Die Versicherung konnte ich per Tel. schon auf den neuen Wagen umschreiben und am Montag gehen wir dann zur Post, wo ich für weitere 10.- zum neuen Besitzer werde. So einfach ist das in NZ. Da es nun zu spät ist fürs Museum, verschieben wir dies auf Morgen. Dafür leihen wir uns noch einen DVD aus und geniessen den Abend.

 

 

 

17. Dez. Auckland  ca. 25km

  

Gegen Mittag machen wir uns auf den Weg zum Museum, wo wir die nächsten 3h verbringen. Am Abend fahre ich mit meinem neuen Auto zur Waschanlage, wo ich ca. 3 Stunden das Auto etwas auf Vordermann bringe. Morgen möchte ich versuchen eine neue Warrant of Fitness zu kriegen. Der Wagen ist in einem wirklich schlechten Zustand.

 

 

 

18. Dez. Auckland  ca. 35  

 

Schon früh Morgens geht es los. Auf der Post werde ich für 10.- offizieller Eigentümer des Mazdas. Dann machen wir uns auf den Weg nach Northshore, wo sich viele Garagen befinden. Beim Reifenhändler frage ich nach alten Reifen, da der eine ersetzt werden muss. Ich erkläre ihm, dass ich diesen nur kaufe, wenn ich eine neue WOF kriege und sonst nichts weiteres zu machen ist. Bei der gegenüberliegenden Garage soll dies stattfinden. Der freundliche Japaner schaut den Wagen an und nach 15 Minuten meint er........ NEIN, die Stossdämpfer, zuviel Rost an der Türe und dem Rahmen. Er möchte seine Lizenz nicht verlieren. OK, dann versuchen wir es eben an einem anderen Ort. 10 Minuten später beim nächsten Garagisten sieht es schon besser aus. Ich zeige ihm den Rost und den Reifen. Er meint das wäre gerade noch so OK. Nach 15 Minuten kommt er und zeigt mir an den hinteren Türaufhängunen die Roststellen. Mmmmhh..... dies müsse ich machen lassen. Er würde für 150.- neue Metallplatten reinschweissen. OK, dann würde mich der ganze Spass auf ca. 250.- inkl. Reifen kommen. Nach 2 Stunden ist alles erledigt und ich kriege die WOF für weitere 6 Monate. Ich denke in Christchurch kann ich den Wagen für 800.- verkaufen. Es geht weiter zu Supercheap Auto wo wir noch neue Fussmatten und ein Lenkradcover kaufen. ..... und schon sieht der Wagen richtig super aus. Denke mal die Girls werden ihn nicht mehr erkennen. Am Abend treffen wir in der City eine Kollegin von Màire und gehen eins trinken. 

 

 

19. Dez. Auckland - Bethlehem  ca. ?????  

 

Kurz nach Mittag fahren wir die 2 Deutschen Girls, von denen wir den Wagen abgekauft haben, zum Flughafen. Dann geht es weiter in Richtung Bethlehem, wo wir am Abend ankommen. Das Nachtessen steht schon auf dem Tisch. Màire und Devany spielen Fussball und ich schreibe an meinem Trip-Log und überlege mir, was ich am Auto noch alles machen möchte, damit wir dieses dann in Christchurch auch wieder verkaufen können.

 

 

 

20. Dez. Bethlehem  ca. ??????  

 

Nachdem ich es endlich aus dem Bett geschafft habe, fange ich an, das Auto zu säubern. Im Kofferraum und unter den Türen hat es überall Grünspan und der Rost nistet sich ein. Auch der Kunststoffreiniger tut sein gutes. Dann alle Scheiben und nach 6 Stunden bin ich zufrieden. Beim BP Shop kaufe ich noch 2 Liter Kühlkonzentrat und auch die Servolenkung und das Motoren Oil möchte aufgefüllt werden. Ausser der Bremsflüssigkeit und dem Automaticgetriebe ist alles so ziemlich trocken. Jetzt ist das Auto wieder flott und schaut auch schon viel besser drein. Am Abend gehen wir mit Devany zum Fluss, wo wir noch etwas am Ufer Marschieren.

 

Hier eine Zusammenfassung der Ausgaben:

 

 

Autokauf NZ Mazda
 
     
Auto   NZD 150
Owner Change NZD 10
WOF and Welding (Schweissen) NZD 210
2nd Hand Tyre NZD 50
Supercheap Auto Div. Wheelcover/Matts/BuckBar NZD 40
Warehouse Auto Div. Spray/Tape NZD 15
Carwash   NZD 10
Radiator Kühlkonzentrat NZD 30
Servolenkung Oil NZD 15
Engine Oil   NZD 18
     
     
     
Total Ausgaben Mazda NZD 548

 

 

 

21. Dez. Bethlehem ca. 29km

 

Wir machen nicht wirklich viel. Am Abend kochen wir Rösti.

 

22. Dez. Bethlehem ca. 20km

 

Wir gehen mit Devany Shoppen.

 

23. Dez. Bethlehem ca. 20km

 

Shopping und nicht so wirklich viel.

 

24. Dez. Bethlehem ca. 20km

 

Mit der Farbe die ich gekauft habe, bessere ich die Rostflecken am Auto aus. Am Abend kochen wir Party Filet. Judie's Schwester mit ihrem Freund und ihrem Sohn kommen, und wir spielen Spiele und haben Spass. Bevor wir schlafen gehen, liest Judie noch aus meiner Hand.

 

25. Dez. Bethlehem ca. 20km

 

Am Morgen heisst es in aller Frühe aufstehen. Dann kurz Morgenessen und dann kommt auch schon ihre Schwester mit Anhang. Jetzt heisst es möglichst schnell alle Geschenke auspacken. Wahnsinn, so etwas habe ich noch nie gesehen. Irgendwie schon etwas schräg. Als ich am Schluss mit dem grossen Packet zur Türe herein komme....... ja ja..... Devanys Augen waren schon schön gross und sind fast rausgefallen. Ahnschliessend stellen wir die Autorennbahn auf. Zur Kräftigung gibt’s Turkey and Ham. Am Abend sind alle Hundsmüde und ich bin irgendwie froh, dass es vorbei ist.

 

26. Dez. Bethlehem ca. 20km

 

Nachdem wir den Frontspoiler am Auto mit der Spraydose wieder auf Vordermann gebracht haben, setze ich mich an den Computer um meinen CV zu komplettieren. Dann noch ein paar Mail schreiben und das war ess dann auch schon.

 

27. Dez. Bethlehem ca. 30km

 

Wir fahren zum Mt. Manganui, wo die Beach ist. All die jungen Leute fahren die Promenade auf und ab. Es herrscht Ferienstimmung. Später kochen wir Spaghetti alla Italy style. Mmmmh.... endlich wiedereinmal etwas normal essbares. Ich kriege nämlich langsam die Kriese mit dem Food hier....... Dann heisst es Vorbereiten für die weiterreise, denn morgen soll es weiter gehen.

 

28. Dez. Bethlehem - Wellington ca. 530km

 

Am Mittag geht es nach der Verabschiedung endlich los. Ich habe das fahren schon so richtig vermisst und ich freue mich riesig aufs weiterfahren. Wir fahren an Rotorua vorbei und dann Richtung Taupo. Wir kennen alles und fühlen uns wie zu Hause. In Taupo geht’s dann noch zum altbekannten Copyshop, wo wir die Prints für den Wagen ausdrucken. Das englische Girl erkennt uns sofort und wir erzählen vom erlebten. Dann geht’s weiter in Richtung Wellington. Ich kann mir eigentlich kaum vorstellen, dass die Nachtfähre ausgebucht ist und möchte auf dem kürzesten Weg nach Wellington um die Situation auszuchecken. Abends um 10:30 und etlichen Stunden im Auto, kommen wir endlich in am Hafen an. Als der Typ am Schalter zu uns sagt, dass es kein Problem sei uns von unserer gebuchten Fähre am 2. Jan. auf die Nachtfähre umzubuchen, können wir fasst nicht mehr aufhören zu Smilen. Wooow, das ist echt ein gutes Gefühl. Nun wissen wir, dass wir die Neujahrsfeier in Christchurch feiern können.

 

29. Dez. Picton - Christchurch ca. 350km

 

Die Fähre fuhr pünktlich um 03:00 los. Nun kann auch ich mich endlich hinlegen und knappe 3 Stunden schlafen. In Picton angekommen, machen wir uns dann auch gleich auf den Weg in Richtung Christchurch. An der Küste oberhalb Kaikoura machen wir Halt um die Seelöwen aus nächster Nähe zu betrachten, welche sich an der Sonne aufwärmen. Nach einiger Zeit wird es dann einem Bullen zuviel und er fängt an mich zu jagen. Die Fiecher können richtig schnell sein und ich mache mich aus dem Staub. In Christchurch angekommen, machen wir uns auf die Suche nach einer Unterkunft und hängen zugleich unseren Aushang für den Wagen auf. Es sieht ziemlich schlecht aus und die meisten Hostels sind ausgebucht. Wir beschliessen uns im Corkers niederzulassen. Am Abend ruft dann auch schon der erste Interessent an und wir zeigen ihm das Auto. Er möchte aber noch andere Wagen anschauen und wir verbleiben.

 

30. Dez. Christchurch ca. 15km

 

Es regnet den ganzen Tag. Wir zeigen das Auto einem weiteren Interessenten und am Abend gehen wir ins Kino.

 

31. Dez. Christchurch ca. 10km

 

Am Morgen zeigen wir das Auto einer Malayserin. Sie möchte das Auto kaufen und wir verabreden uns auf den 2. Jan., wo wir zusammen zur Post gehen wollen. Den Rest des Tages verbringe ich im Bett, da ich irgendwie den Scheisser bekommen habe. Am Abend geht es dann zum Cathedral Square wo auch das grosse Feuerwerk stattfindet. Es ist ziemlich kalt aber wir geniessen die aussergewöhnliche Stimmung.

 

1. Jan. Christchurch ca. 5km

 

Den heutigen Tag verbringen wir mit faulenzen und Shopping. Am Abend schauen wir uns Deja Vu an. Ich behaupte, einer der besten Filme des Jahres 06.

 

2. Jan. Christchurch ca. 5km

 

Am Morgen erhalten wir dann die Nachricht von der Malyserin, welche das Auto nun doch nicht kaufen möchte und in Queenstown ist. Ok, wir haben ja noch viele Anrufer und am Abend treffen wir eine Deutsche, welche den Wagen kaufen will. Wir verabreden uns für morgen um alles zu organisieren.

 

 

3. Jan. Christchurch ca. 5km

 

Am Morgen wiederum eine Text Message. Sie hat einen günstigeren Wagen gefunden und will unseren Wagen nicht mehr. Heeeeeeyyyyyy, what the fuck is going up in this fucking country ??????!!!!!!!!!!!! I nearly going to be crazy. ……. I just want to go back to Australia……..

 

4. Jan. Christchurch  ca. 5km 

 

Die Welt ist doch nicht so böse. Wir haben heute Morgen den Wagen für 950.- verkauft. Ich bin total erleichtert. Hier in Christchurch ist es schwierig einen Wagen zu verkaufen oder zu kaufen. Ich habe mittlerweile auch die Tricks der Verkäufer rausgefunden und bin der Backpackermafia auf die schliche gekommen. Ja ja.... was die da mit den Vans abziehen ist echt unter dem Hund. Am Nachmittag helfe ich Mario aus Deutschland noch mit seinem Van. Wir spritzen den Motor mit Hochdruck ab und mit etwas Kunststoffreiniger, den ich noch übrig hatte, bringen wir seinen Van etwas auf Vordermann. Am Abend gibt’s dann Spagetti.

 

5. Jan. Christchurch 

 

Am Morgen flicke ich das Autoradio von Mario. Er ist überglücklich und ich hoffe, dass er den Van jetzt verkaufen kann. Dann geht es in die Stadt um noch etwas zu shoppen und Mittagessen. Zum Nachtessen gibt’s selbstgemachtes Israelisches Chickpii.

 

6. Jan. Christchurch 

 

Wir gehen in die Stadt, wo wir unsere SIM Karte verkaufen. Als wir wieder zurück im BP sind, kommt uns Mario mit strahlendem Gesicht entgegen. Er konnte seinen Van verkaufen und ist überglücklich. Wir gehen noch ins nahe gelegene Shopping Center, wo wir uns etwas umschauen. Am Abend treffen wir die Vorbereitungen für morgen, da wir schon um 05:00 zum Flughafen fahren.

 

7. Jan. Christchurch 

 

Um 4:30 wecke ich dann Mario, er möchte uns noch zum Flughafen begleiten, weil wir ihm mit dem Van geholfen haben. Wir laden alles Gepäck ein und schon geht’s los. Am Flughafen angekommen fängt es dann wieder an. Da hat doch schon einer unter Màire's Namen eingecheckt. Ja, Fehler passieren, aber so was ??? Nach langem warten am Check-In, haben sie die Sache wieder hingekriegt. Dann wollen wir zum Gate, nein nein..... zuerst müssen wir nochmals in einer Schlange anstehen um die NZ Departure Tax zu zahlen. Nochmals je 25.-, ich verstehe nicht warum sie diese Tax nicht ins Ticket einbringen können. Die Frau am Schalter kann mir eigentlich keine plausible Antwort geben. Also ich freue mich wirklich auf Australien. NZ war gut zu sehen aber ich werde bestimmt nie mehr hierher kommen. Für mich und meine Persönlichkeit gibt es hier nicht gerade viel. Ich kann mich mit der Lebenseinstellung der Einheimischen nicht identifizieren. Der Flug nach Sydney ist etwas wackelig und ich bin froh, als wir in Australien landen. Die Temperatur ist mit ca. 27° so richtig angenehm. Wir gehen direkt zum Airport Bahnhof, wo wir uns schlau machen, wie wir am schnellsten runter nach Unanderra kommen. Dann geht’s auch schon gleich los und von unterwegs rufe ich John an, damit er uns am Bahnhof abholen kann. Um 11:30 ist es dann soweit und wir können John begrüssen, den wir schon von weitem sehen. Wir fahren nach Hause wo Marg auch schon auf uns wartet. Dann erzählen wir all unsere Storys........   Am Abend, nachdem ich mich eine Stunde schlafen gelegt habe, gibt’s dann leckeres BBQ. Endlich wiedereinmal richtiges Essen. Später ruft mich dann Timo an, welcher ja in einer Woche herkommt. Er erzählt mir all seine Storys. Ich werde etwas neidisch. Er scheint es wirklich mega toll zu haben und ist überglücklich. Na ja, bald wird er hier sein und wir werden Fischen gehen. 



 

8. Jan. Unanderra 

Am frühen Nachmittag fahren wir zu Mick und Nicole um sie zu begrüssen und wiederum erzählen wir unsere Storys. Mick hat einen RC Helikopter und wir versuchen das Ding in die Luft zu kriegen. Leider ohne Erfolg. Am Abend sind alle bei John und Marg zum Nachtessen eingeladen. Es gibt Schnitzelllllllllll.

 

9. Jan. Unanderra

                       

Wir fahren zum See, wo wir einen Spaziergang machen und die warmen Sonnenstrahlen geniessen. Ahnschliessend gehen wir zu Wollworth, wo wir für das BBQ einkaufen gehen.

 

10. Jan. Unanderra 

 

Wir fahren nach Port Kembla, wo es einen Traumhaften Strand hat. Es ist ziemlich windig und die Wellen sind enorm. Obwohl der Lifeguard das Schwimmen verboten hat, können wir es nicht lassen, die grossen Wellen sind einfach zu gut. Dann geht es zum Shoppingcenter, wo ich noch das eine oder andere einkaufe. Am Abend heisst es dann wiederum BBQ.

 

11. Jan. Unanderra 

 

Am Nachmittag fahren wir zum Beach, wo ich Màire absetze, denn für mich heisst es nun Zahnarzt, wo ich einen spitzen Zahn etwas abfeilen lasse. Schon nach kurzem bin ich zurück. Wir kaufen Zutaten für Spaghetti, welche wir für John und Marg zubereiten. Am Abend fahren wir dann zum Bass Point, wo ich fischen wollte. Da es aber sehr windig war, gebe ich schnell auf.

 

12. Jan. Unanderra 

 

Nachdem wir ausgeschlafen haben, fahren wir nach Warawong, wo ich mir ein neues Handy Cover kaufe. Am Abend gehen wir mit Freunden von John und Marg zum Golfclub, wo wir auch Abendessen.

 

13. Jan. Unanderra - Sydney  ca. 100km 

 

Gegen Mittag machen wir uns auf den Weg in Richtung Sydney. Dort angekommen besichtigen wir noch den Rest des Maritime Museums, welchen ich noch nicht gesehen habe. Dann geht es per Navigator auf die Suche nach Valerie's Haus. Valerie ist zusammen mit Màire zur Schule gegangen und ist im Moment mit 8 Kolleginnen (alles Spitalschwestern) in Sydney. Das Haus haben sie vor kurzem bezogen und heute soll eine Einweihungsparty stattfinden. Nach der Begrüssung schwatzen wir bis spät in die Nacht. Die Mädels gehen Nachts noch in den Ausgang und wir schlafen ein paar Stunden in ihrem Haus. Am Morgen müssen wir ja früh raus.

 

14. Jan. Sydney - Unanderra  ca. 180km 

 

Pünktlich um 7:30 fahren wir am Flughafen ein, wo Timo schon bereit steht. Es gibt viel zu erzählen während der retour Fahrt. Wir laden Timo bei seinen Bekannten ab und fahren zu John und Marg, wo wir Frühstücken. Dann geht’s ab ins Bett, denn ich bin Fix und Foxi. Am späteren Nachmittag fahren wir dann zum Bass Point, wo Timo und ich fischen. Auf meine 2 kleinen Thunfische bin ich richtig Stolz, weil Timo der Profifischer nämlich kein Glück hatte. Im Pub sielen wir noch eine Runde Pool, bevor wir uns auf den Heimweg machen.

 

15. Jan. Unanderra 

 

Nach dem Ausschlafen, setzte ich mich an den Computer. Am späteren Nachmittag fahren wir wiederum zum Bass Point, wo wir nach langem aufgeben.

 

16. Jan. Unanderra 

 

Morgens um 04:30 geht’s los. John, Màire und ich fahren zu Leni, einem Kollegen von John, der etwa 80km weit entfernt wohnt. Wir fahren mit seinem Boot auf den Fluss um nach Flat Heat zu fischen. Als wir um 10 Uhr zurück sind, haben wir 5 der Grösse entsprechende Fische, welche John zum Nachtessen zubereitet. Auf der Rückfahrt, fahren wir noch bei Alan und Diane, welche auf dem Campingplatz wohnen, vorbei. Ahnschliessend setzte ich mich an den Computer um meine Page auf Vordermann zu bringen.

 

17. Jan. Unanderra 

 

Wir fahren mit John nach Sydney zu Ian, wo John den Navigator updaten will. Im nahegelegenen Take a way gibt’s dann Lunch. Zum Abendessen bereite ich ein Schweinsfilet zu. Dazu gibt Kartoffelstock. MMmmmmh......

 

 

 

18. Jan. Unanderra 

 

In Warrawong kaufe ich im Shopping Center noch einen spezial Hacken für die Fischerrute. Wir holen Timo ab und fahren zum Bass Point. Timo fängt eine Moraine.... iiiiiiiiiiiiiggggg...... scheiss Fiech. Dann muss er auch schon gehen, er hat sich für ein Fussball Probetraining angemeldet. Ich entscheide mich an dem alten Standort am Bass Point noch etwas zu fischen. In ca. 1.5 Stunden ziehe ich 7 Makrelen raus. Woooow, ich bin Happy. Ahnschliessend treffen wir Timo in Shellharbour, wo wir noch eine runde Pool spielen und auf dem Parkplatz eine Pizza verschlingen.

 

19. Jan. Unanderra 

 

Nachdem wir vom Einkaufen zurück gekommen sind, ist es schon bald Zeit zum Nachtessen. John hat bereits den BBQ angeworfen und ein gestopftes Lamm Bein darin plaziert. Mmmmh..... Yummmiiiiiiiii, kein Vergleich mit dem Lamm, welches wir in Europa kaufen können.

 

20. Jan. Unanderra 

 

Schon um 4:30 steht Timo vor der Tür. Wir fahren zu Aaron, welcher schon auf uns wartet. Wir fahren mit seinem Truck, einem Ford 250 V8, und dem riesigen Boot im Tau, zum Hafen. Wir wollen Fischen gehen. Wir fahren kurz aus dem Hafen heraus aufs offene Meer. Woooow, die Wellen sind enorm und das Boot schüttelt es nur so durch. Wir fahren zurück in den Hafen, wo wir noch Live Bait fangen, bevor wir auf's Meer hinaus fahren. Mir ist schon so Übel, dass mir überhaupt nicht nach Fischen zu Mute ist. Auch Màire kehrt es schon fasst den Magen. Währenddem ich das Boot steuere, sind Aaron und Timo fleissig am Fischen. Der Seelöwe findet das total cool und schnappt sich frischfröhlich unsere Köder von den Haken. Nach etwa 2 Stunden geben wir auf und fahren um die kleine Insel herum um in Strandnähe noch etwas nach Flatheat zu fischen. Als wir dann zurück im Hafen sind, bin ich irgendwie total müde und bin froh, dass wir wieder auf festem Boden stehen. Ich war noch nie Seekrank, muss wahrscheinlich daran liegen, dass ich noch nie auf offenem Meer angehalten habe. Wenn man nämlich mit dem Boot fährt, ist es nur halb so schlimm. Am Ende hatten wir jedenfalls Spass. Am Abend bringen wir John und Marg zu Freunden und holen diese dann später wieder ab. So können sie beide etwas mehr..... trinken.

 

21. Jan. Unanderra 

 

Nachdem wir ausgeschlafen haben, fahren wir zur Kart Bahn, wo ich mich etwas umschaue. Da es heute ca. 37-39 Crad heiss ist, ist es fasst unerträglich und Màire möchte wieder in das gekühlte Haus zurück. Alle sitzen wie tote Fliegen herum. Mir macht die Hitze jedoch nicht so viel aus. Am Abend kommen Mick mit Nicole und Kim zu Besuch. Wir machen Rösti mit Schweinsfilet. Mmmmh.... Yumiiiiiiiii.... ich denke das Geheimnis der Rösti habe ich jetzt im Griff.

 

22. Jan. Unanderra 

 

Am Morgen ist Màire am Computer beschäftigt. Ahnschliessend fahren wir zu George, wo wir uns von ihm und Alex verabschieden. Nach einem kleinen Imbiss machen wir uns auf den Weg zum Shopping Center in Shellharbour, wo ich mir eine neue Sonnenbrille und ein Hemd kaufe. Dann holen wir Timo ab und fahren zum Hafen, wo wir noch etwas Fischen und später noch ins Pub gehen, um eine Runde Pool zu spielen.

 

23. Jan. Unanderra 

 

Als erstes mache ich mich auf den Weg, um Marg's Racecar zu waschen. Dann baue ich noch den Scheibenwaschwassertank aus um diesen wieder dicht zu machen. Am Nachmittag holen wir dann Timo ab und fahren zu Mick und Nicole. Gemeinsam fahren wir zum Beach mit Bucht, wo Màire und Nicole sich mit dem Kanu von Josch vergnügen. Timo und ich haben natürlich unsere Angelruten mitgenommen und ich fange einen Flathead. Gegen Abend möchte Timo noch zum Bass Point um es dort noch zu versuchen. Dort angekommen, zieht er dann schon nach kurzem einen kleinen Thunfisch heraus. Dann will ich es versuchen und ........ schon nach 5 Minuten beisst einer ! Wooooow, der zieht schon recht, das muss ein grosser sein. Nach weiteren 5 Minuten Kampf habe ich einen mindestens 60cm grossen Lachs an Land gezogen. Da es schon spät ist, machen wir uns auf den nach Hause Weg und ich bringe den Lachs zu John, der ihn dann ausnimmt und in den Gefrierer steckt.

 

 

24. Jan. Unanderra  

Heute heisst es nun Vorbereitungen treffen für die Heimreise. Schweren Herzens trenne ich mich von einigen T-Shirts und meinem Pullover. Ich kopiere noch Màire's DVD und alle Bilder müssen noch auf DVD gespeichert werden. Dann noch den Wassertank im Racecar einbauen und die Gepäckstücke vorbereiten. Und schon ist auch wieder ein Tag vorbei. Am Abend macht John ein rieeeesiges leckeres Rump Steak auf dem BBQ und wir geniessen zusammen den Abend. Wir übergeben John und Marg noch das mitgebrachte Geschenk aus New Zealand. Als wir dann im Bett liegen, diskutieren wir noch lange über vergangenes und unsere Abreise. Morgen ist es schon so weit und wir müssen voneinander Abschied nehmen.

 

 

25. Jan. Unanderra - Sydney  

Timo, welcher gestern nach Sydney gefahren ist, ruft an. Er sei in ein paar Minuten am Bahnhof und möchte uns noch verabschieden. Ich hole ihn ab und wir sitzen noch eine Weile am Tisch. Dann bringen wir ihn wieder runter zum Bahnhof. Der Abschied fällt allen schwer und irgendwie vermisse ich ihn jetzt schon. Wir hatten eine wunderschöne Zeit zusammen und vor allem können wir das nicht einfach so wiederholen. Mit einem schweren Stein im Bauch, fahren ich und Màire wieder zu J&M, wo wir noch die letzten Vorbereitungen treffen. Wir verabschieden uns von Marg und John fährt uns zum Flughafen. Der Abschied fällt schwer und Màire muss schon einige Tränen fliessen lassen. Wir Checken unser Gepäck ein und schlendern noch etwas durchs Duty Free bevor wir uns bei einem Sandwich und Café hinsetzten. Die Tränen beginnen zu fliessen und ......  Ich begleite sie zum Gate und warte bis ihr Flugzeug ready for take off ist. Da fliegt sie ............  Ich versuche meine Tränen unter Kontrolle zu bringen, jedoch ohne grossen Erfolg. Da ich noch 3 Stunden warten muss, bis es dann für mich auch so weit ist, schlendere ich nochmals durch den Duty Free und genehmige mir noch einen weiteren Kaffee. Pünktlich um 21:30 verlasse auch ich das Festland von Australien. Nun heisst es 15 h bis nach Dubai und dann nochmals 7 h bis nach Zürich. Ich bin total am Ende und vielleicht auch gerade deshalb, kann ich im Flugzeug etwas schlafen.